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26.11.07Leser-Kommentare

WhatsYourPlace verkauft virtuelle Grundstücke – das hat was!

WYPIn letzter Zeit sind mir diverse Mashups unter die Augen gekommen, die auf Googles Kartendienst Google Maps aufbauen. Das Problem: Häufig wird die Karte als elementarer Bestandteil des Dienstes prominent in den Vordergrund gestellt, was mich persönlich überhaupt nicht anspricht. Zum einen entsteht dadurch eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen Anbietern, die auf Google Maps setzen, zum anderen ist das Navigieren auf einer Karte nicht sonderlich bequem, was der Benutzerfreundlichkeit schadet und den Nutzwert verringert. Auch WhatsYourPlace (WYP) macht sich Google Maps zu Nutze, aber für die Geschäftsidee dieses Startups aus München liegt auch nichts näher: Bei WYP können Nutzer virtuelle Grundstücke erstehen. Auf der Karte sucht man sich das zu erwerbende Land aus und wählt mit dem Selektor die Größe des gewünschten Gründstücks. Ein Hektar Land kostet 9,95 Euro, für zwei Hektar Land zahlt man das Doppelte usw. Nach dem Kauf erhält man ein virtuelles Grundbuch, welches über eine eigene URL erreichbar ist und mit Fotos, Texten, Schlagworten und Erinnerungen sowie Terminen ausgefüllt werden kann. Andere User werden beim Navigieren auf der Karte die bereitgestellten Inhalte sehen (sofern man sie freigegeben hat). Direkt nach dem Kauf kann außerdem ein für alle sichtbarer Wiederverkaufspreis angeben werden. Landbesitzer können untereinander Nachrichten verschicken oder ins Gästebuch des Profils schreiben.

WhatsYourPlace

WYP nennt vier unterschiedliche Nutzungsszenarien: Ein virtuelles Grundstück kann als Spekulationsobjekt oder als Darstellung seines Lieblingsortes verwendet werden. Auch kann es als Marketing-Plattform eingesetzt oder ganz einfach verschenkt werden. Dazu ermöglicht WYP das Erstellen eines Geschenkzertifikates als PDF oder "hochwertiger Druck mit echtem Siegel". Besonders spannend finde ich den spekulativen Aspekt des Dienstes: Je mehr Besucher die Seite hat, desto erstrebenswerter wird es für Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen, selbst mit einer virtuellen Repräsentanz vertreten zu sein. Das Grundstück des Berliner Olympiastadions kostet beispielsweise rund 100 Euro. Wer es sich jetzt sichert, hat mit ein wenig Glück vielleicht irgendwann die Möglichkeit, es gewinnbringend an Hertha BSC zu verkaufen. Wie angemerkt ist dies einzig und allein abhängig von der zukünftigen Entwicklung des Dienstes. Wer Pech hat, setzt das Geld in den Sand.

Die Seite ist optisch ansprechend, wirkt professionell und bietet umfangreiche Informationen, die das Funktionsprinzip erläutern. Die Idee von WYP gefällt mir gut und hat meiner Meinung nach Potential. Gerade die verschiedenen Nutzungsszenarien und unterschiedlichen Zielgruppen eröffnen WYP eine beachtliche Zahl potentieller Kunden und Anwender. Wie immer bei Web-2.0-Anwendungen besteht die größte Schwierigkeit darin, die User dazu zu bewegen, den Anfang zu machen (und in diesem Fall sogar Geld zu investieren). Ob Internetnutzer wirklich bereit sind, zehn Euro für einen Hektar virtuelles Land auszugeben, muss sich erst noch zeigen. Helfen könnte dabei allerdings die Tatsache, dass gerade zum Anfang attraktive Orte verfügbar sind, deren Wiederverkaufschancen generell nicht schlecht sein dürften. Meine Vermutung: Zu Beginn werden die meisten Grundstücke wahrscheinlich für Marketing-Zwecken erworben. So hat sich z.B. der Tee-Blog Teelog die Frankfurter Commerzbankarena gesichert.

Update: An anderer Stelle spricht man von Wucherpreisen und Abzocke. Ich sehe das weniger dramatisch. Für einen Privatnutzer mögen 10, 20 oder 30 Euro für ein virtuelles Grundstück viel sein, für Unternehmen oder andere werbende Einrichtungen sind es Peanuts, für die sie auf renommierten Websites 1000 Einblendungen eines Werbebanners bekommen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Kommentare

  • Sebastian

    26.11.07 (15:41:28)

    Idee 1A, nur leider scheint der Server überlastet zu sein, ich kann nix kaufen :(

  • ikonos

    26.11.07 (15:41:29)

    auf was für Ideen die Leute kommen, wenns ums Geld verdienen geht

  • Yella

    26.11.07 (15:47:47)

    All die verschwendete Entwicklungspower ist wirklich zum Heulen :-)

  • Joerg

    26.11.07 (16:27:47)

    Soweit ich weiss steht noch ein Urteil in den USA aus, das klären soll wem die virtuelle Abildung eines real existierenden physischen Objekts gehört. Dann kann die Commerzbank ja auf allen Sparkassenfilialen Werbung schalten und diese zum "Verschwinden" bringen. Ansonsten bringt mir dieser Dienst doch wirklich keinerlei zusätzlichen Nutzen, es ist reiner Selbstzweck.

  • Marc

    26.11.07 (16:30:55)

    ich kann mich nur anschließen, das ist doch reine Abzocke für "nichts" soviel Geld zu bezahlen. Aber das muss jeder selbst wissen.

  • Sebastian

    26.11.07 (16:46:26)

    ich bin ganz der Meinung von Martin, "muss doch jeder Selbst wissen, was er zahlt". Und mal davon abgesehen das Beispiel mit der Werbung auf der Sparkassen bringt ja auch nur was wenn man sich die Karte über diesen Anbieter anschauen würde. Wer macht das schon, da wohl eher direkt über Google.

  • Martin Weigert

    26.11.07 (16:59:28)

    Worüber ich gerade nachdenke: Was wäre, wenn der Preis für einen virtuellen Hektar nicht 9,95 sondern 0,95 Euro betragen würde? Dann würden sich erheblich mehr Nutzer einen solchen Spaß leisten. Würdet ihr?

  • Sebastian

    26.11.07 (17:13:26)

    was wäre denn wenn der Preis sich über die Nachfrage regelt. geht sicher erst ab ein bestimmten Größe. Aber wie mir schient sehen das die Köpfe hinter WYP bereits vor. Für knapp nen Euro würde ich deutlich mehr Land aufkaufen und verschenken, nen "Zehner" ist ja doch nicht nur Kleingeld.

  • Joerg

    26.11.07 (17:15:39)

    Sorry für die Antihaltung, aber ich finde dieses Projekt einfach oll, da es mir zu sehr auf die niederen Instinkte des Raffens und der Besitzaneignung baut und dabei diesen narzisstischen Nonsens à la MySpace einfach weiter betreibt. Jeder wie er meint, gut aussehen tut es aber. Und erfolgreich könnte es auch durchaus werden, das sollte damit nicht gesagt werden. ***entfernt**(Sorry Jörg, egal wie du es gemeint hast)

  • Fabien

    26.11.07 (17:21:17)

    Joerg, was bist Du denn für ein Vollidiot? Solltest Du das ernst meinen, würde ich zweinull.cc dringend empfehlen Strafanzeige gegen Dich zu stellen und Deine IP, die mit Sicherheit gelogged wird an die Staatsanwaltschaft zu übergeben. Mir wird bei sowas absolut schlecht...

  • Joerg

    26.11.07 (17:23:09)

    Ironie, glaubst du das ich das ernst meine? Wäre doch nur durch aus möglich, dass jemand auf solch eine Idee mommt, in manchen Kontexten doch durchaus denkbar.

  • Fabien

    26.11.07 (17:24:02)

    Ich war kurzzeitig wirklich schockiert...

  • Joerg

    26.11.07 (17:25:53)

    Das ist eine ernsthafte Sache meiner Meinung, da Orte viel mehr als das neutrale Web bereits Bedeutungen haben, die nicht ohne Weiteres mit Informationen die viele Leute sehen vollgepflastert werden sollten. Dann kommt irgendwann wieder die Zensurfrage.

  • Tobias E. Lampe

    26.11.07 (17:35:53)

    Hallo Martin, sicher bieten sich auf unserer Seite auch spekulative Aspekte. Insgesamt hoffen wir aber natürlich, dass die Leute eher aus emotionaler Movitation heraus ihren Lieblingsort kaufen. Oder auch einem lieben Menschen einen Ort schenken, der beide miteinander verbindet. Denn nur wenn der emotionale Bezug da ist, kommt der Communityaspekt voll zum tragen: ich habe eine persönliche Beziehung zu einem Ort und stelle diesen online exklusiv anderen Usern dar. Wir arbeiten aber bereits daran, diesen Kernaspekt noch klarer herauszuarbeiten. Dass der Nutzen einer Community von der Zahl der Nutzer abhängt, und bei einer erst wenige Stunden existierenden Community (ohne Betaphase) noch recht begrenzt ist, ist logisch. Zum Pricing: Ein Preis von 0,95 ließe sich leider nicht durchsetzen, da dies nicht mal unsere Google Lizenzgebühren abdecken würde. Weiterhin muss man bei kleinen Tickets immer einen recht massiven Anteil als Transaktionsgebühr direkt an die Bank abführen. Mir geht es nicht darum, zu verschleiern, dass wir wie jedes Privatunternehmen auch, Gewinn machen wollen. Im Gegenteil, bei uns ist das Gewinnmodell absolut transparent, das ist gut so, macht uns aber auch kritikanfällig. Aber man muss den Preis in Relation sehen, bspw. zu Communities die monatliche Premiumgebühren verlangen. Solche laufenden Kosten gibt es bei uns nicht, der User hat maximale Transparenz und Kontrolle. Wir nehmen aber Kritik gerne auf und diskutieren diese natürlich auch direkt (contacts sind auf unserer webseite zu finden). Übrigens: Dein Screenshot ist glaube ich der Unvorteilhafteste, den ich mir vorstellen kann :-). Neben einem Olympiastadion sieht ein Hektar recht mickrig aus =( Dein differenzierter Artikel freut mich aber natürlich, wenn Du Hintergrundinfos brauchst - jederzeit. In den nächsten Wochen wird sich auf Featureseite noch einiges tun. Beste Grüße - Tobias

  • Gründernet

    26.11.07 (18:04:17)

    Hi Martin, eines ist vielleicht noch zu bedenken: im realen Leben ist ein Grundstück nur einmal vorhanden, virtuell aber unendlich oft. Somit ist der spekulative Aspekt sicher wenig erfolgsversprechend. Also Hertha BSC muss das Grundstück ja nicht zwingend von WYP kaufen, sondern in paar Jahren gibt es vieleicht das Olympiastadion 1000fach in virtueller Version zu kaufen. VG, René

  • Martin Weigert

    26.11.07 (18:20:52)

    Jörg, dennoch absurder Gedanke, sorry.

  • Peter

    26.11.07 (18:42:51)

    Für mich sieht das ganze WYP Projekt nach einem absolut sinnlosen Projekt aus, das wie so viele Web2.0 Projekte keinen substantiellen Nutzen bietet sondern nur darauf setzt, früher oder später genug Menschen dazu gebracht zu haben ihnen Geld hinterher zu werfen. Andererseits, jeder kann frei entscheiden was er/sie mit seinem/ihren Geld macht. Doch ich denke es gibt ne ganze Menge deutlich sinnvollere Projekte die man mit 10 euro unterstützen könnte :) Peter

  • Peter

    26.11.07 (18:45:11)

    ich finde übrigens ansonsten die Beiträge auf zweinull.cc sehr lesenswert und bin deshalb umso überraschter das so ein Unsinn wie WYP gut geheissen wird...

