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20.02.08Leser-Kommentare

Warum Amazon.com wichtiger ist als Google, eBay, Facebook und und iTunes

Wie bitte? Amazon, der Online-Buchhändler? Wichtiger als diese Internet-Ikonen?

Jawohl. Amazon ist längst nicht mehr nur ein Online-Versand, sondern hat sich still und heimlich eine äusserst starke Position in ein paar sehr zukunftsträchtigen Bereichen geschaffen. Diese Firma ist eindeutig mit Abstand der innovativste der Internet-Riesen und damit in gewisser Weise wichtiger als die anderen genannten Unternehmen, obwohl die immer noch viel mehr Presse-Aufmerksamkeit kriegen.

Wichtiger als Google?

Gemeint ist hier nicht die Web-Suche, denn da ist Google unschlagbar und wird es noch lange sein. Amazon hat sich an diesem Thema mit seiner eigenen Suchmaschine A9 versucht und ist grösstenteils gescheitert.

Nein, Amazon hält heute schon ein potentiell viel wichtigeres Versprechen, das Google seit Jahren macht: Cloud Computing, die universelle und flexible Verfügbarkeit von Computing- und Speicherpower über das Internet.

Als neulich Amazons Webdienste mal für ein paar Stunden ausfielen, merkte man erst, wie viele Web-Startups schon von Amazons S3- und EC2-Services abhängen.

Google erzählt seit Jahren von seinen wunderbaren, gigantischen Rechenzentren, die an geheimen Orten stehen und wahre Wunder vollbringen können. Nur: Bisher können externe Kunden diese Kapazität nicht nutzen, obwohl Googles Management pausenlos diese Vision von sich gibt. Im Gegenteil: Google ist in den letzten Jahren mit seinen APIs sogar deutlich knausriger geworden. Die Suchmaschine erlaubt es nicht (nicht mal gegen Geld) ihre Suchresultate direkt per Programmcode anzuzapfen. Und erst recht kann man keine eigenen Programme auf Googles angeblich so unglaublicher Infrastruktur laufen lassen.

Bei Amazon ist das fundamental anders: Für fast jeden Aspekt von Amazons Geschäftstätigkeit gibt es ein praktisches und mächtiges API, mit S3 können User ihre Daten auf Amazons Rechnerfarm parken, und mit EC2 kann man sich Rechenkapazität auf Stundenbasis mieten.

Dieses Geschäftsfeld wird in Zukunft extrem wichtig werden, davon bin ich (aufgrund eigener Erfahrung mit Amazons Diensten) überzeugt. Amazon hat damit schon jahrelange Erfahrung, fertige Produkte und viele Kunden. Google hat, äh, geheime Rechenzentren. Irgendwo. Angeblich.

Keine Frage darum, welche Firma sich in diesem Bereich die grösseren Verdienste erworben hat.

Wichtiger als eBay?

Viele Schreiberlinge preisen eBay schon seit Jahren als schlicht und ergreifend die fundamentalste Revolution des Kapitalismus seit der Erfindung des Geldes (oder so). Über flexible Auktionen kann jedermann jedes nur erdenkliche Produkt zu optimalen Preisen kaufen und verkaufen. Der Zwischenhandel entfällt, dafür können sich Hunderttausende von Menschen ihr Geld als eBay-Händler verdienen. Und eBay selbst braucht sich nicht mit physischen Gütern herumzuschlagen, sondern kassiert nur Kommissionen für den Marktplatz-Betrieb.

Kein Zweifel, eBay ist eine tolle Sache, aber das Konzept ist eindeutig ins Stocken geraten. eBays Wachstum hat sich massiv verlangsamt (es kommen kaum noch neue aktive User hinzu), die Gewinne sind relativ bescheiden geworden, teure Fehlkäufe wie die Akquisition von Skype belasten das Ergebnis, und die Aktie bewegt sich seit drei Jahren vorwiegend nach unten. Seit Jahren wäre ein Redesign der hässlichen und unübersichtlichen Website nötig. Und nun liefert sich die Firma auch noch Scharmützel mit ihren Usern über Preisänderungen und neue Feedback-Regeln. Man kommt nicht um die Feststellung herum: Zumindest vorerst hat eBay den Zenit wohl überschritten. Offensichtlich gibt es doch nicht so viele Konsumenten, die sich für Auktionen begeistern können.

Anders Amazon: Die Firma experiementiert seit Jahren mit neuen Businessmodellen, hat ihre (erfolglosen) Erfahrungen mit Auktionen gesammelt und laufend ihr Leistungsportfolio optimiert. Inzwischen ist Amazon schon viel mehr ein offener Marktplatz als nur ein Versandhändler. Viele Produkte kommen nicht aus den legendär effizienten Amazon-Lagerhäusern, sondern direkt von Dritthändlern. Auch Privatpersonen können gebrauchte oder neue Produkte zum Kauf anbieten. Und die Firma bietet sogar Software an, mit der sich jeder seinen eigenen Online-Shop basteln kann.

Mit anderen Worten: Amazon bietet viel umfassendere und kreativere Geschäftsmodelle an als eBay. Keine Auktionen zwar, aber Amazon ist faktisch heute ein riesiger Marktplatz, auf dem sich Käufer und Verkäufer treffen können. Dass die Firma selbst einen grossen Teil der Waren liefert, den Produktkatalog pflegt und damit für Qualität sorgt, ist extrem wichtig, denn damit wird Amazon zur Anlaufstelle für alle Konsumentengruppen und nicht nur für Auktionsjunkies.

Wichtiger als Facebook?

Stimmt, virtuelle Schafe werfen kann man auf Amazon nicht. Aber Amazon besitzt längst den grössten Teil der Daten, die Facebook gern hätte und mit denen die exorbitante Bewertung der Firma (und einiger ihrer Konkurrenten) gerechtfertigt wird.

Facebook weiss, wer mit wem "befreundet" ist (was auch immer das online heisst), was die Leute auf ihre Profilseite schreiben und wer mit wem interagiert. Das ist zwar nett, aber kommerziell ziemlich irrelevant. Obwohl Facebook der Werbebranche einreden will, dass man auf dem Social Network ganz prima zielgruppengenau werben kann, stimmt das leider kaum.

Amazon weiss weniger über Freundeskreise, aber dafür etwas viel Interessanteres: Wer welche Produkte gekauft hat, sich welche Produkte angeschaut hat, welche Produkte wie bewertet hat und dergleichen mehr. Diese Informationen über Amazon-User haben extremes kommerzielles Potential, und darum hat Amazon auch gerade damit angefangen, auf seiner eigenen Website Werbeplätze für Dritthändler anzubieten, denn besser kann man Werbung wohl kaum auf die richtige Zielgruppe zuspitzen.

Und noch interessanter: Aus dem Kaufverhalten ergibt sich eine Art implizites soziales Netzwerk von Geschmacksgenossen. Für mein Shoppingerlebnis ist das "Andere Leute, die sich dieses Produkt gekauft haben, haben auch folgende Produkte gekauft" von Amazon viel wichtiger als die ziemlich ungefilterten (und darum bisher grandios erfolglosen) Produktempfehlungen auf Facebook. Nur weil ich mit jemandem bekannt bin, heisst das noch lange nicht, dass ich auch den gleichen Geschmack habe wie diese Person -- oder unbedingt wissen will, was die Person gut findet.

Amazon hat bereits auch schon halbherzig ein paar Social-Network-Funktionalitäten implementiert, aber die braucht es eigentlich gar nicht wirklich. Die kommerziell wichtigsten Daten hat es nämlich schon, und mit einer geschickten weiteren Öffnung (Widgets, Open Social etc.) könnte es sich in eine Stellung bringen, das Werbegeld zu kassieren, das Facebook und Myspace gern hätten.

Zeit vertrödeln und ziellos interagieren kann man weiterhin besser auf Facebook und Myspace. Das Geld verdient dann inzwischen mal Amazon.

Wichtiger als iTunes?

Wer nicht genau aufpasst, hat vermutlich nicht mitgekriegt, dass Amazon inzwischen zur Grossmacht beim Verkauf digitaler Medien geworden ist (in Europa aber leider erst sehr begrenzt).

Die Firma verkauft online Musik -- und zwar im Gegensatz zu Apple grösstenteils im nicht kopierschützten MP3-Format -- , Filme und TV Shows (mit einer grösseren Auswahl als Apple, leider aber derzeit nur im Windows-kompatiblen Format) und eBooks. Zudem hat Amazon gerade die Hörbuchfirma Audible gekauft und ist damit jetzt auch der grösste Anbieter digitaler Hörbücher.

Und mit dem innovativen, wenn auch unhübsch designten eBook-Reader Kindle bietet Amazon derzeit die überzeugendste Komplettlösung für Bücherfreunde, die nicht unbedingt Papier brauchen. Offensichtlich traut sich Amazon also auch, zum Hardwarehersteller zu werden, wenn es nötig ist.

Kein anderes Unternehmen bietet derzeit eine so breite und qualitativ hochwertige Palette digitaler Inhalte an wie Amazon. Apple hat die hübschere Software und den Vorteil der Dominanz im MP3-Player-Markt, aber Amazon könnte sich mittelfristig als der stärkere Player herausstellen, denn seine Kompetenz bei den Inhalten und seine Datenbasis sind unerreicht.

Und warum merkt das nun kaum jemand?

An der Börse ist Amazon weniger wert als eBay, viel weniger als Google und Apple und nur etwa doppelt so viel wie Facebooks hypothetische 15-Mia-Dollar-Bewertung. Warum nur ist das so, wo die Firma doch offensichtlich strategisch so vielversprechend aufgestellt ist? Und warum wird über die anderen Firmen so viel mehr berichtet?

Die zynische Begründung wäre: Weil Journalisten eine kurze Aufmerksamkeitsspanne haben. Und weil Börsenanalysten nur kurzfristig denken und sich bei Strategiepräsentationen nicht mehr als drei Bulletpoints merken können.

Amazons Message ist kompliziert, das Marketing ist ziemlich eckig, der Gründer ist nicht Mitte Zwanzig und kein Steve-Jobs-artiger Messias-Rhetoriker, sondern hatte seinen grössten Ruhmesmoment schon vor bald zehn Jahren. Ausserdem macht die Firma ihren Umsatz immer noch grösstenteils mit -- yuck! -- physischen Produkten. Wie unsexy.

Wenn man Amazon etwas vorwerfen kann, dann dieses: Die Firma (die etwa gleich viel Umsatz macht wie Google) ist strategisch sehr breit aufgestellt, an der Grenze zur Verzettelung, und investiert massiv in sehr langfristige und riskante Projekte. Das reduziert die aktuellen Gewinne, lässt scheinbar den Fokus vermissen und strapaziert die Ressourcen. Aber eins ist klar: Keine andere Web-Firma hat eine so visionäre Strategie, die auch noch laufend in greifbare Resultate umgesetzt wird. Und es würde mich sehr überraschen, wenn sich das nicht schon bald stark auszahlen würde.

Kommentare

  • mds

    20.02.08 (11:12:10)

    An der Börse ist Amazon weniger wert als eBay, viel weniger als Google und Apple und nur etwa doppelt so viel wie Facebooks hypothetische 15-Mia-Dollar-Bewertung. Warum nur ist das so, wo die Firma doch offensichtlich strategisch so vielversprechend aufgestellt ist? Kein Hype und damit eine Bewertung mit mehr Bodenhaftung anstatt Euphorie à la Facebook, etc. Als Anleger schätze ich Titel, deren Bewertung technisch nachzuvollziehen ist, unter anderem aufgrund der sichtbaren unternehmerischen Substanz.

  • Vougas

    20.02.08 (21:25:48)

    Sehr gute Analyse. Allerdings scheint mir das Googles Rechenpower eher privaten Anwendern zur Verfügung steht und Amazon eher KMU orientiert ist. Zum Beispiel nutze ich privat Gmail und Goggle Apps. Fuer Backups habe ich einmal überlegt Amazons S3 Webservice zu nutzen. Die Entscheidung fiel gegen Amazon für einen beliebigen Ftp Server. Denn wenn ich Amazons Webservic nutzen will, bin ich von irgendeinem Tool abhängig. Ftp dagegen ist standard.

  • Yves

    20.02.08 (23:39:39)

    Hallo Andreas, in ein paar Punkten bin ich mit dir einverstanden: Amazon hat schon immer den Kunden in den Mittelpunkt gestellt und Jeff Bezos ist sicherlich einer der "grossen" in Sachen e-commerce. eBay hat lange versäumt, sich um die Käufer und deren Anliegen (sicheres Einkaufen, kein Stress mit Verkäufer, vernünftige Versandkosten, gutes Preis-Leistungsverhältnis) zu kümmern. Das hat sich nun geändert - zu spät? Ich hoffe und denke nein; eBay hat nach wie vor sehr starke assets und ist gegenwärtig mit einem P/E Ration von unter 20 sicherlich massiv unterbewertet (verglichen mit Amazons P/E Ratio von über 70...)

  • tombeta

    21.02.08 (10:00:49)

    Hallo Andreas, in vielem stimme ich dir zu, allerdings sehe ich amazon nicht so sehr hübsch rosa verpackt, gerade im Vergleich mit Google, der in meinen Augen hinkt. Du vergleichst sie nur im Hinblick auf das Thema „Cloud Computing“. Da mag das alles stimmen, nur auf Googles Wichtigkeit bezogen, gibt es Themen die sehr viel relevanter sind. Google Maps z.B.: sehr viel genutzt und im Alltag (zumindest in meinem) sehr brauchbar, die API ist hier offen. Youtube, eingescannte Bücher die im Web online verfügbar stehen sind wichtige Standbeine für die Zukunft. Google Docs wird gut genutzt und gräbt anderen das Wasser und damit Geld ab. Beim Thema Werbung im Internet kommt niemand mehr an Google vorbei. Diese Auflistung könnte man noch ein paar wichtige Punkte weiterführen aber kurz gesagt versucht Google das digitale Leben „komfortabelststst“ zu machen und ins Web zu verlagern. Dabei decken sie eine Bandbreite ab, die ich bei amazon noch nicht erkennen kann. Bei eBay kann ich dir nur zustimmen; die Seite ist dringend renovierungsbedürftig, das rumspielen am Konzept extrem gefährlich. Seitdem die Zeit der extremen Schnäppchen und guten Gewinne dort vorbei ist, scheint der Hype auch etwas zu verfliegen. Da sind Amazons Ansätze in der Tat sehr vielversprechend.

  • Hiram7 Review

    21.02.08 (15:05:55)

    http://hiram7.wordpress.com/2008/02/21/warum-amazon-wichtiger-ist-als-google-ebay-facebook-und-itunes/

  • tracert

    21.02.08 (15:27:54)

    Wenn Amazon so toll ist, könnten sie vielleicht mal ihre Startseite so gestalten, dass sie sich schneller aufbaut. In dem Punkt sind alle genannten Konkurrenten deutlich besser.

  • Frank Mühlenbeck

    21.02.08 (21:06:20)

    Erst einmal Hochachtung für einen interessanten und gut recherchierten Artikel, der viel Erfahrung zeigt. Ich denke allerdings, dass die Social Commerce Ansätze von Facebook in Zukunft mehr greifen werden. Amazon ist zwar weit vorne, aber inzwischen auch so groß und unbeweglich, dass sie nur sehr langsam verstehen, welches Potential hinter der Sozialisierung von Käufen steht. Wir haben beispielsweise die Buch-Community www.booksmilers.com gebaut und dabei festgestellt, wie aufwendig es ist, eine API von Amazon anzubinden. Weiterhin haben wir zwei Bücher zum Thema Community Management und Social Commerce geschrieben. Beim näheren Hinsehen erkennt man leider einige Bugs im System - und niemand kann aus diesem Riesenladen erklären, woran es liegt. Also hat auch dieser Laden eine Menge "Aufhol"Potential, was auch den Startups von morgen die Chance einräumt, mit einer neuen Idee schneller zu sein als die BIG 5.

