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23.08.08Leser-Kommentare

Total mobil: Der Journalist für unter 500 Euro

Alles, was es für den Journalismus an Werkzeugen braucht: Wir haben die Liste der Ausrüstung für ein Budget von weniger als 500 Euro.

Der Notizblock im Jackett, der Kugelschreiber in der Hutkrempe. Das waren einmal die Markenzeichen des investigativen Journalisten. Schöne alte Zeiten! Natürlich sind diese Utensilien immer noch unverzichtbar für die tägliche Arbeit. In den meisten Fällen reichen sie aber nicht mehr aus.

Wir zeigen, wie Sie mobil recherchieren und schreiben, hochwertige Fotos schießen und bearbeiten und Videos in Web-TV-Qualität drehen können. Und das für unter 500 Euro. Geht nicht? Geht doch.

Was brauchen Sie dafür:

Die mobile Einsatzzentrale: Wer mobil sein will, braucht ein Notebook. Wer wirklich mobil sein will, braucht ein Netbook. Die werden mittlerweile von jedem größeren Elektronikkonzern angeboten. Wir bleiben beim Original. Dem Asus Eee PC, genauer dem Eee PC 901. Etwas über ein Kilo Gewicht, W-Lan, 12 Gigabyte in einer erschütterungsresistenten Solid-State-Disk, ausreichend USB-Anschlüsse und ein Akku, der laut Herstellerangaben, bei Office-Anwendung sieben Stunden halten soll. Bleiben wir realistisch und gehen von fünf Stunden aus, immer noch genug, um eine Geschichte zu recherchieren und zu schreiben. Preis: ca. 379 Euro.

Die passende Datenflatrate gibt es unter anderem von T-Mobile: "web'n'walk Connect L" kostet 39,95 Euro. Der benötigte "web'n'walk Stick III" kommt für 4,95 Euro in den USB-Anschluss.

Office und Co.: Als vollwertigen Ersatz zur kostenpflichtigen Microsoft Office empfiehlt sich OpenOffice, als komplette Suite mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm. Für die Bearbeitung von Fotos fällt die Wahl auf Gimp. Kostenpunkt für beide Programme: 0 Euro.

Foto: Ohne Frage. Digitale Spiegelreflexkameras spielen in einer anderen Liga. Doch was tun, wenn das Vereinsheim brennt und der Fotograf 20 Kilometer entfernt seit zwei Stunden vor dem achten Bier sitzt? Hier lohnen sich die digitalen Kompaktkameras. Die gibt es schon ab 80 Euro aufwärts. Entsprechende Speichermedien ab 5 Euro.

Video: Wer lieber bewegte Bilder macht ohne eine DV-Kamera plus Akku plus Tasche plus zusätzliches Mikro plus Ladegerät plus Bänder mitzuschleppen, für den dürfte die Flip interessant sein. Videos nimmt die Flip in 640x480 Pixeln auf. Für Web-TV mehr als ausreichend. Einziges Manko: Bisher wird der kleine Kraftmeier nur in den USA und in Großbritannien vertrieben. Bei einem unschlagbaren Preis von rund 120 Dollar sind die Zollgebühren aber noch zu verkraften.

Fazit: Für unter 500 Euro lassen sich ohne großen Einbußen Geschichten nachprüfen, Kontakte recherchieren oder die fertige Geschichte schnell in die Tasten hauen. Für viele Webformate ist man mit entsprechenden Digitalkameras oder Camcodern mehr als gut bedient. Um ein Journalist zu sein, braucht`s dann doch noch etwas mehr. Neugier, Hartnäckigkeit und den Wunsch, den Menschen Sachverhalte näher zu bringen und spannende Geschichten zu erzählen. Solche Eigenschaften gibt es zum Glück noch in keinem Onlineshop.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Kommentare

  • Micky Gross

    23.08.08 (12:34:22)

    Und das für unter 500 Euro. Geht nicht? Geht doch. 500 Euro für welchen Zeitraum? Allein die erwähnte Datenflatrate kostet pro Jahr knapp 500 Euro. Und Gimp auf einem Eee PC ist ein Witz. Anstelle der digitalen Kompaktkamera ab 80 Euro aufwärts kann man auch gleich mit dem Handy fotografieren. Journalismus ist leider ein bisschen teuer. Allein schon, weil ein Eee PC nicht gegessen werden kann und auch aufgeklappt als Dach über dem Kopf zu klein ist. Und die ganzen Abgaben an den allmächtigen Staat kann man damit auch nicht bezahlen. Was auch vergessen ging: Die Mitgliedschaft beim Journalistenverband.