  • Joerg

    26.11.07 (19:16:26)

    Hallo Martin, ich denke es ist durchaus berechtigt solche deines Erachtens nach zensurwürdigen Beiträge als Diskussionsgrundlage bestehen zu lassen. Mal abgesehen, dass ich das, wenn eine bestimmte Nutzerzahl erreicht worden und ich bösartiger Natur wäre, machen würde (Prominenterer als neben dem Brandenburger Tor gehts ja fast nicht mehr). Ich wollte damit Niemanden empören, aber angesichts des Umstandes, dass hier "Eigentum" VERKAUFT wird, und im Gegensatz zu Wikipedia kein Diskurs über den Inhalt des Posts auf WYP geschehen kann, halte ich dies für einen wichtigen Punkt. Es ist mir nicht erlaubt in der physischen Welt einen Banner der bestimmte Teile unserer Geschichte verhöhnt aufzustellen, hier aber könnte ich es machen. Wenn ich es käuflich erworben habe, darf mir dann niemand mehr reinreden, es "gehört" ja mir. Ein evtl. historisch bedeutsamer Ort kann dann verschandelt werden ohne dass da jemand Einfluss darauf hat. Und zum Thema absurd: Die Welt besteht zu 99% aus Absurditäten. Ich dachte mann könnte hier eine Art Streitkultur pflegen und einmal grundlegende Fragen über Bedeutung mancher Entwicklungen diskutieren, aber scheinbar nein. Wird Reales und Virtuelles verknüpft, hat dies eine neue Qualität, über die man doch hätte diskutieren können, schadé.

  • Martin Weigert

    26.11.07 (19:59:16)

    In der Wahl deines Beispiels hättest du einfach ein wenig dezenter, indirekter sein können und es wäre stehen geblieben. zweinull.cc ist keine Diskussionsplattform für Politik. Eine provozierende, missverständliche Äußerung dieser Art wäre an anderer Stelle möglicherweise stehen geblieben. Mir war es aber ganz einfach zu brisant. Ich möchte nicht, dass zweinull.cc in eine solche Diskussion reingezogen wird. Und glaub mir, Beiträge zu zensieren, macht mir wirklich keinen Spaß und ich mache es so selten wie möglich. Ich bitte dich einfach, dies zu akzeptieren. Und ich gebe dir Recht: So absurd war das Szenario vielleicht nicht. Ich hätte mir aber gewünscht, dass du es etwas weniger "progressiv" dargestellt hättest.

  • Joerg

    26.11.07 (20:08:00)

    Ist akzeptiert, aber eventuell ist das auch für die Grunderjungs interessant, da diese solchen Schindluder verantworten müssten, sofern sie dies in ihren AGBs nicht schon berücksichtigt haben.

  • Martin Weigert

    26.11.07 (20:08:41)

    @ Tobias Danke für dein Statement. Das Problem: Viele andere Seiten vertreiben Dinge oder Leistungen zu geringeren Preisen, dort scheint das mit den Transaktionskosten also zu funktionieren. Stichwort Micro-Payment. So ganz möchte ich also nicht glauben, dass es nicht billiger ginge. Das mit den Lizenzkosten von Google Maps finde ich interessant. Ich wusste gar nicht, dass überhaupt etwas gezahlt werden muss. Wie und wonach wird das berechnet? Natürlich sollt ihr mit dem Dienst Gewinn machen. Ich wäre der letzte, der einem Unternehmer diese Intention übel nehmen würde. Nur lautet die unbeantwortete Frage, ob man am Ende nicht mehr verdient, wenn man über niedrigere Preise mehr zahlende User gewinnt. @ René Genau, deshalb wies ich ja auch darauf hin, dass die Spekulationsfunktion nur dann zum Tragen kommt, wenn WYP ein Erfolg wird, also quasi DIE Plattform, um sich mit einem virtuellen Grundstück im Web zu präsentieren. @ Peter Eine ausgelutschte Antwort, aber man kann es leider nicht immer allen Recht machen. Ich find die Idee einfach reizvoll. Zudem mag ich kontroverse Diskussionen, wie wir sie hier haben.

  • Martin Weigert

    26.11.07 (20:10:50)

    Danke. Und Tobias hat ja deinen Einwurf dazu gelesen und wird ihn hoffentlich im Kopf behalten.

