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09.03.12Leser-Kommentare

Wi-Fi Pflanzensensor: Koubachi hat den grünen Daumen

Die Gründer des Zürcher Startups Koubachi sind am Ziel. Mit dem Verkaufsstart ihres Pflanzensensors vor wenigen Tagen hat das junge Unternehmen seinen bisher wichtigsten Meilenstein geschafft.

Was macht man, wenn man eine Idee hat, die Technologie aber noch nicht soweit ist? Abwarten und weiterentwickeln. So machten es die Gründer von Koubachi. Die längere Entwicklung hat dem Pflanzensensor des Startups nicht geschadet, im Gegenteil. Herausgekommen ist ein Hightech-Produkt, das sich von der bestehenden Konkurrenz durch ein besonders ambitioniertes Design abhebt.

Koubachi startete den Verkauf seines Pflanzensensor offiziell vor wenigen Tagen, am Launchevent des Startups in Zürich. Hier gabs das kleine Stück cleverer Hardware aus der Nähe zu sehen und die Gründer erklärten im Detail, wie das Gerät Hobbygärtner unterstützt. Der Pflanzensensor überwacht eine Reihe von Werten, um dem Besitzer den unabsichtlichen Pflanzenmord zu ersparen. Das System schickt Nachrichten an den Nutzer, um ihn ans wässern, düngen oder besprühen zu erinnern. Zu viel oder zuwenig Wasser, Lichtverhältnisse, Temperatur: Falls ein Faktor für die jeweilige Pflanzenart nicht stimmt, warnt der Sensor und kann bei starken Abweichung auch Alarm schlagen.

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Kommentare

  • Silvia

    09.03.12 (12:26:04)

    Ich frage mich, ob dieses Produkt von Menschen entwickelt wurde, die eigentlich keine Freude daran haben ihre Pflanzen zu pflegen. Einen Sinn könnte ich erkennen, wenn während der Abwesenheit, ein Nachbar auf diese Weise daran erinnert wird, dass er versprochen hat, sich um die Pflanzen zu kümmern. Für einen großen Acker, der die komplette Verwandtschaft mit verschiedenen Gemüsesorten versorgt, könnte ich mir den Einsatz auch grad noch so vorstellen. Aber meine Zimmerpflanzen? Die füttere ich doch nicht nach Zeitplan ab. Die wollen mit Hingabe umsorgt werden, auch mal angesprochen und begutachtet werden. Ohne Flachs, für viele Menschen sind Pflanzen viel mehr als eine nette optische Beigabe, sondern eher eine Aufgabe, der sie sich mit Hingabe und mit vielen liebevollen Gedanken und Blicken widmen. Dazu gehört auf jeden Fall, dass sie die Pflegemaßnahmen auch ohne Sensor im Kopf haben. Lustige Idee auf jeden Fall ;) LG Silvia

  • Martin Weigert

    09.03.12 (14:05:12)

    Mhh also wenn ich bedenke, wie wenig Liebe ich meinen Pflanzen schenke (Asche auf mein Haupt), so sehe ich zumindest für mich hier einen Use Case. Allerdings stellt sich dann wieder die Frage, ob ich bereit bin, 100 Euro für so ein Gerät auszugeben. Grundsätzlich find ich die Idee aber sehr cool.

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