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19.08.08Leser-Kommentare

Want2do: Soziales Netzwerk für Wünsche, Träume und Vorhaben

want2do logo Todo Listen haftet ja gerne der Makel des Unerledigten an. Mit want2do gibt es einen neuen Webdienst, der zeigt, dass man mit Todos auch Spass haben kann.

Mit want2do ging gestern eine neue Plattform an den Start, auf der Mitglieder ihre Ziele, Wünsche, Vorhaben oder Träume beschreiben und sich mit anderen Mitgliedern darüber austauschen und vernetzen können.

Ein soziales Netzwerk rund um Vorhaben und geplante Aktivitäten ist durchaus sinnvoll. Nicht zuletzt weil sich User gegenseitig motivieren können, sich Tipps und Tricks geben und gegebenenfalls auch Dinge gemeinsam erledigen können. Manche Dinge machen erst mit anderen wirklich Spass und oft ist es schon hilfreich, wenn man nur sieht, dass man mit seinen eigenen Zielen nicht alleine ist.

Die Möglichkeiten der Quervernetzung sind dabei vielfältig. Man kann sich das übliche Netzwerk an Freunden oder interessanten Want2do-Nutzern zusammenklicken. Alle Todo-Items lassen sich kommentieren, mit einem Klick zur eigenen Liste hinzufügen, mit einem ‘Du schaffst es’-Button lässt sich virtuelle Unterstützung ausdrücken, Todos lassen sich weiterempfehlen, und vieles mehr. Natürlich kann man auch in den Todos aller anderen stöbern und sich inspirieren lassen.

Statistik zum 2DO 'mehr Wasser trinken'

Nebenbemerkung: bei want2do spürt man durchaus ein wenig Spass an der Freude am Programmieren. RSS-Feeds gibt es für so ziemlich alles (neue Nachrichten an User, Aktivitäten der Freunde, Kommentare zu den eigenen Todos, etc.), diverse Charts, die Statistiken zu Todos visualisieren sind via der Google Chart API implementiert, und so weiter.

Fazit:

OK, die Idee dafür ist nicht gerade neu. 43 Things ist in diesem Bereich wohl die paradigmatische Anwendung und bereits Anfang 2005 gestartet. Aber want2do gibt dem Thema einen eigenständigen Dreh und ist in sich sehr schlüssig und fast vorbildlich implementiert.

Kommentare

  • Oliver Springer

    19.08.08 (15:26:50)

    Die Umsetzung mag ja nett sein, aber abgesehen davon, dass ich mich frage, warum einen etwa interessieren sollte, dass aktuell 26 Leute mehr Wasser trinken wollen, 18 Leute mehr Bücher lesen wollen und 36 Leute Urlaub wollen - wie viele persönliche Informationen möchte man denn noch mit fremden Menschen und wer weiß wem teilen? To Do Listen als Mittel der Selbstdarstellung für die Kontaktanbahnung? Da habe ich ganz grundsätzliche Zweifel.

  • Daniel Thomaser

    19.08.08 (15:51:29)

    @Oliver: Also da muss ich dir zum Teil recht geben, manche 2DOs sind dann doch eher banal und wir haben uns anfangs sehr viele Gedanken gemacht, ob überhaupt und wie wir den Content steuern können. Im Endeffekt haben wir dann für uns eine ganz klare und eindeutige Leitlinie festgelegt: Wir sind lediglich Infrastrukturanbieter und lassen dem Nutzer die komplette Freiheit. Er kann want2do nutzen wie er will. Es geht ja nicht nur um das rausposaunen der 2DOs, sondern auch um den Inhalt dahinter. Und zum Thema Selbstdarstellung muss ich dir logischerweise widersprechen: Finde eine Charakterisierung über die Dinge, die man noch machen will weitaus spannender, als über ein klassisches Profil. Aber das muss ja nicht jeder so sehen...

  • Thomas

    20.08.08 (07:01:12)

    Der Artikel ließt sich so komisch - nicht wie üblich - hört sich irgendwie nach Werbung an - sorry aber is so

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