  • Vougas

    21.02.08 (21:15:10)

    Ich erkenne bei Facebook Null Ansätze für eine kommerzielle Nutzung. Ich selber fand Facebook am Anfang lustig und klickte mich jeden Tag durch die Seite. Jetzt halte ich jeweils meine Kontaktliste auf den neusten Stand, aber sonst hat es überhaupt keinen Nutzen.

  • cyi

    23.02.08 (17:13:02)

    das habe ich gerne hier mein kommentar posten (unten ist noch von heute morgens meiner zeit): Good point, sir, i’m from Indonesia. Natuerlich spreche ich auch deutsch. Ihr schrift “warum amazon wichtiger ist als google, ebay, facebook und itunes” hier macht meine aufmerksamkeit ueber amazon. Sie wissen books werden immer wichtig wie vor 100 jahren fuer das wissen, und es wird auch immer so in der zukunft. internet ist einer das beste midiator um books zu verbreiten. Sie wissen auch in der letzter zeit, ebooks werden auch als beliebte quelle als leserstueck, ob es in komputer, oder ueber ein gadget zu lesen. EIN punkt finde ich, amazon hat noch nicht so klar gemacht, will amazon eher deren KINDLE gadget (nur fuer amerikanische markt!) anstatt ebook zu vertreiben. fuer uns finde ich, in laender wie in meinem land (english sprachige) buecher so teuer sind, das waere echt gute alternativ ein gute ebook zu kaufen. warum sollten wir immer buecher fuer so teuerer preis bezahlen muessen. ebook ist doch billiger, und es fehlt die lieferung kosten, wenn ueber dhl, oder fedex, manchmal noch teuer als das buch selber. hoffentlich kann amazon leute solche sache in betracht nehmen, und richtig kraeftig an ebook kollektionen dran arbeiten. Glaube ich, die leute wie ich, alpahbetische aus armer laender, die zahlen sind nicht wenig, und auch das bedurfniss an buecher sind nicht klein. noch wichtiger, so zu machen, wir schaffen die verdummung di armer laender schneller ab ! danke

  • mr ddc

    26.04.08 (21:58:19)

    facebook würde ich nicht sooooooo weit abschieben, wenn man mal schaut was über facebook in den usa alles geht (produkte kaufen jeglicher art..) und dies mit amazon vergleicht dann steckt da auch sehr viel potential... gehypt wird fb wegen der web2.0 geschichte und wie schön erwähnt... amazon bei den diensten setzt eher auf kmu anstatt den endanwenderbereich

  • markus

    12.05.08 (12:44:52)

    die aktien von amazon liegen bei knapp über 71usd. es wäre sicher keine schlechter einstieg. fast alle grossen firmen betreiben eine eigene facebook page. facebook und im speziellen die groups sind inzwischen auch in der schweiz angekommen. sobald wir auf den pages oder besser dem marktplatz shopfunktionen haben, kommt facebook in schwung. warten wir doch mal ab.

  • Björn Waide

    02.06.08 (14:42:28)

    Habe den Artikel jetzt erst gefunden, muß aber noch mein "Amen" dazu sagen. Der wichtigste "differentiator" (zumindest in Bezug auf Google) ist in meinen Augen: Amazon nimmt Geld für seine Dienste. Googles Geschäft besteht zu fast 100% aus dem Verkauf von Werbung und dieser Markt wächst nicht mehr so stark wie früher. Amazon setzt hier ganz konventionell auf etwas, das sich seit hunderten von Jahren bewährt hat: Geld-gegen-Ware(/Dienstleistung). Dazu hat David Hansson (der Entwickler hinter Ruby on Rails) einen ziemlich guten Vortrag gehalten: http://www.omnisio.com/startupschool08/david-heinemeier-hansson-at-startup-school-08

  • Enya Morrison

    22.09.09 (18:33:59)

    In der Zwischenzeit treiben sich sehr viel Ebay Händler bei Amazon. Das heisst für mich - die Qualität der Ware, Kundenservice und schnelle, stressfreie Abwicklung ist extrem seltner geworden.

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