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Outsourcing von Pensionsrückstellungen

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Unter dem Begriff "Outsourcing" von Pensionsrückstellungen versteht man gemeinhin das Beseitigen von Pensionsrückstellungen</><//> aus der Bilanz.

Die Gründe für diese Motivation sind vielschichtig. So wird allgemein argumentiert, Pensionsrückstellungen wären ein Malus bezüglich Basel II. Banken würden Firmen automatisch ein schlechteres Rating geben, wenn sich Pensionsrückstellungen in der Bilanz finden.
In Zeiten zunehmender internationaler Verflechtungen ist es zudem so, dass das deutsche Konstrukt der Pensionsrückstellungen internationalen Firmen fremd ist. Aus diesen und weiteren Gründen wird von Firmen versucht, Pensionsrückstellungen irgendwie aus der Bilanz zu bekommen.

Eine Lösung kann der Wechsel des Durchführungswegs, zum Beispiel zum Pensionsfonds oder zur Unterstützungskasse, sein. Auch wenn eine Pensionszusage erfüllt wird, zum Beispiel wenn ein Versorgungsfall eintritt und die vereinbarte Kapitalleistung erbracht wird, werden die Pensionsrückstellungen aufgelöst.

Die Pensionsrückstellung kann auch dadurch wegfallen, dass die Pensionsverpflichtung von einem Dritten übernommen wird. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechselt und der neue Arbeitgeber bereit ist, das vom alten Arbeitgeber erteilte Versorgungsversprechen zu übernehmen. Es handelt sich dann um den Wechsel des Versorgungsschuldners.


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