<< Themensammlung Netzwertig

Unter netzwertig veröffentlichen wir in unserem Blog Einschätzungen zu aktuellen digitalen Geschäftsmodellen und IT-Trends, Meldungen, Analysen, Reviews und Specials.

19.12.13Leser-Kommentare

Vom Aussterben bedroht: Das Internet verdrängt viele Sprachen - gut so!

Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass das Internet die Sprachvielfalt verringert. Sehr schön. Denn dass Menschen einander nicht verstehen können, ist ein Problem, keine Errungenschaft.

SprachenDas Internet könnte das Aussterben tausender Sprachen nach sich ziehen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie, auf die das ZDF Hyperland Blog aufmerksam macht. Demnach werden nur weniger als fünf Prozent aller 7.000 derzeit auf der Welt gesprochenen Sprachen im Digitalen abgebildet. Von diesen wiederum findet nur gut die Hälfte wirklich praktische Anwendung im Netz.

Die übliche Reaktion auf solche Erkentnisse ist sofortige Empörung und Besorgnis. Geschieht dies nicht explizit durch Aufrufe, Sprachen zu schützen, dann erfolgt es implizit durch die gewählte Beschreibung der Lage. Im Hyperland-Artikel wird die Prognose der Studie als "erschreckend" bezeichnet, die Situation im Netz "dramatisch" genannt. Die durchschimmernde Wertung ist klar: Wenn Sprachen verschwinden, so sei dies zu bedauern und idealerweise zu verhindern. Ich aber sage: gut so! Denn - um es einmal, ohne provozieren zu wollen, im anglifizierten IT-Duktus auszudrücken: Dass Menschen auf der Welt tausende unterschiedliche Sprachen sprechen, ist kein Feature, sondern ein Bug. Eine Absurdität als Normalzustand

Man stelle sich einmal vor, Kinder würden in eine Welt geboren, in der Menschen überall mit den selben Wörtern kommunizieren. Von Alaska bis Argentinien, von Sibirien bis Südafrika, von Japan bis Australien. Und dann erzählt ihnen jemand eine Geschichte, in der sich Leute in 100, 500 oder 1000 Kilometern Entfernung voneinander nicht mit verbaler Sprache verständigen können. Wer sich nach der Uhrzeit erkundigt, erhält nur fragende Blicke. Ungefähr so, wie einen ein Hund anschaut, wenn man mit ihm spricht. Die Jungen und Mädchen könnten sich einen solchen Zustand kaum ausmalen, immerhin handelt es sich, von kleineren Unterschieden bei äußeren Merkmalen und Traditionen abgesehen, doch auch um Menschen aus Fleisch und Blut, mit den gleichen Emotionen, Bedürfnissen und Persönlichkeitzügen. Der Gedanke, dass die Menschen nicht miteinander sprechen können, wäre in den Augen der Kinder absurd.

Diese Absurdität aber halten wir für den Normalzustand.

Sprachen transportieren Kulturgüter und Geschichte, das ist wahr. Sprache beeinflusst auch das Denken und damit die Mentalität von Völkern. Lösen sich Sprachen aufgrund eines Mangels an Sprechern in Luft auf, gehen damit mitunter Kulturschätze verloren. Wenn mehr Menschen sich auf die Nutzung immer weniger Sprachen konzentrieren, so wie es das globale Netz fördert, verschwinden kulturelle und ethnologische Eigenheiten und Bräuche. Aus wissenschaftlicher, anthropologischer und touristischer Sicht ist dies natürlich schade. Auch macht das Lernen von Fremdsprachen Spaß und trainiert das Gehirn. Doch sind diese Aspekte Anlass genug, um aktiv gegen monolinguistische Tendenzen anzukämpfen? Ich denke, nein. Einerseits, weil es meines Erachtens nach nicht möglich ist, hier noch effektiv gegenzusteuern. Viel mehr aber deshalb, weil ich der Meinung bin, dass beim Abwägen der Vor- und Nachteile eines Planeten, auf dem mehr Menschen miteinander ohne Mittler kommunizieren können, die positiven Aspekte überwiegen.

