Corporate Identity - Denn der Name zählt! - Ein Beitrag von Jacqueline Althaller
teaser_fachbeitraege.jpg
20.05.2008

Marketing

Corporate Identity - Denn der Name zählt!

Jedes Unternehmen - egal ob frisch gegründet oder schon seit Jahren am Markt - verfügt über eine von den Gründern und Mitarbeitern geprägte Unternehmenskultur. Welchen Einfluss der Unternehmensname auf diese hat und wie Sie den richtigen Namen für Ihr Unternehmen finden, lesen Sie in diesem Beitrag. 




Ein Beitrag von Jacqueline Althaller

Formulieren Sie die Corporate Identity Ihres Unternehmens

Jedes Unternehmen - und sei es auch noch so klein – besitzt durch seine Existenz eine von den Gründern und Mitarbeitern geprägte Unternehmenskultur. Diese ist immer vorhanden, auch wenn einige Unternehmen, vor allem Einzel- und Kleinunternehmen, meist darauf verzichten, diese zu definieren.

Die Unternehmens-Identität besteht aus gemeinsamen Werten und Wertvorstellungen, Zielen, Erfahrungen, Ritualen, Einstellungen und Verhaltensnormen, die im Tagesgeschäft gelebt und in den strategischen Zielen berücksichtigt werden. Diese Handlungsgrundsätze bestimmen den Umgang der Mitarbeiter untereinander den Umgang mit Kunden, Kooperationspartnern und Wettbewerbern, selbst wenn sie bisher nicht schriftlich in den Leitlinien ausformuliert sind.

Diese Grundsätze nicht offen zu legen, birgt die Gefahr in sich, dass alle von subjektiv unterschiedlichen "heimlichen" Grundsätzen ausgehen und diese jeweils anders auslegen. Statt Orientierung und Wir-Gefühl entsteht so meist Unsicherheit und Beliebigkeit. Es empfiehlt sich also, die Corporate Identity Ihres Unternehmens sorgfältig zu formulieren und sichtbar zu machen. Nur so kann sie zur Richtschnur des Handelns für alle Beteiligten werden.

Grundlage für eine glaubwürdige Corporate Identity – der Name!

Wesentliche Grundlage für die Corporate Identity ist der Name des Unternehmens. Menschen verwenden viel Sorgfalt und Zeit auf die Auswahl der Namen ihrer Kinder oder auch ihrer Haustiere - leider machen sich nicht alle "Eltern" einer guten Geschäftsidee Gedanken in gleichem Umfang. Namen prägen Individuen, stehen für Identitäten und schaffen eine Identifikation.

Ähnlich verhält es sich bei Unternehmen. Auch hier eilt der Name den ersten Erfahrungen mit dem Produkt- und Leistungsangebot voraus. Der Name prägt neben dem Firmenlogo und anderen äußeren Aspekten maßgeblich den ersten Eindruck vom Unternehmen, setzt Assoziationen frei und ermöglicht eine unmittelbare Identifikation. Firmennamen werden in Verbindung gebracht mit Erwartungen und klaren Vorstellungen über die Branche, das Angebot, die Unternehmensphilosophie, die Mitarbeiter oder auch dem Stellenwert der Kunden und der Kooperationspartner. Der Name wirkt gleichermaßen nach außen wie nach innen!

Die Geschäftsidee ist formuliert  und der Businessplan erstellt – nun kommt die "Taufe" des Unternehmens

Die Reihenfolge ist das A und O, denn: Sie benötigen ein klares Bild Ihres Produkt- und Leistungsangebotes, um so einen Namen zu finden, der ins Schwarze trifft. Konkrete Vorstellungen über das WAS sind hier zu verbinden mit dem WIE. Auf den meisten Märkten herrscht enormer Wettbewerbsdruck. Kaum eine Geschäftsidee ist so einzigartig, dass sie echten "Pioniercharakter" hat und etwas darstellt, das es noch nie zuvor gegeben hat. Durch das WIE können Sie sich aber von Ihren Wettbewerbern abzugrenzen.

Kunden stellen sich immer die Frage "Wieso sollte ich ausgerechnet diesen Anbieter einem anderen vorziehen?"

Zugegeben, die Antwort auf diese Fragen ist nicht einfach – schon gar nicht über einen prägnanten Namen. Doch Sie haben nur dann eine Chance, wenn Sie diesen inneren Dialog einer potenziellen Zielperson berücksichtigen und beantworten. Auf den Märkten von heute, in einer Zeit der permanenten Informations- und Reizüberflutung, wird nur noch das Unternehmen wahrgenommen, das seine Leistung auf den Punkt bringt und diese originell und prägnant formuliert.

Wer nicht "identifiziert" werden kann, wird allein durch das Produkt- und Leistungsangebot meist nicht überzeugen. Denn: Namen sind Botschaften, die in den Köpfen der Zielpersonen abgelegt und damit unwiderruflich festgesetzt werden!

  drucken        versenden
Bewerten Sie diesen Beitrag:

Durchschnittliche Bewertung:
[ 8 Bewertungen ]

Über den Autor

Jacqueline Althaller gründete im Jahr 2000 die comonweb.de GmbH mit Sitz in München. Commonweb.de bietet seinen Kunden via Internet maßgeschneiderte Informations- und Dienstleistungsangebote zu allen Fragen und Disziplinen der modernen Unternehmenskommunikation. Das Angebot ermöglicht es auch Nicht-Fachleuten, jede erforderliche Kommunikationsmaßnahme professionell und erfolgreich umzusetzen. Um qualitativ hochwertige, d.h. kunden-, insbesondere branchen- und standortspezifische Beratungs- und Betreuungsdienstleistungen innerhalb kürzester Zeit zu gewährleisten, arbeitet comonweb.de mit einem Netzwerk aus Beratungspartnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen.

www.comonweb.de

Neue Fachbeiträge

  • Projektmanagement in IT-Start-ups

    IT-Start-ups verschenken Effizienzpotenziale

    Obwohl sich Projekt bezogenes Arbeiten in manchen Start-ups zu etablieren beginnt, ist professionelles Projektmanagement noch vielerorts weitgehend unbekannt. Hauke Thun, Gründer und Inhaber von PM Firefighters, erklärt in seinem Fachbeitrag, wie Start-ups ihre Potentiale mittels Projektmanagement bestmöglich nutzen. mehr
  • E-Commerce

    E-Commerce mit CIVETS im Blick – Chancen und Risiken!

    Nicht nur die BRIC Staaten Brasilien, Russland, Indien und China bieten Chancen für deutsche Unternehmen, die für E-Commerce Zielgruppen auf neuen Märkten suchen. In seinem Fachbeitrag beleuchtet Christian Arno, Gründer des Übersetzungsdienstes Lingo24, die so genannten CIVETS, also die wirtschaftlich aufstrebenden Länder Kolumbien, Indonesien, Vietnam, Ägypten, Türkei und Südafrika. mehr
  • Kundenkontaktpunkt-Management

    Wie man Touchpoint-Projekte erfolgreich macht - Teil 3

    Anne M. Schüller, führende Expertin für Loyalitätsmarketing, erklärt im dritten und letzten Teil ihrer Beitragsserie zum Thema "Touchpoint Management", wie Sie die Mitarbeiter aktivieren, sie tagtäglich mit dem Kunden in Kontakt stehen. mehr
  • Kundenkontaktpunkt-Management

    Wie man Touchpoint-Projekte erfolgreich macht - Teil 2

    Im zweiten Teil ihrer Beitragsserie zum Thema "Touchpoint-Projekte" erklärt Anne M. Schüller, führende Expertin für Loyalitätsmarketing, wie Sie bei Mitarbeitern den "Mein-Baby-Effekt" erzeugen. mehr
  • Kundenkontaktpunkt-Management Teil 1

    Wie man Touchpoint-Projekte erfolgreich macht

    Anne M. Schüller ist zehnfache Buch- und Bestsellerautorin und gilt als Europas führende Expertin für Loyalitätsmarketing. Kürzlich veröffentlichte sie ihr neuestes Buch mit dem Titel „Touchpoints – Auf Tuchfühlung mit dem Kunden von heute“. In einer dreiteiligen Beitragsserie auf förderland gibt Anne M. Schüller jetzt eine Einführung ins Thema. mehr
  • Cloud Software

    Cloud Software für Existenzgründer – Was sollte beachtet werden?

