03.04.13 08:00, von Jürgen Vielmeier

Social Networks: Ein erneuter Abgesang auf Xing

Jahrelang war die Rollenverteilung im Prinzip klar: Xing der Adressspeicher, Facebook das Eventportal. Ein nachlassendes Interesse an Social Networks könnte vor allem Xing schaden. Ein Abgesang, wieder einmal.


XingVor kurzem fragte ich im Kreis meiner Follower auf Twitter, wer von ihnen eigentlich noch Xing benutze. Tenor der Antworten: "Schon lange nicht mehr", "Zu viele Business-Kasper im Anzug" oder auch "Verwende ich nur noch als Adressspeicher".

Vor allem letztere Aussage ließ mich aufhorchen. Was ist Xing eigentlich noch mehr für mich als ein bloßer Adressspeicher? Und ist die größte Gefahr für die Hamburger jetzt nicht, dass der Spaß an Facebook nachlässt und man das weltgrößte Social Network nur noch als Adressspeicher, Nachrichtentool und Geburtstagskalender benutzt? Ich betrachte Xing mittlerweile mit gemischten Gefühlen. Bis zu meinem Geburtstag im März hatte ich das Kontaktnetzwerk in diesem Jahr überhaupt noch nicht angesteuert und ich ärgerte mich trotz der Freude über einige Geburtstagsgrüße, dass ich Xing erst aufrufen musste, um sie zu lesen. Das deutsche Social Network macht einem den Besuch nicht gerade schmackhaft. Angemeldet zu bleiben, funktioniert nur im Prinzip. Anders als bei Facebook muss man sich bei jedem Besuch immer wieder einloggen. Der Posteingang und die Anfrage neuer Kontakte sind nur auf den ersten Blick schön designt; funktional gesehen sind sie ein Graus. Einfach durch alle Kontaktanfragen durchgehen und jeweils mit einem Klick abnicken, geht nicht. Xing fordert von mir das Öffnen eines Nachrichtenfensters, um einen Kontakt zu bestätigen. Die Reaktionszeit beträgt Sekunden, der ganze Bestätigungsprozess damit Minuten. Als Nutzer ärgert man sich.

 

Und dann sind es die kleinen Dinge, die mir bei Xing wiederum besonders gut gefallen: Wer als letztes mein Profil besucht hat, ist für mich weiterhin eine Killerfunktion. Vielleicht ist ein potenzieller Auftraggeber dabei, vielleicht ein alter Schulfreund, der mal vorbei geschaut hat. Meine Lieblingsfunktion der neuen Xing-iPad-App: der Geburtstagskalender. Man mag mir Voyeurismus vorwerfen, aber gerade die Tatsache, dass hier eine Vielzahl meiner Kontakte mit Geburtsdatum und -jahr aufgelistet wird, lässt mich wiederkommen. So alt ist derjenige also. Interessant.

Facebook ist vielfach das bessere Xing

Es stimmt: Xing macht mir als Adress- und Kontaktspeicher für meine beruflichen Kontakte in Deutschland am meisten Spaß. Wer arbeitet wo, ist wie alt, hat welche Postion gewechselt - all das lese ich hier immer noch lieber als beim seelenlosen Konkurrenten Linkedin. Vielen Nutzern dürfte es ähnlich gehen: Allen Unkenrufen ob der mangelnden Auslandsexpansion zum Trotz geht es Xing gut. Umsatz und Gewinn sind stabil, und noch immer steigt die Zahl der Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen wird es nicht gerne hören, dass ich mich herzlich wenig um die Foren, die Jobsuche, die organisierten Business-Stammtische und die meisten neuen Funktionen aus den Xing Beta Labs schere. Ich benutze Xing als Kontaktnetzwerk und als kaum etwas anderes.

Zuletzt allerdings beschlich mich das Gefühl, als würde Facebook zu meinem neuen Kontaktspeicher werden. Mehr und mehr Bekannte aus meinem Berufsleben fügen mich lieber hier hinzu als auf Xing oder LinkedIn. Das Schreiben von Nachrichten und Hinzufügen neuer Kontakte geht hier deutlich leichter von der Hand. Geburtstage werden auch hier angezeigt. Veranstaltungen sind meist auch solche, zu denen ich wirklich gehen würde. Hier kann ich Kontakter, die mich nerven, mit einem ruhigeren Gewissen einfach mundtot machen. Man kommt sowieso nicht umhin, Facebook hin und wieder zu besuchen, erfährt also auch, was die Bekannten täglich beschäftigt.

Kontaktaufnahme am liebsten über Facebook

Als Nutzer geht man immer den Weg des geringsten Widerstands. Mein Wunsch als Endnutzer ist deswegen mittlerweile, täglich so wenige Social Networks wie möglich ansteuern zu müssen. Bei mir hat sich hier klar Facebook als Favorit herauskristallisiert, weil es das einzige Netzwerk ist, auf dem ich wirklich alle meine wichtigsten nationalen und internationalen Kontakte zusammen habe. Und weil mir der Aufenthalt dort zuletzt noch am meisten Spaß gemacht hat. Ich merke allerdings, wie die Lust an der Selbstdarstellung langsam schwindet. Täglich etwas über sich erzählen oder darüber zu lesen, was die Bekannten gerade Ach-so-Spannendes machen, wird mir zunehmend langweilig. Dort bleiben werde ich natürlich trotzdem, denn ein besseres internationales Kontaktnetzwerk kenne ich nicht. Vergangenes Wochenende meldete ich mich etwa bei einer Bekannten aus Lissabon, weil ich in einigen Wochen dorthin reisen will. Mit Xing, Twitter oder Google+ wäre die Kontaktaufnahme nicht möglich oder nicht praktikabel gewesen, mit LinkedIn zu förmlich, die E-Mail-Adresse hatte ich verlegt. Facebook erschien mir dafür ideal.

Interesse an Social Networks nimmt ab

Was Xing schlimmstenfalls blüht: Dass die Nutzer Social Networks nur noch passiv nutzen. Und wenn sowohl Facebook als auch Xing einen Adressspeicher und einen Geburtstagskalender haben, dann spricht mehr dafür, Facebook in dieser Angelegenheit zu nutzen. Dass Xing sich wieder auf den DACH-Raum konzentriert und die Auslandsexpansion aufgegeben hat, wurde schon vor Jahren kritisiert. Für das Unternehmen war die Rückbesinnung dennoch kein Problem, solange Social Networks für die Nutzer spannend waren. Diese Zeit allerdings scheint vorbei zu sein. Gleich mehrere Statistiken der vergangenen Monate berichten über ein Nachlassen der Nutzerzufriedenheit, ein Rückgang der Nutzerzahlen in einigen Märkten und auch ein allgemein nachlassendes Interesse der Nutzer zwischen 18 und 29 an Facebook. Das bedeutet nicht etwa, dass alle zu Google+ wechseln würden. Laut einer Bestandsaufnahme des "San Francisco Chronicle" würden junge Menschen lieber "intimere" Tools wie Snapchat nutzen. Die großen Social Networks: schlicht nicht mehr interessant. Passend dazu sieht Kollege Martin Weigert an Facebooks neuem Newsfeed nicht einmal mehr eine Evolution, sondern nur ein bloßes Redesign. Zu wenig, um die Nutzer noch zu begeistern?

Wenn Facebook zu einem besseren Adressspeicher verkäme, bräuchte man Xing dafür nicht mehr. Und dann wiederum mutet es seltsam an, sich auf Facebook beim Personalchef eines Unternehmens nach einem Job zu erkundigen. Hier wäre Xing nach wie vor der seriösere Weg. Abgesänge hat man sich bei Xing schon oft anhören müssen. Dafür schlägt man sich nach wie vor erstaunlich gut. Diesmal aber ist es so weit. Wieder einmal. Müsste eigentlich. /jv

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Kommentare: Social Networks: Ein erneuter Abgesang auf Xing

Deine Beobachtung kann bestätigen. Vor allem im künstlerischen Bereich hat Facebook Xing den Rang abgelaufen. Nicht nur berufliche Kontakte tummeln sich hier – sowohl über persönliche Nachrichten, Profile, Fanseiten und Gruppen – sondern auch die Zielgruppe unseres Wirkens lässt sich gut einbinden. Der einzige Vorteil, den Xing aus meiner Sicht noch bietet, ist die Möglichkeit, Adressen von Kontakten als Vcard zu exportieren.

Diese Nachricht wurde von Michael Kallweitt am 03.04.13 (08:18:49) kommentiert.

Den Eindruck, dass Soziale Netzwerke ihren Zenit überschritten haben, habe ich auch schon eine Weile. Für mich ging es mit Xing seit dem letzten Relaunch bergab. Es war einfach interessant im Stream zu sehen, in welchem Forum gerade eine Diskussion lief. In diesem Foren habe ich die meisten Kontakte bekommen, mit denen ich mit jetzt wieder auf facebook austausche. Vor allem die jetzigen Kontaktanfragen bestätigen ehe “Zu viele Business-Kasper im Anzug”. Zweit- und Drittklassige Unternehmer, die nach dem alten Vertriebsmodell verfahren, bei 1.000 Kontakten wird doch einer anbeißen. Das stört mich am meisten. Ich habe auch seit dem Relaunch keine neuen Kunden mehr für meine Plattformen über Xing gewinnen können. Vorher war es gut die Hälfte oder ich habe diese mit Xing verbunden. Noch kann Xing aufbauen auf die Seriosität seiner Geschäftskontakte, nur wenn diese "Businesskasper" die Oberhand gewinnen, sehe ich schwarz.

Diese Nachricht wurde von Astrid Radtke am 03.04.13 (08:30:37) kommentiert.

Hmm, für mich funktioniert Xing noch am besten. Unsere neue Mitarbeiterin haben wir über Xing gefunden. Alle Businesskontakte sind in Xing, die Idee, mein Facebook-Netzwerk mit Auftraggebern und Business-Kontakten zu teilen, erscheint mir seltsam. Schön, dass die Menschen unterschiedlich sind!

Diese Nachricht wurde von Sven am 03.04.13 (09:44:01) kommentiert.

war Xing jemals mehr als ein Adressspeicher? ist wohl an mir vorbei gegangen... meine Logik: Xing für die Pflege von beruflichen Kontakten, facebook für das Private

Diese Nachricht wurde von pmuc am 03.04.13 (10:12:53) kommentiert.

Auch ich käme nie auf die Idee, privates mit beruflichen zu vermischen. Bei Xing sind meine Daten nach den deutschen Datenschutzgesetzen gesichert, bei Facebook nicht. Das alleine ist nicht nur mir eine Mitgliedschaft bei XING wert.

Diese Nachricht wurde von Peter Berg am 03.04.13 (10:23:07) kommentiert.

Für Business-/Networkingveranstaltungen finde ich es weiterhin interessant, um den Anmeldeprozess abzuwickeln. Eine Wartelistenfunktion für ausgebuchte Veranstaltungen wäre jedoch endlich mal angebracht.

Diese Nachricht wurde von Malte am 03.04.13 (11:32:28) kommentiert.

Hier hätte ich jetzt auf Plus oder Like geklickt.

Diese Nachricht wurde von Ulf J. Froitzheim am 03.04.13 (12:42:14) kommentiert.

Hmm, die Kritik kann ich nicht teilen. Ich schaue regelmäßig hinein, ich bleibe automatisch angemeldet, und als Adressspeicher habe ich es noch nie verwendet. Man kann sehr gut Unternehmen und deren Mitarbeiter recherchieren sowie Kontaktpunkte finden. Mit den richtigen Keywords melden sich auch Menschen mit interessanten Angeboten bei einem. Und man kann all seine beruflichen Kontakte von den privaten Kontakten (die bei fb sind) trennen. Linkedin ist zwar eine alternative die sich im letzten Jahr merklich verbessert hat, aber der deutsche Kundenstamm fehlt noch.

Diese Nachricht wurde von Andreas am 03.04.13 (15:30:13) kommentiert.

Beim Lesen frage ich mich, ob Xing jemals ernsthaft genutzt wurde. Eine Kontaktbestätigung ist mit zwei Klicks erledigt - plus eine Nachricht. Angemeldet bin ich dauerhaft, das funktioniert. Wenn allerdings ein Browserupdate (FF 19.0.2 -> 20) kommt, muß man sich erneut einloggen - das ist aber kein Problem von Xing. Wer davon sprich, daß Xing jahrelang "nur" als Adressspeicher genutzt wurde, der hat doch Xing nie genutzt. Ich finde per Xing Kunden (bzw. werde gefunden), tausche mich mit sehr verschiedenartigen Leuten aus, finde regelmäßig interessante Texte / Links, u.a. den Link hierher. Mein Facebook ist übrigens seit Jahren tot. Das ist mir definitiv zu bunt, zuviel Blödsinn. Dafür fehlt mir schlicht die Zeit.

Diese Nachricht wurde von Jürgen Auer am 03.04.13 (16:47:17) kommentiert.

Kleine Ergänzung: Grade im Focus gelesen (gefunden erneut über meine Xing-Timeline): Soziale Netzwerke: Die Jugend verlässt Facebook wieder http://www.focus.de/digital/internet/netzoekonomie-blog/soziale-netzwerke-die-jugend-verlaesst-facebook-wieder_aid_952456.html Facebook verliert die Jugend und die Leute bis 44. Nur noch im +45 - Segment gibt es in DE Wachstum. Netto gibt es inzwischen einen Schwund auf etwa 25 Millionen Nutzer. Xing hat im Januar die 5 Millionen unique User überschritten (AGOF-Zahlen)

Diese Nachricht wurde von Jürgen Auer am 03.04.13 (17:16:19) kommentiert.

Also ich bin großer Fan von Xing und den Kontaktmöglichkeiten dort. Das oben Beschriebene mag für Medienmenschen gelten, aber nicht für Branchen, die komplett im Offline-Leben Milliardensummen mit einem Auftrag umsetzen können. Da nutzen viele Menschen kein Facebook und schon gar nicht für das Business. Und wer schon mal LinkedIn mit Premium-Abos benutzt hat, der weiß, dass der Xing-Preis von 5 Euro wirklich gut angelegtes Geld ist.

Diese Nachricht wurde von Mitleser am 03.04.13 (17:54:34) kommentiert.

Sehe ich ganz genau so. Xing ist auch super, um zu sehen, wohin es Ex-Kollegen gerade verschlagen hat. Bei Facebook würde ich die meisten beruflichen Kontakte (von Partnerfirmen, Kunden etc.) nie hinzufgen - genau dafr gibt es Xing.

Diese Nachricht wurde von TvF am 03.04.13 (18:04:27) kommentiert.

Hat der Autor jemals XING genutzt? Ich als "Business-Kasper", der manchmal auch einen Anzug trägt und bei einem großen IT-Dienstleister arbeitet, nutze XING täglich. Ich finde über XING freiberufliche Prgrammierer und Firmen, die ich in unseren Projekten einsetze. Facebook nutze ich nur privat unter einem Fake-Namen. Ich sehe auch keine Vergleichbarkeit zwischen beiden Portalen. Die mag gegeben sein in Berufsfeldern, bei denen rund um die Uhr gearbeitet wird, wodurch die Trennung zwischen Beruf & privat aufgehoben ist. Bei mir gibt es die Trennung glücklicherweise noch.

Diese Nachricht wurde von Tim Weber am 03.04.13 (18:36:19) kommentiert.

Ich persönlich nehme mir den Part von xing, der ich brauche bzw.der mir gefällt. Genau so verfahre ich auch bei den anderen Netzwerken. Xing ist und war schon immer im B2B Bereich klasse und ich denke das das Augenmerk auch in der nächsten Zeit da liegen wird. Schließlich kann man es auch schlecht mit anderen Netzwerken vergleichen. Die fehlenden visuellen Funktionen machen das ja deutlich. Ist aber auch ok. Für Unternehmen ist bietet xing gute Möglichkeiten. Gerade was Teilnehmermanagement von VAs betrifft, oder auch der Bereich Akquise/Stellenangebote etc. Hier und da sind aber einige Funktionen sicher etwas verrostet. Auch das app finde ich umständlich umgesetzt.

Diese Nachricht wurde von Niels Arndt am 04.04.13 (09:16:20) kommentiert.

Aua. Warum schreibt in einem Profimedium wie Netzwertig.com jemand über ein Thema, von dem man schon beim ersten oberflächlichen Blick auf das Profil in der diskutierten Plattform sehen kann, dass er nicht wissen kann, wovon er schreibt? - 15% Aktivitätsstatus - 1,81 ProfilbesucherInnen pro Tag seit 09/05 - Rudimentäre Profilinhalte - Fehlende Über-Mich-Seite ... sprechen eindeutig gegen Erfahrungen! Sorry, bei aller persönlichen Liebe für Facebook und besonders Twitter; im Business jenseits der SocialMedia Branche auf XING im Business zu verzichten ist oft ein größerer Verlust, als gar nicht in Netzwerken vertreten zu sein. Dies gilt sowohl für Arbeitnehmerinnen, als auch Freiberufler. Grüsse aus Wien Michael Rajiv Shah

Diese Nachricht wurde von Michael Rajiv SHAH am 04.04.13 (13:37:10) kommentiert.

Lange nimmer so einen Schmarrn gelesen. Als ob Xing je eine Konkurrenz zu facebook war?! Erst redet der Autor von rückläufigen Social Media Zahlen und wundert sich dann warum Xing trotzdem konstant bleibt. Xing war schon immer ein Buisness Netzwerk und wollte auch noch nie etwas anderes sein: Seriös. Xing ist Geschäftlich und facebook ist privat. Dass sich das manchmal überschneidet wenn amn sich gut versteht ist doch schön aber sonst gibt es da eine klare Trennung. Und genau weil es eben so viele “Hemdträger” gibt die das nutzen wird es auch weiterhin Erfolg haben und die Leute werden wegen der garantierten Seriosität auchd afür zaheln. Die xing app ist der facebook app übrigens einen Schritt voraus: Die Xing app zeigt Geburtstage direkt an, die facebook app nicht sondern nur auf der normalen und der mobilen Homepage.

Diese Nachricht wurde von Michael Maier am 04.04.13 (14:07:20) kommentiert.

- 15% Aktivitätsstatus - 1,81 ProfilbesucherInnen pro Tag seit 09/05 - Rudimentäre Profilinhalte - Fehlende Über-Mich-Seite Schuldig im Sinne der Anklage. ;)

Diese Nachricht wurde von Jürgen Vielmeier am 04.04.13 (14:57:06) kommentiert.

Für mich war Xing auch nie mehr als ein winziger Punkt um Business Kontakte aufzubauen und was meiner Meinung auch nie richtig funktioniert hat und benutze es daher auch nicht mehr. Der zweite Punkt ist das Social Networks auch schon jetzt nicht mehr interessant sind...was am Anfang neu und toll war ist nun nur noch lästig uns zuviel Input. Man muss und will nicht alles wissen!

