Wann kommt Mezzanine-Kapital zum Einsatz?

Mezzanine-Kapital wird eingesetzt, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital zu schaffen (und damit ein eventuell bestehendes Ungleichgewicht zu beseitigen) sowie vorhandene Finanzierungslücken zu schließen. Diese können darauf zurückzuführen sein, dass dem Unternehmen zur Aufnahme von (weiteren) Krediten die Sicherheiten fehlen, der Grad der Fremdverschuldung des Unternehmens bereits sehr hoch ist oder aber das Rating-Ergebnis keine Kreditaufnahme mehr zulässt. Mezzanine-Kapital ersetzt dabei keineswegs die Aufnahme von Fremdkapital, sondern ergänzt dieses vielmehr.

Die Finanzierung mit Mezzanine-Kapital kommt üblicherweise erst in späteren Unternehmensphasen zum Einsatz und wird nur selten zur Frühphasenfinanzierung eines Unternehmens herangezogen.

Typische Einsatzbereiche sind Management-Buy-Outs. Aber auch bei der Finanzierung von Wachstumsstrategien, Projekten, Akquisitionsstrategien oder zur Vorbereitung des Börsengangs wird Mezzanine-Kapital eingesetzt. Außerdem kann Mezzanine-Finanzierung zur Erschließung neuer Märkte, zur Erweiterung der Produktionskapazitäten oder zur Entwicklung neuer Produkte verwendet werden.

Vor allem Projekte mit hohem Investitionsbedarf in der Anlaufphase des Projektes und erst spät fließenden Erträgen sind als Einsatzgebiete für Mezzanine-Kapital geeignet.

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