  • Felix Disselhoff

    23.08.08 (15:26:55)

    Um Journalist zu sein, muss ich doch nicht Mitglied bei einem Journalistenverband sein. Und ja: Wenn ich noch den Stromverbrauch, Verschleißkosten und das tägliche Mittagessen einrechne, bin ich tatsächlich über 500 Euro. Dann kann ich aber gleich noch das Auto, Taxi oder Ticket für den Öffentlichen Nahverkehr einrechnen. Hier geht`s ja um technische Ausrüstung. Und warum ist Gimp auf dem Eee PC ein Witz? Kommt von der Perfomanz nicht an PS auf einem Standardsystem ran. Um ein paar Filter zu setzen und Bilder zuzuschneiden, reicht es allemal.

  • Marc

    24.08.08 (13:53:37)

    Digi-Knipse, Gimp, EEE-PC und für tolle Videos noch irgendeine Kamera. Nun, Herr Disselhoff. Kennen Sie den Unterschied zwischen Schülerzeitung und Journalismus? Ich bezweifle dies. Wahrscheinlich soll ich meine Beiträge auch noch auf dem ASUS-Ding mit MovieMaker (kostenlos) schneiden. Jedenfalls haben Sie ein Paradebeispiel für miserablen Journalismus abgeliefert. Ich hoffe zutiefst, dass dies nicht an Ihrer technischen Ausrüstung liegt.

  • Torsten

    24.08.08 (14:57:49)

    Diese Aufzählung hat weder etwas mit dem Journalistenberuf zu tun, noch ist die empfohlene Ausrüstung für Webformate geeignet. Es zeigt lediglich, dass man publizieren kann ohne ernsthaft zu recherchieren. Und dazu braucht man keinen Eee-PC.

  • Mario

    24.08.08 (15:40:50)

    Ich schließe mich Meinung #4 und #5 vorbehaltlos an. Die Aufzählung in diesem Artikel scheint mir von keinerlei Praxiswissen getrübt. Selbst in einer Schülerzeitung würde dieser Artikel negativ auffallen. Der Reihe nach: 1. Der Eee 901 als "mobile Einsatzzentrale"? Hallo? Zum Mailen und Surfen ist der 901 sicherlich klasse, aber zu mehr ist er kaum zu gebrauchen. Ich weiß, wovon ich rede, ich besitze so ein Kistchen. Einen längeren Text möchte niemand auf dieser Bonsai-Tastatur tippen und für multimediale Einsatzgebiete ist das kleine Dingelchen nicht konstruiert worden -- und somit auch nicht geeignet. 2. Klar, wenn du den Absturz der Spanair-Maschine mit einer 80-Euro-Kamera abknipst, wirst du diese Pics sicher verkaufen können, aber sonst? Selbst regionale Tageszeitungen erwarten professionelle Bildqualität, die deine Mediamarkt-Knipse niemals liefern wird. Spätestens an dieser Stelle merkt man: Hier schreibt jemand, der von der Praxis *überhaupt keine Ahnung* hat. 3. Das Flip-Dingelchen als professionelle Video-Kamera? Sonst noch was? Die Qualität ist noch schlechter als bei den meisten Foto-Handys. Der Ton ist nicht zu verwenden und überhaupt: womit willst du die Filme schneiden? Etwa auf dem Eee? Viel Spaß! Mein Fazit: Keine Ahnung, aber davon ganz viel!

  • Mario

    24.08.08 (15:41:38)

    Ich meine natürlich Kommentar #3 und #4.

