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Beitrag

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Die zu zahlende Prämie für den jeweiligen Versicherungsschutz wird Beitrag genannt. Die Bezeichnung Beitrag findet sowohl im Bereich der gesetzlichen Sozialversicherung als auch im privaten Versicherungswesen Anwendung.

Die gesetzliche Krankenversicherung erhebt ihre Beiträge als festen Prozentsatz nach dem Bruttoeinkommen der Mitglieder. Dabei gilt, dass die Höhe der Beiträge solidarisch festgelegt wird, das heißt, wer mehr verdient, bezahlt auch mehr. Die heute Berufstätigen finanzieren mit ihren Beiträgen die Älteren. Der jeweilige Höchstbeitrag einer Krankenkasse wird aus dem aktuellen Beitragssatz und der jeweiligen gültigen Beitragsbemessungsgrenze errechnet.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung werden die Beiträge in der privaten Krankenversicherung durch das individuelle Risiko und die gewünschten Leistungen bestimmt. Sie hängen also vom Umfang des gewünschten Versicherungsschutzes, dem Eintrittsalter, dem Geschlecht wie dem Gesundheitszustand des Versicherten ab.

Grundsätzlich gilt bei der PKV das Äquivalenzprinzip. Danach gleichen sich Beiträge und Versicherungsleistungen aus, das heißt, die Beiträge werden so bemessen, dass sie den für die gesamte Vertragsdauer voraussichtlich zu erwartenden Versicherungsleistungen entsprechen. Dabei wird der altersbedingte Erhöhung der Ausgaben durch die Alterungsrückstellung Rechnung getragen. Zudem kann der Umfang der Leistungen nach individuellen Bedürfnissen angepasst werden.


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