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13.03.08Leser-Kommentare

Warum Digg in Deutschland derzeit keine Chance hätte

Die führende Social-News-Plattform Digg möchte innerhalb der nächsten 12 bis 24 Monate mit einer deutschen Version starten. Das berichtete das Handelsblatt gestern unter Berufung auf Äußerungen des Digg-Gründers und -CEO Kevin Rose. Bei Digg tragen User Links und kurze Beschreibungen zu Nachrichtenartikeln von Onlinezeitungen und Blogs sowie Videos, Bilder und Podcasts ein, die von anderen bewertet werden. Populäre Meldungen landen auf der Digg-Startseite und liefern den jeweiligen Quellen eine ordentliche Besuchermenge. Digg gilt als Pionier im Bereich der Social News, hat rund drei Millionen registrierte Mitglieder und fand international und in Deutschland unzählige Nachahmer. Noch bevor man über den Sinn oder Unsinn eines Deutschlandstarts von Digg diskutiert, muss man sich fragen, ob die Aussage von Kevin Rose überhaupt ernst genommen werden kann. 12 bis 24 Monate sind im Internet eine lange Zeit, in der sich viel ändern kann (wer kannte 2006 Facebook?). Desweiteren wird Digg schon lange als Übenahmekandidat gehandelt. Derzeit kursieren von Digg dementierte Gerüchte, sowohl Google als auch Microsoft seien interessiert. Fraglich, ob in einem Jahr noch Kevin Rose darüber entscheiden wird, wie Diggs weitere Strategie aussieht. Nicht zuletzt lässt auch die vom Handelsblatt veröffentlichte Begründung von Rose für dessen Deutschland-Ambitionen Zweifel daran, dass es sich um mehr als einen spontanen, nicht durchdachten Gedanken handelt: "Wir haben den Vorteil einer sehr guten technischen Basis und eines exzellenten Teams." Die Wahrheit ist, dass gerade im Social-News-Bereich die Nutzer das Entscheidende sind und die technische Basis sowie das Team eine untergeordnete Rolle spielen.

 

Die Nutzer von Digg sind überdurchschnittlich jung, so Hitwise.

Aber genau Nutzer sind es, woran es Digg hierzulande bisher mangelt. Bei einem Launch in Deutschland würde man zwar mit einem in Web-2.0-Kreisen bekannten Namen, aber ohne treue Mitgliederbasis und somit quasi bei Null anfangen – genau wie hiesige Social-News-Portale wie YiGG und Webnews vor einiger Zeit auch. YiGG gilt als der größte Dienst dieser Art in Deutschland und hat eine treue Anhängerschaft, ist aber, wie Marcel Weiß bei neunetz.com treffend formuliert, ein "Riese nur unter Zwergen". Von Zehntausenden oder gar Hundertausenden Besuchern, die Digg an auf seiner Startseite verlinkte Quellen liefert, können YiGG und seine deutschen Konkurrenten nur träumen. Marcel Weiß hat die Hoffnung, dass ein deutschsprachiges Digg unser Land aus der "SocialNews-Misere" befreien kann. Ich bin anderer Ansicht und glaube nicht, dass Digg hier eine wirkliche Chance hat.

 

Zwei typische Digg-Nutzer?

Trotz seiner innerhalb der Web-Szene wahrgenommenen Popularität ist Digg ein Nischenangebot und der durchschnittliche Digg-Nutzer männlich, vergleichsweise jung und trägt einen Nerd-Stempel auf der Stirn. Digg hat bisher den Vorteil, dass es durch den Schwerpunkt auf englischsprachige Nachrichten im Prinzip eine weltweite Zielgruppe anspricht, selbst wenn der Großteil der User aus den USA kommt (die immerhin mehr als dreimal soviele Einwohner hat wie Deutschland).

Angesichts der ansehnlichen Reichweite von Digg ist es für Onlinemedien aller Couleur interessant, ihre Artikel direkt mit Digg-Buttons zu versehen, über die Leser voten können. Das wiederum bringt neue Besucher zu Digg. Nicht zuletzt profitiert der Dienst in den USA auch von einer positiveren Einstellung der Allgemeinheit zu Blogs und einer größeren Zahl ernstzunehmender Nachrichtenquellen, was Digg (neben Techmeme) eine natürliche Filterfunktion zukommen lässt.

