<< Themensammlung Netzwertig

Unter netzwertig veröffentlichen wir in unserem Blog Einschätzungen zu aktuellen digitalen Geschäftsmodellen und IT-Trends, Meldungen, Analysen, Reviews und Specials.

11.10.14

Samstag App Fieber: Sobooks, Shirtfunding, VS Creator

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Sobooks – soziale Bücher; Shirtfunding – Crowdfunding via T-Shirts; und VS Creator – visuelle Statements erzeugen.

Sobooks ist eine neue Plattform, die Bücher aus den Klauen proprietärer E-Reader befreien und gleichzeitig das Lesen von Büchern sozialer machen will. Einerseits ist die Anwendung deshalb rein webbasiert realisiert und kann also plattformunabhängig von jedem mobilen oder nicht mobilen Gerät mit Browser (also fast jedem Gerät) verwendet werden, andererseits können einzelne Seiten oder auch Textstellen kommentiert, diskutiert und mit der Welt geteilt werden. Zum Start ist das Angebot noch überschaubar, allerdings gibt es eine Reihe an kostenlosen Büchern zum Schnuppern und dank einer Kooperation mit der FAZ vielleicht genügend Treibstoff, um die Beteiligung im digitalen Lesesaal in Gang zu bringen.

Shirtfunding ist eine weitere Permutation vom Prinzip Crowdfunding, wobei hier die Unterstützung indirekt über den Verkauf von T-Shirts erfolgt. Das Prinzip dabei ist, dass man ein T-Shirt für die Kampagne gestaltet, ein Finanzierungsziel durch Angabe von Verkaufspreis und einer Mindestbestellmenge festlegt, einige Angaben zur Kampagne macht und in der Folge hoffentlich viele Unterstützer findet, die das T-Shirt kaufen. Der Basispreis sinkt dabei mit zunehmender Mindestbestellmenge, wird diese allerdings nicht erreicht, findet das Projekt nicht statt.

Der VS Creator ist ein kleines Tool, mit dem man Bilder oder Grafiken mit Texten versehen kann, um dadurch sogenannte Visual Statements zu erzeugen. Die Motivation dafür könnte mitunter sein, damit mehr Aufmerksamkeit oder Interaktion zu erzeugen, als es mit schnödem Text alleine möglich wäre. Der eingebaute Editor tut das erwartbare und erklärt sich weitestgehend selbst; die Anzahl an Templates und verknüpfbaren Accounts bei Facebook, Twitter und Tumblr und die Möglichkeit zum Branding variiert dann mit den Preisklassen. Wer mit einem Wasserzeichen leben kann, kann das Tool auch kostenfrei verwenden.

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer