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05.01.11Leser-Kommentare

Sellaround.net: Onlineshop in Widget-Form

Mit Hilfe von Sellaround.net aus Stuttgart können Nutzer in wenigen Schritten Mini-Onlineshops anlegen, eigene Produkte verkaufen und über Widgets im Web verbreiten. Auch der Weiterverkauf fremder Angebote ist möglich.

 

In unserer Liste mit 20 Webdiensten, die das Zeug zur nächsten Lieblingsapp haben, tauchte unter anderem tinypay.me auf, ein US-Dienst, der jedem Webnutzer innerhalb von 60 Sekunden das Einrichten eines eigenen Onlineshops erlaubt. In den Kommentaren fiel die berechtigte Kritik, dass derartige US-Shoplösungen zumeist nicht die in Deutschland erforderlichen strengen rechtlichen Rahmenbedingungen erfüllen und deshalb für hiesige Nutzer nur bedingt zu empfehlen sind.

Glücklicherweise gibt es jetzt auch eine lokale Alternative: deutsche-startups.de berichtete gestern über Sellaround.net, einen jungen Service aus Stuttgart, der einem ähnlichen Prinzip folgt wie tinypay.me (lest das, bevor ihr "Copycat" ruft).

Mit Hilfe von Sellaround.net können Verkäufer in wenigen Schritten physische oder digitale Produkte online anpreisen. Jeder Verkäufer erhält eine Microsite mit den angebotenen Produkten, die sich in Widget-Form in externe Sites sowie bei Facebook integrieren lassen. Das Widget fungiert dabei gleichzeitig als Präsentations- sowie Bestellfläche. Der Käufer bezahlt via Paypal.

Nur bei einer erfolgten Transaktion berechnet Sellaround.net eine Vermittlungsgebühr von 6 Prozent (bis zum 31. Januar entfällt diese ganz.)

Während das Prinzip von Sellaround.net dem von tinypay.me ähnlich ist, fehlt bei dem US-Dienst bisher die Widget-Option. Auch der Homepagebaukasten Jimdo bietet eine kostenlose und simple Shoplösung, allerdings ebenfalls ohne Widgets und zudem als Teil der zu gestaltenden Jimdo-Website.

Eine weitere Eigenheit von Sellaround.net ist die Möglichkeit des Weiterverkaufens der von anderen angebotenen Güter auf der eigenen Website. Seitenbetreiber, die selbst keine Produkte anbieten, aber mit ihrer Site Geld verdienen möchten, können die Widgets von existierenden Verkäufern auf ihrer Site einbinden und dadurch Verkaufsprovisionen erzielen.

Für 2011 geplant ist unter anderem ein App-Store, über den Sellaround.net-Verkäufer Spezialfunktionen für ihre Verkaufskampagnen freischalten können.

Sellaround.net, das auf Deutsch und Englisch angeboten wird, überzeugt nicht nur durch eine gelungene Umsetzung der Mini-Shop und Wiederverkäufer-Idee, sondern auch durch eine ansehnliche Oberfläche sowie eine gelungene Eigenpräsentation. Kurzum: Ein Dienst, dem eine erfolgreiche Zukunft bevorstehen könnte!

Update: Wer über Sellaround.net Produkte verkaufen möchte, sollte sich innerhalb Deutschlands über die rechtlichen Voraussetzungen und Kennzeichnungspflichten im Klaren sein. Einige Tipps dazu gibt es hier.

Link: Sellaround.net

Kommentare

  • tm78654

    05.01.11 (12:00:37)

    Schade das die Bezahlung nur über Paypal erfolgen kann. In Deutschland hat der Dienst nicht gerade eine hoher Anhängerschaft und ich selbst versuche es eigentlich auch immer zu vermeiden. Wann werden weitere Zahlungsmöglichkeiten implementiert? Schon was bekannt?

  • BW

    05.01.11 (12:11:59)

    Der ganze Dienst hat ein knallhartes K.O. Kriterium: Es werden keine Versandkosten, keine Widerrufsbelehrung, kein Impressum, keine AGB, kein MwSt.-Hinweis angezeigt. Damit ist dieses Tool für den deutschen Markt zumindest für gewerbliche Verkäufer nicht einsetzbar! Riesengroße Abmahngefahr!

  • DW

    05.01.11 (12:44:52)

    @BW ja das war bei uns der grund wieso wir sellaround nicht einsetzen! besonders flexibel ist das tool ja leider auch nicht und auf eine anfrage habe ich seit mittlerweile 3 wochen noch keine antwort bekommen... wir denken im moment über shopshare nach - das ist wohl die einzige lösung auf facebook die man in de einsetzen kann - hat schon jemand erfahrungswerte dazu?

  • BW

    05.01.11 (12:50:58)

    Was mir auffällt: Der Autor hat ja das Problem schon bei tinypay.me beschrieben. Es war ihm also anscheinend die Problematik bekannt. Obwohl die gleiche Problematik auch bei sellaround vorliegt, wird dieses Widget jetzt in den höchsten Tönen gelobt, obwohl die Anwendung den direkten Weg in die Abmahnhölle bedeutet. Hier erwarte ich mal eine etwas sensiblere Berichterstattung. Man kann nun mal bei solchen Tools nicht die rechtlichen Rahmenbedinungen ausblenden. Hier werden vielleicht aufgrund dieser Berichterstattung Dutzende von Händlern in eine Abmahnfalle gejagt. Die sollen von Sellaround mal keine Iphone-App planen sondern das Tool in Zusammenarbeit mit einem Rechtsanwalt mal so gestalten, dass man es überhaupt einsetzen kann. So hat der Dienst nämlich überhaupt keine Zukunft!

  • Martin Weigert

    05.01.11 (13:14:56)

    Ich zitiere die FAQ: Was hat es mit der Verkäufer-AGB auf sich? Durch die Verkäufer-AGB ermöglichen wir es Verkäufern Ihre eigene AGB zu definieren. Sollte diese nicht ausgefüllt sein, gelten die jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen des Landes. Was hat es mit der Verkäufer-Datenschutzerklärung auf sich? Durch die Verkäufer-Datenschutzerklärung ermöglichen wir es Verkäufern Ihre eigene Datenschutzerkläung zu definieren. Sollte diese nicht ausgefüllt sein, gelten die jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen des Landes. Was hat es mit dem Verkäufer-Impressum auf sich? Durch das Verkäufer-Impressum ermöglichen wir es Verkäufern Ihr eigenes Impressum zu definieren. Sollte diese nicht ausgefüllt sein, gelten die jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen des Landes. Es gibt also durchaus die Möglichkeit, die entsprechenden Angaben bereitzustellen. Aber ich ergänze den Artikel noch mit einem entsprechend Hinweis, die Rechtslage zu bedenken.

  • BW

    05.01.11 (13:21:09)

    Nein, ist alles nicht rechtskonform... Es fängt bei den Versandkosten an, die zwingend vor dem Einleiten des Bestellvorganges transparent dargestellt werden. Hier werden die Versandkosten erst nach dem Einleiten des Bestellvorganges angezeigt. Analoges gilt für das Impressum, welches deutlich mit einem sprechenden Link erreichbar sein muss. Widerrufsrecht, Zustandekommen des Vertrages, evtl. Grundpreisangaben. Alles nicht gesetzeskonform - egal was die in ihren FAQ zu dem Thema zum besten geben. Allein schon die Ausführungen zum Impressum, dass wenn dieses nicht ausgefüllt ist die jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen des Landes gelten - Haarsträubender Blödsinn!!!

  • Martin Weigert

    05.01.11 (13:36:12)

    Eventuell äussert sich ja jemand von Sellaround dazu. Davon abgesehen ein schönes Beispiel dafür, wie Bürokratie und Regelwahn zum Hindernis für Innovation im Netz werden.

  • BW

    05.01.11 (13:42:52)

    Nein, das ist kein schönes Beispiel für Bürokratie und Regelungswahn. Das ist ein Paradebeispiel, wie US-amerikanische Unternehmen in Deutschland Produkte anbieten, die rechtlich nicht ausgereift sind. Wir haben hier nun mal bestimmte Verbraucherschützende Normen, die durchaus ihren Sinn haben. Wenn ich im Netz etwas einkaufen will, dann will ich schon wissen, wieviel Versandkosten fallen an, wer wird mein Vertragspartner und unter welchen Bedingungen. Da programmiert jetzt so ein Unternehmen lustig drauf los und bekommt durchaus ein ansprechendes Ergebnis hin, sorgt sich um die Einbdindung in Facebook, Twitter etc. pp. - aber bekommt einfachste rechtliche Basics nicht geregelt. Und das ist auch alles kein Hexenwerk - läßt sich mit 3-4 richtig platzierten Links auf Unterseiten alles wunderbar regeln... Jeder regt sich auf über Dioxin in Hühnereier und Download-Abzocke, und bemängelt hier den Verbraucherschutz und fehlende Kontrollen oder Gesetze, aber wo die Gesetze da sind und nicht angewendet werden, da ist es dann auf einmal Bürokratie und Regelungswahn...

  • Hendrik Maat

    05.01.11 (13:47:45)

    Hallo zusammen! Mein Name ist Hendrik Maat und ich bin einer der Gründer von ShopShare. An dieser Stelle möchte ich gerne etwas zu dieser Diskussion sagen. Sellaround ist ein netter Ansatz um Kampagnen über Kanäle zu streuen. Für mich persönlich kommt da nur die Frage ob es das Ziel sein kann wenige Produkte anzubieten statt den ganzen Shop zu vermarken. Ich glaube hierdurch wird der Streuverlust extrem hoch sein. Wie man als deutscher Hersteller, auf dem deutschen markt eine E-Commerce Software veröffentlichen kann ohne sich dabei Gedanken über die Rechtslage zu machen ist mir allerdings wirklich ein Rätsel. Wie sollen seriöse Online-Händler einen Zugang zu F-Commerce finden wenn es Anbieter gibt die sorglos Abmahnungen ihrer Kunden riskieren? @DW: Da hier die Frage nach ShopShare aufgetaucht ist möchte ich auch dazu etwas sagen – bei ShopShare haben wir von Anfang an in die Richtung absolute Rechtssicherheit entwickelt, was uns letztendlich eine Vorzertifizierung unserer Shop-Lösung durch Trusted Shops und in weiterer Folge namhafte Kunden wie Johann Lafer einbrachte. Kontaktieren Sie uns doch auf Facebook oder über unsere Webseite und wir beraten Sie gerne in allen Belangen!

  • Martin Weigert

    05.01.11 (13:54:03)

    Die stetige Gefahr einer Abmahnung bei Aktivitäten im deutschen Web zeigt, dass der vermeintliche Schutz weit über das Ziel hinausschiesst bzw. an anderer Stelle Opfer fordert (oder dass das Rechtssystem defekt ist). Letztlich ist es eine Medaille mit zwei Seiten.

  • BW

    05.01.11 (13:59:28)

    Vielleicht würde es weniger Dioxin in Hühnereiern geben, wenn man das Abmahnsystem auch auf diesen Bereich erweitert und das damit von den Händen der Behörden in die Hände der Wettbewerber gibt... Jede Medaille hat zwei Seiten... Ein vermeintlich (oder auch nur subjektiv empfundenes) defektes Rechtssystem rechtfertigt in keinem Fall ein defektes Tool.

  • Martin Weigert

    05.01.11 (14:02:19)

    Vermutlich gäbe es dann bald gar keine Hühnereier mehr, weil sich alle Hersteller vor den Abmahnungen der Konkurrenz fürchten würden ;) Bzgl Sellaround nein offenbar besteht da in der Tat Nachbesserungsbedarf, weshalb ich dir auch für deinen Hinweis dankbar bin!

  • BW

    05.01.11 (14:04:30)

    Ach wenn es danach geht, dann dürfte es eigentlich auch schon längst keinen Ecommerce mehr geben, weil sich ja alle Online-Händler vor den Abmahnungen der Konkurrenz fürchten...

  • Hendrik Maat

    05.01.11 (14:06:37)

    Bring it on...

  • Martin Weigert

    05.01.11 (14:07:22)

    Du weißt ja nicht, wie groß die Zahl der Ideen (im E-Commerce und anderen Sektoren der Internetwirtschaft) ist, die wegen juristischer Unsicherheiten NICHT entstehen.

  • Martin Weigert

    05.01.11 (14:08:37)

    Ich hoffe, Sellaround äußert sich.

  • BW

    05.01.11 (14:12:26)

    Wenn man mal akzeptiert, dass es im Leben nirgendwo eine 100%ige Sicherheit gibt. Wenn man akzeptiert, dass es somit auch im Ecommerce keine 100%ige Rechtssicherheit gibt. Dann stellt sich für mich die Frage, warum Ideen im Ecommerce an einer 2%igen Rechtsunsicherheit scheitern? Nur wenn sich Ecommerce-Unternehmen noch nicht mal bemühen, die 98 % vorhandene Rechtssicherheit umzusetzen, dann werden eben diese Ecommerce-Unternehmen daran scheitern. Die scheitern nicht an der Rechtsunsicherheit, sondern weil sie rechtssichere Dinge nicht umgesetzt bekommen.

  • Martin Weigert

    05.01.11 (14:14:00)

    Jo im letzten Punkt sind wir uns ja einig.

  • Hendrik Maat

    05.01.11 (14:29:58)

    Das bezweifele ich mal stark. Ich habe die auch schon gefragt warum sie unsere Referenzkunden der Reihe nach anrufen und versuchen Sellaround zu verkaufen, aber da haben sie sich auch nicht geäußert, obwohl das Tagelang bei denen in der Pinnwand stand.

  • Robert (WebsiteToolTester)

    05.01.11 (14:47:23)

    Ich hatte in meinem Blog ja verschiedene Shop-Baukasten getestet. Ob es ein zweites Land gibt, in dem man so hohe Auflagen erfüllen muss und gleichzeitig so viel riskiert (>Abmahnung) wenn man sie nicht erfüllt, würde mich schon mal interessieren. Was ich persönlich bei Sellaround gesehen habe, ist halt, dass der übliche Hinweis (inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten) nicht beim Preis dabei steht - Beispiel: http://web.sellaround.net/008e Ob das tatsächlich zu einer Abmahnung führen könnte, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass Sellaround das relativ problemlos nachbessern kann. Ansonsten sieht das Tool ja recht schick aus und ist sicher eine gute Sache für viele Blogger.

  • Robert (WebsiteToolTester)

    05.01.11 (14:52:03)

    Referenzkunden des Wettbewerbs durchzuklingeln ist natürlich schon ein übler Stil. Es wird Zeit, dass sich jemand von Sellaround zu Wort meldet, denn ich denke, dass dieser Beitrag noch sehr lange weit oben stehen wird, wenn man nach Sellaround googelt :)

  • BW

    05.01.11 (14:55:12)

    Das ist ja im wesentlichen einheitliches EU-Recht welches in allen Ländern der EU gilt. Unterschiedlich sind die Sanktionsmöglichkeiten. In GB gibt es eine zentrale Wettbewerbsbehörde, die das mit aller Härte und Bußgelder verfolgt. In Frankreich sind Verstösse strafrechtlich relevant und werden dort von den Staatsanwälten verfolgt und mit Geldstrafe belegt. Da riskiert man als Online-Händler bei fortwährenden Verstössen durch aus auch Haftstrafen. Aber es bringt uns in der Diskussion nicht weiter, wenn wir hier uns immer mit anderen Ländern vergleichen. Wie Goethe schon sagte: "Wer mit den Gesetzen nicht einverstanden ist, der muss die Gegend verlassen in der sie gelten." Und so schlecht ist der Ecommerce-Standort Deutschland doch wirklich nicht - oder? Bei den Versandkosten und MwSt.-Hinweis bin ich mir ziemlich sicher, dass dies abgemahnt werden kann. Ebenso beim fehlendem Impressums-Link oder beim Widerrufsrecht oder beim Hinweis auf das Zustandekommen des Vertrages usw. usf. Da sind mehrere Angriffspunkte... Und natürlich läßt sich das alles Problemlos nachbessern - das ist alles kein Hexenwerk - man muss es nur tun!

  • Robert (WebsiteToolTester)

    05.01.11 (15:00:22)

    “Wer mit den Gesetzen nicht einverstanden ist, der muss die Gegend verlassen in der sie gelten.” Dann muss man ja gleich die ganze EU verlassen ;) Nein im Ernst, danke für die Einblicke in die anderen Rechtssysteme.

  • BW

    05.01.11 (15:14:47)

    Das habe ich jetzt gerade bei der Diskussion auf einem anderen Blog entdeckt: "Die Gefahr ist glaube ich auch groß, dass es später heißt “Ich habe auf deinem Blog ABC das Produkt XYZ bestellt und es wurde nicht geliefert, ist defekt, möchte ich umtauschen etc.”, da man als eigentlicher Verkäufer angesehen wird. Ich glaube es wird oft vergessen, dass die ganz große Mehrheit der Internetnutzer eben NICHT alle Zusammenhänge im Hintergrund erkennen und so z.B. ein Widget auf einem Blog von einer ganz anderen Seite stammt." Das macht z.B. ganz deutlich wie wichtig es bei so einem Widget das Impressum deutlichst darzustellen.

  • Martin Weigert

    05.01.11 (15:26:04)

    Guter Gedankengang. Von dieser Reaktion einiger User ist wohl auszugehen.

  • BW

    05.01.11 (15:29:41)

    Siehst du! Man müßte unter diesem Aspekt eigentlich die "Regelungswut" des Gesetzgebers noch deutlich überschreiten. Es reicht dann wohl nicht mehr nur ein klitzekleiner Impressums-Link unten im Fuss, sondern man muss das prägnant darstellen.

  • Alexander Hüsing

    05.01.11 (18:51:57)

    Das besagte Zitat "Die Gefahr ist glaube ich auch groß, dass es später heißt" stammt übigens aus den Kommentaren bei deutsche-startups.de. Dort hat ein gewisser Ulli sich so geäußert. http://www.deutsche-startups.de/2011/01/04/sellaround-macht-widgets-zu-mini-shops/ Nur damit der Verfasser auch korrekt genannt wird...

