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31.08.10Leser-Kommentare

Toolbox: 21 Webdienste, die das Online-Leben verbessern

Manche Webdienste sind einfach unschlagbar darin, den Alltag zu vereinfachen und das Online-Leben zu verbessern. Hier sind 21 Empfehlungen von Herzen!

 

Wir haben schon häufiger Listen mit Webangebote veröffentlicht, die uns produktiver und effizienter machen und die wir regelmäßig im Online-Alltag einsetzen.

Doch kaum sind einige Monate vergangen, stellen wir meist Veränderungen unserer Präferenzen fest. Entweder, weil wir neue Services entdeckt haben, die uns noch besser gefallen als zuvor verwendete Lösungen, oder weil sich ehemalige Favoriten nicht mehr als so zuverlässig präsentieren, wie wir das von ihnen gewohnt sind.

Heute möchte ich euch einen Überblick über 21 richtig gute Tools geben, die ich aktuell regelmäßig im Einsatz habe und mit denen ich mein Leben online sowie offline besser organisiere.  Der Auswahl zugrunde liegt mein Bestreben, die Zahl der Dienste zu konsolidieren und nur noch solche zu verwenden, die mir einen dauerhaften Nutzen bieten. Sämtliche Empfehlungen in der Liste kommen somit von Herzen!

Air Video

Air Video (Review) streamt auf Computern gespeicherte Videoinhalte per WLAN und mit Echtzeit-Konvertierung auf iPad und iPhone. Unheimlich praktisch!

Boxcar

Boxcar ist seit der Kommentardiskussion zu diesem Artikel meine Lösung, um wichtige Nachrichtenmeldungen per Push-Verfahren auf mein iPhone zu bringen: Dafür habe ich einen neuen Twitter-Account angelegt, in dem ich ausschließlich Spiegel_EIL folge, und dieses Konto bei Boxcar hinzugefügt.

Diigo

Bei Diigo bookmarke ich sämtliche für wichtig und gut befundenen Artikel, in der Regel mit Hilfe der Erweiterung für Google Chrome.

Dropbox

Dropbox nutze ich sowohl für ein Backup wichtiger Dateien in der Cloud sowie für einen Zugriff auf selbige über beliebige Rechner oder mobile Geräte (Ref-Link mit 250 MB zusätzlichem Speicher für euch und mich)

Google Docs

Bei Google Docs schreibe ich sämtliche Blogartikel und speichere andere Dokumente, die nicht lokal auf einem einzigen Rechner isoliert sein sollen. Microsoft Office habe ich nicht mehr installiert (allerdings OpenOffice für den Fall, einmal keinen Internetzugriff zu haben). Für den mobilen Zugriff auf Google Docs siehe "Office2" weiter unten.

Google Kalender

Den Google Kalender nutze ich für alle wichtigen Termine und synchronisiere ihn mit meinem Mobiltelefon (Anleitung) sowie mit meinem E-Mail-Programm Thunderbird (siehe unten).

Google Reader

Googles RSS-Reader Google Reader kommt bei mir mehrmals täglich zum Einsatz und ist für mich unverzichtbar. Mobil nutze ich ihn ab und an über die Touch-Variante google.com/reader/i, bevorzugt aber über die wunderbare App Reeder (siehe unten).

InstaPaper

Bei InstaPaper lege ich (vor allem sehr lange) Artikel ab, die ich später über die iPhone-/iPad-App lesen möchte. InstaPaper ist in Reeder (siehe unten) integriert und befindet sich zudem als Bookmarklet in meiner Browser-Lesezeichenleiste.

Linguee

Die Übersetzungsmaschine Linguee ist mein bevorzugtes Online-Worterbuch, sowohl über die Website als auch in Form der iPhone-App.

ManageFlitter

ManageFlitter (ehemals ManageTwitter) ist ein hervorragendes Tool, um seine Gefolgschaft bei Twitter zu verwalten, zu sehen, wer einem nicht mehr folgt, und um mehreren inaktiven oder zu gesprächigen Nutzern auf einmal zu entfolgen.

Memonic

Während ich bisher trotz mehrerer Versuche keine wirklichen Sympathien für Evernote entwickeln konnte, setze ich das Schweizer Pendant Memonic seit einiger Zeit dafür ein, prägnante Zitate und gute Infografiken zu archivieren.

