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Familienversicherung

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Seit 1989 gibt es in der gesetzlichen Krankenversicherung eine eigenständige Familienversicherung. Die Regelung zur Familienversicherung sieht die beitragsfreie Mitversicherung des Ehegatten und der Kinder vor. Dabei haben Familienangehörige die gleichen Leistungsansprüche wie Mitglieder. Dies ist allerdings an bestimmte Voraussetzungen geknüpft:

Der Ehepartner und die Kinder des Mitgliedes sind in der Familienversicherung versichert, wenn sie

  • ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben;
  • nicht selbst versicherungspflichtig, z. B. als Arbeiter(in), Angestellte(r) oder freiwillig versichert sind,
  • nicht versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit sind; dabei bleibt die Versicherungsfreiheit wegen geringfügiger Beschäftigung außer Betracht,
  • nicht hauptberuflich selbstständig tätig sind und
  • kein Gesamteinkommen haben, das regelmäßig 1/7 der monatlichen Bezugsgröße überschreitet; bei Renten wird der Zahlbetrag berücksichtigt.

Kinder von gesetzlich Versicherten haben Anspruch auf Familienversicherung

  • bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres,
  • bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres, wenn sie nicht erwerbstätig sind,
  • weiterhin bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, wenn sie sich in der Schul-, Hochschul- oder Berufsausbildung befinden,
  • über das 25. Lebensjahr hinaus für die Zeit, um die eine Schul-, Hochschul- oder Berufsausbildung wegen Erfüllung des Wehr- oder des Zivildienstes unterbrochen oder verzögert wurde,
  • ohne Altersgrenze, wenn sie wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außer Stande sind, selbst für ihren Unterhalt zu sorgen.

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