
In acht Sekunden zum Erfolg
Gute Landeseiten bannen Ihre Besucher
Jeder zweite Internetnutzer entscheidet nach maximal acht Sekunden, ob er eine aufgerufene Internetseite verlässt oder sich weiter informiert. Damit sind Landeseiten (englisch: Landingpages) entscheidend für den Erfolg einer Werbekampagne.
Ein Beitrag von Markus Mattscheck
Landeseiten sind Internetseiten, auf denen ein Besucher "landet", wenn er einen Banner oder einen Textlink in Suchmaschinen oder E-Mails angeklickt hat. Das kann eine Seite der Internetpräsenz sein oder eine Seite, die eigens für die Werbekampagne erstellt wurde.
Das Ziel einer Landeseite ist es, den Besucher direkt zu einer Seite zu führen, damit er eine gewünschte Aktion ausführt. Das können zum Beispiel Angebotsanfragen sein, die Teilnahme an einem Gewinnspiel oder eine Bestellung in einem Online-Shop. Dafür muss die Landeseite an die Erwartungen und Bedürfnisse des Besuchers anpassen.
Um eine Landeseite zu optimieren, stellen Sie sich einfach die Fragen, die sich ein Besucher auch stellt:
- Wo bin ich?
- Wollte ich hier hin?
- Will ich weiter?
- Wohin muss ich jetzt?
- Muss ich noch weit?
Der erste Schritt ist getan, Ihr Besucher hat Ihr Angebot als relevant für seinen akuten Bedarf eingestuft und den Link in Ihrem Werbemittel angeklickt. Nutzen Sie Texte und Bilder, die Sie in E-Mail, Banner oder Suchmaschinen genutzt haben, um den Besucher zu empfangen. Damit zeigen Sie dem Besucher, dass er genau die richtige Seite für seinen Bedarf aufgerufen hat.
Überzeugung
Kommunizieren Sie Vorteile und Mehrwerte und prüfen Sie, ob die angebotenen Informationen ausreichen, damit der Besucher die von Ihnen gewünschte Aktion ausführt. Gewinnen Sie das Vertrauen des Besuchers und geben Sie ihm Sicherheit in Form von Empfehlungen, Kundenstimmen, Garantien, Auszeichnungen, Zertifizierungen oder Verbandsmitgliedschaften.
Durchführung der gewünschten Aktion
Geben Sie dem Besucher direkte Handlungsanweisungen. Achten Sie besonders in Formularen oder Online-Shops auf die Benutzerfreundlichkeit (englisch: Usability). Der Besucher möchte schnell und ohne Umwege die von Ihnen gewünschte Aktion durchführen.
Nach der Aktion
Nach einer Bestellung oder dem Versand eines Online-Formulars wird dem Kunden oft eine sogenannte "Danke-Seite" angezeigt. Nutzen Sie diese Seiten, um auf das weitere Vorgehen aufmerksam zu machen. Teilen Sie dem Kunden zum Beispiel mit, wann er eine Bestätigungs-E-Mail erhält oder wie lange es dauert, bis Sie Ihm das gewünschte Angebot zukommen lassen.
Erfolgskontrolle
Mit Hilfe des Webcontrollings können Sie den Erfolg Ihrer Landeseite überprüfen. Achten Sie besonders auf die Verweildauer und die Absprungrate.
Die Verweildauer gibt Auskunft über die Zeit, die ein Besucher auf einer Seite verbracht hat. Die Absprungrate ist der Anteil der Besucher, die eine Seite wieder verlassen haben.
Probieren Sie ein paar Alternativen aus und überprüfen Sie, welche Variante am erfolgreichsten gewesen ist.
Über den Autor
Markus Mattscheck ist seit 2007 Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Wer liefert was? GmbH. In dieser Position zeichnet der 38-Jährige für die Bereiche Public Relations und interne Kommunikation verantwortlich. Zuvor war er fünf Jahre als Leiter der Abteilung Marketing Kommunikation bei der Wer liefert was? GmbH tätig.
Markus Mattscheck ist in seinen Tätigkeitsfeldern bereits seit 1995 fest mit dem Internet verdrahtet und verfügt über eine umfassende Marketing-Expertise. Gemeinsam mit Maik Schmeltzpfenning führte Markus Mattscheck das Keyword Advertising in Deutschland ein. Der gelernte Verlagskaufmann gilt als anerkannter Experte im Bereich des Suchmaschinenmarketings.
Markus Mattscheck hat seine Hochschulausbildung als Verlagsfachwirt mit Schwerpunkt Marketing an der Handelskammer Hamburg absolviert.
Neue Fachbeiträge
-
Online-Marketing
Was man im Umgang mit sozialen Netzwerken beachten sollte
Vor dem Hintergrund der sich immer stärker abzeichnenden Schwächen herkömmlicher Marketinginstrumente wie der Kaltakquise flüchten immer mehr Unternehmen in die Welt der sozialen Netzwerke. In ihnen lassen sich mit wenig Aufwand und geringen Investitionen hohe Erfolgsraten realisieren - so zumindest die Theorie. Viele Firmen aber scheitern in der Online-Welt und stellen nach einigen Monaten enttäuscht fest, dass sie keine neuen Kunden gewonnen, sondern Ansehen verloren haben. Was man im Umgang mit sozialen Netzwerken beachten sollte, erklärt Robert Nabenhauer in seinem Fachbeitrag. mehr
-
Kundenbefragungen
Critical Incident Technique (CIT)
Klassische Kundenbefragungen bleiben meist an der Oberfläche – und sie sind gefährlich. Denn auf ihre mehr oder weniger sorgfältig ausformulierten Fragen erhalten die Interviewer kaum Wahrhaftigkeit, sondern vornehmlich Antworten, die opportun erscheinen oder aber den Befragten vor sich selbst und anderen in ein gutes Licht rücken sollen. Dies passiert in aller Regel nicht absichtlich. Die Ursache liegt vielmehr darin, dass uns der Zugang zum Unbewussten fehlt. Wir machen uns selbst etwas vor. Psychologen nennen das Wahrnehmungsgefängnis. Die Critical Incident Technique kann uns daraus befreien. Lernen Sie mehr über diesen Ansatz im Fachbeitrag von Anne M. Schüller, führende Expertin für Loyalitätsmarketing. mehr
-
Versicherung
Berufsunfähigkeit - Auch für Gründer ein Thema
Wer ein Unternehmen gründet oder führt, sollte sowohl das Gewerbe als auch sich selbst gegen alle möglichen Risiken absichern. Dazu gehört beispielsweise die Absicherung gegen Schadensersatzansprüche Dritter. Aber auch die eigene Arbeitskraft sollte beim Versicherungsschutz nicht außen vor gelassen werden. Einen Einblick ins Thema gewährt uns Juliane Wellisch, Redakteurin bei berufsunfaehigkeit.com, in ihrem Fachbeitrag. mehr
-
Do it yourself
Facebook-Marketing für Gründer
Mit über 22 Millionen Mitgliedern allein in Deutschland ist Facebook unbestritten das soziale Netzwerk Nummer 1. Kaum verwunderlich, dass es auch von Unternehmen unterschiedlichster Größe genutzt wird, um sich der breiteren Online-Öffentlichkeit vorzustellen und eine eigene Community aufzubauen. Doch wie verhält es sich mit Existenzgründern, deren Budget meist begrenzt ist? Welche Möglichkeiten bietet Facebook-Marketing fürs kleine Portemonnaie? Diese Fragen beantwortet Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs in ihrem Fachbeitrag. mehr
-
Fachbeitrag
Über Ziele und wie die Chance wächst, diese tatsächlich zu erreichen
Der Jahresanfang ist ja oft der Zeitpunkt, an dem Menschen sich sowohl persönlich als auch beruflich oder für ihr Unternehmen Ziele setzen, Veränderungen erreichen wollen. Nur zu oft werden diese Ziele, obwohl grundsätzlich durchaus realisierbar, letztendlich nicht erreicht, das Vorhaben wieder ad acta gelegt. In seinem Fachbeitrag erklärt Unternehmercoach Jörg Mann wie die Chance wächst, Ziele tatsächlich zu erreichen. mehr
-
Journalisten die Arbeit erleichtern
Der perfekte Pressebereich: Zwölf Tipps und fünf Tabus
Bevor ein Redakteur zum Telefonhörer greift, holt er sich erste Informationen über ein Unternehmen oder eine Person aus dem Netz. Hier bekommen Sie zwölf Tipps für einen perfekten Pressebereich – und fünf Tabus. Zusammengestellt von Ulf-Hendrik Schrader, geschäftsführender Gesellschafter der Aufgesang Public Relations GmbH. mehr
-
Fachbeitrag
Das historisch bedingte Wissen um die Macht einer Geschäftsidee!
