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Leasing-Erlasse

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In Deutschland regelt nicht ein Gesetz, sondern Leasing-Erlasse des Bundesministeriums der Finanzen zur steuerlichen Behandlung von Mobilien-Leasing-Verträgen vom 19. April 1971 (Vollamortisationsverträge) und vom 22. Dezember 1975 (Teilamortisationsverträge) das Leasing-Geschäft. Sie sind die Grundlage für das Mobilien-Leasing-Geschäft in Deutschland.

In den Erlassen wird die Frage der Bilanzierung geregelt, also wer bei welchen Vertragsgestaltungen zu welchem Zeitpunkt des Vertrages wirtschaftlicher Eigentümer des Objektes ist. Demnach darf die unkündbare Grundlaufzeit von Mobilien-Leasing-Verträgen 40 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nicht unterschreiten und 90 % nicht überschreiten.

Für das Immobilien-Leasing gelten die Immobilien-Leasing-Erlasse von 1972 (Vollamortisationsverträge) und von 1991 (Teilamortisationsverträge). Die Laufzeitobergrenze für Immobilien-Leasingverträge ist 90 % der AfA-Zeit. Wurde der Bauantrag eines Leasing-Objekts nach dem 31.03.1985 gestellt, wird automatische eine Nutzungsdauer von 25 Jahren unterstellt.  Damit ist dann eine maximale Vertragslaufzeit von 22,5 Jahre möglich. Sind die Objekte älter, ist die bisher angesetzte Nutzungsdauer zu beachten.


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