Tele-Seminare – ein interessantes Marketingtool für Existenzgründer und Jungunternehmer - Ein Beitrag von Monika Birkner
teaser_fachbeitraege.jpg
12.06.2009

Marketing

Tele-Seminare – ein interessantes Marketingtool für Existenzgründer und Jungunternehmer

"Wie gewinne ich Kunden?"- Das ist die zentrale Frage für Existenzgründer und Jungunternehmer. Die Unsicherheit ist groß und die Budgets sind klein. Tele-Seminare können dabei ein interessantes Marketingtool sein.




Ein Beitrag von Monika Birkner

Was ist ein Tele-Seminar?

Ein Tele-Seminar ist eine Telefonkonferenz, bei der mehrere Teilnehmer anwesend sind, sich gegenseitig hören und miteinander sprechen können. Es kann sich dabei um ein reines Telefonseminar handeln, bei dem nur das Telefon zum Einsatz kommt. Parallel können auch Unterlagen am Bildschirm präsentiert werden. Dafür hat sich die Bezeichnung Webinar eingebürgert.
Der Moderator hat verschiedene Steuerungsmöglichkeiten. So kann er zum Beispiel je nach Bedarf die Teilnehmer stumm schalten, um zum Beispiel seine eigene Präsentation ohne Störgeräusche zu übermitteln, und für Diskussionen die Teilnehmer wieder frei schalten.

Was macht ein Tele-Seminar zu einem interessanten Marketingtool?

Tele-Seminare sind bequem für beide Seiten, da  Reisezeiten, Parkplatzsuche etc. entfallen. Stattdessen lassen sie sich vom Schreibtisch aus durchführen. Die technischen Voraussetzungen sind minimal, abhängig davon, ob man nur das Telefon nutzt oder auch eine Bildschirmpräsentation durchführt.
Und ein wichtiger Vorteil gerade für Gründer und Jungunternehmer – sie schonen das Marketingbudget, da in erster Linie Zeiteinsatz gefragt ist.
Darüber hinaus machen Tele-Seminare das Marketing noch aus mehreren Gründen einfach:


1. Sie agieren aus einer Position der Stärke heraus.
Einer der Gründe, der Gründer und Jungunternehmer an der Akquise hindert, ist die Sorge, als jemand dazu stehen, der Aufträge nötig hat. Bei Tele-Seminaren ist die Situation umgekehrt. Als Anbieter geben Sie erst einmal wertvollen Content und wenn dieser auf Interesse stößt, kann daraus ein Auftrag werden. Das ist psychologisch eine völlig andere Ausgangssituation.

2. Sie bieten potenziellen Kunden die Möglichkeit, Sie auf einfache Art und Weise persönlich kennen zu lernen und eine Beziehung zu entwickeln.
Anders als eine Broschüre, eine Website oder sonstige schriftliche Materialien bieten Tele-Seminare die Möglichkeit, mit Interessenten und Kunden auf direktem Wege zu kommunizieren. Über die Stimme werden noch andere Informationen vermittelt als über den geschriebenen Text. Außerdem können  die Teilnehmer des Tele-Seminars sich aktiv zu Wort melden.

3. Sie gewinnen mehr und mehr Sicherheit, sich zu präsentieren.
Diese Sicherheit ist auch in anderen Situationen hilfreich, zum Beispiel bei Vorträgen oder Firmenpräsentationen. Auch bei Networking-Events wird es Ihnen leichter fallen, über sich und Ihr Unternehmen zu sprechen.

4. Sie positionieren sich als Experte und kompetenter Lösungsanbieter.
Der Vorteil von Tele-Seminaren ist, dass Sie Content vermitteln und sich dadurch positionieren. Sie behaupten nicht nur, Experte auf einem bestimmten Gebiet zu sein, sondern demonstrieren es in nachvollziehbarer Weise.

5. Sie können sich durch Tele-Seminare eine eigenständige und lukrative Einnahmequelle verschaffen und  Ihr Geschäftsmodell auf sicherere Füße stellen.
Es gibt viele Varianten von Tele-Seminaren. Man kann sie kostenfrei anbieten, aber ebenso als bezahlte Seminare. Die Preisspannen sind dabei breit gefächert. Berater, Trainer und Coaches können sich so nach und nach eine hübsche zusätzliche Einnahmequelle schaffen. Denn auch die Mitschnitte lassen sich noch separat vermarkten.

Wie gewinnen Sie Teilnehmer für Ihr Tele-Seminar?

Anders als bei Präsenzseminaren brauchen Sie keine Mindesteilnehmerzahl. Sie brauchen nicht wochenlang im Voraus einen Hotelraum zu buchen, sondern sind sehr flexibel. Selbst mit nur einem Teilnehmer können Sie Ihr erstes Tele-Seminar durchführen.

Um erst einmal etwas Routine zu gewinnen, können Sie Freunde und Bekannte einladen, die wiederum als Referenzgeber wirken können.

Sie können Ihre schon vorhandenen Interessenten einladen, in Ihrem Newsletter oder bei Veranstaltungen auf Ihr Tele-Seminar aufmerksam machen. Mit der Zeit wird der Kreis der Interessenten immer weiter anwachsen.

Und wenn Ihren Teilnehmern gefällt, was Sie zu sagen haben und wie Sie es sagen, werden aus den Tele-Seminaren weitere Aufträge hervorgehen.

  drucken        versenden
Bewerten Sie diesen Beitrag:

Durchschnittliche Bewertung:
[ 2 Bewertungen ]

Über den Autor

Monika Birkner, CoachConsultant und mehrfache Buchautorin,  unterstützt Unternehmer und Unternehmen beim Wachstum in turbulenten Zeiten. Sie bietet unter anderem

  • Wachstumstage, um die Weichen richtig zu stellen
  • Telefoncoaching, um die Umsetzung zu sichern
  • Vernetzung mit anderen Unternehmern, um nachhaltigen Erfolg zu gewährleisten.
Ihr Buch "Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer" (Walhalla-Fachverlag) wird von den Lesern immer wieder als Quelle für Inspiration und praktische Anregungen genutzt.

Abonnieren Sie den kostenlosen News- und Serviceletter und besuchen Sie ihr täglich aktualisiertes Blog.

www.monika-birkner.de

Neue Fachbeiträge

  • Online-Marketing

    Was man im Umgang mit sozialen Netzwerken beachten sollte

    Vor dem Hintergrund der sich immer stärker abzeichnenden Schwächen herkömmlicher Marketinginstrumente wie der Kaltakquise flüchten immer mehr Unternehmen in die Welt der sozialen Netzwerke. In ihnen lassen sich mit wenig Aufwand und geringen Investitionen hohe Erfolgsraten realisieren - so zumindest die Theorie. Viele Firmen aber scheitern in der Online-Welt und stellen nach einigen Monaten enttäuscht fest, dass sie keine neuen Kunden gewonnen, sondern Ansehen verloren haben. Was man im Umgang mit sozialen Netzwerken beachten sollte, erklärt Robert Nabenhauer in seinem Fachbeitrag. mehr
  • Kundenbefragungen

    Critical Incident Technique (CIT)

    Klassische Kundenbefragungen bleiben meist an der Oberfläche – und sie sind gefährlich. Denn auf ihre mehr oder weniger sorgfältig ausformulierten Fragen erhalten die Interviewer kaum Wahrhaftigkeit, sondern vornehmlich Antworten, die opportun erscheinen oder aber den Befragten vor sich selbst und anderen in ein gutes Licht rücken sollen. Dies passiert in aller Regel nicht absichtlich. Die Ursache liegt vielmehr darin, dass uns der Zugang zum Unbewussten fehlt. Wir machen uns selbst etwas vor. Psychologen nennen das Wahrnehmungsgefängnis. Die Critical Incident Technique kann uns daraus befreien. Lernen Sie mehr über diesen Ansatz im Fachbeitrag von Anne M. Schüller, führende Expertin für Loyalitätsmarketing. mehr
  • Versicherung

    Berufsunfähigkeit - Auch für Gründer ein Thema

    Wer ein Unternehmen gründet oder führt, sollte sowohl das Gewerbe als auch sich selbst gegen alle möglichen Risiken absichern. Dazu gehört beispielsweise die Absicherung gegen Schadensersatzansprüche Dritter. Aber auch die eigene Arbeitskraft sollte beim Versicherungsschutz nicht außen vor gelassen werden. Einen Einblick ins Thema gewährt uns Juliane Wellisch, Redakteurin bei berufsunfaehigkeit.com, in ihrem Fachbeitrag. mehr
  • Do it yourself

    Facebook-Marketing für Gründer

    Mit über 22 Millionen Mitgliedern allein in Deutschland ist Facebook unbestritten das soziale Netzwerk Nummer 1. Kaum verwunderlich, dass es auch von Unternehmen unterschiedlichster Größe genutzt wird, um sich der breiteren Online-Öffentlichkeit vorzustellen und eine eigene Community aufzubauen. Doch wie verhält es sich mit Existenzgründern, deren Budget meist begrenzt ist? Welche Möglichkeiten bietet Facebook-Marketing fürs kleine Portemonnaie? Diese Fragen beantwortet Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs in ihrem Fachbeitrag. mehr
  • Fachbeitrag

