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08.09.12 08:00

, von Markus Spath

Samstag App Fieber: openHPI, ResearchFindr, Tweetsheets

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: openHPI – interaktive Online-Kurse; ResearchFindr – Suchmaschine für Studien; und Tweetsheets – mit Google Docs twittern.

 

Mit openHPI wagt sich nun das Hasso Plattner Institut auch in Deutschland an eine modernisierte Reinterpretation der (Selbst-) Ausbildung im Internet. Das Prinzip ist dabei von Coursera und Udacity bekannt: Kurse bestehen aus kürzeren Videosegmenten, die mit interaktiven Fragen und Tests aufgelockert sind, und die dem Prinzip Vorlesung folgend in wöchentlichen Häppchen veröffentlicht werden. Zusätzlich gibt es ein Forum, in dem sich die Studenten austauschen können und natürlich ein Zertifikat, falls der Kurs erfolgreich absolviert wird. Der erste Kurs dreht sich ums "In-Memory Data Management" und ist diese Woche gestartet. Im November gibt es dann eine Einführung in das “Internetworking mit TCP/IP”, die sogar auf Deutsch unterrichtet wird.

 

 

Mit ResearchFindr ist eine neue Suchmaschine für Marktanalysen, Statistiken und Studien. Durchsucht werden dabei Tausende aktuelle Dokumente in mehr als zwanzig Branchen (Informationstechnologie, Logistik, Gesundheitswesen, Wirtschaft, Verteidigung, Medien, Finanzwesen, usw.). Alle Dokumente wurden dabei manuell geprüft und kategorisiert. Die Suchergebnisse können nach Region, nach Typ und nach Erscheinungsjahr gefiltert werden, sind üblicherweise auch direkt einsehbar und können auch heruntergeladen werden. Mit einem ‘Research Alert’ kann man sich zusätzlich über neue Studien zum Thema des eigenen Interesses informieren lassen.

 

 

Wer schon immer mit Google Docs tweeten wollte, der kann diesem Bedürfnis jetzt dank Tweetsheets nachkommen. Tweetsheets besteht dabei aus einem im Quellcode verfügbaren Google Apps Script, welches im Script Editor zu einem Spreadsheet hinzugefügt werden kann. Einen kleinen Haken hat die Sache: um das Script zu autorisieren, muss es zuerst auf Twitter als Anwendung registriert werden. Das geht zwar schnell, aber es ist beim ersten Mal auch etwas verwirrend. Dafür bekommt man aber einen minimalistischen Twitter-Client, der alles Überflüssige eliminiert, aber gleichzeitig die wichtigsten Funktionen (Favoriten, Replies, Retweets) unterstützt.

 

 

 

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Kommentare: Samstag App Fieber: openHPI, ResearchFindr, Tweetsheets

Also die ersten beiden Tools sind auf jeden Fall einen Blick wert! Nur fraglich wie aktiv sich die Community auf openHPI entwickelt und ob der deutschsprachige Markt dafür schon genug engagierte Interessenten hat...

Diese Nachricht wurde von SH4DY am 08.09.12 (11:21:00) kommentiert.

Blick in die Glaskugel: Online-Education, sei es die kostenlose oder preisgünstige, wird das nächste grosse Ding sein.

Diese Nachricht wurde von Seb am 11.09.12 (04:24:28) kommentiert.

... ja und ein Sinnvolles noch dazu.

Diese Nachricht wurde von Martin Weigert am 11.09.12 (06:09:54) kommentiert.
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