Sprachwirrwarr behindert globale Problemlösungen

Denn anders als in der Vergangenheiten sind in der globalisierten Welt die größten Probleme nicht mehr auf regionale oder nationale Ebene beschränkt, sondern globaler Natur. Ob Finanz- und Schuldenkrise, Klimawandel, Überwachung des Internets oder religiöse Konflikte - nichts lässt sich mehr isoliert betrachten und handhaben, alles ist miteinander verflochten und voneinander abhängig, über nationale und kulturelle Grenzen hinweg. Lösungen sind nur möglich, wenn viele Länder beziehungsweise Gesellschaften an einem Strang ziehen. Die Zukunft des Planeten Erde hängt von guter Teamarbeit ab. Doch Projekte, deren Teilnehmer nur über Umwege eine gemeinsame Sprache sprechen, und deren "Auftraggeber", nämlich die sie legitimierenden Völker, einander nicht verstehen und damit keine Sensibilität für die ganz individuellen Bedürfnisse und Bedenken der anderen besitzen, können niemals das bestmögliche Ereignis erreichen.

Ich könnte an dieser Stelle über die Vision einer einheitlichen Weltsprache sowie die Abschaffung aller Ländergrenzen schwadronieren. Doch solche Ideen sind vorläufig oder vielleicht auch für immer reine Illusion, zudem bringen sie eine ideologische Färbung der Debatte über Sprachenvielfalt mit sich, die konstruktive Perspektiven verhindert. Entscheidend ist nach meiner Überzeugung, dass die Erde in ihrer heutigen Verfassung davon profitiert, wenn Kommunikationsbarrieren zwischen Völkern eingerissen werden. Das heißt nicht, dass man darauf verzichten sollte, bedrohte Sprachen aus geschichtlichem, wissenschaftlichem oder persönlichem Interesse zu konservieren. Allerdings eine Agenda zu forcieren oder moralisch zu unterstützen, die aktiv dagegen eintritt, dass mehr Menschen sich mit der gleichen Sprache verständigen können, ist nach meiner Ansicht nach die falsche Strategie und rein egoistischen Motiven geschuldet.

Weil wir nichts anderes kennen, wirkt es auf uns zwar wie der Normalzustand, dass wir nach einer Flugstunde die Laute der Lokabevölkerung nicht mehr verstehen. Es heißt aber nicht, dass dies auch die beste Lösung ist. Wenn das Internet die Fragmentierung der Sprachwelt verringert, dann beweist dies eines: Menschen wollen sich untereinander verständigen können. Warum sollte man sie daran hindern? /mw

(Illustration: Thank You, Shutterstock)

Kommentare

  • Peter Wagner

    19.12.13 (11:12:52)

    Guter Gedankengang!

  • Zippo

    19.12.13 (11:42:09)

    Eine gemeinsame Sprache, in der sich die gesamte Menschheit verständigen könnte, wäre schon schön. Nur leider sieht es ganz danach aus, als wäre diese gemeinsame Sprache eine mit absurder Orthografie, redundantem Wortschatz und Missverständnisse provozierender Grammatik ...

  • Herbert

    19.12.13 (11:52:53)

    Disagree. In Indien werden ca. 27 lokale Idiome gesprochen. Und viele verstehen sich trotzdem, weil fast alle alternativ noch Hindi oder Englisch (oder beides) sprechen. Meine Muttersprache ist Deutsch, ist spreche ganz passabel Englisch (geschäftlich jeden Tag 4-8 Stunden lang) und kann mich auf Spanisch durchschlagen. Ich empfinde das als kulturelle Bereicherung. Ich sehe ehrlich gesagt keine Problem, die es deshalb gibt oder die deshalb nicht lösbar sind, weil sich Menschen nicht verstehen. Das Sprachproblem ist ein in der Praxis eher leicht lösbares. Ich sehe auch kein dramatisches Problem damit, wenn die ein oder andere Sprache stirbt. OK, is halt so. Aber ich halte es für falsch darüber zu jubeln und auf eine Sprache abzuzielen. Einerlei? Nein Danke.

