29.06.13 10:00, von Markus Spath

Samstag App Fieber: Vintage Cartoons, rent-a-pastor, allestörungen.de

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.


Dieses Mal mit: Vintage Cartoons – Fernsehen wie Opa; rent-a-pastor – Pastoren mieten; und allestörungen.de – Störungen erkennen.

 

Vintage Cartoons präsentiert den geneigten Besucher mit einem Fernseher im 2011 trendigen Holz-Design, in dem uralte Cartoons gezeigt werden. Der Fernseher hat nur einen einzigen Knopf, mit dem man zum nächsten Film springen kann. (Die Knöpfe zum Sharen auf Facebook, Twitter und Goolge+ ignoriere ich einmal; die lenken zwar nicht wirklich ab, die zerstören aber die genuine Sublimität des Dienstes). Für alle mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung könnte das eine seltsame Erfahrung sein, dass man im Film werder vor- noch zurückspringen, noch den Film bescheunigt abspielen oder anderweitig manipulieren kann. The End.

 

 

 

rent-a-pastor realisiert die Lösung für ein Problem, das schon lange überfällig war: Reden haltende Pastoren sind auch für Anlässe von Leuten begehrt, die aus der Kirche ausgetreten oder kein Mitglied einer Kirche sind. Egal ob Hochzeit oder Beerdigung, rent-a-pastor vermittelt einen passenden Pastoren, der eine angemessen und qualitativ hochwertige (Pastoren mit schlechtem Feedback werden entlassen) Rede hält. Um den idealen Pastor zu finden, können sich diese natürlich in einem Profil darstellen und ihre Spezialgebiete bewerben.

 

 

Auf allestörungen.de wiederum kann man sich über alle Störungen bei den verschiedensten Webdiensten oder Betreibern informieren. allestörungen.de sammelt dabei Statusberichte aus einer Reihe von Quellen, synthetisiert die Erkenntnisse und visualisiert die erkannten Daten in Diagrammen. Einerseits dient es also zur Diagnose aktueller Probleme, andererseits kann man sich einen Eindruck über die Zuverlässigkeit von Diensten machen. Charts mit den Top 10 der störungsanfälligsten Unternehmen runden das Angebot ab. Unterm Strich ist die Idee dafür durchaus sinnvoll, allerdings wirkt die Auswahl der verfolgten Dienste etwas aleatorisch und ist in keinem Fall repräsentativ.

 

 

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