Diese Nachricht wurde von Wim am 05.04.13 (10:22:02) kommentiert.

1:1 Ein schönes Learning wäre zukünftig auch auf Twitter die Leute zu fragen (direkt anzusprechen), die und deren Kunden die jeweilige Plattform erfolgreich nutzen. ;-) Danke für den Humor. LG aus Wien

Diese Nachricht wurde von Michael Rajiv SHAH am 05.04.13 (10:56:28) kommentiert.

Tech-Journalist(!) schreibt über seine Nutzung von XING ... Bis zu meinem Geburtstag im März hatte ich das Kontaktnetzwerk in diesem Jahr überhaupt noch nicht angesteuert und ich ärgerte mich trotz der Freude über einige Geburtstagsgrüße, dass ich Xing erst aufrufen musste, um sie zu lesen. ... Meine Lieblingsfunktion der neuen Xing-iPad-App: der Geburtstagskalender..... aber gerade die Tatsache, dass hier eine Vielzahl meiner Kontakte mit Geburtsdatum und -jahr aufgelistet wird, lässt mich wiederkommen. So alt ist derjenige also. Interessant. ... Ja, stimmt: Das ist wirklich interessant, wie ein Tech-Autor von Netzwertig XING nutzt. Solche Autoren bzw. Artikel sind mehr ein Abgesang auf Netzwertig. Gut, dass so gut fast alle Kommentare als Korrektiv zum eigentlichem Thema wirken. Danke dafür!

Diese Nachricht wurde von Erich am 05.04.13 (13:20:32) kommentiert.

"Tech-Journalist(!) schreibt über seine Nutzung von XING" Verstehe den vermeintlichen Widerspruch darin nicht so ganz. "Gut, dass so gut fast alle Kommentare als Korrektiv zum eigentlichem Thema wirken." Ist das so? "Solche Autoren bzw. Artikel sind mehr ein Abgesang auf Netzwertig." Weil Tech-Autoren hier nicht hingehören oder warum noch mal genau?

Diese Nachricht wurde von Jürgen Vielmeier am 05.04.13 (13:31:01) kommentiert.

@Jürgen Vielmeier "Verstehe den vermeintlichen Widerspruch darin nicht so ganz." Das ist ja auch anscheinend das Problem.

Diese Nachricht wurde von Erich am 05.04.13 (14:21:04) kommentiert.

Es gibt da ein Problem?

Diese Nachricht wurde von Jürgen Vielmeier am 05.04.13 (14:33:02) kommentiert.

...offensichtlich nicht für den Autoren selbst. Also: Weiter so!

Diese Nachricht wurde von Erich am 05.04.13 (15:00:25) kommentiert.

"Und wenn sowohl Facebook als auch Xing einen Adressspeicher und einen Geburtstagskalender haben, dann spricht mehr dafür, Facebook in dieser Angelegenheit zu nutzen." In dieser Aussage, fehlt der entscheidende Punkt, der zur Schlussfolgerung führt! Die Aussage könnte man - auch innerhalb ihres Kontextes - ganz genauso pro-XING formulieren. Und Leser, die schon mehrere meiner Kommentare hier gelesen haben, die wissen wie sehr ich solche Null-Aussagen liebe ;-) Ganz im Ernst, hier ist zwar ein Abgesang auf XING herauszulesen, aber die angebrachten Argumente taugen nichts.

Diese Nachricht wurde von Robert Frunzke am 05.04.13 (23:47:16) kommentiert.

Sehr guter Aspekt!

Diese Nachricht wurde von Torsten Schreiber am 07.04.13 (00:49:25) kommentiert.