  • Martin Weigert

    06.01.11 (00:58:07)

    Nur weil es eine Problematik gibt, würde ich daraus nicht automatisch den Schluss ziehen, dass der Gesetzgeber ran muss. Häufig löst das Markt das Problem selbst. In diesem Fall indem Seitenbetreiber das Widget entfernen würden, nachdem sie von der Verwirrung der User in Bezug auf den Anbieter hinter der Verkaufsaktion hingewiesen worden sind (wenn wir mal das Abmahnthema außen vorlassen)

  • BW

    06.01.11 (08:24:52)

    Ich habe hier ja auch nicht nach schärferen Gesetzen gerufen. Es hier ja so, dass der Gesetzgeber in seiner "Regelungswut" nur einen Mindeststandard definiert hat. Jetzt zeigt sich an einem Beispiel in der Praxis, das dieser gesetzliche Mindeststandard im konkreten Fall evtl. gar nicht ausreichend ist. Hier ist dann der Anbieter gefordert aus Usability-Gründen, eine Lösung zu schaffen, die über die durch die gesetzliche "Regelungswut" entstandenen Mindeststandard hinaus gehen muss.

  • Hendrik Maat

    06.01.11 (10:08:56)

    Vielleicht ist es nicht das Gesetz was in der Mindestvorraussetzung nicht ausreicht. Vielleicht liegt hier schon in das Anbieten von Produkte auf Fremder Webseiten ein Verstoß vor. Dies wurde nämlich heissen das es so und so 2 verschiedenen Impressum gibt auf diese Seite. Für mich wurde da immer der Domaininhaber der Anspruchspartner sein bei Probleme. Und weil Sellaround offensichtlich nicht mal die mühe gemacht hat sich zu informieren über die reguläire Gesetze, behaupte ich mal das Sie auch hier nicht mal die geringste Gedanken gemacht haben ob dies überhaupt gestztkonform durchführbar ist und ob die Kunden einen Abmahnungswelle ausgesetzt wird oder nicht! Mir kommt der Vermutung das die Firma eine Scheinfirma ist und mit Deutschland gar nichts am Hut hat und einfach von Amerika operiert und meind mal schnell den deutschen Markt erobern zu können. Der Fakt das sie offensichtlich nicht Reagieren auf Anfragen, Beschwerden oder Diskussionen im Netzt an verschiedenen stellen nicht Teilnehmen unterstreicht diese Behauptung. Ich bin jedenfalls mal gespannt auf der erste die das Tool in Deutschland einsetzt.

  • Adrian Thoma

    06.01.11 (13:11:29)

    Hallo zusammen, Entschuldigung, dass wir uns jetzt erst melden, aber man kann die Augen ja nicht überall gleichzeitig haben… Mein Name ist Adrian Thoma, ich bin Geschäftsführer der Maria GmbH aus Stuttgart – definitiv keine Scheinfirma :-) - und wir betreiben sellaround.net. Auf die wichtigsten Punkte will ich kurz eingehen: "Schade das die Bezahlung nur über Paypal erfolgen kann. In Deutschland hat der Dienst nicht gerade eine hoher Anhängerschaft und ich selbst versuche es eigentlich auch immer zu vermeiden." Paypal hat in Deutschland ca. 15 Mio. User, Tendenz steigend. Klar ist das noch keine 100%ige Marktdurchdringung, aber immerhin können User ja auch mit Kreditkarte via Paypal bezahlen. "Es werden keine Versandkosten, keine Widerrufsbelehrung, kein Impressum, keine AGB, kein MwSt.-Hinweis angezeigt.Damit ist dieses Tool für den deutschen Markt zumindest für gewerbliche Verkäufer nicht einsetzbar! Riesengroße Abmahngefahr!" Selbstverständlich haben wir kein Interesse an einer vermeintlichen Abmahngefahr für unsere gewerblichen und nicht-gewerblichen User. Deshalb haben wir unseren Registrierungsprozess hinsichtlich der jeweils einschlägigen Pflichtangaben optimiert. Wir bieten jedem User die Möglichkeit Impressum, AGBs, Datenschutzerklärung sowie Widerrufsbelehrung anzugeben und weisen den User auf die erforderlichen Pflichtangaben während des Registrierungsprozesses ausdrücklich hin. User, die diesem Rat folgen, sind absolut rechtssicher. Entgegen einer leider auch hier wieder verbreiteten Fehlinformation gehört die Widerufsbelehrung nur bei Geschäften zwischen Unternehmern und Verbrauchern zu den Pflichtangaben. Ein Zwang zur Verwendung von AGB besteht in keinem Fall! "und auf eine anfrage habe ich seit mittlerweile 3 wochen noch keine antwort bekommen…" Das tut mir wahnsinnig leid. Wir bekommen recht viele Anfragen, was keine Entschuldigung sein soll. Bitte schreiben Sie mir persönlich eine Mail an adrian.thoma@marianetwork.de, ich werde mich darum kümmern. "Es fängt bei den Versandkosten an, die zwingend vor dem Einleiten des Bestellvorganges transparent dargestellt werden. Hier werden die Versandkosten erst nach dem Einleiten des Bestellvorganges angezeigt." Zum Thema Preisangaben im Internet-Versandhandel verweisen wir auf das hier einschlägige BGH-Urteil vom 04.10.2007 (Az. I ZR 143/04). - Nach diesem Urteil des Bundesgerichshofes ist es nach der Preisangabenverordnung gerade nicht zwingend, dass zusätzliche Hinweise auf die Umsatzsteuer und die Liefer- und Versandkosten auf derselben Internetseite gegeben weden müssen, auf der die Ware angeboten und der Preis genannt werde. Nach dem BGH sei jedem Internetnutzer bekannt, dass im Versandhandel neben dem Endpreis üblicherweise Liefer- und Versandkosten anfielen. Jeder Internetnutzer gehe auch selbstverständlich davon aus, dass die angegebenen Preise die Umsatzsteuer enthielten. Es genüge daher, wenn die fraglichen Informationen alsbald sowie leicht erkennbar und gut wahrnehmbar auf einer gesonderten Seite gegeben würden, die der Internetnutzer bei näherer Befassung mit dem Angebot noch vor Einleitung des Bestellvorgangs aufrufen müsse. - Dass bei uns genau dieses Verfahren eingehalten wid, bedarf daher keiner weiteren Erläuterung. Betreffend sämtlicher Äußerungen von Herrn Maat: Ich werde Ihnen - wie schon einmal - persönlich eine Mail schreiben, da ich denke, dass die sachliche Diskussion zwar hierher gehört, die Profilierungsäußerungen allerdings nicht, das ist in meinen Augen schlechter Stil. Beste Grüße, Adrian Thoma

  • BW

    06.01.11 (13:29:51)

    Das zitierte BGH-Urteil weist klipp und klar darauf hin, das Versandkosten zwingend VOR Einleitung des Bestellvorganges ausgewiesen wernden müssen. Entweder in Klarschrift oder mittels "sprechenden Link" oder mit einem Sternchen hinter dem Preis und dann die Erläuterung in der Fußzeile. Der Bestellvorgang wird mit dem Klick auf den Kaufen-Button eingeleitet. Erst NACH dem Klick auf den Kaufen-Button werden die Versandkosten ausgewiesen - also eindeutig NACH dem Einleiten des Bestellvorganges. Da würde ich eine riesen Summe drauf verwetten, dass dies nicht richtig ist. Ein Impressum muss nach gängiger Rechtssprechung innerhalb von nur 2 Klicks erreichbar sein. Auf das Impressum muss mittels sogenannter "sprechender Links" hingewiesen werden. Auch hier wird diesen Anforderung nicht genüge geleistet. Auch hier würde ich eine riesen Summe drauf verwetten, das dies nicht richtig ist. Ich werde an keiner Stelle im Bestellablauf auf das Impressum geführt, auf jeden Fall nicht bei den halben Dutzend Angeboten, die ich jezt überprüft habe. Ob die AGB ausrreichend dargestellt wird und dann auch wirksam in den Kauf eingebunden wird, darüber können wir gerne streiten. Was gar nicht geht, ist das man die Wiederrufsbelehrung nur in die AGB mit einbinden kann. Das ist m.E. falsch. Wenn man es aber so macht, dann muss die Wiederrufsbelehrung am Anfang der AGB und dann durch Fettdruck oder farbliche Unterlegung deutlich herausgestellt werden. Diese Funktionalität fehlt bei Ihrem Tool. Sie haben natürlich recht, dass eine Wiederufsbelehrung nur bei B2C Pflicht ist. Bei C2C brauche ich keine Wiederrufsbelehrung. Für solche Geschäftsbeziehungen ist Ihr Widget somit ausreichend. Jeder der das Widget B2C einsetzt hat ein latentes Problem. Was auch komplett fehlt sind Informationen über das Zustandekommen des Vertrages. Ich werde an jeder Stelle des Bestellvorganges komplett im Dunkeln gelassen, ab welchem Klick jetzt der Kaufvertrag zustande gekommen ist.

  • Hendrik Maat

    06.01.11 (15:33:07)

    Betreffend sämtlicher Äußerungen von Herrn Maat: Ich werde Ihnen – wie schon einmal – persönlich eine Mail schreiben, da ich denke, dass die sachliche Diskussion zwar hierher gehört, die Profilierungsäußerungen allerdings nicht, das ist in meinen Augen schlechter Stil. Weil wir uns eben entsprechend benachteilt fühlten und unsere Kunden sich bei uns über Ihre Anrufe und das senden von Infomarterial beschwert haben, haben wir über alle von Ihre Firma angebotene Kanäle, einschließlich die in Amerika, versucht kontakt auf zu nehmen, aber leider keine Reaktion bekommen. Sie sind eine Firma die in Social Media agiert, zusammen mit der Fakt das Sie sich nicht gemeldet haben, müssen Sie sich nicht wundern das wir uns über Sie in Social Media Äußern und profilieren. Es freut mich sehr das Sie sich jetzt melden, letzendlich sind unsere beiden Firmen mehr oder weniger im gleichen Segment tätig, ja ich glaube sogar das wir uns vervollständigen. Wir sind sehr bemüht die qualität und professionalität am markt zu fördern. Unsere vorzertifizierung bei Trusted Shops zeigt dies. Ich bin der Meinung das nur wenn alle Anbieter direkt vom Anfang an die qualität entsprechend garantieren, die Produkte am Markt angenommen werden. Tun Sie das nicht und werden Händler abgemahnt, ist es für uns alle um so schwieriger dieser Markt auf zu bauen und das vertrauen von Händler und Konsument zu gewinnen. Ich finde das kontern von klare Rechtsvorgaben mit Urteile sehr kontra-produktiv. Sie sollten sich an die Rechtsvorgaben halten nud nicht auf Grund von Urteile eine Ausrede suchen. Ich freue mich auf Ihre EMail!

  • Martin Weigert

    07.01.11 (00:21:24)

    @ Adrian Thoma Es freut mich, dass du dich hier meldest und auf die aufgekommenen Fragen reagierst! Offenkundig ist, dass es unterschiedliche Auslegungen der Rechtslage gibt, was einmal mehr zeigt, wie am Ende eben doch durch Überregulierung zu Unsicherheit und Verwirrung kommt - sowohl für Diensteanbieter, als auch für Verkäufer, die nun natürlich gar nicht wissen, ob und welchen Service sie überhaupt verwenden dürfen. Eine absolute Klärung werden wir hier in den Kommentaren sicher nicht erreichen. Ich nehme an, bei Sellaround wird man die Sachlage nun noch einmal prüfen, und zwischen Sellaround und Shopshare wird es einen direkten Dialog geben. BW, deine Kritik und deine Einwürfe sind mit Sicherheit auch angekommen!

  • Hendrik Maat

    11.01.11 (22:38:03)

    Hier gibt es gerade ein aktueller Artikel betreffend der Rechtssituation: Erster Abmahnung Facebookshop

  • BW

    11.01.11 (22:43:08)

    Man sollte schon bei der Wahrheit bleiben! Es sollten nicht 12.000 € "Abmahnsumme" gezahlt werden, sondern höchstwahrscheinlich Anwaltsgebühren auf Basis von 12.000 € Streitwert, was ein himmelsweiter Unterschied ist. Es bringt nichts, die Diskussion durch Falschaussagen, die ein völlig schiefes Bild geben, unnötig anzuheizen. Panikmache ist hier auch nicht angebracht.

  • BW

    11.01.11 (22:54:56)

    Ansonsten finde ich es schon etwas merkwürdig, dass man über diese Zuck und Ruck GmbH aus München nichts googlen kann. Ein Unternehmen, was schon auf FB tätig ist, sollten sich irgendwelche digitalen Spuren finden lassen...

  • Hendrik Maat

    11.01.11 (23:25:03)

    ROFL

  • BW

    13.01.11 (08:27:10)

    Aha! Sie haben es tatsächlich nicht so genau mit der Wahrheit genommen. Die Meldung mit der Facebook-Abmahnung ist "frei erfunden". Also verarschen können wir uns noch alleine. Wirft jetzt kein gutes Bild auf Shopshare.de. Haben Sie solche Tricks und die indirekte Verunglimpfung von Wettbewerbern wirklich nötig? Das ist eine Frechheit so etwas!!!

  • Martin Weigert

    13.01.11 (08:34:56)

    Bw, zwei Bitten: 1. Ein weniger aggressiver Ton 2. Erkenntnis sowie Behauptungen mit Link belegen. Und sofern du mit anderen hier eine Diskussion auf Augenhöhe führen willst (bzw. deren Darstellung angreifen willst), halte ich es für fairer, nicht anonym zu veröffentlichen. Hendrik tut dies auch nicht.

  • BW

    13.01.11 (09:02:32)

    In dem Beitrag steht doch jetzt drin, dass der Vorfall "frei erfunden" wurde. Kann doch jetzt jeder nachlesen. Der TrustedShops-Button ist jetzt auch weg. Ich finde so eine Vorgehensweise und Panikmache eine Frechheit! Aber wenn das Shopshare.de so nötig hat... Meine Email ist dem Blog hier bekannt. Von daher wird hier keine Diskussion anonym geführt.

  • Inka Müller

    13.01.11 (09:12:56)

    also ich finde das total lustig, dass jemand für den rechtstexte nur schnickschnack sind nicht auf den ersten blick erkennt was in dem blog-artikel mehr als klar verständlich gemacht wird! es soll ein denkanstoß und eine warnung sein - dass der artikel angepasst wurde finde ich insofern gut, weil nun auch die weniger begabten unter uns gleich erkennen was sache ist! grüsse inka

  • Martin Weigert

    13.01.11 (09:16:09)

    Ich wusste anfänglich nicht, welchen Artikel du meinst. Naja ich glaube, der Artikel sollte einfach mögliche Konsequenzen aufzeigen. Steht ja da, dass er fiktiv ist. Sehe da kein Problem. Davon abgesehen: Stimmt, ich sehe deine E-Mail. Aber versetz dich mal in die Rolle derjenigen, die mit dir diskutieren bzw. mit denen du diskutierst.

  • BW

    13.01.11 (09:19:14)

    Der Artikel war vorher so geschrieben, als ob tatsächlich eine Abmahnung vorgelegen hat. Und es war für mich, wie für viele andere nicht deutlich, dass dies nur ein Denkanstoss oder Warnung sein sollte. Ich bin Herr meiner Sinne und für mich sind Rechtstexte kein Schnickschnack und als Minderbegabt möchte ich mich auch nicht bezeichnen lassen. Im übrigen sind auf den ursprünglichen Artikel auch mehrere andere "reingefallen", u.a. auch Mitarbeiter von Trustedshops - und die sind in solchen Dingen sicherlich nicht unterbelichtet.

  • Hendrik Maat

    13.01.11 (09:24:04)

    Die Meldung stellt ein reeler Möglichkeit da von was Sich bald mal abspielen könnte. (Bis auf den Betrag vielleicht). Sie ist nicht gemeint SHopShare in den Vordergrund zu stellen (ich nenne ShopShare in Gegensatz zu Ihnen nicht), sondern um sowohl Shopanbieter und Shopbetreiber zu warnen. Ich stehe in direkter Kontakt mit die drei wichtigsten anderen Anbieter von FacebookShopsoftware in Deutschland um dieses Thema zu sensibilisieren. Offensichtlich ist ShopShare die einzige die eine Garantie bieten können rechtssicher zu arbeiten. Ich stelle unsere kenntnisse und Erfahrungen unsere Mitbewerber zur Verfügung. Wo sind die von Ihnen erwähnten Tricks und verunglimpfungen? Wieso sollte das slecht für das Bild von ShopShare sein? Es tut mich leid das Sie diese Meldung als verarschung sehen, offensichtlich war der wahl der Name dieser Fictive Firma (Zuck & Ruck in München), die offensichtlich nicht existiert und auch nicht in Google findbar ist (vorab kontrolliert), nicht offensichtlich genug, und war auch der Satz "so könnte einen Meldung bald mal erscheinen) nicht deutlich genug das es hier um eine Placebo handelte. Wir haben dies nachgebessert und die Wörter "frei erfunden" hinzugefügt. Das Ziel dieser Art von Darstellung war offensichtlich um die Aufmerksamkeit zu erhöhen, was gelungen ist wenn ich das auf Grund die verbluffende Zugriffszahlen beurteile.

  • BW

    13.01.11 (09:36:39)

    Es steht JETZT da, dass die Meldung frei erfunden worden ist. Da ist ja nachjustiert worden. Das stand da vorher nicht! Von daher darf ich mich auch weiterhin verarscht fühlen! Für mich hat sich Shopshare.de durch diesen Artikel völlig disqualifiziert!

  • Martin Weigert

    13.01.11 (09:42:13)

    @ BW Ok wenn das so ist dann war das wohl wirklich missverständlich, zudem hätte die nachträgliche Änderung meines Erachtens nach als Update kenntlich gemacht werden müssen. Dennoch glaube ich, dass wir diese Diskussion nun beenden können, bevor sie eskaliert. Ok? ;)

  • BW

    13.01.11 (09:42:54)

    Natürlich wollen Sie Shopshare nicht in den Vordergrund stellen - nein, wie käme man denn auf diese Idee? Der Artikel ist ja auch nur auf dem Blog von shopshare veröffentlicht worden, und der Autor ist ja auch nur zufällig der Gründer von Shopshare. Und der Autor hat deshalb dann auch völlig neutral und nach umfangreichen Recherchen festgestellt das z.Zt. nur ein Shopsystem den Anforderungen genügt... Im übrigen: Sind Sie sicher dass das Impressum von Shopshare.de den Anforderungen genügt? Ich bin mir da nämlich nicht so sicher...

  • Hendrik Maat

    13.01.11 (09:50:07)

    Sehr geehrte Herr "BW", Der erster Abschnitt in der Artikel war von Anfang an völlig erfunden und es war auch völlig klar für der aufmerksamer leser das dies so war. Da muss ich wohl für Trusted Shops einspringen, die haben dies sofort erkannt und mich empfohlen den Text zu ändern, da sie meinten es könnte unter Umständen falsch verstanden werden. (Super wenn man mit solche Partner arbeiten darf) Für das Logo häte ich vorab keine Zustimmung beantragt und musste somit entfernt werden. Meine erster Reaktion auf Ihren anonymen Beitrag hier im Blog war: ROFL Wissen Sie was dies bedeutet? Aber sogar WENN alle geglaubt hätten das es wahr war und ich erst einige Tage später veröffentlicht hätte das es frei erfunden war (also eigentlich wie Sie es jetzt erfahren haben), wieso regen Sie sich so darüber auf? Ich bin jetzt zu 100% sicher das Sie, wenn sie sich entscheiden würden einen Facebookshop ein zu setzen, eins der erste Fragen die Rechtssicherheit betreffen wird. Und dadurch werden Sie schon mal nicht abgemahnt werden und somit nicht zu schlechtes Beispiel für Facebookshops werden! Sie froh, ich froh! So langsam werde ich echt neugierig wer Sie sind... Vielleicht sind Sie ja der CEO von Payvment und haben übernacht deutsch gelernt?

  • Hendrik Maat

    13.01.11 (10:02:48)

    @BW Meine Bemühungen dandere ShopSysteme zu kontaktieren um hier ein professinelles Umfeld zu schaffen damit Facebookshops die für Shopbetreiber gewünschte Qualitätsmerkmale aufzeichnen sollten eigentlich genug sagen. Selbstverständlich schreibe ich das auf meinen Blog (wo sonnst) und bin ich Gründer von ShopShare, das kann ich nicht ändern. Was hacken Sie jetzt rum auf der Impressum von ShopShare? Habe ich etwa erwähnt das diese ein Beispiel ist für excellente umsetzung der Rechtsvorgaben in Deutschland von eine Österreichische Firma? Aber danke für den Tipp, wir werden hier die kammerzugehörigkeit und UID hinzufügen....

  • Inka Müller

    13.01.11 (10:04:20)

    lieber BW nichts lag mir ferner als dich als minderbegabt darzustellen - es tut mir aufrichtig leid wenn du das so verstanden hast! ich möchte nur als abschluss noch etwas sagen - shopshare.de hat sich für mich deshalb nicht disqualifiziert weil überall und jederzeit völlig klar ersichtlich war wer den blog verfasst hat und auch hier hat herr matt immer mit offenen karten gespielt - wenn ich einen blog von shopshare lese ist wohl auch damit zu rechen dass ich dort entsprechende informationen bekomme - oder? und gerade in sachen transparenz können sich einige unternehmen eine scheibe von shopshare abschneiden

  • BW

    13.01.11 (10:04:50)

    Besser wie ein unsachliches "ROFL" wäre wahrscheinlich eine sachliche Aufklärung gewesen... Der Artikel war ja anscheinend wohl bewußt so geschrieben worden, dass es nur einem aufmerksamen Leser hätte auffallen können, dass es sich um eine bewußt gesetzte Ente gehandelt hat. Das wurde ja dann offensichtlich durch das nichtlegitimierte Nutzung des TrustedShops-Logo noch unterstrichen. Sehr unseriös das ganze. Wirft insgesamt kein gutes Bild auf die "Facebook-Shop-Szene". Da scheinen doch einige Windeier unterwegs zu sein... Wie bereits geschrieben, haben Sie sich für mich durch diesen Beitrag eh schon disqualifiziert, von daher habe ich auch kein Interesse an einer weiteren Bekanntschaft. Diese dumme Gelaber von Ihnen von wegen ich wäre der CEO von irgendetwas, der jetzt deutsch gelernt hat, können Sie sich auch schenken...

  • BW

    13.01.11 (10:25:22)

    Und das Trustedshops dies sofort erkannt hat, möchte ich mal ganz stark bezeifeln. Wie sonst kommen solche Twittermeldungen eine TS-Mitarbeiters zu stande? http://twitter.com/#!/Martin_Raetze/status/25117244644130816 http://twitter.com/#!/Martin_Raetze/status/25120374467338240 http://twitter.com/#!/Martin_Raetze/status/25121269544394752 Trustedshops hat es nicht sofort erkannt, dass dies eine Ente war...

  • BW

    13.01.11 (11:02:23)

    Und zu dem Thema "anonym": Ich halte mich an die Blog-Regeln, die da lauten: "Wir verlangen keine Klarnamen, sondern akzeptieren Pseudonyme" BW ist mein Pseudonym, genauso wie wahrscheinlich Inka Müller auch ein Pseudoname ist. Meine Email-Adresse ist hier dem Blogbetreiber bekannt, es ist die Email-Adresse einer TLD-Domain, ich habe unter der TLD ein ordnungsgemäßes Impressum hinterlegt, von daher bitte ich jetzt alle auch mit den Pseudovorwürfen der "anonymen Beiträge" aufzuhören.

  • Hendrik Maat

    13.01.11 (11:04:18)

    @"BW" Also wirklich, ich weiß nicht wie ich Ihnen so geschadet habe das Sie sich so aufregen müssen. Da mußten Sie sich wohl fast die ganze Zeit verarscht fühlen, weil es in Artikeln im Web oder in Zeitungen oder wo denn auch häufig zu übertreibungen und getarnte Darstelung handelt. Der Absatz war vom Anfang an klar und fiktiv, ich habe Ihnen mehr als aufgeklärt, den Artikel angepasst, mich entschuldigt und das in aller Öffentlichkeit. Sie bleiben aber (anonym) darauf rumreiten, was wollen Sie eigentlich damit erreichen? Sie haben gesagt was Sie sagen wollten und dies mehrmals wiederhohlt, werden ShopShare nicht nutzen, unserer Impressum sei nicht richtig, was gibt es bitte noch? Sie sollten sich nicht wundern wenn ich spekulierungen mache über wer sie sind, die Art warauf Sie das Thema jetzt aufblasen ist unnötig und offensichtlich wollen Sie mich oder ShopShare in ein böses Licht stellen. Es geht klar hervor das Sie interesse darin haben mich oder SHopShare als unseriös abzutun, und das anonym. Also wer auch immer Sie sind, ich glaube Sie schaden mehr Ihren eigenen glaubwürdigkeit als mich. Sie sollten jetzt sicher gehen das keiner erfährt wer Sie sind, weil dann könnte es peinlich für Sie werden. Ich ziehe mich jetzt aus diese Diskussion zurück, da diese üner NICHTS geht udn alle sachlichkeit verloren hat.

  • BW

    13.01.11 (11:11:26)

    Ich habe es schon an anderer Stelle geschrieben - ich halte mich hier ganz exakt an die Blog-Regeln, die da lauten: "Wir verlangen keine Klarnamen, sondern akzeptieren Pseudonyme." Das müssen Sie also auch akzeptieren. Meine Identität ist dem Blog-Betreiber bekannt, dass sollte ausreichend sein. Wenn nicht, dann müssen diese die Blog-Regeln ändern werden. Ich diskutiere hier nicht "anonym", sondern wie es in den meisten Blogs und Foren üblich und sinnvoll ist, mit einem Nick. Ob ich da jetzt BW oder Inka Müller für nehme, sollte Ihnen egal sein... Bis zu Ihrem Fauxpax, war es Ihnen ja auch egal, dass ich unter BW hier in Ihrem Sinnen gepostet habe und damit einen Ihrer Wettbewerber bloss gestellt habe...

  • Hendrik Maat

    13.01.11 (22:12:46)

    Sie haben natürlich recht! Ich habe aber nicht behauptet das Sie sich nicht an die bordregeln halten. Ich habe Ihre Anonymität kritisiert weil ihre Kritik eine nicht erklärbare intensität annimmt und persönlich ist. Ich vermute das da mehr dahinter steckt, wie ich schon geäußert habe. Sie wurden sogar von Herr Weigert dazu angehalten das dies nicht Fair ist. Ich wurde heute sogar mehrmals gefragt wieso ich überhaupt auf Ihnen reagiere, aber ich stehe zu meine aktionen und stehe auch Sie zu Wort. Und für alle die Sich wundern warüber dies geht: hier ist nochmal der Link: Facebookshop abgemahnt Es war der beste Marketing stunt seit langem und bringt uns zur Zeit mehr als 1000 Besucher pro Tag. Es fühlt sich auch keiner mehr verarscht weil die Mailboxen hier voll sind mit Anfragen. I love it wenn a plan comes together...

  • Hendrik Maat

    13.01.11 (22:13:34)

    OK.

  • Hendrik Maat

    13.01.11 (22:15:42)

    Danke Frau Müller für diese Wörter, nur selten solche lobende Wörter gehört. Danke für die Motivation!

  • BW

    14.01.11 (08:35:57)

    Aus Ihrer Sicht war es wahrscheinlich ein toller Marketing-Stunt. Mal einfach so eine erstunken und erlogene Blog-Meldung zu den beiden populärsten Themen im Internet "Facebook" und "Abmahnung" zu ventilieren. Dabei voll mit einzukalkulieren, dass dieses Thema dann natürlich viral aufgegriffen wird und zu hohen Besucherzahlen führt. Anschließend, nach dem das Thema in aller Munde ist, geht man dann hin und sagt "April, April - ich hab ja nur so getan als ob, weil es hätte ja durch aus so sein können" - und stellt das dann nachträglich wieder etwas richtig. Sie nennen so etwas Marketing-Stunt (herzlichen Glückwunsch) - ich fühle mich von Ihnen verarscht!

  • Inka Müller

    14.01.11 (09:40:41)

    lieber BW siehst du nicht, dass du dich hier mehr als lächerlich machst mit deinem verhalten? herr matt hat sich bei dir entschuldigt, und nimmt hier öffentlich stellung und du reagierst darauf wie ein sechsjähriger der an einer supermarktkasse keinen lolli bekommt - und weisst du was die beste reaktion auf dein verhalten ist? es zu ignorieren, dann kannst du alleine vor dich hin schmollen und gegen alles und jeden hier lostoben - viel spass noch dabei - mir wird das hier zu dumm! gruss inka

  • Felix von Kunhardt

    30.07.12 (13:46:00)

    Es hat sich eine Menge getan bei uns, seit dieser Artikel verfasst wurde. Wir haben das Selling Widget stark weiterentwickelt. Dazu kam das "Promotion Widget", dass die Kaufabwicklung im eigenen Webshop ermöglicht. Zusätzlich haben wir auch einen universell einsetzbaren Shop gebaut, den man z.B. direkt auf Facebook einsetzen kann. Als "Kür" sind seit ein paar Wochen unsere Social Actions live: Das „Gefällt mir“ bzw. „ I like“ kennen mittlerweile auch die Nicht-Facebook-Nutzer. Wir haben diese sogenannten Social-Actions nun um viele weitere ergänzt und mit unserem Promotion Widget verbunden. Wir helfen damit Plattform Betreibern, über Facebook mehr potentielle Käufer in den Shop zu holen und damit auch mehr Umsatz zu generieren. Man platziert hierfür lediglich z.B. den Button „I love“ oder "I want" etc. auf den Produktseiten im eigenen Webshop. Wenn ein Besucher darauf klickt, wird automatisch allen seinen Freunden auf Facebook angezeigt, dass er dieses Angebot mag/liebt/braucht/etc.... Natürlich wird der Empfehler vorher nach seinem Einverständnis gefragt. Die Wertigkeit einer solchen „Freunde-Empfehlung“ ist um ein Vielfaches höher, als jede andere Marketingmaßnahme. Gerne mal ansehen und ausprobieren: http://apps.sellaround.net/de/apps Felix von Kunhardt

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