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Einstiegsgeld

Kurzbeschreibung

Mit dem Einstiegsgeld unterstützt die Bundesagentur für Arbeit (BA) den Weg arbeitsloser Menschen in die Selbstatändigkeit. Ziel des Programms ist es, die Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen dauerhaft zu beenden und die Betroffenen erfolgreich in das Arbeitsleben zu integrieren. Hierfür wird das Einstiegsgeld über einen maximalen Förderzeitraum von zwei Jahren als Zuschuss gewährt.

Gefördert werden

Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II) nach Sozialgesetzbuch II (SGB II).

Fördergebiet

Bundesweit

Förderart

Zuschuss

Förderbereich

Branchenungebundene Unterstützung von ALG II-Empfängern auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an der Dauer der Arbeitslosigkeit des Antragsstellers und der Größe der zu versorgenden Bedarfsgemeinschaft. Der Fallmanager ist hier nicht gebunden, die BA empfiehlt jedoch eine Orientierung an den Regelsätzen des ALG II. Dies ist jedoch nur eine Empfehlung aus der kein Rechtsanspruch abgeleitet werden kann. 

Seit 2009 dürfen die Arbeitsagenturen auch Zuschüsse für benötigte Sachgüter wie PC, Geschäftswagen etc. in Höhe von max. 5000 Euro gewähren. Weiter können auch Darlehen in unbestimmter Höhe gewährt werden.

Gefördert wird zunächst für zwölf Monate, eine Verlängerung um weitere zwölf Monate ist jedoch möglich.

Antragsberechtigt sind

Empfänger von ALG II bei ihrem jeweils zuständigen Jobcenter.

Antragsvoraussetzungen

  • ein erster Entwurf eines Businessplans
  • ein Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan
  • eine Umsatz- und Rentabilitätsvorschau

Weitere Infos zum Thema finden Sie hier:





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