All diese Vorteile hätte Digg in Deutschland nicht. Die Zielgruppe der Nerds ist übersichtlicher und eng an andere Angebote gebunden. Blogs haben in Deutschland eine geringere Relevanz, während die Zahl ausgezeichneter, verlagsgeführter Angebote kleiner und die von Social-News-Diensten und Nachrichten- sowie Blog-Aggregatoren vergleichsweise groß ist. Gefiltert wird also schon genug, obwohl der Bedarf daran nicht mit dem im englischsprachigen Web zu vergleichen ist. Durch die zu erwartende, wenig beeindruckende Reichweite eines deutschen Diggs bestehen kaum Anreize für Verleger und Nachrichtenquellen, Digg direkt zu featuren. Am Ende würde Digg auf niedrigem Niveau einen Kampf darum führen, selbst der Riese unter Zwergen zu werden. Dass YiGGs loyale Stammnutzer allerdings zu einem deutschen Digg wechseln würden, ist unwahrscheinlich. Was hätten sie davon?

Fazit: Es gibt viele innovative Dienste aus Übersee, die mit einer deutsche Version den hiesigen Markt erheblich bereichern würden. Ein weiteres Social-News-Portal, selbst wenn es Digg heißt, zählt meiner Ansicht nach definitiv nicht dazu.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Kommentare

  • marcel weiß

    13.03.08 (14:18:00)

    Grundsätzlich hast Du nicht unrecht (Besonders was die Ernsthaftigkeit von Rose' Aussage angeht). Nur ein paar Anmerkungen meinerseits: 1."aber ohne treue Mitgliederbasis und somit quasi bei Null anfangen"- Ich glaube, hier unterschätzt Du digg. Es hat zwar niemand Zahlen dazu, aber es würde mich nicht verwundern wenn auf digg bereits ein paar (zugegeben wenige, ca. zwischen ein- und fünf-) tausend deutsche (und aktive!) Nutzer sind. Das würde für einen Standalone-Dienst nicht ausreichen, ist aber kein Anfang bei Null. 2. Ein Deutschlandstart von digg würde Mainstreamberichterstattung nach sich ziehen. Auch nicht zu unterschätzen. Auch wird digg hier mEn auch von Bloggern eher positiv gesehen. Im Vergleich zu yigg auch eine bessere Ausgangslage. Bei yigg ist der Karren im Dreck. Ich sehe dort keine ernsten Anstrengungen, den dort wieder rauszuholen. Man scheint im Gegenteil sehr zufrieden mit sich selbst. 3. Die Technik. Schau Dir mal die Startseite von yigg und dann von digg an und dann erzähl mir noch mal, dass die Algorithmen dahinter nebensächlich sind. ;) 4. digg ist schon lang keine Nischenseite mehr (Tech ist nur noch ein Channel von vielen). Was auch zu viel Kritik führte, weil man sein Profil verloren habe. 5. Wenn digg übernommen würde, würde ich noch schneller mit einer deutschen Seite rechnen. Rose und co. sind Geeks mit ein paar BWLern im Boot. Wenn sich das Verhältnis im Management umdrehen würde, würde man auch mehr auf (internationale) Expansion setzen. Einstieg in den dt. Markt ist für digg imho ein Nobrainer. Ich sag nicht, dass es leicht für digg würde, aber ich denke, die Grundvoraussetzungen sind nicht soo schlecht.

  • Sachar

    13.03.08 (14:21:41)

    Sehr treffend analyisert. Ich denke auch, dass die Ankündigung, Digg auf Deutsch zu starten, schon ein Vorgeschmack auf den neuen Eigentümer ist. Der das dann bestimmt in die Hand nehmen wird, da der Preis mit Sicherheit nicht gering ausfallen sollte und so ein Investment nur durch ein internationales Auftreten lohnenswert wäre.

