Selbstständige: Freiwillige Versicherung

Private Vorsorge

Für Selbstständige, die nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen, empfiehlt sich in der Regel eine private Altersvorsorge. Die Angebote privater Versicherer sind oftmals flexibler als die der gesetzlichen Rentenversicherung.


Dennoch ist in einigen Fällen die gesetzliche Rentenversicherung ratsam. Hier kann durch die freiwilligen Beiträge der Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente erhalten bleiben. Das Modell eignet sich besonders für ältere Gründer, für die bei privaten Versicherern keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr möglich ist, ebenso für behinderte Menschen. Für sie gelten andere Bestimmungen bei der Altersrente. So können außerdem Mindestbeitragszeiten für vorgezogene Altersrenten erfüllt werden.


Selbstständige, die nicht versicherungspflichtig sind, können innerhalb von fünf Jahren nach Beginn der selbstständigen Tätigkeit die Versicherungspflicht beantragen.

Allerdings ist dann ein Ausstieg bis zum Ende der Selbstständigkeit nicht mehr möglich. Daher sollte ein Antrag auf Versicherungspflicht gut überlegt. Eine kompetente Beratung ist dabei sehr wichtig.

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