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Befreiung von der Versicherungspflicht

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Grundsätzlich gilt für bestimmte Personengruppen, dass sich diese auf Antrag von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen können.

Wer durch die Erhöhung der Jahresentgeldgrenze zum 1. Januar eines Jahres versicherungspflichtig wird, kann sich von der Versicherungspflicht in der GKV befreien lassen. Dabei muss der entsprechende Antrag innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht bei der jeweiligen Krankenkasse gestellt werden. Ist die Befreiung von der Versicherungspflicht einmal ausgesprochen, ist diese dauerhaft gültig. Sie endet erst dann, falls die Versicherungspflicht bei Bezug von Arbeitslosengeld oder -hilfe eintritt.

Privat Versicherte, die durch Arbeitslosigkeit pflichtversichert würden, können sich ebenfalls von der Krankenversicherungspflicht befreien lassen, vorausgesetzt sie waren in den letzten fünf Jahren nicht in der gesetzlichen Krankenkasse versichert.

Außerdem können diejenigen Arbeitnehmer einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht stellen, die während der Elternzeit einer nicht vollen Erwerbstätigkeit nachgehen oder die Arbeitszeit auf die Hälfte oder weniger reduziert haben. Auch wer sich als Student einschreibt, als Arzt im Praktikum oder als Praktikant beschäftigt ist, kann sich befreien lassen.


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