  • Friedrich

    19.12.13 (12:14:51)

    Gewagte These! Gut ausgeführt! Ich wäre jedoch für einen Kompromiss: Zweisprachigkeit von Kindheit an. Prio 1 die Heimatsprache, dann die Lingua Franka. Aus Sicht der meisten Psychologen sind wir dazu ohne grosse Mühen fähig. Damit bewahren wir die kulturellen Werte UND können einander verstehen. Ich kann mir mein heutiges Leben im Internet nicht mehr ohne Englisch vorstellen. Und die Tatsache, dass dieser Blog auf Deutsch geführt wird, soll heissen, dem grössten Teil der Weltbevölkerung unzugänglich, verwirrt mich und wirft Fragen auf. Du Martin, der du ja auch so wie ich in Schweden gewohnt hast / wohnst, wirst meinen Frust verstehen: Sobald man Texte auf Englisch verfasst, verstehen einen die Deutschen Leser nicht mehr. Wohl aber die Schweden. Auch in vielen anderen Ländern, in denen man wohl oder übel auf Englisch publizieren muss, wenn man gelesen oder gesehen werden will, ist der Sprung zwischen der Heimatsprache und der englischen Sprache nicht sehr gross. Die Diskussion ist übrigens in Reddits ChangeMyView schon unzählige Male geführt worden: http://www.reddit.com/r/changemyview/search?q=language&restrict_sr=on

  • Lukas Rosenstock

    19.12.13 (13:23:14)

    Ich sehe es ähnlich wie die Kommentatoren Herbert und Friedrich; wir sollten uns auf die Förderung von Mehrsprachigkeit konzentrieren und so die verschiedenen Kulturen und deren sprachliche Eigen- und Besonderheitheiten bewahren während wir gleichzeitig mit vielen Menschen in einer gemeinsamen Sprache uns verständigen können. Allerdings stimme ich der Ablehnung gegenüber "französischen Verhältnissen" zu, wo die eigene Sprache nahezu krampfhaft gefördert wird. Eine große Weltsprache wie Französisch ist kaum vom Aussterben bedroht und bessere z.B. Englisch-Kenntnisse würden vielen francophonen Sprechern sicherlich gut tun. Kurz zusammengefasst: Alle Sprachen - große wie kleine - sollten positiv gefördert werden aber nicht auf Kosten oder mit dem Ziel der Verdrängung anderer.

  • Klaus

    19.12.13 (14:29:02)

    "Dass Menschen auf der Welt tausende unterschiedliche Sprachen sprechen, ist kein Feature, sondern ein Bug." Das nennt man Heimat und Identität. Aber das wollen die Globalisierungsfans/Gutmenschen natürlich gerne alles abschaffen. Vielfalt ist unerwünscht.

  • Johann Pixner

    19.12.13 (14:46:27)

    Die Kriege, in denen sich Menschen am Erbittertsten und auf das Grausamste bekämpft haben, sind immer Bürgerkriege gewesen. Also dann wenn sich Menschen bekriegt haben, die die gleiche Sprache sprechen... Es wäre schon schlimm genug, die mit den Sprachen verbundenen, über Jahrtausende kumulierten Ergebnisse der kulturellen Evolution verschiedener Gesellschaften zu verlieren. Wir würden aber noch etwas anderes, enorm Wichtiges verlieren: durch unterschiedliche Sprachen plastisch vor Augen geführt zu bekommen, dass es kulturelle Unterschiede gibt, und wie trotzdem eine Verständigung gelingen kann. Eine Einheitssprache würde die Bewältigung der globalen Herausforderungen nicht vereinfachen sondern erschweren!

  • m106

    19.12.13 (17:49:36)

    99% dito, aber ich denke auch es ist unrealistisch! Viel besser wäre es aber wie Friedrich vorschlägt konsequente Zweisprachigkeit. Wenn alle auf der Welt zusätzlich zu ihrer Muttersprache noch flüssig Englisch sprechen würde, wären die Probleme die du ansprichst auch beseitigt! Nur 99% dito, weil Sprache lernen garantiert keinen Spaß macht. Wenn es Spaß machen würden, würden alle pausenlos Sprachen lernen und wir hätten eine viel bessere Integration von Ausländern hier in Deutschland. Eine neue Sprache zulernen erfordert extrem viel Disziplin und ist wirklich harte Arbeit, wenn man nicht noch ein Kind ist! Ich sage das alle jemand, der drei Sprachen flüssig spricht und gerade an der vierten Sprache arbeitet.

  • Martin Weigert

    20.12.13 (04:05:36)

    @ Herbert Zu Indien: Meines Wissens nach spricht nur die Oberschicht und obere Mittelschicht Englisch. Zudem gilt Indien nicht gerade als ein Land, in dem die Dinge stets reibungslos laufen. Ich möchte hier keine Kausalität zu den lokalen Idiomen herstellen, denke aber, dass das kein geeignetes Beispiel ist. Und bezüglich "Einerlei? Nein Danke." Genau das ist das egoistische Motiv, was ich im Artikel ansprach. Weil wir gerne Vielfalt haben, wenn wir irgendwo hinfahren, befürworten wir es, wenn sich Menschen nicht verstehen können. Vielfalt würde meines Erachtens nach auch nicht einfach verschwinden. Bayern und Norddeutsche sprechen die gleiche Sprache, trotzdem ticken beide Gruppen anders, haben andere Traditionen etc. @ Friedrich Ich könnte mir Vorstellen, dass Zweisprachigkeit nur eine Übergangssituation wäre. Wenn auch eine, die über einen seeehr langen Zeitraum besteht. Ich glaube, bei Sprachen sind die gleichen Netzwerkeffekte am Werk wie bei sozialen Netzwerken im Internet. Oder wie bei Fax-Geräten damals. Auf Dauer ist es für die meisten sinnvoll, auf ein System zu setzen. Nach und nach würden dann die über einen längerne Zeitraum künstlich (aus Tradition, Heimatverbundenheit etc) am leben gehaltenen alternativen Systeme in Vergessenheit geraten. @ Klaus Mit der Emotionalität ist Out-of-the-Box-Denken natürlich nicht möglich. @ Johann Pixner Ich behaupte nigends, mit einer Sprache würde es keine Kriege mehr geben. "Eine Einheitssprache würde die Bewältigung der globalen Herausforderungen nicht vereinfachen sondern erschweren!" Das zweifle ich stark an. Aber du hast deine Hypothese, ich habe meine. Lösungen können wir das hier und jetzt nicht. @m106 Keinen Spaß macht es meines Erachtens nach deshalb, weil die Art, wie wir bislang Sprachen gelernt haben, ineffektiv war. Ich lerne auch gerade meine vierte Sprache, mit Duolingo. Und das macht sehr viel mehr Spaß. Auch wenn es natürlich noch immer Arbeit ist. Insofern, was eigentlich Spaß macht, ist der Fortschritt, den man beobachtet :)

  • Herbert

    20.12.13 (08:37:54)

    @Martin du schreibst ein deiner Antwort, dass Vielfalt deiner Ansicht nach nicht verschwinden würde. An genau dem Punkt bin ich anderer Meinung. Kultur und Sprache sind meiner Meinung nach praktisch untrennbar miteinander verbunden. Mein Beispiel mit Indien ist sicherlich problematisch, du hast recht, dass ein großer Teil der Bevölkerung vermutlich nur ihre lokale Sprache spricht. Genau so problematisch ist dann dein Beispiel mit Norddeutschland und Bayern. "Verstehen" die sich, und ich meine auch hier nicht die Mittel- und Oberschicht? Was meinst du mit "Deutsch": Hochdeutsch, Bayrisch, Platt, Schweizerdeutsch? Zu "Verstehen" gehört sehr viel mehr also Worte und Grammatik. Die Sprache ist nur ein Teil der Kultur.

  • Kathleen Fritzsche

    20.12.13 (12:03:06)

    Als Sprachwissenschaftler blutet mir das Herz, aus wirtschaftlicher und technologischer Sicht macht es aber durchaus Sinn, gemeinsame Nenner zu finden, um vorhandene Ressourcen sinnvoller zu nutzen. Guter Gedankenansatz!

  • Michael

    20.12.13 (17:49:11)

    Wenn die Menschheit via Internet global kommuniziert und interagiert, dürfte das langfristig auch zu einer globalen Sprache führen. Es gibt sie ja im Prinzip schon mit Englisch. Inwieweit das zu Lasten regionaler Sprachen geht, bleibt abzuwarten. Dem steht wohl entgegen, dass das Internet vor allem und viel mehr in nationalen Belangen und damit auch in eigenen Sprachen genutzt wird. Interessante Frage, die sich aber wohl erst in Jahrhunderten entscheiden wird. Ich denke, die nationalen Kulturen und Sprachen haben ein viel zu großes Gewicht, dass nationale Sprachen weitgehend oder völlig verschwinden werden.

  • Sven Drieling

    20.12.13 (22:13:42)

    Das ist ein Problem, das technisch gelöst werden wird. Wenn Menschen eine Sprache in die andere übersetzen können, dann können dies früher oder später auch Computer. Dann hat man zugleich die kulturelle Vielfalt und ein globales miteinander.

  • Georg

    21.12.13 (15:03:57)

    Wozu Sprachen aussterben lassen? Ist es heutzutage noch ein Problem, bilingual aufzuwachsen? Wenn es nur genug Vorteile bietet, lernen die Leute Englisch weit über das Schulniveau hinaus... Ich weiß nicht, wieso ich, statt Deutsch und Englisch zu reden, nur noch Englisch reden sollte. Keine weiteren Vorteile, aber die im Text erwähnten Nachteile des Verlustes von Kulturgütern....

  • Lothar

    21.12.13 (17:31:20)

    Sehe ich ähnlich. Klar hat es Vorteile, wenn sich die Leute auf der ganzen Welt verstehen. Aber das funktioniert auch jetzt schon, Menschen können sich auch anders ausdrücken im schlimmsten Fall, z.B. mit Körpersprache. Aber das jetzt irgendwelche Sprachen verdrängt werden, würde ich persönlich sehr schade finden.

  • Maik

    23.12.13 (00:19:49)

    Wieso sollte man aus Bequemlichkeit von Sprachdiversifizierung abweichen? Weil die meisten Menschen zu bequem sind, schon Abweichungen von ihrer "Normsprache" zu erlernen? Dann sollten wir allein im Deutschen anfangen, alle Dialekte abzuschaffen, da diese ja auch die Verständigung untereinander behindern. Ja, Menschen wollen sich untereinander verständigen, aber sie brauchen vor allem eine Heimat und eine Identifikation mit einer Kultur (ich bin weder Kulturhistoriker noch Sozialwissenschaftler). Also wenn, sollte man das eine erreichen, ohne das andere abzutun. Das ist eher die Variante abendländische Selbstgefälligkeit (und nur, um emotionalem Hochkochen vorzubeugen: Ich meine das ausdrücklich nicht persönlich und verstehe diesen Beitrag als individuelle Meinungsäußerung, die ich auch genau so respektiere). Dann lasst uns doch auf Chinesisch als Verkehrssprache für's Internet einigen. Das können die meisten Menschen auf der Erde sogar als Muttersprache - und das wäre dann aus globaler Perspektive wohl der gerechteste Ansatz.

  • Sternenwanderer

    04.01.14 (14:48:03)

    Sprache zählt zur Kultur. Die Verringerung der Sprachen wird leider kaum zur Verringerung von Missverständnissen und Konflikten beitragen. Ansonsten aber ein guter Artikel.

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer