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Persönliche Versicherungen für Gründer

Einführung persönliche Versicherungen

Als Existenzgründer, Unternehmer, Selbstständiger oder Freiberufler verliert man zunächst einmal eins: die soziale Sicherheit eines Arbeitnehmers. Neben persönlichen und unternehmerischen Risiken, die ein Arbeitnehmer nicht zu tragen hat, muss er sich auch selbst um Gesundheitsversorgung, soziale Absicherung und Altersvorsorge kümmern. Das kann aber auch Vorteile haben – schließlich besteht kein Abhängigkeitsverhältnis dem Arbeitgeber gegenüber.


Meistens kann der Selbstständige oder Unternehmer frei wählen, ob er sich der Sozialversicherung der deutschen Solidargemeinschaft anschließt oder aber sich privat absichert. Die Sozialversicherung hat sich in Deutschland seit über 100 Jahren schrittweise entwickelt. Mittlerweile basiert sie auf fünf Bestandteilen: der Renten-, Kranken-, Unfall-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Sie ist jedoch nur für abhängig Beschäftigte verpflichtend. Seit einigen Jahren gibt es jedoch zunehmend Bestrebungen seitens der Gesetzgeber die Bedingungen auch für Freiberufler und Selbstständige anzugleichen.


Für einige Selbstständige gilt dennoch, dass sie versicherungspflichtig sind. Meistens sind das pflegende Berufe, Künstler, Publizisten, Landwirte und Handwerker. Informieren sie sich bei den entsprechenden Versicherungsträgern, welche Berufe das im Einzelnen sind, da sie im Folgenden nicht immer explizit genannt werden.

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