    Über Ziele und wie die Chance wächst, diese tatsächlich zu erreichen

    Der Jahresanfang ist ja oft der Zeitpunkt, an dem Menschen sich sowohl persönlich als auch beruflich oder für ihr Unternehmen Ziele setzen, Veränderungen erreichen wollen. Nur zu oft werden diese Ziele, obwohl grundsätzlich durchaus realisierbar, letztendlich nicht erreicht, das Vorhaben wieder ad acta gelegt. In seinem Fachbeitrag erklärt Unternehmercoach Jörg Mann wie die Chance wächst, Ziele tatsächlich zu erreichen. mehr
  • Journalisten die Arbeit erleichtern

    Der perfekte Pressebereich: Zwölf Tipps und fünf Tabus

    Bevor ein Redakteur zum Telefonhörer greift, holt er sich erste Informationen über ein Unternehmen oder eine Person aus dem Netz. Hier bekommen Sie zwölf Tipps für einen perfekten Pressebereich – und fünf Tabus. Zusammengestellt von Ulf-Hendrik Schrader, geschäftsführender Gesellschafter der Aufgesang Public Relations GmbH. mehr
  • Fachbeitrag

    Das historisch bedingte Wissen um die Macht einer Geschäftsidee!

    Der Blick auf das Unternehmertum, seine Aufgabenbereiche und die daraus resultierenden Entscheidungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Besonders bei jungen Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten vieles in Bewegung gesetzt und verändert. In ihrem Fachbeitrag wirft Marketingberaterin Nicole M. Pfeffer einen Blick auf das historisch bedingte Wissen um die Macht einer Geschäftsidee. mehr
  • Vertriebsanalyse

    Wenn die Umsätze nicht stimmen

    Start-ups und junge Unternehmen geraten oft in Schwierigkeiten, weil die Umsätze stagnieren oder sinken, Absatzziele nicht erreicht werden oder die Anzahl der neu geworbenen Kunden zurückgeht. In solchen Situationen ist es hilfreich, den Vertrieb auf den Prüfstand zu stellen, um herauszufinden, ob es Schwachstellen und Optimierungspotenziale gibt. Was es bei einer Vertriebsanalyse zu beachten gilt, erklärt Dipl.-Ing. (FH) Volker Wendeler in seinem Fachbeitrag. mehr
  • Online-Marketing

    Vorsicht bei E-Mail-Marketing!

    Aus Unternehmersicht ist E-Mail-Marketing eine schnelle, kostengünstige und praktische Methode, um viele potenzielle Kunden zu erreichen. Doch Vorsicht: Grundsätzlich ist E-Mail-Marketing unzulässig, egal ob sich die Informationen an Privatpersonen oder an Gewerbetreibende richten, und unabhängig davon, ob sie explizit als Werbung gekennzeichnet sind oder beispielsweise als Newsletter bezeichnet werden. Zur Vorsicht beim E-Mail-Marketing mahnt Fachanwältin Bettina Krause in ihrem Fachbeitrag. mehr
  • Corporate Branding

    Das neue Corporate Branding - konsequent auch für Facebook

    Seit der Beliebtheitsgrad sozialer Netzwerke immer weiter steigt, haben sich die Anforderungen an die Selbstdarstellung von Firmen stark verändert. Die Unternehmens-Identität bildet sich in den Köpfen der Menschen über weit mehr Faktoren als zuvor. Das wirkt sich selbstverständlich auch auf die formalen Aspekte der Corporate Identity aus. Einen Einblick in das neue Corporate Branding gibt Gründercoach und Designerin Ulrike Thiel in ihrem Fachbeitrag. mehr
  • Cloud Computing

    Geschäftssoftware der Zukunft kommt aus dem Netz

    Der klassische Server ist ein Auslaufmodell. Zukünftig werden komplexe Unternehmenslösungen bei Firmen immer weniger vor Ort installiert, sondern über das Internet genutzt. Das sogenannte Cloud Computing ist günstig, flexibel und einfach zu handhaben. Warum die Geschäftssoftware der Zukunft aus dem Netz kommt, erklärt Markus Stahl, Leiter Business Development bei SAP Deutschland, in seinem Fachbeitrag. mehr

anzeige

förderland-Newsletter

Close