<< Themensammlung Netzwertig

Unter netzwertig veröffentlichen wir in unserem Blog Einschätzungen zu aktuellen digitalen Geschäftsmodellen und IT-Trends, Meldungen, Analysen, Reviews und Specials.

26.03.09

Twitter bestätigt kostenpflichtige Premium-Accounts

Twitter bestätigt Pläne für kostenpflichtige Premium-Accounts für Unternehmen.

Das Geschäftsmodell des populären Mikrobloggingdienstes Twitter bewegt viele Gemüter. Der Dienst wächst und wächst und Investoren drängen sich fast von selbst auf, doch Umsätze gibt es kaum. Ist man erst einmal die Plattform der Wahl, ergibt sich die Monetarisierung von selbst, scheint das Motto der Gründer zu sein. Wir haben einige Ideen, aber im Moment sind die alle nicht urgent, wurde in Interviews gerne kommuniziert.

Google Trends für Twitter in Deutschland

Biz Stone, Mitgründer und Creative Director von Twitter, hat nun gegenüber dem Silicon Alley Insider das Gerücht bestätigt, dass Twitter in absehbarer Zeit kostenpflichtige Premium-Accounts für Unternehmen anbieten wird.

We are thinking about simple business products that enhance and encourage what is already happening.

Welche zusätzlichen Features im Detail angeboten werden, wurde nicht näher spezifiziert. Aber Stone erwähnt Funktionen wie Verifikation von Accounts, Analysetools oder die Möglichkeit, sich Kunden vorzustellen. In jedem Fall bleibt Twitter aber – auch für Prominente und Unternehmen – kostenlos.

Die Strategie User, die Twitter mit dem Hintergedanken eines geschäftlichen Interesses verwenden, für Features bezahlen zu lassen, die deren Effizienz erhöhen, scheint nicht die schlechteste zu sein. Beim Geschäftsmodell den Freemium-Weg gehen, ergibt Sinn für Twitter.

Laut einer Studie von O2 gibt es derzeit etwa 700.000 Unternehmen, die Twitter verwenden. 16% der befragten Unternehmen gaben an, mehr als 5.000 Pfund dank Twitter gespart zu haben, ein Drittel zumindest £1.000. Man braucht wohl nicht allzuviel Phantasie, um sich konkrete Features mit echtem Mehrwert auszudenken, für die viele davon sehr gerne (und nicht nur Peanuts) bezahlen würden.

Aber nicht alles, wofür Unternehmen gerne bezahlen, ist gut für das Ökosystem Twitter. Die Kunst wird für Twitter im Spagat liegen, Informationen zu verkaufen, die nicht unmittelbar in Spam transformiert werden können.

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer