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29.11.14

Samstag App Fieber: Hytch, Hausbesucher, Foodbox

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Hytch – sich stilvoller Bewerben; Hausbesucher – Dienstleister finden; und Foodbox – Birchbox für Lebensmittel.

Mit Hytch gibt es endlich einmal eine Art Jobportal, bei dem sich nicht die Jobsuchenden bei den potentiellen Arbeitgebern bewerben, sondern umgekehrt. Primär gedacht für Produktmanager, Entwickler, Data Scientists und Webdesigner mit mehrjähriger Erfahrung, können sich diese – falls sie den Kriterien von Hytch entsprechen – in periodischen ‘Runden’ vorstellen und dann idealerweise Unternehmen, die den eigenen Kriterien genügen, um sich buhlen lassen.

Grundsätzlich ähnlich funktioniert auch Hausbesucher, nur dass sich hier Dienstleister vorstellen, in der Hoffnung geneigte Auftraggeber für das eigene Angebot interessieren zu können. Die Seite besticht mit einer gewissen Einfachheit, die ja nicht immer das Schlechteste ist. Hausbesucher können sich und die Details ihrer Dienstleistung auf einer Profilseite vorstellen, Besucher können dort dann den Dienst buchen oder den Hausbesucher kontaktieren. Das Angebot ist überschauber aber nicht ohne Serendipität.

Startups, die uns etwa mit einer wöchentlichen Schachtel an (mitunter vorzubereiteten) Zutaten und begleitenden Rezepten versorgen, haben wir in jüngerer Zeit ja einige gesehen. Foodbox sticht in diesem Sinner heraus, weil es sich eher an Birchbox orientiert und statt einem abgestimmten Bündel eine aleatorische Mischung aus regionaler Feinkost zu einer monatlichen Überraschungsbox rekombiniert. Mit 29 Euro ist die Box, die 6-8 Produkte enthält, jedoch nicht günstig, unter Umständen ist der Überraschungsfaktor im lokalen Bio-Supermarkt im Einkauf nach Bedarf mit zwei zusätzlichen Zufallsprodukten besser angelegt.

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