Der Blick auf das Unternehmertum, seine Aufgabenbereiche und die daraus resultierenden Entscheidungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Besonders bei jungen Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten vieles in Bewegung gesetzt und verändert. In ihrem Fachbeitrag wirft Marketingberaterin Nicole M. Pfeffer einen Blick auf das historisch bedingte Wissen um die Macht einer Geschäftsidee. mehr
-
Vertriebsanalyse
Wenn die Umsätze nicht stimmen
Start-ups und junge Unternehmen geraten oft in Schwierigkeiten, weil die Umsätze stagnieren oder sinken, Absatzziele nicht erreicht werden oder die Anzahl der neu geworbenen Kunden zurückgeht. In solchen Situationen ist es hilfreich, den Vertrieb auf den Prüfstand zu stellen, um herauszufinden, ob es Schwachstellen und Optimierungspotenziale gibt. Was es bei einer Vertriebsanalyse zu beachten gilt, erklärt Dipl.-Ing. (FH) Volker Wendeler in seinem Fachbeitrag. mehr
-
Online-Marketing
Vorsicht bei E-Mail-Marketing!
Aus Unternehmersicht ist E-Mail-Marketing eine schnelle, kostengünstige und praktische Methode, um viele potenzielle Kunden zu erreichen. Doch Vorsicht: Grundsätzlich ist E-Mail-Marketing unzulässig, egal ob sich die Informationen an Privatpersonen oder an Gewerbetreibende richten, und unabhängig davon, ob sie explizit als Werbung gekennzeichnet sind oder beispielsweise als Newsletter bezeichnet werden. Zur Vorsicht beim E-Mail-Marketing mahnt Fachanwältin Bettina Krause in ihrem Fachbeitrag. mehr
-
Corporate Branding
Das neue Corporate Branding - konsequent auch für Facebook
Seit der Beliebtheitsgrad sozialer Netzwerke immer weiter steigt, haben sich die Anforderungen an die Selbstdarstellung von Firmen stark verändert. Die Unternehmens-Identität bildet sich in den Köpfen der Menschen über weit mehr Faktoren als zuvor. Das wirkt sich selbstverständlich auch auf die formalen Aspekte der Corporate Identity aus. Einen Einblick in das neue Corporate Branding gibt Gründercoach und Designerin Ulrike Thiel in ihrem Fachbeitrag. mehr
-
Cloud Computing
Geschäftssoftware der Zukunft kommt aus dem Netz
Der klassische Server ist ein Auslaufmodell. Zukünftig werden komplexe Unternehmenslösungen bei Firmen immer weniger vor Ort installiert, sondern über das Internet genutzt. Das sogenannte Cloud Computing ist günstig, flexibel und einfach zu handhaben. Warum die Geschäftssoftware der Zukunft aus dem Netz kommt, erklärt Markus Stahl, Leiter Business Development bei SAP Deutschland, in seinem Fachbeitrag. mehr
anzeige
-
Steuerberater suchen
Jetzt kostenlos und unverbindlich.
mehr...
-
Private Krankenversicherung
Sparen Sie 2.500 EUR pro Jahr bei besserer Leistung.
mehr...
-
Gründerberater suchen und finden
Sie sind Gründerberater? Jetzt eintragen und Vorteile sichern.
mehr...
RSS Feed abonnieren
- Nachrichten Gründer, Start-ups, Investoren Feed abonnieren
- Aktuelle Veranstaltungen Feed abonnieren
- Aktuelle Fachbeiträge Feed abonnieren
förderland-Autor werden
Neue Autoren
- 09.02.2012Robert Nabenhauer
- 31.01.2012Juliane Wellisch
- 26.01.2012Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs
- 22.12.2011Ulf-Hendrik Schrader
- 01.12.2011Volker Wendeler
- 25.11.2011Bettina Krause
- Alle Autoren

