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10.09.08

TechCrunch50: Fitbit misst Aktivitäten, Schlaf und Essen für ein gesünderes Leben

Fitbit will Menschen helfen, aktiver zu leben und gesünder zu essen. Ein Sensor registriert die täglichen Aktivitäten, die auf der Webseite visualisert und interpretiert werden können.

Ein privater Fitness-Coach, Ernährungsberater und Doktor in Personalunion ist das auf der TechCrunch50 vorgestellte Fitbit.

Fitbit besteht aus einem Sensor, der die Aktivitäten des Trägers rund um die Uhr registriert, einer Docking-Station und einem komplementären Webdienst. Der Sensor ist klein genug, um ihn überall und immer zu tragen. Aufgezeichnete Daten sind etwa Anzahl der Schritte, die Zeiten an denen man sich bewegt oder Qualität des Schlafes.

Der Fitbit-Tracker

Aktivitäten misst der Fitbit-Tracker mit einem Bewegungssensor, vergleichbar mit denen bei der Nintendo Wii. Weitere Details zur Funktionsweise findet man in der FAQ von Fitbit. Die Daten werden dann drahtlos übermittelt. Darauf basierend wird berechnet, wie viele Kalorien man verbrannt hat, wie viele Kilometer man gegangen ist und anderes.

Die zu sich genommene Nahrung und sportliche Aktivitäten muss man noch von Hand eingeben. Aber die Idee, alles was man zu sich nimmt, zu fotografieren und nach irgendeinem Crowdsourcing-Modell zu automatisieren wurde zumindest formuliert. Des weiteren gibt es eine integrierte Datenbank, die den Brennwert der unterschiedlichen Lebensmittel und der beliebtesten Gerichte kennt.

Wirklich gelungen ist die Kombination mit dem Webdienst. Anders als viele andere gesundheitsorientierte Sites ist Fitbit optisch sehr ansprechend und visualisiert den Zustand des Benutzers sehr intuitiv und spielerisch. Es gibt Charts zu den unterschiedlichen Aspekten und mit einer spriessenden oder welkenden Blume wird signalisiert, ob man eher im gesunden oder ungesunden Bereich agiert. Mit einem Blick kann man sehen, wie es um das tägliche Kalorien-Budget bestellt ist, wie viele Schritte man gegangen ist und inwieweit die persönlichen Zielvorgaben erfüllt sind.

Eine soziale Komponente fehlt natürlich auch nicht und kompetitive Gemüter können sich mit ihren Freunden oder anderen Mitgliedern messen.

Unter dem Strich ist Fitbit ein schlüssiger Dienst, der Menschen, die etwas externe Motivation brauchen, durchaus dabei helfen könnte, etwas gesünder zu leben.

Fitbit ist ab Dezember im Handel und kostet dann 100 Dollar.

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