  • wortwart

    13.03.08 (14:28:50)

    Ich verstehe diese Social-News-Dienste nicht. Haben die Leute keinen Newsreader? Und was steht am Ende wieder ganz oben? "Photos Of Eliot Spitzer's Hooker". Demnächst auch auf bild.de oder freenet.de.

  • Martin Weigert

    13.03.08 (14:29:53)

    Marcel, du sprichst wahre Punkte an. Persönlich sehe ich aber einfach keinen Markt für Digg in Deutschland und keinen USP gegenüber den Konkurrenten. Ob der Algorithmus jetzt so viel genialer ist, kann ich nicht beurteilen. Es spielt aber meiner Ansicht nach auch keine große Rolle, denn im Prinzip geht es um das Hoch- und Runtervoten von Nachrichten. Imo ist das kein massentaugliches Konzept (so wie z.B. Social Networks) und wird immer in einer Nische bleiben.

  • Sachar

    13.03.08 (14:35:10)

    Martin, so sehe ich das aber nicht. Diese Dienste können für massiven Traffic sorgen. Insofern sind das sehr wesentliche Portale, die gerade bei einer Vielzahl von Web-Medien für einen guten Überblick sorgen können.

  • marcel weiß

    13.03.08 (14:50:12)

    Martin, ich kann persönlich mit digg&co auch nur noch bedingt etwas anfangen. Memetracker wie Techmeme (auf dass ich irgendwann 2006 gestossen bin als es noch Memeorandum hieß) und Rivva sind für mich wichtiger und besser. Ich hatte das ja bei mir schon mal ausgeführt mit dem Groupthink auf Seiten wie digg. Und Gruppendenken ist auch was Du hier unterschätzt. Es ist eben mit hoch- und runtervoten nicht einfach getan. Digg hat in den letzten Jahren einen ziemlich ausgefeilten Algorithmus entwickelt, der verhindern soll, dass eine kleine Gruppe von Usern, die sich gegenseitig die Stories hochvoten, das System manipulieren kann. Etwas das eben auf yigg immer wieder passiert und andere Nutzer zu recht stört. Daneben haben digg&co durchaus ihre Daseinsberechtigung da sie eben eine Community rund um News bieten (Kommentare etc.). Dafür gibt es durchaus einen Markt, der sich auch in D rechnen kann und noch Luft nach oben hat. Dass SNs bedeutender sind, stimmt aber. Ist aber imho auch eine andere Baustelle. Abgesehen davon würde ich mir, wie in meinem Artikel ausgeführt, ein von der übrigen SocialMedia-Hierarchie unabhängiges System zum Pushen von Blogs etc. durchaus wünschen. Wir hätten es damit wesentlich einfacher (gehabt?). ;)

  • Martin Weigert

    13.03.08 (14:52:25)

    Sachar, wie in meinem Artikel geschrieben, sorgen sie bisher in Deutschland nicht für massiven Traffic (und werden das auch nicht tun, nur weil es Digg heißt). Ich weiß, wovon ich spreche, wir waren ein paar Mal auf der Startseite von YiGG ganz oben. Klar, da kommen maximal ein paar Hundert, was nett ist. Ich sehe noch immer nicht, warum es bei einem deutschen Digg autmatisch erheblich mehr sein sollten. Btw, selbst bei heise kommen maximal ein paar Tausend Besucher durch einen Link. Auch das ist weniger als bei Digg, und dabei ist heise online ein Instanz. Das deutschsprachige Web ist kleiner als das englischsprachige Web, entsprechend schwieriger haben es Social News Dienste.

  • Martin Weigert

    13.03.08 (14:53:50)

    Stimmt. Ich sehe langfristig erheblich mehr Potential für Rivva als für sonst einen Social-News-Dienst. Das nur am Rande.

  • Sachar

    13.03.08 (14:56:31)

    Bei Rivva kann ein User aber nicht darüber entscheiden, ob ein Post / Artikel oben steht, oder nicht. Und dieses Gefühl, machtlos zu sein, ist nicht besonders attraktiv. Für uns Blogger ist das ne tolle Übersicht, aber ich wage zu bezweifeln, ob das den interessierten Web 2.0-User ebenfalls interessiert. Zumal auch über Rivva nicht besonders viel Traffic generiert wird.

  • maik

    13.03.08 (17:27:19)

    Ich sitze in einer der größten Mainstream/Boulevard-Redaktionen Deutschlands, und obwohl ich persönlich durchaus Interesse an digg und auch anderen 2.0 Angeboten habe, gibt es (leider zurecht) mit solchen oder ähnlichen Themen kein (oder nur zufälliges) Durchkommen bei entsprechenden Ressort- und Redaktionsleitern. Zurecht deshalb, weil diese und ähnliche Themen, sieht man von den "Top8" ab, kein Interesse bei Mainstream-Lesern hervorrufen. Sie berühren das Leben unserer Leser nicht. Dazu hat es intern schon zig Erhebungen gegeben, in unserem Fall gibt es die Marktforschung sogar vierteljährlich - d.h. wir wissen das und lassen uns nicht vom gegenteil überzeugen, die Zahlen sprechen für sich. Was hier und andernorts vielleicht als "bekannt" wahrgenommen wird, hat bundesweit praktisch keinen meßbaren Bekanntheitsgrad und derart zielgruppenspezifisch, dass mir schon mit der Überschrift 90% der Leser abhauen. Das gilt für digg auf jeden Fall, ebenso aber auch für Websites wie z.B. Facebook oder lastFM. Hier gilt einfach die Regel, wir sind die letzten (meine ich zeitlich), die darüber berichten. Vielleicht an dieser Stelle auch noch einmal ein tieferer Einblick in die Thematik. Dieser Blog wird ja mit Sicherheit auch von vielen Gründern gelesen und meiner Ansicht nach sind nach wie vor die Massenmedien ganz entscheidend für den Erfolg einer Plattform (und Eurer Ansicht auch, sonst würdet ihr uns nicht so regelmäßig anschreiben). Vorneweg vielleicht gleich ein Dämpfer - die Grundhaltung neuen 2.0 Websites gegenüber ist in den großen Redaktionen skeptisch bis (total) genervt. Pro Woche - ein bisschen abhängig von Jahreszeit und Gründungswelle - erreichen uns irgendwo 5 - 10 Pressemitteilungen zu neuen Angeboten. Es folgen Anrufe und immer die selben Geschichten vom "next big thing". Reine Zeitverschwendung (auf beiden Seiten). Als Redakteur interessiert mich nämlich nicht, ob du groß oder klein bist/wirst/warst, mich interessiert auch nicht, dass jemand in dich investiert hat oder dass du besser bist/wirst/warst als die Konkurrenz. Mich interessiert auch nicht, ob deine Plattform diesen Namen hat, den keiner aussprechen kann oder ob sie grün, blau oder türkis ist. Deine Person als Gründer interessiert mich (leider) auch nicht, ob du erst 15 oder schon 45 Jah und dass du gestern in die Beta-Phase gegangen bist leider auch nicht. Deshalb ist es auch völlig egal, ob wir uns schon kennen, denn ich muss mit der Geschichte intern noch an so vielen Hindernissen vorbei, dass dich das keinen Schritt nach vorne bringt. Das einzige, was mich interessiert ist dein Real-Life-Bezug und um mir das zu erklären hast du gefühlte 3 Minuten Zeit. Die Web 2.0 Szene hat allerdings auch noch nicht den richtigen Weg gefunden, "uns" mit Themen zu versorgen oder ihre Themen so aufzubereiten, dass es für uns interessant wird.

  • Martin Weigert

    13.03.08 (20:04:18)

    Maik, danke für diese interessanten Einblicke. Ich habe dir eine Mail geschickt...

