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Mikrokredit - Vergabeprozess

Wie läuft der Vergabeprozess bei einem Mikrokredit ab?

Mikrokredite können an natürliche oder juristische Personen mit Sitz in Deutschland vergeben werden, sofern mit dem Kredit ein unternehmerisches Interesse in Deutschland verfolgt wird. Dabei kann es sich z.B. um eine Unternehmensgründung, Investitionen, den Ausgleich saisonaler Schwankungen, die Aufstockung des Warenlagers oder Auftrags- und Projektfinanzierungen handeln. Auch Freiberufler und nebenberuflich Selbstständige können finanziert werden. Bei juristischen Personen (z.B. GmbH oder UG) ist immer eine Mithaftung des Unternehmers erforderlich.


Nach Fertigstellung und Einreichung der kompletten Unterlagen und ggf. der Vereinbarung von Sicherheiten werden diese geprüft und (im positiven Falle) eine Kreditempfehlung an die finanzierende Bank (GLS Gemeinschaftsbank eG) ausgesprochen. Die Bank versendet daraufhin den Darlehensvertrag, der von Ihnen gegengezeichnet und zurückgesandt wird. Danach erhält der Antragsteller innerhalb von vier Werktagen die Darlehenssumme auf das von ihm benannte Konto überwiesen. Der Kreditvertrag kommt immer direkt mit der Bank zustande, diese folgt aber der Kreditempfehlung des Mikrofinanzierers, da dieser ihr gegenüber für den Kredit bürgt.

Ansprechpartner für den Kreditnehmer bleibt während des gesamten Vergabeprozesses immer das Mikrofinanzinstitut, das auch die gesamte Tilgungsphase begleitet. Dazu muss der Kreditnehmer jeden Monat drei Fragen zu seiner aktuellen Situation beantworten, damit im Notfall rechtzeitig gemeinsam Maßnahmen ergriffen werden können, um die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen.

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