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17.11.07Leser-Kommentare

Wird kaioo das soziale und offene Social Network, auf das alle warten?

kaiooEines der im Zusammenhang mit dem Web 2.0 am häufigsten auftretenden Adjektive ist "sozial". Das Web 2.0 ist sozial, weil es Leute miteinander kommunizieren und interagieren lässt. Mit Fürsorglichkeit und dem Wohl der Anderen allerdings hat das nicht viel zu tun. Soziale Netzwerke sind genauso gewinnorientiert wie der Fleischer um die Ecke, wie Einzelhandelsketten, Banken und Industriebetriebe. Mit kaioo steht nun ein Social Network in den Startlöchern, das den "sozial"-Begriff wortwörtlich nimmt und als gemeinnützige Plattform auftritt, deren Gewinne komplett für gute Zwecke gespendet werden. Angesichts der Masse existierender Communities und des sehr visionären Vorhabens war ich zuerst skeptisch, als ich heute bei internet.com von kaioo las. Doch mittlerweile scheint es mir so, als handelt es sich um ein durchdachtes, ernsthaftes Projekt mit echtem Potential. Welche Fakten gibt es bisher zu kaioo? Vater der Idee und verantwortlich für die Umsetzung ist Dr. Thomas Kreye, ehemaliger Leiter Business Development beim Bertelsmann-Konzern. Die Anschubfinanzierung in Höhe von rund einer halben Million Euro kommt aus dem Privatvermögen von Rolf Schmidt-Holtz, Vorstandschef von SonyBMG. Kreye und Schmidt-Holtz gründeten für kaioo eine gemeinnützige Stiftungs-GmbH und sind zu jeweils 50 Prozent geschäftsführende Gesellschafter.

kaioo möchte Geld sowohl über Werbung als auch Spenden einnehmen. Am Ende eines Jahres werden sämtliche Einnahmen lediglich unter Abzug der Betriebskosten gespendet. Jeder Nutzer kann ein gemeinnütziges Projekt vorschlagen, das Geld erhalten soll. Dazu muss in einem speziellen Bereich der Plattform eine Gruppe dafür angelegt werden, die dann um Mitglieder wirbt. Am Jahresende erhalten die zehn Projekte mit den meisten Gruppenmitgliedern anteilig nach ihren Stimmen eine Spende von kaioo. Es wird darauf hingewiesen, dass lediglich an Organisationen und Projekte gespendet wird, die staatlich anerkannt gemeinnützig sind.

Investor Schmidt-Holtz verweist darauf, dass kaioo definitiv eine Plattform für alle werden soll, nicht nur für "spendenwillige Gutmenschen". Der erste, äußere Eindruck: kaioo setzt auf eine sehr schlanke, aufgeräumte und übersichtliche Oberfläche, die Ähnlichkeiten zu Facebook/studiVZ und auch Google nicht von der Hand weisen kann, die allerdings versucht, eine eigene Marke zu setzen. Vorhanden sind alle gängigen Social-Network-Elemente inklusive eines Newsfeeds auf der Startseite, der über Aktivitäten seiner Kontakte informiert.

kaioo Screenshot 1 kaioo Screenshot 2

(zum Vergrößern anklicken)

Interessant ist der FAQ-Punkt "Wie kann ich als Nutzer eine Applikation für kaioo programmieren?" und die Antwort "Derzeit ist dies noch nicht möglich, da wir noch über kein Applikation Interface (API) verfügen. Wir arbeiten jedoch bereits daran, eine API bereitzustellen". Dem Anschein nach möchte man nicht nur sozial sondern auch offen sein, was definitiv für Sympathien sorgen wird. Derzeit gibt es kaioo, das sich ausdrücklich an Internetnutzer weltweit richtet, auf Deutsch und Englisch.

Aktuell lässt sich noch nicht sagen, wie groß die Erfolgschancen bzw. die Gefahr eines Misserfolgs für kaioo ist. Argumente gegen einen Erfolg sind die harte Konkurrenz auf dem umkämpften Social-Networking-Markt sowie die Tatsache, dass schon ganz andere, ambitionierte und von erfahrenen Managern gegründete Projekte gegen die Wand gefahren wurden. Dafür, dass aus kaioo etwas Großes werden könnte, sprechen das Konzept der Gemeinnützigkeit und die daraus resultierende positive Grundeinstellung gegenüber dem Dienst, die Erfahrung und Kontakte der beiden Medienmanager sowie der Fakt, dass man sich offensichtlich bewusst ist, was ein Social Network heutzutage bieten muss (Übersichtlichkeit, Features wie der Newsfeed, API).

