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18.01.16Kommentieren

Mutige Visionäre

Klarheit in puncto Finanzen im Gepäck

Sind Finanzielle Probleme und endlose Engpässe die bittere Gewohnheit der Gesellschaft? Knappheit, finanzielle Unzulänglichkeit, Sorgen um offene Rechnungen scheinen alltäglicher Begleiter vieler Fachkräfte über Jahrzehnte und zudem die Normalität. Und was bleibt am Ende? Eine knappe Rente, Unerfülltheit, Unzufriedenheit und Glaubenssätze. Nicht nur Angestellte kennen die Sorgen rund um das finanzielle Karussell. Es gibt Vorurteile, denen sich auch Unternehmer und Leistungsträger permanent ausgesetzt sehen: „Denen geht es ja gut“, „die schwimmen im Geld“, „die kennen unsere Sorgen doch gar nicht“. Fakt ist, gerade bei Führungsaufgaben ist wirtschaftlicher Zahlen- und Kostendruck nahezu immer zugegen.

Der Unternehmer hat zu funktionieren, kein Schwanken, keine Schwächen. In der Anhäufung von Hoffnungen und Anforderungen werden menschliche Voraussetzungen völlig ignoriert – Prägungen, Erlebtes, Erlerntes zum Umgang mit Geld, die der Verantwortliche erfahren hat, werden ignoriert, missachtet und verschwiegen. Was kurzfristig gut geht, kann beim nächsten Mal das ganze Unternehmen demontieren. Ist die innere Haltung der Führungskraft zum Umgang belastetet, gleicht unternehmerischer Erfolg einem Glückspiel. Kann es einen Ausweg aus dem finanziellen Irrweg geben?

Die Luft am finanziellen Abgrund ist dünn

Schwarze Zahlen als Spiegel des Erfolgs? Ein Trugschluss, der schon lange nicht mehr greift. Vordergründig steht finanzieller Erfolg auf vielen Ordnungen weit oben. In der Umsetzung mehr oder weniger erfolgreich, sind Vorwände für das Scheitern im Stillen schon längst vorbereitet. Erlernt, konditioniert, perfektioniert. Wir üben diese regelrecht ein und zwar häufig sehr früh im Leben, vom Kindesalter an. Wir werden darauf trainiert, Wohlstand als negativen Umstand zu klassifizieren. Was bleibt unterm Strich? Erlerntes Wissen und erfolgreiche Abschlüsse der Führungskräfte und Angestellten sagen nichts über die Kompetenzen aus, die dem Unternehmen finanziellen Erfolg einbringen. Das erlernte Bewusstsein für Geld und die richtige Einstellung fehlen. Erfolg? Keine Chance.

Der Energie-Coach und Erfolgs-Experte Bruno Erni klärt auf: Die frühe Prägung der Geld-Thematik im Unterbewusstsein ist maßgeblich für uns und entscheidet über beruflichen Fall oder Aufstieg. Kann diese Spirale durchbrochen werden? Die Tipps des Experten Bruno Erni:

1. Geld ist nicht das Wichtigste“

Steht die wirtschaftliche Rentabilität Ihres Unternehmens an zweiter Stelle? Dann brauchen Sie sich über rote Zahlen nicht wundern. Es ist für ein Unternehmen legitim und eine Pflicht, Geld zu verdienen. Die Frage ist immer welchen Preis Sie zahlen wollen. Viele nicht erfolgreiche Unternehmer arbeiten nach der Prioritäten-Formel: Zuerst den Menschen helfen, dann die vielen Dinge erledigen, die zu erledigen sind und dann das Geldverdienen. Konkret: 1. Menschen, 2. Dinge, 3. Geld. Unter Punkt 2 finden Sie Ablenkungen und Gründe, warum Sie nie zum Ziel gelangen. Erfolgreiche Unternehmen arbeiten nach der Prioritäten-Formel: 1. Menschen, 2. Geld, 3. Dinge.  Wer seine Wertigkeiten anders fokussiert und Geld an die zweite Stelle setzt, wird Erfolg erfahren.

2. Warum immer ich?

Wer sich die Opferrolle überstülpt, trägt ein sehr enges Kostüm. Macher und Schöpfer führen den Markt bzw. die Firma aktiv in die erfolgreiche Zukunft. Opfertypen suchen im Außen Gründe dafür, warum etwas nicht geht.

3. Geben ist seliger als Nehmen!

Viele Menschen haben diesen Glaubenssatz tief verinnerlicht. Sie wundern sich, dass sie nicht reich oder erfolgreich werden. Geben ist natürlich etwas sehr Schönes, doch wer nicht nehmen kann, stellt die Energie nicht in den Ausgleich. Menschen die nehmen können, sind sich des eigenen Wertes bewusst. Das Selbstwertgefühl ist deutlich höher, da sie es sich wert sind Geld für ihre Leistung anzunehmen.

4. Wer steuert mein finanzielles Niveau?

Gemäß einer Studie sind es die fünf Menschen, mit denen Sie sich am meisten austauschen. Deren Meinung über Geld und Wohlstand wirkt mehr auf Sie als Sie denken. Sie können es sich denken: Schlimm wird es, wenn eine „Handbremse“ am Kopf des Unternehmens ist. Wachstum und Tempo um weiterzukommen werden gedrosselt. Hinterfragen Sie also, wer Sie in Ihrem Leben beeinflusst was die Finanzen angeht.

5. Große Unternehmen haben große Visionen. Welche Ziele leben Sie?

Geld ist lediglich eine andere Form von Energie. Nebst Komplimenten ist Geld der Lohn für Ihre Arbeit. Je konzentrierter und fokussierter ein Ziel ist, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Ziel erreicht wird. Dass ein Ziel jedoch groß sein soll, das wusste schon Columbus, als er seine Männer motivierte um Amerika zu entdecken. Große Visionäre wie Steven Jobs und viele andere Weltveränderer hatten immer große Ziele, große Visionen und somit auch große Einnahmen. Glaubt man einer Harvard-Studie, so sind selbst bei nicht erreichen von großen Visionen die Ergebnisse deutlich höher, als wenn man sich „normale“ und „logische“ Ziele gesetzt hat.

6. Ich werde nie viel Geld haben

Arbeiten Sie hart und am Ende des Geldes sind immer noch so viele Tage übrig? Viele Unternehmer machen den Fehler, dass Sie Geld für die Miete, für Versicherungen, die Angestellten, neue Produkte und vieles mehr monatlich bezahlen. Am Ende des Monats fehlt jedoch das große Geld für den Unternehmer selbst. Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie nach einer festgelegten Einführungsphase sich zuerst den angepassten Lohn für Ihre Arbeit auszahlen. Arbeiten Sie stets AM Unternehmen und nicht IM Unternehmen.

7. Ich habe trotzdem kein Geld – wie erhöhe ich den Geldfluss?

Gedanken formen die Welt – der Glaube versetzt Berge. Wer daran glaubt, Geld verdient zu haben, zieht es auch an. Den Geldfluss erhöhen Sie mit dieser Formel:

Absicht + Glaubenssätze + Intuition + Handeln = Geldfluss erhöhen!

Die Absicht ist Ihr fokussiertes und visualisiertes Ziel. Glaubenssätze können bremsen oder beschleunigen. Die Intuition sind Ihr wunderbarer Gedankenblitz und dann natürlich das TUN. Ihr Weg ins Ziel ist zum Greifen nahe.

8. Geld zerrinnt mir zwischen den Fingern, das war schon immer so.

Wer kein klares Budget, keinen Businessplan und keine klare Fokussierung vornimmt, streut die Planlosigkeit in seine Projekte. Warum also soll da Geld in der Hand bleiben? Geld verschwindet nicht einfach so – Verluste spiegeln die innere Zerstreutheit.

9. Wann bin ich endlich Millionär?

Rein rechnerisch kann ich Ihnen diese Frage nicht beantworten. Doch eines ist schnell klar, wer sich fragt: „Wie lange geht es noch, bis wir endlich erfolgreich sind?“ der ist nicht im gewünschten Bewusstsein drin. Sie beginnen sich null Komma plötzlich anders zu verhalten, wenn ich Ihnen sage, Sie haben 10 Millionen auf dem Bankkonto. Obwohl Sie es nicht sehen oder physisch besitzen, wird es Ihnen innerlich anders gehen. Wenn Sie das begriffen haben, dann sind Sie schon bereits Millionär. Sie haben schon Erfolg. Das wiederum zieht das Geld und den Erfolg magnetisch an.

Autor: Bruno Erni

Energie-Coach und Erfolgs-Experte
Bruno Erni

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