<< Themensammlung Netzwertig

Unter netzwertig veröffentlichen wir in unserem Blog Einschätzungen zu aktuellen digitalen Geschäftsmodellen und IT-Trends, Meldungen, Analysen, Reviews und Specials.

28.12.07Leser-Kommentare

Facebooks Internationalisierung: User sollen übersetzen

facebook_logo.gifDer ursprünglich noch für dieses Jahr geplante Start diverser Sprachversionen von Facebook wird unter anderem wegen komplexer Datenschutzfragen erst 2008 stattfinden. Offensichtlich möchte man das Vorhaben jetzt aber ernsthaft angehen: Ein spanischer Blogger ist auf eine neue Facebook-Applikation namens "Translations" aufmerksam geworden, mit der User bei der Internationalisierung von Facebook mithelfen können. Mitglieder, die die Applikation installiert haben, übermitteln vorgegebene Texte in ihrer jeweiligen Landessprache. Sämtliche auf diesem Weg gesammelten Übersetzungen werden anschließend von anderen bewertet. So entscheidet sich, welche Texte am Ende tatsächlich von Facebook verwendet werden. Web-2.0-typisch setzt Facebook auf die Beteiligung der Community. Während es schwierig ist, in kurzer Zeit für alle auf der Welt verbreiteten Sprachen Personal zur Übersetzung anzuheuern, profitiert Facebook auf diese Weise von der globalen Verbreitung des Dienstes. Generell wird es für große Social Networks immer wichtiger, auch "exotischere" Sprachen zu unterstützen, um über den weitgehend gesättigten englischsprachigen Markt hinaus wachsen zu können. So gibt es Friendster z.B. auf Chinesisch, Japanisch und Koreanisch. Auch von MySpace existiert bereits eine japanische Ausgabe, für die Zukunft ist der Start von Plattformen auf Indisch, Hebräisch, Türkisch und Russisch geplant.

Facebooks Translation-Applikation war bereits unter diesem Link online, ist nun aber wieder verschwunden. Nutzerkommentaren nach zu urteilen traten technische Schwierigkeiten und zahlreiche Bugs auf. Über den Google Cache lässt sich die Applikation im Moment noch aufrufen.

via Mashable

Update 19. Januar 2008: Nun ist die Applikation wieder online.

 

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Kommentare

  • Stefan

    30.12.07 (00:32:39)

    Ziemlich guter Ansatz wie ich finde! Jeder muss nur einen kleinen Beitrag leisten und am Ende kommt wahrscheinlich was besseres raus als mit einem teuren Übersetzerteam!

  • Martin Weigert

    30.12.07 (11:52:21)

    Sehe das genauso. Allerdings ist die App bisher nicht wieder aufgetaucht. Mal sehen, ob sie zurückkommt.

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer