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Beendigung des Versicherungsschutzes

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Nach den Allgemeinen Versicherungsbedingungen endet der Versicherungsschutz mit der Kündigung des Versicherungsverhältnisses. Dazu bedarf es einer schriftlichen Kündigung des Versicherungsnehmers beim Versicherungsunternehmen. Für laufende Versicherungsfälle, die vor Beendigung des Vertrages eingetreten sind, endet der Versicherungsschutz auch mit der Beendigung des Vertrages. Geht die Kündigung vom Versicherer aus, erlischt der Versicherungsschutz für schwebende Fälle am 30. Tag nach Beendigung des Versicherungsverhältnisses.

Die privaten Krankenversicherer unterscheiden zudem zwischen ordentlichem und außerordentlichem Kündigungsrecht. Im Fall einer ordentlichen Kündigung sind die vertraglich festgelegten Fristen, meistens drei Monate, einzuhalten. Außerdem kann eine Mindestlaufzeit vereinbart sein.

Das außerordentliche Kündigungsrecht seitens des Versicherungsnehmers findet oftmals nach einer Beitragsanpassung oder bei Verminderung des Leistungskataloges Anwendung. Die Kündigung muss normalerweise innerhalb eines Monats nach Bekanntwerden der Änderung beim Versicherungsunternehmen eingehen. Bei einer Erhöhung der Beiträge hat der Versicherungsnehmer auch bis zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung die Möglichkeit, das Versicherungsverhältnis zu kündigen.


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