Auch verweist man auf strenge Datenschutzrichtlinien und versichert, Daten nicht an Dritte weiterzugeben. Die angegebene Erklärung dafür leuchtet ein: "Herkömmliche Social Communities müssen ihren Gewinn maximieren, um für ihre Investoren/Eigentümer eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Die Verwertung von Nutzerdaten liegt also auf der Hand. Dagegen muss kaioo als gemeinnützige Organisation seine Gewinne nicht maximieren, so dass kein Interessenkonflikt zwischen Gesellschaftszweck und Datenschutz besteht." Gerade dieser Aspekt könnte angesichts der Tendenz zum gläsernen Nutzer bei großen, gewinnorientierten Social Networks wie Facebook oder MySpace zu DEM entscheidenden Wettbewebsvorteil von kaioo werden.

Warten wir ab, wie sich das Vorhaben entwickelt. Ich muss zugeben, ich bin sehr gespannt!

Update: Mittlerweile berichtet Spiegel Online über kaioo und verweist auf die Matchfunktion, die sich kaioo bei Googles Social Network orkut abgeguckt hat. Nutzer, die einem gefallen, kann man "heimlich" auf die Matchliste setzen. Sobald sich zwei User gegenseitig zur Matchliste hinzufügen, erfahren es beide – eine Funktion, die sicher viele Freunde finden wird.

Weitere Gedanken und Stimmen zu kaioo bei Henning Schürig, ohrenfilmmern, blognation Germany und AKA.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Kommentare

  • xconroy

    17.11.07 (17:48:41)

    Ich habe direkt den Aktivierungslink bekommen. Ist natürlich noch nicht so viel los da, paar Spaß-Gruppen gibts schon (ich habe, glaube ich, die erste für ein gemeinnütziges Projekt gegründet ;-)). Wenn im kommenden "Spiegel" tatsächlich über kaioo berichtet wird, werden die Nutzerzahlen wohl spätestens Montag abend nach oben schießen. Ist ja schon mal ein Zeichen für gute Connections seitens der Macher: Bericht in großem Mainstream-Medium kommt fast zeitgleich zum Start des neuen Babys...

  • Martin Weigert

    17.11.07 (17:54:50)

    Definitiv. Ich habe auch gerade den Aktivierungslink bekommen und werde das Posting jetzt noch diesbezüglich aktualisieren. Sieht dann doch ein wenig nach Facebook & Co aus, aber das ist wohl mittlerweile einfach Social Network State of the Art.

  • Gründernet

    17.11.07 (18:51:56)

    Hallo Martin, interessanter Ansatz mit der "Gemeinnützigkeit", dies lässt sich definitiv besser vermarkten, ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass unser unternehmenswelt e. V. (gemeinnützig!) mehr Türen öffnet als unsere unternehmenswelt Aktiengesellschaft. Und genauso könnte es bei kaioo auch laufen. Letztes Ende ist aber auch ein gemeinnütziger Verein oder eine Stiftung nur eine Rechtsform, die den Machanismen des Marktes unterworfen ist. Ob Du Gewinnmaximierung mit oder ohne Spenden betreibst, ändert nichts an dem was Du damit betriebswirtschaftlich auslöst. Natürlich kannst Du auch sagen, "ich will meine Gewinne doch garnicht maximieren" und bietest dann beispielsweise Deine Werbemöglichkeiten unter Marktpreis an, ggf. den genannten Playern (Bertelsmann?, Sony?), aber was hat das dann wieder mit "Gemeinnützigkeit" zu tun? Und welche steuerlichen Effekte solch eine Stiftungsgründung hat, brauch ich Dir ja nicht erklären. Ich frag mich immer, wer solch einen Stiftungszweck genehmigt und damit der Marktwirtschaft (konkret den vorhanden Community`s, die sich nicht dieser Rechtsform bedienen können) Schaden zufügt? VG, René

  • Martin Weigert

    17.11.07 (19:39:21)

    Hey René. Interessanter Aspekt. Ich kenne mich mit der Thematik Gemeinnützigkeit und den Voraussetzungen, eine Stiftung zu gründen, nicht so aus. Aber vermutlich wird es zu dem Thema in naher Zukunft noch einige Diskussionen und Erkenntnise geben. Was die nicht notwendige Gewinnmaximierung betrifft, interpretiere ich das einfach so, dass natürlich Marktpreise eingehalten werden, aber dass man sich eben nicht zu Schritten wie Facebooks Social Ads oder Beacon hinreißen lassen muss (weil der Zwang zu ständig steigendem Umsatz nicht vorhanden ist).

  • Mirko Riedel

    17.11.07 (20:43:35)

    Gemeinnutz hin oder her. Auch dieses SN wird beweisen müssen, dass es seinen Nutzern einen Mehrwehrt bietet. Das Attribut der Gemeinnützigkeit ist da alleine zu schwach.

  • Henning

    18.11.07 (04:16:02)

    @Mirko Definitiv. Aber ich sehe da schon einige gute Ansätze, wie z.B. die Matching-Funktion. Allerdings funktioniert leider längst nicht alles, wie es soll. Vielleicht sind sie doch nen Tick zu früh rausgegangen. Ist eher ne Alpha als ne Beta.

  • Martin Weigert

    18.11.07 (09:31:49)

    Vermutlich konnte der für morgen angesetzte Spiegel-Artikel nicht mehr verschoben werden, daher musste man zwangsweise online gehen. Noch ein paar Wochen hinter verschlossenen Türen hätten sicher nicht geschadet..

  • Pass

    18.11.07 (12:46:18)

    Kennt ihr irgendjemand, der einem SN seinen Beitritt verwehrt, weil dieses als normales gewinnorientiertes Unternehmen geführt wird bzw. werden möchte? Ich nicht. SNs funktionieren, weil die User wegen der anderen User an Bord sind. Das ist die Pointe von "social" (ein Wort übrigens, das im Englischen eine ganz andere Konnotation hat als unser deutsches "sozial"). Ein SN, das neben dem interpersonellen Geplänkel auf einen anderen Zweck verweist, hat keinerlei Marktvorteil - im Gegenteil: jede über den reinen Selbstzweck hinausweisende Ambition ist eine thematische Einschränkung und als solche Gift für den Breitenerfolg (vgl. die Myriaden von Special-Interest-Networks mit Mitgliederzahlen im subatomaren Grössenbereich). P.S. Eine Namensgebung wie "kaioo" verweist übrigens auf die grassierende Mode, Web-Projekte nach Babynahrung zu benennen. Ein Indiz für erzunkreative Macher, die sich durch Angleichung statt Absetzung in den Markt bringen wollen. Wäre ich BA oder VCapper, ich hätte den Businessplan schon nach der Lektüre des Namens ad acta gelegt.

  • Martin Weigert

    18.11.07 (13:10:16)

    Ich verweise auf den letzten Absatz meines Postings. Gerade Nutzer in Deutschland (aber auch in vielen anderen Ländern) sind sehr auf den Schutz ihrer Daten bedacht, und da kann ein nicht gewinngetriebenes SN möglicherweise mehr leisten als alle anderen Big Player. Darin sehe ich den potentiellen Wettbewerbsvorteil. Was den Name betrifft, so ist er zumindest kurz, was angesichts der Knappheit an guten und handlichen Domainnamen schon etwas Besonderes ist. Auch Googles Name fand sicher nicht jeder gleich perfekt, aber mit häufiger Anwendung hat man sich an ihn gewöhnt. Sollte kaioo ein Erfolg werden, wird Ähnliches passieren.

  • Mirko Riedel

    18.11.07 (14:11:16)

    Ich rate dringend zur Vorsicht vor zu viel Enthusiasmus. Ich denke, das gemeinnützige ist nur eine Methode, um ein Projekt zu etablieren. Auch bei gemeinnützigen Projekten ist es für die Gründer leicht möglich, finanziell zu profitieren, Indem man sich zum Beispiel großzügige Geschäftsführergehälter gibt und Gelder als Kosten zum Beispiel für Software Entwicklung und sonstiges in eine andere Firma verschiebt. Also immer schön vorsichtig mit zu viel Vertrauensvorschuss. Niemand gründet so etwas, weil er es nur gut mit der Welt meint. Schon garnicht Herren, mit einem solchen Background. Und warum soll jemand eine halbe Million Euro investieren, ohne davon zu profitieren. Hier sind die Konditionen wahrscheinlich entsprechend mit der Gesellschaft vereinbar, dass die Rendite im Erfolgsfall groß genug ist.

