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16.12.07Leser-Kommentare

Eine kleine studiVZ-Presseschau

studiVZAm Freitag beschrieb ich , warum Tech-Blogs im Jahr 2007 für mich zur favorisierten Quelle für Nachrichten rund um Internet- und Web-2.0-Themen geworden sind und weshalb ich die Berichterstattung verlagsgeführter, journalistischer Angebote in diesem Zusammenhang für mangelhaft halte. Nur Stunden später wurde quasi auf dem goldenen Teller eine neue Bestätigungen dafür geliefert, dass diese Kritik berechtigt ist: Die angekündigte Änderung der AGB von studiVZ sorgte von Freitag bis heute für viele Schlagzeilen und wieder wurde deutlich, dass eine große Zahl der namhaften Onlinezeitungen und -magazine beim Verfassen von Artikeln zu Internetthemen nicht die gleich Sorgfalt an den Tag legen, wie sie es in anderen Bereichen (üblicherweise) machen. Um zu diesem Schluss zu kommen, muss man nicht einmal die Artikel selbst lesen. Meist tritt die erste Ungenauigkeit bereits in der Überschrift auf. Hier ein kleiner Schlagzeilen-Check:

Welt Online: StudiVZ verkauft Nutzerdaten

So brachte Welt Online am Freitagmorgen die Lawine ins Rollen. Unter einem "Verkauf von Nutzerdaten" stelle ich mir vor, dass explizit Namen, E-Mail-Adressen und Handynummern zusammen mit Profilangaben an Unternehmen verkauft werden. Davon war aber auch in der ersten AGB-Neufassung von studiVZ, die schließlich leicht entschärft wurde, nicht die Rede. Später änderte Welt Online seine Schlagzeile zu "Heftige Kritik an Datenplänen des StudiVZ", was aber nicht minder falsch ist – Geht es nicht um gezielte Werbung? Und was sind eigentlich "Datenpläne"?

Welt Online: StudiVZ lenkt nach Welt-Online-Bericht ein

Nach der Entschärfung der AGB und der Entfernung einiger kritischer Punkte klopft sich Welt Online selbst auf die Schulter und vergisst dabei völlig, dass netzpolitik.org bereits am Donnerstag über das Thema berichtete UND dass Welt Online die Leser mit einer unwahren Überschrift im Prinzip belogen hat.

PC-WELT: StudiVZ verkauft über 4 Millionen Nutzerdaten

Noch einen Zacken schärfer, noch ein bisschen mehr Unwahrheit.

RP Online: Verkauf von persönlichen Daten - Was StudiVZ-Nutzer jetzt beachten müssen

RP Online verwendet nicht nur eine unwahre Überschrift, sondern kann sogar in die Zukunft sehen: "Die Nutzer der Online-Plattform StudiVZ erwartet mit Änderung der Geschäftsbedingungen ab Januar eine Werbemail-Flut" eröffnet der Artikel. Wenn das nicht Panikmache ist, was dann?

taz: Vom StalkerVZ zum StasiVZ

Unsachlicher geht es nicht, aber von der taz kann man sicher nichts anderes ewarten. Immerhin ist es kreativ.

SWR.de: Wer seine Daten nicht rausrückt, fliegt

studiVZ-Nutzer müssen die neuen AGB bis zum 9. Januar bestätigen. Wer das nicht macht, dessen Profil wird am 31. März gelöscht. Die Daten wurde ja längst "rausgerückt". Sehr unklar, wieso sich der öffentlich-rechtliche Südwestrundfunk einer solch fragwürdigen, plakativen Schlagzeile bedient. Gilt nicht immer noch der Grundsatz, Journalisten sollten einigermaßen neutral berichten?

heute.de: Datenausverkauf bei StudiVZ?

Bei weitem keine neutrale Überschrift, aber man mag sie noch durchgehen lassen. Dass aber auch das ZDF auf Provokation aus ist, wird beim Lesen des Artikels deutlich: "Künftig sollen die persönlichen Daten aller vier Millionen Mitglieder kommerziell genutzt werden. Datenhandel inklusive." Datenhandel? Von einem Handel mit den Daten war meines Wissens nach keine Rede, sondern nur von einer Nutzung der Mitgliederdaten für gezielte Werbung. Werbungtreibende erhalten keine Daten, sondern können ihre Werbung gezielter ausliefern.

Spiegel Online: StudiVZ setzt auf Schnüffel-Werbung

Auch Spiegel Online, das führende Nachrichtenangebot im deutschsprachigen Internet mit hohem Qualitätsanspruch, kann der Versuchung einer brisanten Schlagzeile nicht widerstehen. Da spielt es keine Rolle, dass jeder seine ganz eigene Definition für "Schnüffel-Werbung" hat. Zumindest der Artikel ist dann aber moderater und sachlicher. Aber ganz unter uns: Wäre nicht auch Spiegel Online froh, wenn es mit "Schnüffel-Werbung" (=auf die Interessen und Vorlieben der Leser ausgerichtete Werbung) seine Anzeigenumsätze erhöhen könnte?

ZDNet.de: Studi-VZ plant angeblich Werbung nach Facebook-Vorbild

Für manche sicher eine Kleinigkeit, aber würde und sollte nicht jeder Redakteur versuchen, Personen- und Firmennamen grundsätzlich korrekt zu schreiben? Mal sehen, wann ZDNet.de das nächste Mal über Micro-Soft oder Bit-kom berichtet.

 

tariftip.de: StudiVZ will Werbung einführen

tariftip.de zählt nicht unbedingt zu Deutschlands führenden journalistischen Webangeboten aber sollte in dieser Liste trotzdem nicht fehlen. Immerhin zeigt dieser Artikel, wie unspektakulär eine Schlagzeile sein kann. Inhaltlich ist sie natürlich vollkommen falsch, Werbung gibt es bei studiVZ bereits seit April.

Ich finde es besorgniserregend, wie wenig grundlegende journalistische Maßstäbe bei diesem Thema (und vielen anderen früheren Artikeln rund um Internet-Meldungen) beachtetet werden. Fehler macht jeder, aber die offensichtliche Unkenntnis über Zusammenhänge und das völlige Abweichen von der Neutralität sind Dinge, die dem Image redaktioneller Qualitätsangebote Schaden zufügen.

Um nicht nur zu kritisieren sondern auch positive Beispiele aufzuzeigen, hier die korrekten und sachlichen Aufmacher einiger anderer Nachrichtenangebote (wobei eine nachträgliche Änderung bzw. Entschärfung der jeweiligen Schlagzeile nicht ausgeschlossen werden kann).

Kölner Stadt-Anzeiger: StudiVZ nutzt Personendaten werblich

derStandard.at: studiVZ plant Werbung nach Facebook-Vorbild

CIO Online: studiVZ nutzt Mitglieder-Daten ab Januar für gezielte Werbung

Focus Online: StudiVZ-Nutzerdaten - Verwirrung um vermeintlichen Skandal

Frankfurter Rundschau: StudiVZ personalisiert Werbung

 

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Kommentare

  • Tobias

    16.12.07 (21:04:18)

    Und zur Zeit kacken Schulervz und Studivz komplett ab,man kommt nie auf die Seite,auf die man will und wird ständig automatisch abgemeldet.

  • Heiko

    16.12.07 (21:14:41)

    Eine sehr schöne Übersicht. Insgesamt finde ich das das Thema in der Presse ohnehin viel zu sehr aufgepuscht wird. Etwas weniger Berichterstattung täte es auch und bei vielen ist, wie du selbst sagst, die Berichterstattung auch nicht richtig und vollkommen übertrieben. Ich werde trotz allem studiVZ nicht den Rücken zuwenden.

  • paulinepauline

    16.12.07 (21:59:29)

    hab mich ziemlich geärgert, auf den bericht von welt online reingefallen zu sein. hatte erst viel später etwas mehr zeit, mir das alles mal genauer anzusehen - und bis dahin schon einigen müll weitererzählt. ich frage mich aber auch, warum um die sache ein so großes thema gemacht wird. bei nintendo zb. musste ich im sommer auch die neuen agbs akzeptieren, um das angebot weiterhin nutzen zu können ... da hats aber außer ein paar aufgebrachte user niemanden interessiert.

  • Martin Weigert

    16.12.07 (22:32:44)

    paulinepauline, die Fähigkeit zur Selbstkritik ist eine ziemlich seltene Gabe ;) studiVZ polarisiert anscheinend sehr. Immerhin ist es das erste Mal in Deutschland, dass eine Internet-Community eine gesamte (halbe) Generation bei sich vereint. Auf viele Außenstehende wirkt Social Networking vermutlich noch immer etwas befremdlich. @ Heiko Wenn man sich bei studiVZ wohlfühlt, dann sollte man wegen dieser Sache definitiv nicht wechseln. Persönlich bevorzuge ich bekanntermaßen Facebook, aber das ist eine andere Geschichte. Ob Facebook, MySpace, studiVZ (oder in Zukunft alle anderen Social Networks): Gezielte und an den Profildaten ausgerichtete Werbung ist ganz einfach Standard, mit dem man leben muss, wenn man Mitglied bei einer kostenlosen Community ist.

  • Sebastian Wieseler

    16.12.07 (23:44:26)

    Sehr gute Zusammenfassung! Schick!

  • Anonym

    17.12.07 (01:20:32)

    Wenn man dieser Seite glauben schenken darf, so wird am journalistischen Arbeiten Kritik geübt. Sollte sich der Autor nicht selbstkritisch unter Berücksichtigung der bei anderen Journalisten angeprangerten Fehlern fragen, ob er nicht ebensolche macht?

  • PatRiot

    17.12.07 (01:53:48)

    StudiV...Was??? Dieses Teil wofür Holzbrinck über 100 Millionen geblecht hat und die nie wieder einfährt? Naja, solange es kostenlose oder besser Alternativen gibt ist denen die da Mitglied sind wohl nicht zu helfen.!

  • Vrank DeBazthed

    17.12.07 (08:39:37)

    Hi, ist schon witzig was jetzt auf StudiVZ alles an Revoluzzern rumläuft, die großteils nichtmal die AGB gelesen haben. Und dass die Berichterstattung der Breitenmedien in IT Sachen gerne mal zur großen Erfinderei wird, weiß man ja spätestens seit der "Gewaltspiel"-Welle. Ich finde die TAZ bringt es auf den Punkt: Wer sich entsprechend präsentieren will, muss auch damit rechnen gesehen zu werden und das eben nicht nur von den engsten Freunden. Gruß Vrank

  • Martin Weigert

    17.12.07 (08:45:49)

    Hallo Anonym. Das macht der Autor auch. Zwischen einem Hobby-Blog (wie diesem) und einem verlagsgeführten Qualitätsangebot, das nach journalistischen Grundsätzen arbeitet, besteht doch allerdings noch ein gewisser Unterschied, denke ich.. Dennoch freut es mich, dass du die gleichen Maßstäbe anlegst und damit zweinull.cc Relevanz zumisst ;)

  • Gerhard

    17.12.07 (15:43:41)

    Das ist wie im Altertum und kann überall - vor allem im Netz - beobachtet werden. Einige schreiben regelmäßig (mitunter auch aus Zeitmangel) Sachen ab und publizieren diese fleißig weiter, ohne sie vorher zu verifizieren. Einer beginnt, ein nächster schreibt ab und der dritte denkt dann "wenn das überall steht, dann muss es ja so sein" und erzählt es weiter. Was ich aber noch schlimmer finde, ist, dass manche Sachen weiterschicken, weil es ihnen jemand sagt. Wenn sie dann gefragt werden warum, kommt nur "keine Ahnung" oder "das stand da".

  • Darian

    17.12.07 (17:17:53)

    Mit den Bewertungen nach journalistischen Maßstäben würde ich mich ein bißchen zurück halten. Finde eigentlich, dass sich die Qualität deiner Beiträge in letzter Zeit verbessert hat. Aber deine (journalistischen) Bewertungsansätze sind doch trotzdem reichlich unprofessionell ;)

  • Martin Weigert

    17.12.07 (17:32:38)

    Darian, welche Bewertungen bzw. (journalistischen) Bewertungsansätze meinst du? @ Gerhard Jo gut beschrieben. Da trägt sicher auch die Geschwindigkeit des Internets bei. Im Gegensatz zu Print, wo man länger Zeit hat, um sich über den Aufbau und Inhalt eines Artikels Gedanken zu machen, muss es im Web meist extrem schnell gehen, und jeder will Erster zu sein. Das ist bei Blogs im Prinzip nichts anderes, auch mir geht es gelegentlich so. Wichtig ist dann, nachträglich zu aktualisieren und nicht unaktuelle, grundlegend falsche Inhalte stehen zu lassen.

  • Sven SBK

    18.12.07 (01:20:52)

    ich habe selten einen unnötigeren artikel als diesen hier gelesen.. verfolgst du mit diesem journalistisch wertvollen beitrag nur deine eigenen interessen (wie im vorwort dargestellt) oder findest du es ehrlich berichtenswerter, berechtigte kritik an diesen vorgängen auseinanderzunehmen, als über die eigentlichen vorgänge zu schreiben? um in einem punkt etwas mehr ins detail zu gehen, hälst du dich wirklich an dem wort "verkaufen" auf? - natürlich werden die daten der 4millionen studivz-user nicht verkauft, sie werden verliehen.. ohne das bisherige medienecho hätten die studivz-user eine agb änderung hinnehmen müssen, welche kaum dreister hätte sein können. auch wenn die aktuellen agb noch keinesfalls hinnehmbar sind, so hat besagtes medienecho wenigstens erreicht, dass einige passagen umformuliert und andere gestrichen wurden (du findest es hinnehmbar per sms und messanger mit werbung zugebombt zu werden, als ausgleich für den besuch einer studentenplatform?) übertroffen wir dein sinnfreier artikel allenfalls noch von einigen kommentaren darunter, die du mitunter auch selbst dazu abgegeben hast: "zu sehr aufgepushed", "standard, mit dem man leben muss", "bei xyz ereignete sich das gleiche, da hat sich keiner aufgeregt" ... also, weil in einem anderen bereich nicht gegen unrecht vorgegangen wurde, ist es weiterhin allen anderen bereichen untersagt gegen gleiches unrecht vorzugehen? weil etwas so ist, auch wenn es scheisse ist, darf nichts mehr dagegen getan werden? anstatt, dass ein vorgang wie dieser in den medien angeprangert wird, soll darüber geschwiegen werden? ist euch eigentlich klar, was ihr von euch gebt??? __________ lasst den vollkommen gläsernen mensch wirklichkeit werden.. nicht erst in 15 jahren - nein, schon heute! na denn, prost..