MyWi

Die iPhone-App MyWi (nur nach Jailbreak verfügbar) verwandelt mein Apple-Smartphone in einen mobilen WLAN-Hotspot und hat mir sowie Freunden schon in vielen Situationen sehr geholfen. Allein für diese App lohnt sich der Jailbreak.

Office2

Mit der App Office2 bearbeite ich meine Google Docs-Dokumente vom iPhone und iPad - Google selbst bietet leider bisher keine Möglichkeit an, Docs mobil zu editieren.

Producteev

Producteev ist seit zwei Wochen meine bevorzugte Task-Management-App und hat sich bisher als sehr praktisch und zuverlässig erwiesen.

Reeder

Reeder ist die ultimative Google Reader-Applikation für iPhone und iPad. Richtig empfehlenswert!

Skype

Skype nutze ich täglich, nicht nur für Textkommunikation und sporadische ausgehende Gespräche sondern auch für eingehende Anrufe (ich habe via SkypeIn eine Berliner Nummer an Skype angeschlossen, über die ich weltweit erreichbar bin). Es bleibt abzuwarten, wie sich die neue Konkurrenz auf Skype auswirken wird.

Snap Bird

Mehrmals wöchentlich steuere ich die alternative Twitter-Suchmaschine Snap Bird an (Review), die im Gegensatz zu Twitters eigenem Suchtool auch Tweets wiederfindet, die Monate oder gar Jahre alt sind. Für alle aktiven Twitter-Nutzer hochgradig empfehlenswert.

Thunderbird

Mit der Desktop-App Mozilla Thunderbird verwalte ich meine E-Mails. Die Add-Ons Lightning und Provider für Google Calender bringen den Google Kalender direkt in den E-Mail-Client.

TweetDeck "User Streams Preview"

Die Beta-Version von TweetDecks User Streams Preview war der Grund, warum ich Digsby als Twitter-Client endlich den Laufpass gab. Seit kurzem ist die App für alle verfügbar. Eine Alternative ist Seesmic, das ebenfalls Twitters neuen Echtzeit-Stream unterstützt. TweetDeck nutze ich auch auf dem iPhone.

Wikiamo/Wikipanion

Sobald ich auf einen Begriff oder einen Sachverhalt stoße, über den ich wenig weiß, schlage ich ihn bei Wikipedia nach. Mobil kommen bei mir Wikiamo (auf dem iPhone) und Wikipanion (auf dem iPad) zum Einsatz.

WordPress für iPhone/Android

Die mobilen Apps von WordPress helfen mir vor allem dabei, Kommentare zu verwalten, Spam zu löschen und nachträglich minimale Änderungen an Artikeln vorzunehmen. Ein Muss für jeden WordPress-Blogger.

(Illustration: stock.xchng)

Kommentare

  • eric

    31.08.10 (11:03:52)

    Großartig, vielen Dank! Super neuer Input! Was ich aber kurz nachfragen möchte: memonic ist für mich eigentlich nicht die Alternative zu Evernote sonden zu Instapaper. Oder liege ich damit falsch? eric

  • Markus

    31.08.10 (15:10:12)

    Geniale Übersicht, sehr hilfreich. Vielen Dank!

  • Sandra

    31.08.10 (15:14:02)

    Dito! Danke für den Input!! Vor allem der Skype-Hinweis hat mir gefallen

  • Flokass

    31.08.10 (16:56:57)

    Danke - da wahren einige Sachen für mich dabei :-)

  • Johann

    31.08.10 (18:50:56)

    nur schade, dass sich producteev seit ner guten stunde mal wieder ne auszeit gönnt... hoffentlich hattest Du heut nichts mehr vor

  • Manuel

    31.08.10 (21:30:32)

    Danke für die Tipps! Bin ganz begeistert von Diigo! Spart mir die Synchronisation von Bookmarks zwischen verschiedenen Rechnern mit Addons und mit der Android-App kann ich Bilder hochladen, was mir Evernote ersetzt.

  • Marc

    31.08.10 (21:53:22)

    Das Fehlen von GMail irritiert mich etwas. Oder gibt es einen Grund, warum du doch noch Thunderbird benutzt?

  • Daniela Skrzypczak

    31.08.10 (22:45:48)

    Grossartig, eine hilfreiche und klasse Übersicht. Danke.

  • AMUNO

    31.08.10 (22:54:48)

    Hi, schöne Liste und bei mir in den größten Teilen auch in Benutzung. Allerdings bleibt eine Frage offen, denn ist Diigo wirklich besser, als die anderen Anbieter auf diesem Gebiet? Gruß AMUNO

  • Martin Weigert

    01.09.10 (04:19:35)

    @ Marc Ich nutze tatsächlich kein Gmail. Ich bezahle sogar fünf Euro für meine E-Mail-Nutzung pro Monat ;) Es ist mein wichtigstes Arbeitswerkzeug überhaupt, insofern ist das für mich ok. Ich möchte für meine Arbeit nicht nur Google nutzen. @ AMUNO Vermutlich nicht. Wer "nur" bookmarkt und nicht die Annotationsfeatures nutzt, kann natürlich genauso gut andere Social-Bookmarking-Services verwenden.

  • Meeresbiologe

    01.09.10 (10:35:48)

    Guter Überblick, der in der Tat regelmäßig gebracht werden kann. In einem Beispiel bin ich allerdings "grundsätzlich auseinander", und zwar bei Google Reader. Den finde ich leider viel schlechter, weil komplizierter, verwirrender, unübersichtlicher, behäbiger und unhandlicher als Friendfeed. Bei Google Reader ist mir einfach zuviel in der Seite drin. Bei Friendfeed hat man jeweils eine Sparte auf einer Seite, an der Seite noch eine Linkleiste zu anderen Feedsparten und fertig. Auch bevorzuge ich bei Newsreadern möglichst einfache HTML-Anwendungen anstatt kompliziertes Skriptzeug, wo man nicht sein eigener Herr, sondern Gefangener häufig ziemlich behäbiger und eigenwilliger Skripte, CSS-Anwendungen o.ä. ist. Zu einem Großteil vielleicht/wahrscheinlich auch Gewöhnungssache. Ich versuche es allerdings immer wieder mal mit GR, weil vielleicht Integrationsmöglichkeiten mit Google Lesezeichen bestehen, werde aber regelmäßig immer wieder vertrieben.

  • Meeresbiologe

    01.09.10 (14:11:18)

    Den Bookmarkdienst Diigo finde ich auch noch ganz interessant. Der Nachteil der mir bis dato bekannten Bookmarkdienste ist allerdings, dass sie keine Ober- und Unterordner ermöglichen. Dem Anschein auch Diigo nicht (?). Das ist leider ein großes Manko, weil Bookmarksammlungen nur sinnvoll sind, wenn man sie thematisch weiter sortieren kann als nur in einer Ordnerebene, um eine gewisse Übersicht zu erhalten. Kennt jemand Bookmarkdienste mit mehr als nur einer Ordner-Ebene?

  • Chayno

    01.09.10 (15:54:54)

    Toll. MyWi hat mir nun schon 2x innerhalb 24 Std. die Arbeit gerettet. Gracias.

  • Martin Weigert

    01.09.10 (17:17:13)

    @ Meeresbiologe Ich war auch mal "abhängig" von Ordnern. Hatte deshalb mal vor Jahren den Dienst netvouz.com gelobt (siehe http://netzwertig.com/2007/11/04/zn-netvouz-social-bookmarking-so-wie-es-sein-soll/ ) Irgendwann hab ich dann aber mal versucht, statt Ordner auf Tags zu setzen, und siehe da - es ging. Meiner Ansicht nach reine Gewöhnungssache. Wenn du aber Ordner nicht aufgeben willst und auch Unterordner möchtest, solltest du mal www.netvouz.com checken. @ Chayno Ja hilft mir auch regelmäßig. Tolle App, auch wenn man sich eigentlich wünscht, dass es sowas offiziell im App Store gibt.

  • Skeptiker

    01.09.10 (20:30:57)

    Ja, nur leider haben die Provider etwas dagegen. Ob nun Tethering oder die Nutzung als WLAN Hotspot, grundsätzlich hat man ja eigentlich für die Internetnutzung bezahlt. Irgendwie erinnert mich das an die Zeiten, als Provider es untersagten, dass mehr als ein Computer über einen Internetanschluss online gehen darf. Das war auch nicht auf Dauer durchzuhalten. Ich denke es wird nicht auf ewig ein Jailbreak für so ein Feature notwendig sein.

  • Manuel

    01.09.10 (22:12:00)

    @Skeptiker: Deshalb ist es von Vorteil wenn man ein Gerät kauft dessen Hersteller nicht von Telefongesellschaften abhängig ist. Android bietet diese Funktionalität. (Zumindest auf dem Nexus One, bei anderen Geräten die mit Vertrag verkauft werden weiss ich es nicht.)

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