    Als Existenzgründer sind viele Entscheidungen zu treffen. Neben der Durchführung, Steuerung und Kontrolle des Geschäftsbetriebs müssen auch verschiedene Fragen bezüglich der Nutzung von Unternehmenssoftware beantwortet werden. Frank Elsenbruch von der Scopevisio AG aus Bonn geht in seinem Fachbeitrag der Frage nach, was Gründer beim Einsatz von Software aus der Cloud beachten sollten. mehr
  • SEO

    Suchmaschinenoptimierung mal anders. Ein Blick hinter das System ...

    Suchmaschinenoptimierung: Oft gehört, aber nie wirklich verstanden was Suchmaschinenoptimierung ist und vor allem, wie es funktioniert. Eines können wir bereits ausschließen, Suchmaschinenoptimierung bedeutet nicht, auch wenn es klingt, dass eine Suchmaschine optimiert wird. Einen Blick hinter das System gewährt uns heute Korhan Parlar, Gründer und Geschäftsführer der SEOvista aus Berlin. mehr
  • Empfehlungsmarketing

    10 schriftliche Verstärker in Sachen Empfehlungsmarketing

    Die gute alte Mundpropaganda, die vor Jahrmillionen an den Lagerfeuern begann, erlebt gerade einen mächtigen Wandel. Die Social Media und der Hype um trendige Smartphones sind die wesentlichen Treiber dafür. Empfehlungen sind inzwischen der Kaufauslöser Nummer eins. Damit rückt das Empfehlungsmarketing an die vorderste Stelle im Marketingplan. Mithilfe der folgenden 10 Tipps von Anne M. Schüller können Sie Andere auf schriftliche Weise ermuntern, Ihre Angebote aktiv zu empfehlen. mehr
  • Empfehlungsmarketing

    10 Verstärker in Sachen Online-Empfehlungsmarketing

    Das größte Empfehlungsnetzwerk, das es je gab, heißt Social Web. Die gute alte Mundpropaganda verlagert sich immer mehr ins Internet. Das klassische Weitererzählen erlebt als digitaler Consumer-Content eine unbändige Renaissance. "Social Sharing" wird dies auch genannt. 10 Verstärker in Sachen Online-Empfehlungsmarketing stellt Anne M. Schüller, führende Expertin für Loyalitätsmarketing, in ihrem aktuellen Fachbeitrag vor. mehr
  • Empfehlungsmarketing

    10 mündliche Verstärker in Sachen Empfehlungsmarketing

    Wir leben in einer neuen Businesswelt. Heute ist alles "like" oder "dislike". Da müssen Unternehmen zunehmend zeigen, dass sie zu den wirklich Guten gehören. Am wirkungsvollsten ist es, wenn dies nicht vom Anbieter selbst behauptet, sondern von seinen begeisterten Kunden bezeugt wird. Die von enthusiastischen Fans persönlich ausgesprochenen Empfehlungen, Hinweise und Tipps sind heutzutage der Kaufauslöser Nummer eins. 10 mündliche Verstärker in Sachen Empfehlungsmarketing empfiehlt Anne M. Schüller, führende Expertin für Loyalitätsmarketing, in ihrem Fachbeitrag. mehr
  • Fachbeitrag

    Unternehmensgründung mit Erfolg: Darauf kommt es an!

    Viele Gründer beschäftigen sich mit scheinbar wichtigen Fragen im Vorfeld einer Unternehmensgründung. Diese Fragen stellen sie dann womöglich kompetenten Steuerberatern, Gründungsberatern und anderen Experten. Auf den ersten Blick ist dies ja auch sehr positiv. Doch leider hört man immer wieder die gleichen Fragen – Fragen, die so gut wie nichts mit dem künftigen Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens zu tun haben. Worauf es wirklich ankommt, erklärt Unternehmensberater Martin Grünstäudl in seinem Fachbeitrag. mehr

anzeige

förderland-Newsletter

Close