  • Martin Weigert

    18.11.07 (14:46:12)

    Es eben Leute, die Geld in eine Idee investieren, weil sie diese gut finden, völlig ohne Profitgedanken. Ich halte mich mit Vorverurteilungen zurück und glaube, dass 500.000 Euro für den Vorstandschef von SonyBMG ein Betrag ist, den er locker verkraften kann. Dass er damit möglicherweise auf eine positive Darstellung seiner Person in den Medien und der Öffentlichkeit setzt, möchte ich ihm nicht verdenken. In den USA ist diese Spendenkultur sehr verbreitet und sie funktioniert (bestes Beispiel Bill Gates). Es wäre doch schade, wenn Spenden von wohlhabenden Menschen in Deutschland komplett verheimlicht werden müssen, damit sich niemand findet, der das Haar in der Suppe zu sucnen beginnt. Davon abgesehen stimme ich dir zu, dass man mit übermäßigem Enthusiasmus erst einmal warten sollte. Wir werden sehen, wie sich kaioo entwickelt.

  • C. Korkmaz

    18.11.07 (15:47:03)

    Zur Gemeinnützigkeit möchte ich folgendes anmerken: Die Satzung einer gemeinnützigen Organisation muss eine Regelung enthalten, dass der Gewinn für steuerbegünstigte Zwecke verwendet wird, z. B durch Spende an staatlich anerkannte, andere gemeinnützige Organisationen. Auch müssen Regelungen enthalten sein, dass das Kapital nicht verschoben werden darf und bspw. keine verdeckten Gewinnausschüttungen vorgenommen werden dürfen. Das Finanzamt ist für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit zuständig. Daher wird die Satzung im Rahmen der Genehmigung genau überprüft.

  • jèshau

    18.11.07 (18:28:30)

    ...an sich ist eine "soziale Idee" immer sehr gut..und auch dementsprechend super zu vermarkten...Jedoch sehe ich,als aufgeschlossener und skeptischer Mensch, die ganze Sache mit größten Zweifeln!!!!Hab mir auf der Seite mal alles durchgelesen ,was also nun hinter ihrer "Idee" steht,die ja so neu sein soll!(ist sie jedoch nicht,siehe USA...)...und ich muss sagen,das jeder Mensch der des denkens fähig ist, ein haufen von wiedersprüchen zwischen den zeilen wahrnimmt!!!!Das ist natürlich typisch..Ich denke,das ist nur eine weitere vermarktungsstrategie...der Manager zum Beispiel ,verzichtet auf 2/3 seines alten Gehalts,als er bei Bertelsmann oder so noch Chef war...nun gut ,verdient er so ,NEBENBEI,also nur noch 20.000€....gleichzeitg steht jdoch da,das sie keine zusätzlichen Gehälter,angestellte...einstellen wollen,damit das geld für den sozialen zweck auch eine gewisse Höhe erreicht!...da solln doch erstmal lieber die Führungskräfte nen bissl weniger verdienen,um dadurch 5neue Leute einstellen zu können...somit hätten sie gleich neue arbeitsplätze geschaffen...das nenne ich sozial!!!!...desweitern stehn hier doch auch wieder nur große Firmen wie sony...dahinter..und wie man weiß,geht es den ausschließlich nur immer um Geld...besonders Sony,da die firma ja seit jahren immer kurz vor dem Konkurz steht...Wenn mann alle Quellen verfolgt,könnte man zum schluss kommen,das hier RTL(war ja im spiegel nen artikel--usw...gehört am ende alles Jauch und co....und sind bekannt für ihre spenden aktionen-siehe heut abend auf rtl!) mit dahinter steht...so hätten die jetzt,nach pro7(Lokalisten) und Studivz(großer Verlag) nun auch eine Comm!!!...und denen gehts natürlich allen nur ums Geld...und ob die "Spenden" dann auch wirklich zu 100prozent an den guten zwck gehn kann am ende keiner mehr nachweißen!!!(Traue niemanden,besonders net in dieser Welt)..in den USA gab es dazu auch schon mehrer Projekte...und so gibt es dort jetzt ein mittlerweile ein riesiges Schatten-imperium,gegründet von solchen leuten wie hier bei Kaioo!!!...das ist meine Meinung!!!