  • Martin Weigert

    18.12.07 (09:12:08)

    Hallo Sven. "verfolgst du mit diesem journalistisch wertvollen beitrag nur deine eigenen interessen (wie im vorwort dargestellt) oder findest du es ehrlich berichtenswerter, berechtigte kritik an diesen vorgängen auseinanderzunehmen, als über die eigentlichen vorgänge zu schreiben?" Ob du es mir glaubst oder nicht: Es geht nicht um meine eigenen Interessen (denn so wie ich mit einem solchen Beitrag möglicherweise einige neue Leser gewinne, verliere ich andere). Es geht tatsächlich um die völlig inkorrekte, negative und plakative Berichterstattung zu einem Thema, was bei MySpace (immerhin über 4 Millionen Mitglieder in Deutschland) und Facebook bereits Standard ist. Durch die oben verlinkten Artikel entsteht beim Leser ein völlig verzerrtes Bild, das suggeriert, studiVZ hätte einen Tabubruch begangen bzw. angestrebt. "um in einem punkt etwas mehr ins detail zu gehen, hälst du dich wirklich an dem wort “verkaufen” auf? - natürlich werden die daten der 4millionen studivz-user nicht verkauft, sie werden verliehen.." Sie werden weder verkauft noch verliehen. Ich als Werbetreibender kann meine Werbung gezielt an 18 bis 22-jährige Frauen richten, die aus München stammen und in ihrem Profil Reiten, Schwimmen, Lesen als Hobbies angegeben haben. Das werbende Unternehmen erfährt jedoch niemals, wer diese Person ist, und erhält auch keine E-Mail-Adresse oder Handynummer. Was bitte hat das mit Verleihen zu tun? "ohne das bisherige medienecho hätten die studivz-user eine agb änderung hinnehmen müssen, welche kaum dreister hätte sein können. auch wenn die aktuellen agb noch keinesfalls hinnehmbar sind, so hat besagtes medienecho wenigstens erreicht, dass einige passagen umformuliert und andere gestrichen wurden (du findest es hinnehmbar per sms und messanger mit werbung zugebombt zu werden, als ausgleich für den besuch einer studentenplatform?)" Wenn du eine kostenlose Plattform nutzt, die dir deinen Lebensalltag mittlerweile sehr vereinfacht (ohne die viele gar nicht mehr leben können/wollen), und wenn der Betrieb dieser Plattform Geld kostet, dann spielt es keine Rolle, ob ich es "ok" finde oder nicht. Entweder man akzeptiert, dass die gebotene Leistung kostenlos ist und irgendwie refinanziert wird, oder man sucht sich eine andere Community. Natürlich ist es ein Erfolg, dass die Proteste zu einem Abschwächen der Änderungen durch studiVZ geführt haben. Es ist aber meines Erachtens nach völlig unangemessen, lautstark fordernde Ansprüche dieser Art an einen Dienst zu stellen, für den man nichts bezahlt. "übertroffen wir dein sinnfreier artikel allenfalls noch von einigen kommentaren darunter, die du mitunter auch selbst dazu abgegeben hast:" Auch wenn du es offenbar schwer glauben kannst, aber ich habe keinen dieser Kommentare selbst abgegeben.

  • Darian

    19.12.07 (00:03:34)

    Hi Martin, hab jetzt keine Lust deinen ganzen Text durchzugehen. Aber hier ein paar kurze Beispiele und Denkanstöße: - "Unsachlicher geht es nicht, aber von der taz kann man sicher nichts anderes ewarten. Immerhin ist es kreativ." Ich sag mal wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen (unsachlicher geht's eben nicht ;)) - Im Part über die SWR.de-Berichterstattung fehlt die Logik. - Dein Bewertungsmaßstab "neutral" bzw. "nicht neutral", passt hier überhaupt nicht. Die Überschriften bzw. von dir zitierten Zeilen belegen keinesfalls, dass hier keine "Neutralität" gegeben ist, sondern allenfalls, daß Überschriften verwendet wurden, die den Leser dazu animieren sollen den Artikel zu lesen) - "Aber ganz unter uns: Wäre nicht auch Spiegel Online froh, wenn es mit “Schnüffel-Werbung” (=auf die Interessen und Vorlieben der Leser ausgerichtete Werbung) seine Anzeigenumsätze erhöhen könnte?" - Was soll der Kommentar? Zum einen liegt die wirtschaftliche Ausrichtung von Spiegel Online nicht in der Hand der Redakteure, was auch ganz gut so ist. Zum zweiten ist mir auch nicht ganz klar was du damit sagen möchtest bzw. was so eine hergeholte Unterstellung mit der Berichterstattung zu tun haben soll?

  • Sven SBK

    19.12.07 (05:48:42)

    @darian danke! : ) hallo martin, zu deiner stellungnahme: -in diesem punkt bleiben wir uns wohl uneinig, denn auch wenn studivz nicht als erster diesen tabubruch begeht, bleibt es für mich einer! mal abgesehen von rechtlichen zweifeln(stichpunkt: telemediengesetz), bleibt es für mich auch ein tabubruch im sinne von anstand, ehrlichkeit und sozialem verhalten im web 2.0 . die argumentation, dass myspace und facebook ähnliches schon vollzogen haben, ist meiner meinung nach kein persilschein fürs studivz. -es war geplant, werbung über handy(sms), email und sogar messanger zu schalten.. das heißt in meinen augen, dass die nutzerdaten weiterverliehen werden sollten. deine darstellung zeugt davon, dass du noch nicht einen blick auf die agb geworfen hast. -es versteht sich von selbst, dass eine plattform mit 4 millionen mitgliedern auch refinanziert werden muss, dass sie dies aber auch ohne die neuen agb schafft wissen wir beide. bestätigung findest du z.b. hier (http://www.heise.de/newsticker/meldung/100794) es geht hierbei einzig um maximale ertragssteigerung auf kosten der user. (personenbezogene werbung in dieser form ist übrigens nicht die einzige möglichkeit mehr gewinn zu erwirtschafften!) wir studivz user stellen auch nicht wie von dir dargestellt ungehörige forderungen, wir verteigen nur unsere grundrechte, welches ohne jeden zweifel angegriffen wurden! -"..einfach Standard, mit dem man leben muss.." ist übrigens ein zitat von dir, zumindest steht dein name darüber.. falls du natürlich ghostwriter anstellst, kommentare unter deinem namen zu verfassen, bitte ich diesen punkt zu entschuldigen. fehler macht jeder, aber die offensichtliche unkenntnis über zusammenhänge lässt deinen blog in keinem guten licht stehen. mit freundlichen grüßen

  • Martin Weigert

    19.12.07 (09:10:49)

    @ Sven Du schreibst, dass "offensichtliche Unkenntnis über Zusammenhänge meinen Blog in keinem guten Licht stehen lassen". Mit diesem Urteil kann ich leben, allen kann man es nie Recht machen. Einige mögen diesen Blog und meine Standpunkte nicht, andere stehen dahinter. So ist das eben. Um nur kurz auf deine anderen Kommentare einzugehen: Von welchem Grundrecht sprichst du? Gibt es ein Grundrecht auf kostenlosen Zugang zu einem Social Network (=privatem Unternehmen), welches dann für seine Versuche, Gewinne daraus zu schlagen (nochmals: privates Unternehmen!), angeprangert wird? Nein. Allein die Tatsache, dass du auf den Heise-Link und damit auf die Äußerung des Datenschutzbeauftragten verweist, studiVZ wäre auch ohne personalisierte Werbung profitabel, zeigt ja eindeutig, dass du hier keineswegs einen objektiven, unvoreingenommenen Standpunkt vertrittst. Es ist weder die Aufgabe eines Datenschutzbeauftragten, die wirtschaftlichen Aspekte eines Unternehmens zu beurteilen, noch hat er dazu die Kompetenz. Das ist ungefähr so, wie wenn du einem Freund empfiehlst, sich eine Heimkinoanlage zu kaufen, ohne dessen wirtschaftliche Lage beurteilen zu können - hauptsache du kannst später bei ihm Filme in HD gucken. Abschließend: Ich war mir bewusst darüber, dass ursprünglich SMS- und E-Mail-Werbung legitimiert werden sollte. Hier wollte studiVZ offensichtlich die Grenzen austesten, was in meinen Augen auch nicht richtig war. Aber auch dies wäre ohne den Verkauf von E-Mail-Adressen oder SMS sondern über studiVZ abgelaufen. Anyway, hier hat der Protest geholfen, das können wütenden studiVZ-Fans als Erfolg betrachten. Ob es berechtigt ist, als "Gast" in einem fremden Haus (studiVZ) Forderungen zu stellen, steht auf einem anderen Blatt, aber dazu haben wir eben unterschiedliche Ansichten. @ Darian Ich hatte ja schon weiter oben darauf hingewiesen, aber ich mach es noch einmal: Dies ist ein Hobby-Blog. Natürlich versuche ich, möglichst korrekt zu recherchieren, fair zu sein, ausgewogen zu schreiben, Fehler zu vermeiden etc. Das gelingt eben nicht immer. Neutralität hefte ich mir gar nicht erst an. Auch Sachlichkeit ist für einen Blog wie diesen zwar eine Empfehlung, aber keine Pflicht. Das sind nun mal die Vorteile eines Blogs. Von einer verlagsgeführten Zeitung erwarte ich mehr Sachlichkeit und Objektivität als von einem Blog, ganz einfach. Wer die Standpunkte bei zweinull.cc nicht nachvollziehen kann, geht eben zu einem anderen Blog. Wobei ich natürlich versuche, für möglichst viele Leser interessante Inhalte zu bieten. Was ich mit meinem Kommentar zu Spiegel Online sagen möchte: Scheinheiligkeit. Personalisierte Werbung ist ein nicht aufzuhaltender Trend, und er wird früher oder später auch Spiegel Online betreffen. Wenn das Portal die Möglichkeit hat, Werbung gezielter zu verteilen, um Anzeigenumsätze zu erhöhen, dann wird es dies tun. Ich denke, man sollte nicht zu sehr Partei ergreifen bei einem Thema, dass schnell einen selbst betreffen kann. Denn später wird man an seinen früheren Aussagen gemessen.

  • Sven SBK

    19.12.07 (11:27:33)

    hallo martin, diesmal in umgekehrter reihenfolge bezugnehmend: -ich nehme den ersten teil mal als zugeständnis hin, der rest ist jedoch sinnfrei. zum einen wiederholst du dich und zum anderen widersprichst du dir selbst. du findest es nicht richtig, dass das studivz hier die grenzen ausgetestet hat, aber du findest es unberechtigt sich dagegen zu wehren? versteh ich das so richtig? „grenzen austesten“ ist zudem sehr milde ausgedrückt, in der hoffnung keiner würde die agb aufmerksam durchlesen, wurden formulierungen niedergeschrieben, die dem unternehmen alles erlaubt hätten mit deinen daten. nochmals der vorschlag an dich, dir die agb durchzulesen, damit würde sich vllt der ganze disput klären. -für mich ist die feststellung des datenschutzbeauftragten nicht nötig, um mir darüber im klaren zu sein, dass sich studivz längst refinanziert. dass ich hierzu eine kompetente und glaubwürdige quelle anfüge, spricht auch nicht für subjektivität, das ist ein einfacher beleg. dass du neben deiner naivität, das arme unternehmen bekommt seine kosten nicht reingespült, aber auch einem bundesdatenschützer weniger vertraust, als einem profitgierigem unternehmen ist natürlich auch krass. zusätzlich hatte ich auch darauf hingewiesen, dass personenbezogene werbung in dieser form nicht die einzige möglichkeit bietet mehr gewinn zu erwirtschaften. -es gibt ein grundrecht namens „informationelle selbstbestimmung“. (am besten ebenfalls mal nachschlagen) des weiteren gibt es das telemediengesetz, welches besagt: "Der Diensteanbieter darf die Bereitstellung von Telemedien nicht von der Einwilligung des Nutzers in eine Verwendung seiner Daten für andere Zwecke abhängig machen, wenn dem Nutzer ein anderer Zugang zu diesen Telemedien nicht oder in nicht zumutbarer Weise möglich ist." (DATENSCHUTZ: TELEMEDIENGESETZ, PARAGRAPH 12, ABSCHNITT 3) da du die agb ja offensichtlich nicht gelesen hast, lass dir gesagt sein, genau das sehen auch die nachträglichen agb-änderungen immer noch vor. das grundrecht auf kostenlosen zugang zu einem social network hab ich allerdings echt nicht gefunden… -das ist kein urteil, das ist konstruktive kritik. (was du hier als mein zitat angibst, war ursprünglich dein eigener wortlaut, es wäre ganz gut wenn du dich auch an deine eigenen vorgaben halten würdest) genauso wenig geht es darum deinen standpunkt zu mögen oder nicht zu mögen, sondern darum wie unsachlich, voreingenommen und dem thema nicht gerechtwerdend du „journalismus“ betreibst. wenn du nur deine meinung zu diesem thema kundtun willst, „alles standart, ich kann damit leben, is eh überall so“ dann deklarier das auch so. wenn du aber den anspruch hast, mit deinem blog „traditionelle medienanbieter innerhalb dieses speziellen themengebiets abzulösen“, dann kannst du das so nicht stehen lassen. meiner meinung nach solltest du deinen letzten artikel herausnehmen, überdenken und komplett neu aufziehen. wie egal dir deine eigenen daten sind und du auch sonst gegen jede form von kritik an geldgeilen konzernen, sowie gegen eingriffe in deine selbstbestimmung bist kannst du dann immer noch als deine persönliche stellungnahme darunter setzen. mit freundlichen grüßen

  • Martin Weigert

    19.12.07 (12:48:16)

    Sven, danke für deine konstruktive Kritik (das meine ich ernst). Ich werde meinen letzten Artikel nicht herausnehmen und auch nicht neu überdenken oder komplett neu aufziehen, aber sicherlich helfen mir Kommentare und Ansichten dieser Art, die Qualität des Blogs weiter zu verbessern. Ich bitte dich um Verständnis, dass ich jetzt nicht mehr auf jeden deiner Punkte einzeln eingehe. Du magst das möglicherweise als "Sieg" für dich verzeichnen, aber ich sehe in dieser Diskussion ansonsten einfach kein Ende. Es ist unmöglich, jeden Menschen von seinem eigenen Standpunkt zu überzeugen. Ich schlage vor, für die Beurteilung, ob es gelingen wird, mit diesem Blog traditionelle Medienanbieter innerhalb dieses speziellen Themengebietes abzulösen, halten wir uns lieber an einschlägige Kennzahlen wie Verlinkungen, Zitierungen, Leserzahlen etc und schauen, wie sich diese innerhalb des nächsten Jahres entwickeln. Wobei eine Ablösung eigentlich gar nicht mein Ziel ist. zweinull.cc soll eine glaubwürdige und analytische Quelle für Web-Themen sein und richtet sich an die Menschen, denen die Berichterstattung über das Internet bei den traditionellen Medienanbietern nicht ausreicht.

  • Jan Clemens

    23.12.07 (01:38:06)

    Krasses Thema. Werde es weiter verfolgen. Kann beide Positionen verstehen. Aber als User der kostenlosen Plattform fällt es einem wirklich schwer was im Anschluss zu tun ist. Am Ende wird es heißen: Wer hat "mehr" Recht?

  • Martin Weigert

    23.12.07 (09:55:50)

    Hallo Jan. Die Frage, wer am Ende Recht hat, ist in der Tat spannend. Ich glaube, zum Teil entscheiden die Nutzer der jeweiligen Plattformen, was sie akzeptieren bzw. in welchem Maß sie eine Personalisierung und Verwendung ihrer Profildaten akzeptieren. Schritt für Schritt wird es aber in diese Richtung gehen, davon bin ich überzeugt – nur in welchem Ausmaß und in welcher Geschwindigkeit, das können die User selbst beeinflussen (siehe aktuelles studiVZ-Beispiel).

  • Jan Clemens

    24.12.07 (01:17:42)

    Am Ende wird es heißen "Wer hat 'mehr' Recht?". Wohl wahr, doch sollte die eigene Position in einem Ton vertreten werden, dass sich niemand beleidigt fühlt. Mit dem ersten Versuch, die eigene Position (sprich die erste Fassung der AGB) zu vertreten, traf man gewiss nicht den Ton, den vielleicht einige Menschen hören wollten. Dabei geht es nicht um die Zufriedenheit einzelner User, sondern u.a. um die eigene Glaubwürdigkeit zu wahren. Diese, also die Seriosität ging nämlich mit der ersten Fassung der AGB unter. Dabei verhalf die Abänderung der neuen AGB (nach diversen Protesten) nichts, sich ins bessere Licht zu rücken. Ich würde sogar behaupten wollen, dass es gegenteilige Auswirkungen hatte, nämlich eine gewisse Eingeständnis, dass man ein wenig Mist gebaut hat und diese nun korrigieren möchte. Wahre Einsicht auf dem Weg zur Verbesserung ist wichtig. [...] Wie schon gesagt, man kann Positives und ebenso Negatives aus den Geschehnissen hervorheben. Aber die Aussage "die Grenzen austesten" klingt m.E. wie "Ich wollte dich beklauen aber da du mich nun erwischt hast werde ich dein Besitz zurück geben und wir bleiben weiterhin Freude, ja?!". Es gibt so Worte die einen faden bzw. negativen Beigeschmack hinterlassen, die man nicht aussprechen sollte. Zumindest nicht in einer prekären Situation wie dieser. Alles subjektiv und diese habe ich oben niedergeschrieben! Beste Grüße und besinnliche Weihnacht!

  • Peter Parker

    10.01.08 (09:24:22)

    Hallo Martin Mal ein paar Rückmeldungen meinerseits… Als 1. Dein Blog ist ok 2. Du bist ok! 3. Wie du mit Kritik oder Rückmeldungen umgehst. Hmmm. Du exponierst Ich mit deinem Blog, das heißt nicht das man Dich unfair behandeln sollte, aber räum vielleicht ein das es User gibt die Dich falsch einschätzen, drum bewerten sie was du schreibst nicht wer du bist. Ergo muss man sich nicht angegriffen fühlen. „Sie werden weder verkauft noch verliehen. Ich als Werbetreibender kann meine Werbung gezielt an 18 bis 22-jährige Frauen richten, die aus München stammen und in ihrem Profil Reiten, Schwimmen, Lesen als Hobbies angegeben haben. Wenn als Unternehmen die Möglichkeit erhalte meine Werbung gezielt an YXZ zu richten, dann willst du als Werbetreibender dafür Geld, das ist dann Handel oder? Also ist es ein Verkauf von Informationen! Wenn du eine kostenlose Plattform nutzt, die dir deinen Lebensalltag mittlerweile sehr vereinfacht (ohne die viele gar nicht mehr leben können/wollen), und wenn der Betrieb dieser Plattform Geld kostet, dann spielt es keine Rolle, ob ich es “ok” finde oder nicht. Entweder man akzeptiert, dass die gebotene Leistung kostenlos ist und irgendwie refinanziert wird, oder man sucht sich eine andere Community. Kein schöner Stil…take it or leave it?!...wir leben von und mit StudiVZ und StudiVZ lebt von uns Usern als Masse. Ergo ein Miteinander und wie bei jedem Miteinander kann es unterschiedliche Interessen geben und damit Interessenkonflikte. Da User oft als die „namenlosen Schafe die man scheren muss“ betrachtet werden ist es total toll, wenn die sich als Marktwert begreifen und NICHT alles mit sich machen lassen. Natürlich ist es ein Erfolg, dass die Proteste zu einem Abschwächen der Änderungen durch studiVZ geführt haben. Es ist aber meines Erachtens nach völlig unangemessen, lautstark fordernde Ansprüche dieser Art an einen Dienst zu stellen, für den man nichts bezahlt. Und zu deinem „Erachten“ , durchleuchte mal das tägliche Leben auf scheinbar kostenlose Angebote online (z.B Linux) + reallife (öffentliche Einrichtungen Parks etc.) und überlege ob man/ frau deswegen keine Ansprüche stellen darf. Schade wäre es , aber fair sollte man bleiben. Aber vielleicht und nur vielleicht wäre ein stiller Protest anders ausgegangen. Und zur TAZ , das haste mich getroffen, denn die TAZ ist für mich immer wieder eine Möglichkeit, mit ihrer Sicht / Darstellung der Dinge , zu reflektieren ob ich nicht auch schon wieder zu sehr im Strom des "IST EBEN SO" mitschwimme. Und StalkerVZ / StasiVZ ist inhalt so stark das ich dazu gratuliere. In diesem SInne mit freundlichen Gruß Jens Dube

  • Martin Weigert

    10.01.08 (10:17:16)

    Hallo Peter Parker alias Jens Dube, ich fühle mich definitiv nicht angegriffen. Mir macht das Antwort auf mitunter kritische Leserkommentare viel Spaß (sonst könnte ich mit dem Bloggen sofort aufhören). "Wenn als Unternehmen die Möglichkeit erhalte meine Werbung gezielt an YXZ zu richten, dann willst du als Werbetreibender dafür Geld, das ist dann Handel oder? Also ist es ein Verkauf von Informationen!" Wenn ich als Unternehmen bzw. Werbeagentur z.B. nur Werbung an junge Leute zwischen 18 und 21 Jahren im Raum München ausliefern lassen möchte und studiVZ bzw. dessen Vermarkter daher Banner lediglich an User ausliefert, die diesen Kriterien entsprechen, dann ist das überhaupt kein Verkauf von Informationen, denn der Werbetreibende erhält von studiVZ keine persönlichen Daten der umworbenen Personen. "Kein schöner Stil…take it or leave it?!…wir leben von und mit StudiVZ und StudiVZ lebt von uns Usern als Masse. Ergo ein Miteinander und wie bei jedem Miteinander kann es unterschiedliche Interessen geben und damit Interessenkonflikte. Da User oft als die „namenlosen Schafe die man scheren muss“ betrachtet werden ist es total toll, wenn die sich als Marktwert begreifen und NICHT alles mit sich machen lassen." Würdest du sagen, dass du mit deinem Stammsupermarkt um die Ecke in einem Miteinander lebst? Oder mit deinem Lieblingsclub, in dem manchmal die Nächte durchtanzt? Oder mit dem Radiosender, den du gerne hörst? Oder oder oder? Vermutlich nicht. Warum soll nun gerade bei einem wirtschaftlich handelnden Social Network alles anders sein? Ich sehe den Unterschied nicht. studiVZ ist nicht dafür da, für das studentische Gemeinwohl zu sorgen. Niemand hat einen Grundanspruch auf ungehindertes, anonymes, geschütztes Social Networking. Es ist ein Unternehmen wie jedes andere auch und will Kohle machen. Mit den Usern.

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