Bei manchen Schreibern habe ich das Gefühl, dass sie zwar von Xing begeistert sind, was ihr gutes Recht ist, aber sie von facebook wenig bis keine Ahnung haben, wenn sie sich so negativ darüber auslassen. Es hat beides Vor- und Nachteile. Leider überwiegen die Nachteile in Xing etwas, was mein bewusster Spaziergang durch die Foren sich dieses Wochenende leider bestätigt hat. Da ich die meisten Kontakte in Xing früher in Fachforen bekommen habe, bekomme ich heute die Xing-Kontakte nach interessantem Austausch in facebook. Letztendlich scheint die Intention, die man mit social media verbindet, doch ausschlaggebend zu sein. Xing hat als reines Geschäftsforum im Grunde ein tolles Alleinstellungsmerkmal, das es nicht mehr wie zu OpenBC-Zeiten zu nutzen weiß.

Diese Nachricht wurde von Astrid Radtke am 07.04.13 (15:21:42) kommentiert.

Leider stimmt dies überwiegend. Ein grosser Teil der (Gruppen-) Kommunikation für die es vor Facebook ausschliesslich openBC im deutschsprachigen Raum gab auf FB und andere Netzwerke abgewandert. Da ich besonders den Österreichischen Raum seit 2009 analysiere und dokumentiere, kann ich dies mit Daten aus den Top 150 Gruppen dokumentieren. 2010-2011 ➜ minus 41,65% Postings und 2011-2012 ➜ weitere minus 29,03% Postings. Ich bin gespannt welche Veränderung es von 2012 auf 2013 (im Mai) ergeben wird. http://www.networkfinder.cc/tag/xing-gruppen/ Grüsse aus Wien Michael Rajiv Shah

Diese Nachricht wurde von Michael Rajiv SHAH am 08.04.13 (07:12:21) kommentiert.

Ich mache mich ja gerne unbeliebt: @Asrid: Zweit- und Drittklassige Unternehmer? AHA! Dann gucken wir uns alle doch mal dein "Unternehmen" an... Du warst nicht mal in der Lage eine GmbH oder auch nur UG hinzustellen, aber dich hier über andere "Zweit- und Drittklassige"-Unternehmer auslassen. Unfassbar. Wie war das: Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen, ein Spruch den du als AAA-Unternehmerin natürlich kennst...

Diese Nachricht wurde von Vomitorium am 10.04.13 (13:54:44) kommentiert.

Was ist ein Vomitorium? Mit Verlaub: zum Kotzen. Es ist ein Gemach, in dem Kotzbrocken ausliegen. Dass sich jemand _das_ als Nick wählt, spricht – glaube ich – für sich. Der Kommentar ist denn auch nicht so qualifiziert, dass es sich lohnen würde, inhaltlich darauf einzugehen.

Diese Nachricht wurde von Ulf J. Froitzheim am 11.04.13 (07:42:18) kommentiert.

Nein Ulf, da liegst du falsch. Vielleicht solltest du mal in alten Wörterbüchern nachschlagen. Aber wenn der Kommentar so schlecht ist- warum reagierst du denn darauf überhaupt, mh? Aber für dich nochmal: Wer sich wie die Dame da oben so weit aus dem Fenster lehnt, muss liefern. Ganz einfach.

Diese Nachricht wurde von Vomitorium am 11.04.13 (11:05:10) kommentiert.

Offenbar hat sich da einer gewaltig auf den Schlips getreten gefühlt. Trollig (Absicht) ist, dass dieser "Herr" noch nie etwas von Einzelunternehmen oder zweitklassiger GmbH gehört hat. Ich habe mich über Ihre Bemerkung gefreut! Der Rest fällt unter Island.

Diese Nachricht wurde von Astrid Radtke am 11.04.13 (11:36:34) kommentiert.

Liebe Astrid, nein, fühle ich mich nicht, da ich kein Unternehmer bin, sondern Angestellter. Wo ich mir aber auf den "Schlips" getreten fühle, ist, wenn sich jemand (wie du oben) so weit aus dem Fenster lehnt, auf die anderen zeigt, aber dann selber nur Heissluft produzieren kann. Einzelunternehmer - gut, dann bist du ebenfalls nur genauso zweit- und drittklassig, wie du die "anderen" auf Xing genannt hast. Das fällt dir jetzt etwas schwerer, einzugestehen, ne? ;-) Wie schon gesagt: Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen. Wenn du schon andere so bezeichnest, dann solltest du entsprechend besser sein. Das ist jedoch nicht erkennbar... (schon gar nicht als "Einzelunternehmerin" - und das auch noch voller Stolz mit kompletter Haftung des vollständigen Privatvermögens *lach) Dieses minimale Niveau an Introspektion solltest du schon haben, leider zeigt dein obiger Kommentar dass wir uns bei dir getäuscht haben.

Diese Nachricht wurde von Vomitorium am 11.04.13 (12:29:27) kommentiert.

Sehr geehrter Herr Vomitorium, offenbar sind Sie des Lesens nicht mächtig. Sonst würden sie meinen ersten Beitrag nicht entsprechend bewerten. Zudem ist die Güte eines Unternehmens nicht abhängig von irgendeiner Firmierung. Wenn Sie das nicht wissen, ist es gut, wenn Sie nur Angestellter sind. Mit Ihren Beiträgen zeigen Sie, dass sie von der Materie der Selbstständigkeit wenig Ahnung haben. Im Übrigen danke ich Ihnen für Werbung für meinen Blog mit den nun erhöhten Aufrufzahlen ;)

Diese Nachricht wurde von Astrid Radtke am 11.04.13 (12:39:33) kommentiert.

Liebe Astrid, offensichtlich habe ich (leider) doch mehr Ahnung als du: Ich kann nämlich Firmierung und Rechtsform auseinander halten, daran bist du bisher gescheitert. Die Güte eines Unternehmens ist sicherlich nicht VON DER RECHTSFORM abhängig, richtig - wird aber im Allgemeinen sehr wohl als Ausdruck der Seriosität sowie Professionalität gesehen und bewertet. Oder willst du das jetzt bestreiten, nur weil es nicht in deine Welt passt? Die FIRMIERUNG hingegen hat noch weniger Einfluss. Daher nochmal: Als AAA-Unternehmerin solltest du das alles selbst wissen. Nochmal zu deinem Beitrag am Anfang: Wenn jemand die anderen als zweit- und drittklassig bezeichnet, sollte er zumindest dazu stehen und besser sein und irgendeine Form der Legitimation zu dieser Aussage haben. Jemand der ne 1-Mann-Blog-Butze betreibt, hat diese in meinen Augen nicht. Und auch wenn es dazu wenig Feedback anderer geben sollte, bin ich mir sehr sicher, dass andere dies genauso bewerten. Ach ja: Was du ebenfalls als AAA-Unternehmerin wissen solltest, ist, dass Selbständigkeit und Unternehmertum zwei *völlig* getrennte Themen sind. Aber so wie ich dich kenne, wirst du das jetzt auch wieder abstreiten. (^^ Scheint irgendwie ein gängiges Phänomen bei Pädagogen zu sein, alles abzustreiten, was einem gegen den Strich geht)

Diese Nachricht wurde von Vomitorium am 12.04.13 (12:42:56) kommentiert.

"Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen (xingeln)." Arthur Schopenhauer Hallo, als Künstler nutze ich Xing seit einem Jahr sehr erfolgreich. Xing hat mir viele neue und gute Kontakte gebracht. Leider kann ich dort in meinen Beiträgen meine philosophischen Bilder mit Sprüchen nicht zeigen. Das ist für mich ein grosser Nachteil gegenüber Facebook. Schöne Grüsse aus München Rainer Ostendorf

Diese Nachricht wurde von Rainer Ostendorf am 02.05.13 (11:40:44) kommentiert.
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