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08.03.16

Bekannte Unternehmen investieren halbe Million US-Dollar in deutsches Startup

teambay - Arbeitsumfeld analysieren in Echtzeit

In den 200.000 Unternehmen in Deutschland, die mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigen, ist das Thema Zufriedenheit der Mitarbeiter für HR-Beauftragte eines der wichtigsten.

Der „War for Talents“ ist eine der zentralen Herausforderungen für deutsche Unternehmen.

teambay positioniert sich als erstes Online-Tool zur anonymen und wissenschaftlich fundierten Mitarbeiterbefragung in Echtzeit auf dem deutschen Markt und schließt damit die bisher bestehende Lücke zwischen Führungsebene und ihren Teams. Traditionelle Lösungen wie Zufriedenheitsumfragen weichen dem neu aufkommendem Trend zum anonymen Feedback in Echtzeit. Seit Januar 2016 und einem durch Bootstrapping finanziertem Jahr, ist das von Adam Ahmad Moalla als Nebenprojekt am Founder Institut (Silicon Valley) begonnene Startup, stolz darauf über eine halbe Million US-Dollar in der ersten Finanzierungsrunde erhalten zu haben. Denn: Die gesamte Summe kommt von Branchengrößen, die teambay BETA schon in einer frühen Phase testen konnten. Für das neue Investment Unternehmen Swabia Invest GmbH gegründet von Benjamin Thym (barcoo und Marktjagd) ist es das erste Investment und auch die Zoblix GmbH von Reinhold Auer (Multisearch AG) oder Finn Rieder (Wendero GmbH) sind überzeugt davon teambay zu unterstützen.

 

Bild teambay: Sarah Bohlmeier und Adam Ahmad Moalla

„teambay besetzt einen bisher wenig ausgeschöpften Markt mit viel Potenzial. Wir glauben daran, dass das Feedback der Mitarbeiter gezielt genutzt werden muss, um in Unternehmen wirklich etwas zu verbessern“,

so Sarah Bohlmeier, Co-Founderin & COO von teambay. Nach einem Jahr Bootstrapping und mehr als 50 internationalen Kunden aus unterschiedlichen Branchen, wie zum Beispiel Wooga, International Service Check, Payleven, Goodpatch (Japan), Outfittery, HiveHR (USA) und dem englischen King’s College London war es Zeit für eine erste Finanzierungsrunde.

Das Interessante: Es war keine Jagd nach Investoren nötig, denn die gesamte Summe von über einer halben Million Dollar kam von zufriedenen CEOs von Unternehmen, die teambay BETA schon sehr früh getestet haben. Die Investoren konnten so jeder etwas von seiner Expertise beisteuern, um das Produkt weiter zu verbessern und auszubauen.

Statt Probleme oder Sorgen öffentlich bei Kununu oder Glassdoor zu thematisieren, wird es für das Management und die Mitarbeiter möglich mit teambay Feedback, Gefühle und Meinungen in einem internen Umfeld anonym und sicher auszutauschen. So können viele Themen früh erkannt und gelöst werden. Das hilft jedem einzelnem Mitarbeiter und dem gesamten Unternehmen“,

erklärt Sarah Bohlmeier, die als HR Managerin für Personalentwicklung bei Kühne & Nagel arbeitete und Social Sience an der London School of Economics und General Management an der EBS studierte.

„Wir sind dabei, eine führende globale Plattform zur Analyse des Arbeitsumfelds aufzubauen, die zeigt, dass Auswertungen von menschlichem Feedback nur genau sein können, wenn Emotionen, Gefühle und Anonymität der Kern sind. Das Verständnis wie sich Menschen an ihrem Arbeitsplatz fühlen, eine ausgeklügelte Innovation, das Handling von Big-Data, Hand in Hand mit den richtigen Partnern, sind die Voraussetzung dafür, unser Ziel zu erreichen. Mit Finn, Zoblix/ISC, Swabia Invest als Partnern und Sarahs Volleinstieg ist nun das Fundament dafür gelegt, unsere Vision von Berlin aus in die Welt zu tragen“,

führt Adam Ahmad Moalla den Grundgedanken von teambay aus.

Jeden Freitag stellt teambay eine Frage per E-Mail, die einfach und in weniger als 30 Sekunden beantwortet ist. Jahrzehnte an Forschungsarbeiten und Studien über Mitarbeitermanagement, -zufriedenheit und –produktivität wurden in wenigen, prägnanten Fragen zusammengefasst, um das Unternehmen als Arbeitsplatz kontinuierlich zu analysieren.

Im Auswertungsprozess liegt die eigentliche Innovation durch teambay. Die Ergebnisse des Mitarbeiterfeedbacks werden in einem schlüssigen, übersichtlichen Bericht zusammengefasst. Unternehmen können auf einen Blick zukünftige Schritte für bestimmte Teams und Abteilungen ablesen und umsetzen und dabei vergleichen wie ihre Unternehmenskultur im Vergleich zu ähnlichen Firmen dasteht. Eine einfache Lösung, welche sich gleichermaßen für kleine Teams und große Konzerneanbietet”,

meint Jeremy Ames, CEO of Hive Tech HR. Bisher konnte teambay so mehr als 50.000 anonyme Mitarbeiterfeedbacks aus Europa, Singapur und USA sammeln. Die Resonanz war dabei durchweg positiv: 98 Prozent der Mitarbeiter sind froh teambay zu benutzen und mehr als 90 Prozent beantworten die teambay Fragen regelmäßig, das sind 40 Prozent mehr als bei traditionellen Mitarbeiterbefragungen.

„teambay ist einfach großartig und half uns Diskussionen über ‚schwierige‘ Themen in einer sehr entspannten Art und Weise zu starten. Aber es geht auch um die kleinen Dinge, die Mitarbeitern zu unangenehm sein könnten, um sie persönlich anzusprechen“,

sagt Benjamin Thym, CEO von barcoo & Marktjagd.

Über teambay:

teambay wurde im Frühjahr 2014 von Adam Ahmad Moalla als Seitenprojekt während seiner Zeit im Founder Institut im Silicon Valley gestartet. Ziel war es, ein Softwareprodukt zu schaffen, das die Mitarbeiterzufriedenheit und –bindung in Unternehmen verbessert. Nach einer Testphase, in der das Geschäftskonzept von teambays Feedback Loop (beta) mit ausgewählten Unternehmen verschiedener Größen und an unterschiedlichen Standorten überprüft wurde, wurde teambay im Sommer 2015 gemeinsam mit Sarah Bohlmeier in Berlin gegründet und bietet Unternehmen ein einfaches Werkzeug, um Mitarbeiter anonym über Ihre Meinung bezüglich verschiedener Themen rund um den Betrieb zu befragen. teambay nutzt dabei selbst entwickelte Big-Data-Lösungen, um die verschiedenen Meinungen in aussagekräftige und messbare Berichte zu übersetzen und somit die Stärken und Probleme der Teams in Echtzeit herausstellen zu können. 

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