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Überblick - Was ist Basel II?

Was ist Basel II?

Basel II besteht aus insgesamt drei Säulen:

1. Säule: Mindestkapitalanforderungen

Die erste Säule beinhaltet Vorschriften zur Eigenmittelunterlegung von Kreditausfall-, Marktpreis- und operationellen Risiken. Diese Säule ist sicherlich der am meisten diskutierte Bereich von Basel II.


2. Säule: Ausführliche Überprüfungsverfahren

Die zweite Säule gibt eine laufende und regelmäßige Überprüfung der Banken durch die Bankenaufsicht vor. Hier kann man vier Bereiche unterscheiden:

  • Interne Aufsicht: laufende Verbesserung der internen Verfahren der Risikoanalyse. Ausbau des Risikomanagements und der internen Kontrollmechanismen.
  • Externe Aufsicht: Berücksichtigung externer Faktoren, wie Trends etc.
  • Maßnahmen: Die Bankenaufsicht hat die Möglichkeit Maßnahmen zu ergreifen, wenn sie dies für notwendig hält.
  • Dialog zwischen Banken und Aufsichtsbehörden: Ein Ausbau ist notwendig, da die Banken mehr Verantwortung bei der Bewertung und Überwachung von Risiken übernehmen.

3. Säule: Marktdisziplin und Offenlegung

Verpflichtung der Finanzinstitute zur Offenlegung der Eigenkapitalstruktur und der eigenen Risikosituation. Die Offenlegungspflichten umfassen vier Bereiche:

  • Anwendung der Eigenkapitalvorschriften
  • Eigenkapitalstruktur
  • Eingegangene Risiken
  • Angemessenheit der Eigenkapitalausstattung

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