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17.12.12 09:00, von netzwertig.com-Team

Webdienste, Apps und Tools: Die Lieblinge der netzwertig.com-Redaktion im Jahr 2012

Tag für Tag beschäftigt sich die netzwertig.com-Redaktion mit brandneuen und etablierten Onlinediensten, mobilen Apps und digitalen Tools. Hier sind die Favoriten des Jahres 2012!


In diesem Jahr haben wir unsere jährliche Abstimmung zum Onlineservice des Jahres ausfallen lassen. Warum, erläuterten wir vor einigen Wochen. Die Zeit verwendeten wir stattdessen für ein anderes Projekt, das wir in den nächsten Tagen präsentieren werden. Doch ganz ohne ein Resüme zu den Highlights 2012 möchten wir euch nicht aus dem Jahr entlassen. Deshalb haben wir in der netzwertig.com-Redaktion gefragt: Welche drei Dienste/Apps/Tools, egal wann entstanden, sorgten in den vergangenen zwölf Monaten für die größte Begeisterung, und wieso? Hier sind die Antworten von Jürgen Vielmeier, Jan Tißler, Markus Spath und Martin Weigert. Nutzt gerne die Kommentarspalte, um uns eure Top 3 zu verraten!

Jürgen Vielmeier

1. Google Now

Ich glaube, die meisten ahnen noch gar nicht, dass wir hier nicht nur das "Mitdenk-Web" gesehen haben (was schon Revolution genug ist), sondern den Anfang vom Ende der klassischen Stand-Alone-App. In Zukunft wird es darum gehen, Daten aus Anwendungen geschickt zu verknüpfen. Ein Konzept wie Google Now wird in wenigen Jahren nicht mehr bloß ein Feature, sondern das Herzstück mobiler Betriebssysteme sein und den App-basierten Homescreen ersetzen.

2. IFTTT

IFTTT geht in eine ähnliche Richtung: Datenströme lassen sich bequem verknüpfen und jeder kann plötzlich mit APIs spielen wie mit Bauklötzen.

3. AirBnB

Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich der private Unterkunftsmarkt von null auf beinahe unentbehrlich gebeamt hat. AirBnB zeigt, wie Unternehmen und Privatpersonen gleichzeitig von dem so wichtigen Trend Collaborative Consumption profitieren können.

Jan Tißler

1. Evernote

In Evernote landen inzwischen alle meine Notizen und vor allem Inhalte fürs spätere Lesen, die ich dann auf Laptop, Tablet oder Smartphone wieder abrufen und bearbeiten kann. Besonders nützlich ist hier das "Clearly"-Addon für den Chrome-Browser: Ein Tastendruck genügt und ein Beitrag auf einer Website wird zuerst auf den Text reduziert und dann in meinem Account gespeichert. Die Evernote-App auf dem Tablet wiederum lädt sich die Inhalte automatisch herunter zum Offline-Lesen.

2. Reeder

Die App Reeder ist ein schönes, schnelles und gut bedienbares Frontend für den Google Reader auf Apple-Geräten. Auch hier habe ich mir die jeweilige Version für mein Laptop, Tablet und Smartphone gekauft. Meine tägliche Newsschau läuft vor allem darüber – unterwegs auf dem Smartphone, zu Hause auf dem Tablet.

3. Google+

Der Start der Google+ Communities hat dem Social Network nach meinem Eindruck gerade einen spürbaren Schub verpasst. Schon vorher bin ich darüber auf viele interessante Themen, Diskussionen und Linktipps gestoßen. Aber das hat sich nun noch einmal vervielfältigt. Auch die Mobil-Apps sind funktionaler und schneller geworden. Im Vergleich zu Facebook ist Google+ natürlich klein, gerade im deutschsprachigen Raum. Nur spielt das für mich gar keine Rolle, da ich auch jetzt schon mehr interessante Inhalte finde, als ich überhaupt lesen und anschauen kann.

Markus Spath

1. Udacity

Weil es die neue Schule der "Massive open online courses" (MOOC) katalysiert hat.

2. Fitbit

Weil es die Selbstquantifizierung massenkompatibel gemacht hat.

3. Delicious

Weil es der älteste Dienst aus der Web-2.0-Ära ist, den ich noch immer benutze.

Martin Weigert

1. Quote.fm

Spätestens seit der Veröffentlichung der iPad-App und der Einführung von "Read-it-Later"-Features hat sich Quote.fm abgesehen von meinen abonnierten RSS-Feeds, die ich wie Jan bevorzugt über Reeder abrufe, zum primären Entdeckungstool für lesenswerte Onlinetexte entwickelt. Gut ein Jahr, nachdem Google entsprechende Discovery-Funktionen aus seinem RSS-Dienst strich, gelang es Quote.fm, für mich die entstandene Lücke zu füllen. Dass es sich um ein Startup aus Deutschland handelt, macht mir eine Nennung noch einfacher.

2. IFTTT

IFTTT nimmt mir eine Reihe regelmäßiger wiederkehrender Tätigkeiten ab, die ich nun nicht mehr von Hand erledigen muss. Das Potenzial, das in diesem Dienst auch in Hinblick auf das Internet der Dinge steckt, ist meines Erachtens nach riesig.

3. Google Drive

Während die mit der Umbenennung von Google Docs zu Google Drive eingeführten, an Dropbox erinnernden Funktionen zum Synchronisieren von lokalen Dateien mich bisher nicht überzeugen konnten, ist der Dienst nach wie vor mein kleines virtuelles Büro, das nun dank Optionen zum Bearbeiten von Dokumenten über die iPhone- und iPad-App endlich auch mobil meinen Ansprüchen genügt (für Android gab es das natürlich schon länger). Erhöht wird die Attraktivität des Google Drive auch mit der gerade eingeführten BoxCryptor-Browsererweiterung zur Verschüsselung von Dateien.

(Foto: Flickr/Phil Aaronson, CC BY 2.0)

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Kommentare: Webdienste, Apps und Tools: Die Lieblinge der netzwertig.com-Redaktion im Jahr 2012

Meine Top 3: 1) Evernote Habe angefangen mich etwas mehr damit zu beschäftigen und bin nun überwältigt was alles damit möglich ist :) 2) Spotify Toll! Wenn jetzt noch die Finanzierung des Dienstes selber und der Künstler gelingt ist alles super! 3) posteo.de Mail-Anbieter mit Werten! Lobens- und deshalb erwähnenswert.

Diese Nachricht wurde von Karl am 17.12.12 (10:20:31) kommentiert.

1) Google Now (Gegenstück für iOS ist Grokr) Die benötigte Information in genau dem Moment zur Verfügung zu haben wenn man Sie braucht ist unbezahlbar. 2) Path Weil Sie es geschafft hat einen überzeugten Social-Network-Gegner zu einem Fan zu machen. Und das in jeder Hinsicht. 3) Mailbox (http://www.mailboxapp.com/) Auch wenn die App noch immer auf sich warten lässt, so begeistert mich Vorschau schon länger.

Diese Nachricht wurde von Heiko am 17.12.12 (11:18:13) kommentiert.

1) Alfred (http://www.alfredapp.com) Der kleine Effizienzbooster auf dem Mac. 2) Sidekick (http://oomphalot.com/sidekick/) Abhängig vom Arbeitsort wird mein Mac automatisch nach meinen Wünschen konfiguriert. 3) Dropbox (https://www.dropbox.com) Ohne gehts nicht mehr, vor allem im Team.

Diese Nachricht wurde von sprain am 17.12.12 (12:08:53) kommentiert.

1) Reader Er versorgt mich täglich mit meiner Dröhnung RSS ^^ 2)IFTTT Es automatisiert halt mein Leben 3)Google Now Ich finde es total interessant wie die Daten bei Google verknüpft werden.

Diese Nachricht wurde von Florian Niefünd am 17.12.12 (20:40:52) kommentiert.

1. uberspace Ein Webhoster wie er sein soll! Perfekter Support, sehr geek-freundlich, geniales Preis-Leistungs-Angebot 2. libre.fm Last.fm minus Social Gedöns plus Datenschutz. Genau das richtige für alle die nur die Scrobbeln-Funktion brauchen. 3. OwnCloud Dropbox + Kalendar- und Kontaktesync...was braucht man mehr? (Auch super: Diaspora, DuckDuckGo, Friendica, Jottacloud, posteo.de)

Diese Nachricht wurde von Georg am 17.12.12 (21:24:38) kommentiert.

Was ich nicht verstehe: IFTTT ist wirklich so sinnvoll? Das Prinzip ist ja klar, aber die damit verfügbaren Möglichkeiten (für Triggers & Actions) sind doch eigentlich sehr begrenzt. Kann man das so wie es ist wirklich sinnvoll nutzen?

Diese Nachricht wurde von Robert Frunzke am 19.12.12 (02:53:25) kommentiert.
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