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05.07.14Leser-Kommentare

Samstag App Fieber: Open Data Portal, Zentrales Fundbüro, Zug-Erstattung

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Open Data Portal Österreich – ein Portal für offene Daten; Zentrales Fundbüro – ein zentrales Fundbüro; und Zug-Erstattung – Erstattungen einfach beantragen.

Österreich bekommt ein eigenes Open Data Portal für Nichtregierungsdaten (die Regierungsdaten werden schon seit einiger Zeit auf data.gv.at zur Verfügung gestellt). Die Hoffnung dabei ist, dass auch Daten von Wirtschaft, Wissenschaft, der Zivilgesellschaft, von Galerien, Bibliotheken, Archiven und Museen geöffnet und als Open Data bereitgestellt werden. Zum Start gibt es – sicherlich ausbaufähige – 35 Datensätze, etwa die Zahlen vom Lotto seit 1983 oder einen Thesaurus für Wien. Anwendungen, die von den Daten Gebrauch machen, oder allgemeine Datentools runden die Plattform ab.

Zentrales Fundbüro ist – der Name deutet es wie so oft an – eine kleine Plattform, die die Daten anderer Fundburös aggregiert und durchsuchbar macht. Wer etwas verloren hat, etwas gefunden hat, oder wem etwas gestohlen wurde, der kann auf dem Zentralen Fundbüro die enstprechenden Angaben machen und damit die Wahrscheinlichkeit, dass sich Objekt und Besitzer glücklich wiederfinden erhöhen. Die Fundsachen können dabei thematisch oder geographisch durchstöbert werden, alleine in Deutschland sind derzeit mehr als 80.000 verlorengegangene Dinge erfasst.

Und auch Zug-Erstattung tut was der Name vermuten lässt. Bahnreisende, deren Züge signifikante Verspätungen haben, haben Anspruch auf Erstattung des Fahrpreises (25% bei einer Stunde, 50% ab zwei Stunden Verspätung). Allerdings ist das Prozedere dann vielen zu umständlich und sie machen deshalb davon keinen Gebrauch. Bei Zug-Erstattung kann man (für eine Unkostenerstattung von einem Euro) die Erstattung bequem online beantragen, das System erledigt den Rest.

Kommentare

  • DJ Nameless

    07.07.14 (21:49:18)

    Bei der Zug-Erstattung ist das ganz große Problem, dass die DB meines Wissens nach nur die Verspätung von Einzelzügen berücksichtigt - und die sind selten so viel verspätet. Entscheidender ist vielmehr die Reisekette: Ist ein Zug nur 3 Minuten zu spät, und verpasse ich deswegen einen Anschluss und kriege erst den nächsten Zug 2 Stunden später, erstattet die Bahn sowas soweit ich weiß nicht.

  • Markus Spath

    08.07.14 (13:03:00)

    Hab damit keine Erfahrung aber "Grundlagen Ihrer Ansprüche sind Ihre Fahrkarte sowie die von Ihnen gewählte Verbindung. Es besteht ein Entschädigungsanspruch für Reiseketten, auch aus Zügen verschiedener Eisenbahnunternehmen, die mit einer Fahrkarte genutzt werden." könnte dem widersprechen. http://www.bahn.com/i/view/CHE/de/services/passenger_rights/fahrgastrechte_fernverkehr.shtml

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