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Betriebliche Altersversorgung (bAV)/ Betriebsrenten

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Unter bAV versteht man Leistungen der Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung, die einem Arbeitnehmer zugesagt werden. Grundlage hierfür bildet das Arbeitsverhältnis.

Die Geschichte der betrieblichen Altersversorgung (bAV) geht in Deutschland auf die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück, wo bereits erste Versorgungswerke entstanden. Sie ist damit älter als die Rentenversicherung.

Die bAV ist keine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Seit einer Gesetzesänderung 2002 hat jeder Beschäftigte grundsätzlich das Recht, einen Teil seines Lohns oder Gehalts in eine bAV zu investieren – die sogenannte Entgeltumwandlung. Damit haben es alle Arbeitnehmer selbst in der Hand, ob sie im Alter eine Betriebsrente erhalten oder nicht. Die Beiträge können vom Arbeitgeber allein, vom Arbeitnehmer allein oder von beiden gemeinsam erbracht werden. Unabhängig davon, ob sich der Chef finanziell beteiligt oder nicht, entscheidet nur er, welcher bAV-Durchführungsweg gewählt wird.

Das Drei-Schichten-Modell rechnet die betriebliche Altersversorgung der zweiten Schicht (Zusatzversorgung) zu. Auch zahlreiche Tarifverträge setzen auf Betriebsrenten.


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