  • jèshau

    18.11.07 (18:29:26)

    ...ja genau überprüft...wers glaubt!!!die Bestechen sich doch alle gegnseitig..sei da mal net so blauäugig!!!!! ;)

  • xconroy

    18.11.07 (19:28:53)

    @ jeshau ...mag ja alles sein. Nur: ich für meinen Teil kann es verschmerzen, daß vielleicht ein paar Leute und von mir aus auch Konzerne sich die Taschen füllen, wenn im Gegenzug tatsächlich Geld für gemeinnützige Projekte dabei abfällt. Ein Projekt, an dem ich beteiligt bin (Kinder- und Jugendfarm in Bremen-Tenever) habe ich einfach mal dort eingetragen. Schlimmstenfalls kriegen wir eben kein Geld, dann habe ich halt zehn Minuten meines Lebens mit der Registrierung und Profilerstellung verschwendet. Gibt Schlimmeres. Es nervt, wenn Lobbyismus- und Kapitalismuskritik zum Selbstzweck wird. Selbstverständlich soll und muß man diese Leute und diese Strukturen kritisieren und bekämpfen, wenn die Tatsache, daß sie auf Profit aus sind, andere Menschen schädigt. Wenn aber der Profit nur ein Nebeneffekt ist und gleichzeitig gute, sinnvolle Aktionen und Institutionen unterstützt werden, sehe ich da kein so großes Problem.

  • Martin Weigert

    18.11.07 (19:30:14)

    @ jeshau Lehn dich erst einmal ein wenig zurück und relax. Gesunde Skepzis ist sicher gut, aber lasst uns doch einfach mal eine neue Idee neugierig beobachten, als sie von vorn herein auseinanderzunehmen und die Köpfe dahinter als Schurken zu verurteilen (nur weil sie "Führungskräfte" sind). @ xconroy Klasse Statement!

  • Henning

    19.11.07 (04:05:35)

    Ich weiß nicht, was die Motivation von Manuel alias jeshau ist, aber es ist die gleiche Person: http://www.henningschuerig.de/blog/2007/11/17/kaioo-soziales-social-network/#comment-67627 Dürfte hier sicher auch noch ein paar andere interessieren.

  • Martin Weigert

    19.11.07 (09:10:38)

    Henning, danke für den Hinweis. Da ist wirklich was faul!

  • manuel

    19.11.07 (10:02:24)

    ...das könnte man über euch doch genauso sagen! ;)...aber ist ja auch egal..wenn man bei euch net diskutieren darf,dann mach ich das halt bei andren themen in andren blogs mit leuten die ich kenne,und die auch objektiver sind,und nicht einfach kommentare löschen die mal etwas negative mit einer Sache ins gericht gehn!!!!Zu KAIOO kann ich nur sagen,war auf der Seite und sehe da keinen Mehrwert,sieht recht billig und scheiße aus,braucht eigentlich keiner!Hab mich auch schon wieder abgemeldet!da kann ich auch bei studi bleiben,das reicht ja wohl!!!! ;) ..dann machts gut jungs!

  • Martin Weigert

    19.11.07 (10:23:44)

    Manuel, klar darfst du hier diskutieren. Schau dir mal einige der vergangenen Postings an. Da geht es teilweise richtig rund. Wenn aber jemand identische Kommentare in verschiedenen Blogs postet und wenn diese dann auch noch relativ "extrem" daherkommen, dann ist das für mich ein Grund, dem einen Riegel vorzuschieben. Ansonsten ist deine Meinung hier sehr willkommen.

  • manuel

    19.11.07 (11:49:34)

    ...dann sorry Martin,wollt dich hier in keiner Weiße irgendwie anmachen..ich glaube das bringt nichts,wenn wir uns hier gegenseitig irgendwelche vorwürfe machen,lassen wir das am besten mal! ;) ..An der ganzen Kaioo Sache stört mich halt nur,das große Konzerne dahinter stehn..Und sowas erscheint mir halt immer als nicht gerade Vertrauenswürdig!Aber lasse mich gerne eines besseren belehren!

  • Martin Weigert

    19.11.07 (12:48:21)

    Passt schon ;) Lass uns ein paar Monate warten und dann eine erste Bilanz zu kaioo ziehen.

  • manuel

    19.11.07 (13:29:16)

    ...klingt vernünftig!... ;)

  • Finyard

    19.11.07 (14:25:49)

    @Manuel: Nenn mir eine erfolgreiche Social-Community, hinter der KEIN großer Konzern steht! Facebook: Ist inzwischen Microsoft mit drin. Orkut: Google. MySpace: Rupert Murdochs Verein. StudiVZ: Holtzbrinck. Und bei StudiVZ, das Du ja scheinbar nutzt, kommt noch das miese Image aus den Anfangstagen dazu.

  • manuel

    19.11.07 (15:36:42)

    ...da gibt es sicherlich jetzt keine die mir auf anhieb einfällt;) da haste also logischerweiße Recht!...jedoch war ja studivzzz und co. anfangs nicht von großen konzernen unterstützt wurden...was sie draus gemacht haben ist ja sichtlich bekannt...und ich fands auch net gut sich zu verkaufen!!!Hat jetzt aber nichts damit zu tun,das sony und co. hinter kaioo stehn!Da es hier um kaioo geht hab ich lediglich erwähnt,das es mir dadurch gleich unsympatisch ist!Meinungssache! ;)

  • Stylewalker

    20.11.07 (13:45:36)

    Was soll denn dieses "echte" social network? Und noch eine State-of-the-art-community braucht doch wirklich keiner.. Schaut euch mal http://www.betterplace.org an, da geht es tatsächlich um soziales Engagement, die bringen Spender und Projektverantwortliche vor Ort zusammen, man kann sich konkret für ein Projekt entscheiden, es z.B. mit Spenden unterstützen und dann laufend seine Geschichte nachverfolgen. Ist das nicht eigentlich das, was mit sozialem social network gemeint sein sollte?!

  • Martin Weigert

    20.11.07 (14:44:25)

    Ich sehe da einen deutlichen Unterschied: betterplace = SN für Leute, die helfen wollen; kaioo = SN für alle mit der zusätzlichen (!) Möglichkeit, zu helfen. Das sind zwei völlig unterschiedliche Zielgruppen.

  • Alexander

    16.12.07 (19:35:35)

    Ich würde mir die Anmeldung gut überlegen. Denn bei kaioo.com gilt: Einmal drinne kommt man nicht mehr raus... So viel auch zum Thema Datenschutz! Ich habe mich regisrtiert, wollte es mir mal anschauen und warte nun vergeblich auf die Löschung meines Accounts(die ich per eMail veranlassen musste). Dafür gibt es auch keinen manuellen "Button". Ich bin echt schockiert, wie sich so ein Netzwerk "sozial" nennen kann... Also überlegt es euch gut, ob Ihr ewige "Gefangene" eines Netzwerks bleiben möchtet...

  • Admin Dieter!

    17.12.07 (18:29:51)

    Ja,da kann ich dir nur zustimmen!Ging mir nämlich genauso!Aber das finde ich an sich garnicht so schlimm,da sie ja eh schon einmal die pers. Daten haben und diese ob man will oder nicht will ,behalten!(wird bei jeder comm nur auf Temporär gesetzt!!!)...Was bleibt noch zu Kaioo zu sagen!Die Plattform bietet für den User fast garkeinen Mehrwert,jedoch soll man dort Zeit verbringen um Werbeeinnahmen zu generieren!Irgendwie nen bissl komisches Konzept!Naja,ich würde es keinen weiter empfehlen!. LG Dieter!

  • Dennis

    27.12.07 (17:09:28)

    "Account löschen" gibt es schon seit längerem unter den Einstellugen

  • Nico

    31.12.07 (00:40:24)

    Ich will hier nur kurz klaeren, dass das Projekt keine hohen Gehaelter an die Manager zahlen wird, um somit aus der Gemeinnutztigkeit Kommerz zu wandeln: http://www.youtube.com/watch?v=eNNrzSXcUGE In dem Video wird ausdruecklich erklaert, dass Betriebskosten gerade aufgrund des Verdachtes von Missbrauch NICHT ueber die Werbeeinnahmen abgerechnet werden, sondern seperat ueber Spenden. Dabei wird mit Wikipedia verglichen und alleine heute haben sich zwischen 15 und 0 Uhr ca. 400 Leute angemeldet. Grob geschaetzt waren es gestern unter 10 000, nun sind es 10 693. Und der Start wird so geplant sein, um die Abwanderer von StudiVZ aufzufangen.