  • michael

    14.03.08 (10:13:13)

    Ansich haste nicht unrecht, aber irgendwie dann doch. Denn Digg müsste keinesfalls mit 9 Mitgliedern anfangen. Ich alleine weiß von mehr als 800 deutschen Mitgliedern bei Digg.com. Und von Yigg.de würden derzeit gerne so einige zu einem richtigen deutschen Digg wechseln. Und durch den Anfangsbuzz den ein Deutschlandstart haben würde, würden zumindest die registrierten Nutzer steigen. Darüber hinaus: Digg.com bietet seinen Nutzern erheblich mehr Qualität und eine gute Philosphie. Wenn das auch nur ein Bisschen nach deutschland gerettet wird, dann kann Digg.de nicht versagen. Alleine was die Mitbestimmung der Nutzer angeht, ist Digg.com klasse. Und hat sich in letzter Zeit eigentlich die Frontpage von yigg.de angeschaut? ... hallo SEO

  • Martin Weigert

    14.03.08 (16:35:10)

    Stimmt schon, Digg ist optisch ansprechender als YiGG. Das ist aber nichts, was YiGG nicht innerhalb der nächsten zwölf Monate beheben könnte. Vielleicht hat Kevin Roses Ankündigung aber gerade deshalb doch etwas Gutes: Nun werden sich die hiesigen Social-News-Anbieter ins Zeug legen und aufrüsten.

  • fnord23

    14.03.08 (21:22:57)

    Du bist auch ein Nerd, ej!

  • ryo

    31.03.08 (13:55:11)

    Also ich kann da nicht beipflichten. Viele warten nur, mich eingeschlossen, inständig bis Digg einen deutschsprachigen Dienst anbietet. Die Communitys bei uns wie Yigg oder Webnews ersticken in Spam und sinnlosen Einträgen auf der Startseite, weil sie einfach noch nicht das System der Benutzer-Herrschaft verstanden haben. Ein Bury-Button, sprich ein +/- Wertesystem muss her. Nur so kann die benutzerbasis bestimmen was nach oben kommt, oder mit 1 digg in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Der Rest ist PR, und davon hat Digg mehr als genug. Bekanntheit ist das wichtigste. Innerhalb kürzester Zeit würde digg in D alle vorhandenen Social-News Communitys ins Aus führen, und wären vielleicht noch für Splittergruppen interessant, die entweder auf Paris Hilton nackt warten, oder in melancholischer Verträumtheit, von der kleinen, gemütlichen Nachrichtenglitsche träumen, bei denen nur die Themen eine Berechtigung haben, die von der eigenen Passion handelt.

  • ryo

    31.03.08 (13:57:31)

    Na da haben wir ja noch mal Glück gehabt. Den Kommerz-Müll könnt ihr ruhig in den Boulevard-Blättern lassen, wo er hingehört.

  • ryo

    31.03.08 (14:04:28)

    Ein paar Tausend ist aber für eine deutsche Seite nicht schlecht. Es wird NIE so viele Besucher geben, wie von Digg, denn die Zielgruppe ist wesentlich kleiner. Digg ist die gesamte englischsprachige Welt (das heisst, alle die in Englisch ihre Artikel verfassen). Man muss das auch in Relation sehen. Wenn Digg so viele Nutzer bringt, wie Heise, oder auch nur die Hälfte, dann wäre das ein Riesenerfolg. Vielleicht macht Rose deswegen zicken. Der deutschsprachige Markt ist eben kleiner. Dennoch würde Digg hier super funktionieren. Denn nur mit deren System von positiver und negativer Wertung, können die Benutzer entscheiden, und nicht ein paar Mini-Diktatoren die den Kurs "ihres" Dienstes selbst bestimmen wollen. Das ist Web1.0 in 2.0 Hülle.

  • ryo

    31.03.08 (14:12:28)

    Yigg mus erstmal ihre Mentalität ändern, und endlich reagieren, statt diue benutzer zu verhöhnen, wenn es auf das Thema "Bury" kommt. So wie jetzt ist Yigg nicht benutzbar, sondern eine Spielwiese für SEO-Spammer. Manche gut getarnt, und manche weniger gut.

  • ryo

    31.03.08 (14:13:04)

    Man sieht an den Rechtschreibfehlern: Die Antwort ist sehr emotional :)

  • Martin Weigert

    31.03.08 (14:31:41)

    ryo, interessant, mal ein Statement einer Person zu hören, die wirklich auf ein deutsches Digg wartet. Persönlich glaube ich zwar nach wie vor, dass es davon nicht genug gibt, um Digg in Deutschland zu einem ähnlich großen Erfolg zu machen, wie es in den USA ist, aber man wird sehen.

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