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19.02.08Kommentieren

Spaß mit Dokumenten im Web – Dank PdfMeNot und Scribd iPaper

Adobes PDF-Format gehört für die meisten zum beruflichen und für viele auch zum privaten Internetalltag. Speziell beim Öffnen einer PDF-Datei aus dem Web werden User jedoch häufig vor eine Geduldsprobe gestellt. Selbst bei aktuellen Rechnern kommt es vor, dass sich der Browser beim Starten des Adobe Readers aufhängt oder zumindest für einige Zeit nicht ansprechbar ist. Auch die Schwerfälligkeit und Unflexibilität der desktop-basierten PDF-Reader kann für Web-2.0-Enthusiasten, die dynamische und geschmeidige Prozesse gewohnt sind, für schlechte Laune sorgen. Kaum verwunderlich, dass in der letzten Zeit eine ganze Reihe innovativer Webservices entstanden, die die Handhabung von Dokumenten im Allgemeinen und von PDF-Dateien im Speziellen verbessern wollen. Neben Issuu, einer Plattform zum Speichern und Darstellen von Magazinen im PDF-Format, verdienen hier besonders PdfMeNot und Scribds iPaper eine Erwähnung. PdfMeNot ist ein neuer Service von den Machern von Bugmenot.com (siehe zweinull.cc-Bericht), der Internetnutzer die eingangs erwähnte Geduldsprobe ersparen möchte. PdfMeNot verwandelt PDF-Dateien schnell, einfach und ohne Notwendigkeit zur Registrierung in Flash-Präsentationen. Der Clou dabei sind die Firefox-Erweiterung und das Bookmarklet. Wer die Erweiterung installiert, wird nie wieder Probleme beim Öffnen einer PDF-Datei aus dem Web haben. Befinden sich auf einer Seite Links zu PDFs, werden diese automatisch umgewandelt und beim Aufrufen mittels Flash dargestellt. Das Bookmarklet, in der Lesezeichen-Symbolleiste des Browser abgelegt, macht – einmal angeklickt – das Gleiche für die aktuell besuchte Seite. Ich verwende PdfMeNot seit einigen Tagen und freue mich nun regelrecht darauf, im Netz auf Dokumente zu stoßen.

Über Scribd hatten wir bereits im Mai 2007 berichtet. Die Seite lässt sich treffend als "YouTube für Dokumente" bezeichnen und hat mit Docstoc, edocr und in Deutschland mit Doktus bereits einige Nachahmer gefunden. Bei Scribd können PDF-, Word- und Excel-Dateien sowie zahlreiche andere Formate gespeichert und mit anderen geteilt werden. Dokumente lassen sich außerdem extern in Blogs und andere Seiten einbetten. Bisher wurde dafür Macromedia FlashPaper genutzt, eine Applikationen, die grundlegende Funktionen von Desktop-Readern im Browser realisiert. Sechs Monate lang hat das Scribd-Team laut GigaOm an einem neuen Viewer namens Scribd iPaper gerabeitet. Hinter diesem Apple-like Namen steckt ein ansehnlicher Flash-Viewer, der Dokumente ähnlich wie Videos streamt und diverse Features bietet, die mit der bisherigen Lösung nicht möglich waren.

So kann man beispielsweise die Seiten eines Dokumentes in einer Art Thumbnail-Gallerie betrachten. Scribds iPaper sieht nicht nur besser aus als das bisherige FlashPaper, sondern wirkt auch dynamischer und feiner in der Bedienung. Zudem ist nun das Platzieren von kontext-sensitiven Google-Anzeigen innerhalb der Dokumente möglich (Beispiel). Neu bei Scribd hochgeladene Dateien können nur noch mit iPaper betrachtet werden, bei älteren funktioniert auch das FlashPaper noch.

Wie das manchmal so mit Neuentwicklungen ist, läuft nicht immer alles sofort reibungslos. Meine Versuche, ein Dokument mit Hilfe des iPaper hier einzubetten, schlugen fehl. Von daher im Folgenden lediglich FlashPaper, zur selben Datei in iPaper-Version geht es hier.

Die alte Lösung: Macromedia FlashPaper

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

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