  • ikonos

    26.11.07 (21:05:05)

    @Martin Weigert: Also das mit den Google Lizenzgebühren würde ich auch mal gerne wissen, beim Durchlesen wunderte ich mich auch....

  • Tobias

    26.11.07 (21:37:19)

    @Jörg Habe Deinen Kommentar vor der Zensur gelesen und natürlich nehmen wir Sorgen in der von Dir geäußerten Richtung sehr ernst. Wir glauben auch, dass die Verknüpfung von virtueller und realer eine neue Qualität mit sich bringt. Das virtuelle Eigentumsrecht auf WYP beinhaltet aber natürlich keine Rechte, sich in seiner Meinungsäußerung außerhalb der Gesetze zu bewegen - in unseren AGB haben wir dies aufgenommen und natürlich werden wir wachsam sein und aktiv einschreiten, wenn sich unerfreuliche Inhalte ergeben sollten. @ikonos, Martin: Sobald ich eine zahlungspflichtige Leistung mit Google Maps Material verknüpfe, sind Lizenzgebühren fällig. Würde mich aber ungern als "Google Rep" betätigen und das Lizenzmodell erläutern.. =) Glaube, das muss Google selbst machen. @martin: welche seiten meinst du? mikropayment funktioniert mW ja nur in Verbindung mit innovativen elektronischen Zahlungsmitteln. Diese haben im Massenmarkt aber einfach noch keine Verbreitung. Natürlich ist es nicht so, dass wir überhaupt keinen Spielraum beim Pricing hatten (der Spielraum ist bei den hohen Fixkosten jedoch zumindest sehr ungewiss). Wir glauben aber, dass unser Produkt für die einmalige Zahlung mittelfristig viel Entertainment bieten wird - erst recht, wenn die Community in Gang gekommen ist. Wie jede andere Community aber beweist, braucht lezteres einfach Zeit (uns gibt es nun seit 2 Tagen). Und natürlich sorgfältige Weiterentwicklung, darauf konzentrieren wir uns.

  • Martin Weigert

    26.11.07 (21:53:17)

    Gut, danke für die Ergänzungen. Ich dachte z.B. an Musik-Downloadshops. Kreditkartengebühren liegen nach meinem Wissen im zweistelligen Cent-Bereich. Wenn ich einzelne MP3-Dateien herunterladen und dafür 1,50 Euro/Dollar mit der Kreditkarte zahlen kann, dann erscheint es mir einfach nicht ganz logisch, dass beim Kauf eines virtuellen Grundstücks bei WYP die Transaktionskosten bei einem geringeren Wert als 10 Euro zu hoch wären. Wie du in meinem Eingangsposting lesen kannst, habe ich mit dem Pricing an und für sich gar kein Problem. In meinen Augen macht euch nicht die Preisgestaltung angreifbar, wie du in eurem Blog schreibst, sondern erst die Argumentation mit den hohen Fix- und Transaktionskosten.

  • Fabien

    26.11.07 (22:14:55)

    Micropayment funktioniert auch ohne hohes Disagio, erfordert aber viel Know-how...

  • Tobias Worzyk

    28.11.07 (14:29:11)

    Google-Linzenzgebühren? Ich dachte, Google Maps ist kostenlos integrierbar?

  • PatRiot

    28.11.07 (20:31:27)

    Ich schließe mich dem Posting von Peter vollkommen an. Wenn jemand den Mehrwert gefunden hat, kann er sich ja mal melden.

  • Tobias Schorr

    14.03.17 (09:58:00)

    Hallo!
    Nach langer Zeit habe ich mal wieder geschaut, was aus meinen "virtuellen Grundstücken" geworden ist. Ja - so, wie es einige zu Recht schreiben: Es war Abzocke! Die Seite gibt es nicht mehr in dieser Form. Da ist zwar die Domain gleich geblieben, aber von den Daten ist nichts mehr zu finden. Ohne, die User zu informieren, hat man still und heimlich alles abgeschaltet.
    Schade! Hätte eine gute Idee sein können, aber den Machern solcher Windeier kann mal wohl nicht trauen...
    MfG
    T. Schorr

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