  • helmut

    02.01.08 (00:53:10)

    Mit Sony-BMG im Hintergrund sind doch die potentiellen Synergieeffekte bei Videofunktionen etc., welche von einer Comm heute erwartet werden, naheliegend. Dennoch bin ich gespannt, wie wechselwillig die Nutzer insbesondere von StudiVZ sein werden, wenn dort am 09. Jan. neue AGB wirksam werden. Widerstand gegen die Einführung der AGB gibt es durchaus bei StudiVZ und so könnte der von Kaioo versprochene vertraulichere Umgang mit den Nutzerdaten, neben dem 'sozialen' Aspekt, ein weiterer Pluspunkt sein. Schaumermal...

  • Bladnoch

    08.01.08 (17:06:06)

    Genau die Gemeinnützigkeit bzw. das damit verbundene Versprechen des Datenschutzes ist es, was kaioo für mich so attraktiv macht, nicht ein besonderer funktioneller Mehrwert ggü anderen social networks. Ich brauchte nach den neuen AGBs einen Ersatz für StudiVZ - von mir aus können die Möglichkeiten identisch bleiben, Hauptsache, ich muss mich nicht sorgen, gläserner Nutzer zu werden. Nach dem kurzen Überblick scheint mir ein Großteil der Community ähnlich auf Datenschutz bedacht zu sein, so dass man diesen eventuell sogar weiter ausbauen kann, denn kaioo betont ja ebenso die Möglichkeit der Nutzerbeteiligung.

  • jo

    13.01.08 (12:07:27)

    Gerade der Vergleich mit der Wikipedia ist ziemlich interessant. In der Kaioo-FAQ steht, dass die Wikipedia "nur etwa 75.000 USD im Monat kostet", im aktuellen - und bemüht auf sympathische Authentizität gebügelten - Video ist von 650.000 Euro jährlich die Rede. Beide Zahlen sind falsch.* Laut Heise Online/Wikimedia Foundation liegt das jährlich Budget der Wikipedia 2008 bei 4,6 Millionen USD und soll 2009 noch einmal steigern: Für das Geschäftsjahr 2008/2009 sieht das Papier ein Budget von 8,5 Millionen US-Dollar vor, darin sind 4,9 Millionen US-Dollar für den Betrieb der Server enthalten. (Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/101525) Auch sonst ist der Vergleich natürlich maximal unsinnig. Ganz abgesehen davon, dass sich die Wikipedia inzwischen nicht mehr allein aus den Spenden ihrer Nutzer finanzieren kann, werden bei der Wikipedia fast die komplette Entwicklungsarbeit und der - bei einem erfolgreichen social network kostenintensive - Support von der Community übernommen. Und bei kaioo? Keine Info, ausser einem lapidaren "werden die operativen Kosten im Verhältnis zum Umsatz überaus gering bleiben". So, und nun fragen wir uns: Wie will kaioo "100% der Umsätze (= alle Werbeeinnahmen)" spenden, wenn der Platzhirsch StudiVZ trotz hoher Rabatte bisher nicht einmal kostendeckend arbeiten kann? *Sie stammen aus einem Artikel bei Spiegel Online von Anfang 2007 und waren schon damals recht optimistisch geschätzt: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,467345,00.html

  • manuel

    05.02.08 (13:13:21)

    So jungs,hatte ja schonmal am Anfang des Themas meine Meinung über Kaioo gesagt...wurde dafür heftig von den "gekauften Blog-Führern" kritisiert...aber wie sich zeigt,haben mittlerweile immer mehr Leute dieses Schauspiel durchblickt!Freut mich nur zu sehen,das die Stimmung rund um Kaioo immer schlechter wird! Weiter so,und lasst euch nicht verarschen! ;)

  • Natalie

    16.08.08 (09:50:37)

    Hallo Ihr lieben, habe da eine neue Alternative zu Kaioo und StudiVZ gefunden und ist sehr schön gemacht: http://www.stuxum.de Liebe Grüße Natalie

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