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17.12.14Leser-Kommentare

Sicherheit bieten nur professionelle Datacenter

Datenklau und verlorene Datensätze haben für Unternehmen oft dramatische Folgen. Silvan Wyser, Marketingchef der GIA Informatik AG in Oftringen, kennt die möglichen Lösungen.

Die GIA Informatik AG, im Bild Marketingchef Silvan Wyser, beschäftigt in Oftringen 145 Mitarbeitende. Die GIA Informatik AG, im Bild Marketingchef Silvan Wyser, beschäftigt in Oftringen 145 Mitarbeitende.

Silvan Wyser, warum ist die Datenhaltung für Unternehmen heutzutage so wichtig?

Wenn wir nicht jederzeit und von überall uneingeschränkten Zugriff auf die Daten haben, können wir im globalen Wettbewerb nicht mithalten. Umso zentraler ist auch der Schutz dieser Daten.

Welches ist das Qualitätsmerkmal der Schweiz?

IT-Experten raten klar ab, Daten in der Cloud mit Standort Amerika zu unterhalten, da die US-Behörden diese lesen und sammeln können. Die Schweiz hat bezüglich Sicherheit den Vorteil, dass sie kein Abkommen über den automatischen Datenaustausch mit den USA hat und auch nicht Mitglied der EU ist.

Das sichere Speichern von wichtigen Daten wird zum neuen Schweizer Standortvorteil. Das sichere Speichern von wichtigen Daten wird zum neuen Schweizer Standortvorteil.

Wie können Firmen heute einem grossen Datenverlust vorbeugen?

Vorkehrungen sind wichtig, da Systemunterbrüche viel Geld kosten können und die überwiegende Mehrheit der Unternehmen davon betroffen sind. Hier hilft «Disaster Recovery»; so nennt man die Massnahmen zur Wiederherstellung der Datensätze und zur Vermeidung von Ausfallzeiten. Wir bieten unseren Kunden zudem einen speziellen Notbetrieb der wichtigsten Systeme an und ermöglichen so ein normales Weiterarbeiten.

Worauf müssen Unternehmen in Zukunft besonders achten?

Sicherheit können nur IT-Provider liefern, die professionelle Datacenter in eigenen Gebäuden mit viel Platz für grosse Datenvolumen bieten. Solche Einrichtungen eignen sich wesentlich besser als ein Serverraum im Keller eines Unternehmens oder fremde Rechenzentren mit unklaren Besitzverhältnissen.

www.gia.ch

Kommentare

  • Gerald Mann

    11.05.15 (12:07:38)

    Der Autor hat mit seiner Aussage "dass sie kein Abkommen über den automatischen Datenaustausch mit den USA hat und auch nicht Mitglied der EU ist" erst einmal recht.
    Wenn wir die Unterlagen von Herrn Snowden aber richtig deuten, sitzt die NSA nicht an den Rechner selbst sondern an den Knotenpunkten z.B. Level3 Frankfurt.

    Und wer hätte das gedacht hier läuft auch ein Großteil des Traffics von DE nach CH durch.

    Im Übertragenen sinn regen wir (vielleicht) von einer Ritterburg in der Schweiz. Aber der weg dahin führt an so vielen dunklen Ecken vorbei...

  • Patrick

    12.05.15 (19:04:24)

    Herr Wyser hat aus meiner Sicht mit seinen Aussagen den Nagel so ziemlich auf den Kopf getroffen. Klar klingt dies erstmal relativ strikt, aber so ist ja leider nun mal.

  • Willi Kuba

    28.05.15 (10:15:49)

    Ich denke der Artikel hat durchaus sehr interessante Aspekte.
    Gerade die Referenz zur Schweiz finde ich passend und argumentativ sehr wertvoll.




    http://dentaco.de/de_DE/

  • Merath

    09.07.15 (00:55:04)

    "IT-Experten raten klar ab, Daten in der Cloud mit Standort Amerika zu unterhalten, da die US-Behörden diese lesen und sammeln können. Die Schweiz hat bezüglich Sicherheit den Vorteil, dass sie kein Abkommen über den automatischen Datenaustausch mit den USA hat und auch nicht Mitglied der EU ist."

    Die Schweiz ist aus meiner Sicht viel zu unsicher. Deutlich sicherer sind die Daten auf asiatischen Servern. Zb in Hongkong oder Singapur. Da geht nichts verloren.

  • AlleCodes

    19.08.15 (08:15:58)

    "Die Schweiz hat bezüglich Sicherheit den Vorteil, dass sie kein Abkommen über den automatischen Datenaustausch mit den USA hat und auch nicht Mitglied der EU ist." Ich glaube nicht, Schweiz ist sicher. Gefahr ist überall. Die Vereinigten Staaten haben auch einige Probleme.

  • Norbert Allmayer

    22.09.15 (16:15:54)

    zu hundert Prozent zustimmen, toller Beitrag

  • Markus Turezig

    24.09.15 (15:10:24)

    Laien bieten nicht so guten Schutz.

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