  • DonDahlmann

    24.08.08 (15:49:27)

    Digi-Knipse, Gimp, EEE-PC und für tolle Videos noch irgendeine Kamera. Nun, Herr Disselhoff. Kennen Sie den Unterschied zwischen Schülerzeitung und Journalismus? Seit wann hängt es vom Preis vom Laptop ab, wie ein gut Text wird? Seit wann muss man 4000 Euro ausgeben, um vernünftig zu recherchieren? Das man mit einer Digiknispe und einer minderauflösenden Videokamera keine hochklassigen TV-Inhalte produzieren kann, ist klar. Es geht ja wohl nur darum, wie man zum Beispiel auch Schülern technisch den Weg in den Journalismus ebnen kann, ohne das Konto räubern zu müssen. Ich wundere mich schon, dass man "journalistische Qualität" mit der Verwendung von teueren Equipment gleichsetzt.

  • Mario

    24.08.08 (16:20:18)

    @DonDahlmann Dass man guten Journalismus auch mit einem Kugelschreiber und einem Stück Papier praktizieren kann, steht außer Frage. Herr Disselhoff redet allerdings gar nicht von Inhalten, sondern von multimedialen Werkzeugen. Zitat: "Wir zeigen, wie Sie (...) hochwertige Fotos schießen und bearbeiten und Videos in Web-TV-Qualität drehen können. Und das für unter 500 Euro." Und diese Aussage ist -- mit Verlaub -- gequirlter Hirnschiss.

  • Felix Disselhoff

    24.08.08 (16:22:33)

    Ich hab mir die Diskussion hier erst einmal angeschaut. Muss jetzt trotzdem mal was sagen. Ich arbeite selbst als professioneller VJ und freier Redakteur für einige Onlinemedien. Dass ich dann natürlich mit einem völlig anderen Equipment arbeite, ist doch klar. Dieser Artikel sollte nur einen kleinen Überblick darüber geben, was mit geringen finanziellen Ressourcen möglich ist. Wenn ich das Equipment plus Hard- und Software zusammenrechne, komme ich in meinem Arbeitsfeld auf weit über 10.000 Euro. Das ist ein Preis, der für jemand, der sporadisch Fotos oder Videos macht, völlig illusorisch ist. Wir können uns gerne über beste Equipment im Bewegtbildsektor oder die Vor- und Nachteile von Netbooks unterhalten. Wir können auch gerne darüber reden, welche Objektive in Verbindung mit welcher Kamera für welche Termine am geeignetsten sind. Und ja. Wir können auch diskutieren, ob Final Cut Avid irgendwann komplett ablösen wird. Aber warum? Mir war nicht bewusst, dass ich demonstrieren muss, wie ich über bestimmte Bereiche Fachwissen erworben habe, um dann trotzdem einen Artikel über eine Low-Budget-Ausrüstung zu schreiben. Und mehr soll sie ja auch nicht sein. Ich bin sehr für konstruktive Kritik und verstehe nicht, warum man direkt persönlich wird. Wie gesagt. Wer Fragen zu Kameraequipments, Videoschnitt- oder Bildbearbeitungssoftware oder zum geeigneten Notebook hat, kann mich jederzeit unter felix.disselhoff@blogwerk.com erreichen.

  • Mario

    24.08.08 (16:32:21)

    @felixdistelhoff Aha? Und deshalb hast du aus der ursprünglichen "TV-Qualität" in deinem Text und in meinem Zitat still und heimlich "Web-TV-Qualität" gemacht? Das ist schon eine sehr eigentümliche Art, mit Kritik umzugehen, nachdem man sich sehr weit aus dem Fenster gelehnt hat.

  • Felix Disselhoff

    24.08.08 (17:34:25)

    Ach ja. Wer wissen wissen, wie`s aussieht, wenn man "von der Praxis wirklich Ahnung hat", sollte sich "Lost in Deutschland" anschauen. Die kleinen technischen Patzer (teils überstrahlte Interviewpartner, immergleiche "ägyptische" Seitenansicht des britischen Kollegen und der leiser werdende Ton des Moderators) sind gar nicht so schlimm. Eine zweite Kamera zwecks Perspektivenwechsel würde vielleicht gut tun. Muss ja kleine Flip sein ;-) Die zweite Folge schaut sich schon um einiges besser.

  • Mario

    24.08.08 (17:40:41)

    Danke für den Link und deine Kritik. Jetzt würde uns alle natürlich ein veröffentlichtes Filmchen aus deiner Praxis interessieren. Vielleicht sogar eins, das du mit der Flip aufgenommen und am Eee geschnitten hast. Na?

  • Torsten

    24.08.08 (17:57:59)

    @Felix Disselhoff: Alleine die von Dir empfohlene UMTS-Flat übersteigt das Anfänger-Budget bei weitem. Und der Rest erscheint beliebig zusammengewürfelt. Warum gerade Eee-PC und eine Digicam? Mit der gleichen Berechtigung könntest auch einen guten Stift, ein Dutzend Moleskine-Notizbücher und einen Leihwagen als Billig-Zugang zum Journalismus bezeichnen. Oder eine die Kombination aus Handycam und einem Aufzeichnungsgerät für rundfunkfähige O-Töne.

  • Marc

    24.08.08 (18:19:58)

    Seit wann hängt es vom Preis vom Laptop ab, wie ein gut Text wird? Seit wann muss man 4000 Euro ausgeben, um vernünftig zu recherchieren? Das habe ich weder dementiert noch angezweifelt. Doch Journalismus ist nicht nur Text. Foto- oder Videojournalismus ist mit der oben beschriebenen Hardware nicht möglich. Ich unterstelle dem Journalismus eine gewisse Professionalität, die zwar eine Einstiegs-Ebene besitzt, doch diese ist im geldlichen Rahmen weitaus höher als das kalkulierte Budget. Übrigens Herr Disselhoff: Zwischen "ich mache mal etwas" und Journalismus ist ein großer Unterschied.

  • Felix Disselhoff

    24.08.08 (18:26:08)

    @Torsten: Ich hab doch schon weiter oben geschrieben, dass die Flat auf Jahr gerechnet anders zu kalkulieren ist. Warum der Eee-PC? Weil es leicht, klein und preiswert ist. Ich selbst besitze ein IBM X60s. Das ist auch klein und leicht, aber sehr viel teurer. Wenn man in vielen PKs sitzt, sieht man, dass Stift und Block oft nicht ausreichen. Gerade Agenturen möchten die News so schnell wie möglich in digitaler Form haben. Mir ging es um Mobilität. Eine D80 mit Kit-, Weitwinkel- und Zoomobjektiv macht es ein bißchen schwerfällig. Da wir aber kein Technikblog sind, lag der Fokus eben auf Mobilität.

  • Markus Hündgen

    24.08.08 (18:32:55)

    Bin anscheinend zu unausgeschlafen zum trackbacken... Eine etwas andere Sicht der Dinge. Einen ausführlichen Text zu der Thematik schreibe ich später oder am Montag noch: http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/stories/2973/

  • Torsten

    24.08.08 (18:38:53)

    @Felix Disselhoff: Die Flat ist nicht "anders zu kalkulieren" - sie ist nach jeder Kalkulation zu teuer für Anfänger. Journalismus-Anfänger liefern auch keine Nachrichten direkt von der Pressekonferenz an Agenturen...

  • Felix Disselhoff

    24.08.08 (21:02:34)

    @Markus: Wieso andere Sicht der Dinge? Ja. Guter Journalismus kostet Geld. Das kann ich auch behaupten, ohne trotzdem zu zeigen, dass man gut und preiswert unterwegs arbeiten kann. Wie gesagt: Ich bin selbst VJ. Und nicht mit einer Flip. Hab mich eben ein bißchen von David Pogue inspirieren lassen. Möchte meine Panasonic nicht missen. Ich wette, Herr Hündgen schwört auf die FX-1. Hab ich recht? @Torsten: Wieso sind 39 Euro für eine UMTS-Flat zu teuer? Die habe ich doch mit einem Drittel Text wieder eingeholt.

  • Markus Hündgen

    24.08.08 (21:09:25)

    Nix mit FX-1. Lecker Panasonic DVX100 mit old-school-Bandsalat. VJs best friend. Heutzutage muss es allerdings ohne Band gehen - bei einem Neukauf. Und Kameras mit XLR und ohne Band kosten schon fast zehnmal soviel wie deine gesamte Aufzählung.

  • Torsten

    24.08.08 (21:12:50)

    Felix: Ist das dein Ernst? Oder willst Du uns auf die Schippe nehmen?

  • Markus Hündgen

    24.08.08 (21:16:11)

    120 Tacken für nen Text? Da musst du im Regionalen (erst Lokalen) seeehr lange am Text stricken....

  • Felix Disselhoff

    24.08.08 (21:19:23)

    Lieber Mario, Wer lesen und klicken kann, ist klar im Vorteil. Und: Am Text habe ich rein gar nichts geändert. Und wieso lehne ich mich weit oder sogar zu weit aus dem Fenster. Ich finde nur, wenn man eine eigene Produktionsfirma aufmacht, sollte man auch mit Kritik umgehen können.

  • Felix Disselhoff

    24.08.08 (21:23:27)

    @Torsten: Ich will niemand auf die Schippe nehmen. Bin jetzt von nem Artikel für n Onlinemedium ausgegangen. Darf ich das nicht? @Markus: Panasonic und P2. Das Traumpaar. Die Zeitersparnis ist den Aufpreis wert. Allerdings wirklich nur, wenn man plant, eine Neue zu kaufen. Stimmt schon

  • Mario

    24.08.08 (21:28:36)

    Felix, ich habe mich für deine Kritik sogar bedankt. Soll ich das nochmal tun? Ich erwarte von dir lediglich das, was ich von jedem Kollegen erwarte, der sich mit steilen Thesen vorwagt: Belege. Zeige uns doch mal bitte irgendwelche publizierten, journalistische Stücke, die mit dem von dir aufgezählten Equipment produziert wurden (oder mit vergleichbaren Geräten). Irgend etwas muss es im großen weiten Web doch geben, oder? Falls nicht, fällt dein Artikel schlicht in die Kategorie "Phantastereien ohne Realitätsbezug".

  • Torsten

    24.08.08 (21:28:54)

    @Felix: Erstens: Wenn Du hierfür 120 Euro bekommen hast, dann bist Du sehr gut bedient. Andere Anfänger werden das nicht bekommen. Und zweitens: Wenn die UMTS-Flat kein Problem ist, wozu dann eine Billig-Ausrüstung kaufen?

  • Felix Disselhoff

    24.08.08 (21:49:53)

    @Mario. Der Artikel beruht auf Erfahrungen, die ich mit dem oben erwähnten Equipment gemacht habe. Wie bereits weiter oben geschrieben, benutze ich beruflich eine völlig andere Ausstattung. Mit "Wer klicken kann ist klar im Vorteil" meinte ich, dass man über den Klick auf meinen Namen auf meine Seite kommst. Wenn Du meinst, dass Du nichts von mir gefunden hast, hast Du nicht gegoogelt. Um dann aber auch zu beweisen, dass es möglich ist, werde ich, sobald meine höchsteigene Flip (auf die ich genau wie Markus warte)da ist, auf einem Eee-PC einen Beitrag schneiden und Dich zur Verfügung stellen. Ich bin doch wirklich für Kritik zu haben. Aber wenn ich mir das alles ansehe, artet es doch langsam etwas aus. @Torsten: Hierfür bekomme ich keine 120 Euro. Mit Onlinemedien meinte ich Nachrichtenportale. Sorry, wenn das zu Missverständnissen geführt hat. Ich hab auch schon für viel weniger gearbeitet. Bin doch auch noch nicht lange dabei. Als Zusatzflat wäre die UMTS-Flat auch zu teuer. Ich kenne aber einige Leute, die eben nur diese Flat haben und damit zufrieden sind.

  • Mario

    24.08.08 (21:54:11)

    "Wenn Du meinst, dass Du nichts von mir gefunden hast, hast Du nicht gegoogelt." Ich habe nichts von dir gefunden, das die von dir aufgestelte These belegt. Was anderes habe ich hier nie geschrieben. Aber gut: Ich bin gespannt. Vor allem auf die Tonqualität des Eee-geschnittenen Flip-Films.

  • Felix Disselhoff

    24.08.08 (22:45:45)

    Ok. Freut mich, dass wir uns doch noch einigermaßen einig geworden sind. Den Film bekommt Ihr zu sehen. Versprochen!

  • Torsten

    24.08.08 (22:53:57)

    Irgendwie drehst Du Dich im Kreis. Einerseits ist die UMTS-Flat einfach zahlbar, weil sie nur ein Drittel eines Textes kostet - und dann verdient die Zielgruppe doch wieder nicht so viel. Belassen wir es besser dabei.

  • Felix Disselhoff

    24.08.08 (23:26:12)

    Auch auf die Gefahr, dass letzte Wort haben zu wollen. Wer sagte wo, dass 39 Euro im Monat nicht tragbar sind? UMTS war eine Zeit lang wirklich unbezahlbar teuer. Aber auch, um den Sonntag ausklingen zu lassen: Belassen wir es dabei.

  • Peter Sennhauser

    25.08.08 (09:42:50)

    @Mario: Man kann gerne anderer Meinung sein, und man kann auch über unsere Texte hier Twittern, aber ich würde ein Mindestmaß an Anstand begrüssen. Wer sich mit Spamfiltern nicht auskennt und sich im blinden (G)Eifer dort reinbugsiert, sollte nicht mit wilden Verdächtigungen um sich werfen. Eins scheint klar: Eine teure Ausrüstung und lange Berufserfahrung ersetzen keine fehlende Kinderstube.

  • Peter Hogenkamp

    25.08.08 (09:52:57)

    Also, nochmal fürs Protokoll: Zu viele schnelle Kommentare hintereinander mag SpamKarma nicht. Da SpamKarma voraussichtlich nicht weiterentwickelt wird, kann es gut sein, dass wir gelegentlich auf einen anderen Anti-Spam-Mechanismus umsteigen. Wir löschen grundsätzlich keine Kommentare, ausser sie sind kommerziell oder übelstes Gepöbel, vgl. unsere Kommentarregeln. Schöne Grüsse Peter

  • Timo

    25.08.08 (11:58:47)

    Immer wieder amüsant, wie gehässig Leute in solchen Diskussionen vom Start weg sein können. Aber zum Thema. Ich habe nur eine kleine Anmerkung zu den Foto-Kommentaren weiter oben: Es ist ja fast schon absurd, wie hier implizit ein Zusammenhang zwischen hochwertiger Kamera und guten Fotos hergestellt wird. Bei Profi-Fotografen klar. Aber wir reden doch über Schreiber, die auch fotografieren müssen/sollen/wollen, oder? Da wäre es so manchem zu raten, sich lieber ne gute Kompakte zu kaufen (wenn auch vielleicht nicht gerade die für 80 Euro) und die Differenz zum DSLR-Preis lieber in einen Fotokurs zu investieren. Ich weiß, dass man sich darüber streiten kann, wie wichtig Töpfe für einen Koch sind. Nichts desto trotz an dieser Stelle noch einmal die schöne, alte Geschichte: Helmut Newton ist im Restaurant. Der Koch: "Ihre Fotos gefallen mir, sie haben bestimmt eine gute Kamera." Newton nach dem Essen: "Das Essen war vorzüglich - sie haben bestimmt gute Töpfe."

  • Peter Sennhauser

    25.08.08 (13:01:02)

    Ich möchte betonen, dass der hier von Mario Sixtus erhobene Vorwurf, Felix Disselhoff habe seinen eigenen Text und ein Zitat in Marios Kommentar nachträglich angepasst, nachweislich nicht zutrifft. Ich habe den Text selbst redigiert und freigeschaltet - und er ist seither nicht mehr verändert worden. Das zeigt nicht nur das Wordpress-Log, sondern auch der Umstand, dass turi2 Felix mit dem angeblich manipulierten Wortlaut zitiert hat ("Debatte"), lange bevor Mario Sixtus hier seinen ersten Kommentar abgegeben hat. Wenn wir an Texten nachträglich inhaltliche Änderungen vornehmen, geschieht das immer mit der Kennzeichnung "[Edit: ...]" - und bei Kommentaren sowieso. Wie verschiedentlich demonstriert. Für uns ist die Sache damit erledigt.

  • Speranto

    25.08.08 (14:14:52)

    Ach, ihr habt das wichtigste, das SP-Parteibüchlein vergessen.. das gibt es für Studenten schon ab 25 CHF pro Jahr. (Ohne das werden Eure Beiträge eh nirgends abgedruckt.)

  • stk

    26.08.08 (17:43:35)

    Der Newton-Vergleich mit den Toepfen (den Newton AFAIK nie gebracht hat), passt hier ganz fein. Klar kann ich auch mit der 80-EUR-P&S akzeptable Bilder machen. Genauso, wie ich auf dem BW-Feldgeschirr mit Esbitkocher ein Ruehrei braten kann -- hey, ein guter Koch schafft darauf sicher sogar ein mehrgaengiges Menue! Fakt ist und bleibt aber, dass das mit der SLR deutlich einfacher geht, weil ich selbst viel mehr kontrollieren kann. Genauso wie ich auch mit der Flip tolle Sachen machen kann -- erst neulich wieder einen direkten 1:1-Vergleich derselben Story auf XH A1 und Flip gesehen. Mit der A1 tut man sich nur einfach deutlich leichter...

  • Felix Disselhoff

    26.08.08 (18:04:13)

    Fakt ist, dass ein ungeübter Fotograf mit einer SLR vielmehr vermurksen kann. Selbiges gilt für Videokameras. Man beherrscht nicht über Nacht Blende und Fokus, Gewicht, Zoomwippe etc.

  • stk

    27.08.08 (12:03:29)

    Dann sei aber die Frage erlaubt, warum man einen ungeuebten Fotografen ueberhaupt Bilder machen laesst. Ist das der neue Journalismus nach dem Motto "besser schlecht als gar nicht"? Ich bin von Zeit zu Zeit gezwungen, Bilddokumentation mit einer P&S zu machen (nein, nicht journalistisch) und ich fange jedesmal zu fluchen an, weil ich Blende und Blitz _gar nicht_ kontrollieren kann. Versteh mich nicht falsch, mir gefaellt dein Ansatz und ich bin selbst kein Freund der Ausruestungitis, die ich oft sehe ("ach haette ich doch [x], dann koennte ich viel besser [y], etc. pp.") Deine Aufstellung finde ich aber ein wenig halbherzig und im Endeffekt zu teuer -- weil auf die P&S frueher oder spaeter eben doch die DSLR kommt und man mit der Flip halt doch keine Nahaufnahmen machen kann.

  • peer

    23.09.08 (15:14:02)

    [Kommentar gelöscht. Peer, wenn Du anderer Meinung bist, teil das hier gerne mit, aber lass 1-Satz-Beleidigungen bitte stecken. Florian.]

  • Franz von Doringhausen

    23.09.10 (02:36:49)

    Unglaublich. Ich habe gerade durch Zufall diese Diskussion gelesen. So was habe ich ja noch nie gelesen. Da wird ein kleiner, nur gut gemeinter Artikel dermaßen durch den Schlamassel gezerrt, dass mir fast schlecht wird. Arbeitet eigentlich irgendjemand von den Kommentatoren? Wie kann man sich nur so in eine völlig sinnbefreite Debatte reinsteigern. Das ist erbärmlich, wirklich. Ihr solltet euch alle zusammen schämen, da ihr mit euren kindlichen Rechthabereien ein sehr schlechtes Bild auf den beruf werft. Da denken ja die Leser, sie hätten es mit einer Bande Egomanen zu tun. Igitt, ich muss weg....

  • Jörg Kirschke

    11.08.12 (12:45:26)

    Also, ich bin (was den journalismusangeht) noch grün hinter den Ohren und hab die Eierschale auf dem Kopf. Da wir aber mittlerweile das Jahr 2012 schreiben und die Technik immer feiner wird, kann ich nur sagen, das (aus meiner Sicht)die Ausrüstung für mobile Anfänger ausreichend ist.Also für jemanden, der dann und wann mal was schreibt, mal was Filmt und dann das ganze auch direkt (z.B. auf YouTube) veröffentlichen möchte(man darf berücksichtien, das jeder Film,und sei er noch sp super hochauflösend, vom System in Flash konvertiert wird). Also kann ich selbst mit meiner Handycamera entsprechende Sachen einfangen(die Auflösung ist in fullHD). Und genau darum ging es in dem Artikel....nicht mehr, nicht weniger. Wenn ich natürlich Bilder oder Videos für eine Zeitung mache (z.B. die mit den vier Buchstaben) wird dort etwas mehr verlangt. Aber das stand hier auch nie zu Debatte! MfG, Jörg Kirschke

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