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14.03.09Leser-Kommentare

Samstag App Fieber: Helpedia, TwitVIP, simplythesearch

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Helpedia – eine Plattform zum Unterstützen von karitativen Projekten; TwitVIP – aggregiert die Tweets von Prominenten; und simplythesearch – eine Meta-Suchmaschine mit wohltätigen Ambitionen.

helpedia Helpedia ist eine Plattform zum Organisieren von karitativen Projekten. Engagierte Personen, Vereine oder andere Institutionen können sich in den Dienst einer guten Sache stellen und auf verschiedenste Art Spenden sammeln.

Einerseits können Aktionen beschrieben und beworben werden. Man erklärt um was es geht, wem es zugute kommt und welches Spendenziel angepeilt wird. Andererseits können sich Organisationen des gemeinnützigen Sektors in Deutschland präsentieren. Besucher können sich informieren, spenden oder eine ehrenamtliche Tätigkeit übernehmen.

Ein Widget und eine Facebook-App gibt es auch.

twitvip TwitVIP ist ein Twitter-Mashup der Innovatics GmbH, das Tweets von Schauspielern, Musikern, Politikern und anderen VIPs aggregiert.

Einfache, aber hübsche Seite, auf der man das eine oder andere (ehemalige) Idol entdecken und beobachten kann. Mein persönlicher Favorit sind die Wetter-Tweets von David Lynch.

simplythesearch Auch bei simplythesearch wird Geld für wohltätige Zwecke gesammelt. Es ist eine Meta-Suchmaschine, mit einem Klick kann Google, Amazon, YouTube, MySpace oder die Wikipedia durchsucht werden. Einnahmen, die über Partnerprogramme zustande kommen, werden zu 50% gespendet.

Das Modell ist eine zweischneidige Angelegenheit. Als User hat man keinen Nachteil, vielleicht hat man sogar das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Allerdings ist die Eigenleistung von simplythesearch im sehr überschaubaren Rahmen. Da die Hälfte für sich selbst zu behalten, ist also auch nicht gerade altruistisch.

Kommentare

  • Alex Brommer

    18.03.09 (13:04:13)

    Hallo und vielen Dank, dass hier über Simplythesearch geschrieben wurde. Ich würde dem allerdings gerne noch etwas hinzufügen, bzw. auch etwas gegen die vorgebrachte Kritik sagen. Sie haben geschrieben, dass die Seite eine Suche bei Google, Amazon etc. zulässt. Das ist ja lange nicht alles. Über die Anpassen funktion gibt es mittlerweile über 40 weitere Suchmaschinen zur Auswahl. Die Speicherung der Einstellungen erfolgt dabei über Cookies und hebt sich so von vielen Systemen ab, bei denen man zuvor einen Account anlegen muss. Die Seite soll sich somit ja auch gar nicht an aktive Spender richten, bzw. einer aktiven Spendenabsicht entgegenwirken, sondern vielmehr dort Spenden, wo es sonst nicht geschehen wäre - nämlich fast unbewusst. Das ich 50% behalte, finde ich persönlich nicht sehr zweischneidig. Ich möchte mir etwas, was ich auch auf der Seite offen zugebe, für mein Studium dazu verdienen. Und die "überschaubare Eigenleistung" besteht mittlerweile aus mehreren hundert Arbeitsstunden und steht (noch?) in keinem Verhältnis zu den Einnahmen. beste Grüße, Alex Brommer

  • Markus Spath

    24.03.09 (00:31:00)

    @Alex Ich habe prinzipiell nichts gegen Spenden und schon gar nichts gegen Versuche mit Webapps Geld zu verdienen. Spenden sind aber meistens ein schlechter Grund, einen Dienst zu verwenden.

  • Alex Brommer

    24.03.09 (01:27:38)

    @Markus Hallo Markus.Ich möchte das halt auch nicht zum primären Grund machen.Wie ich sagte: das Spenden soll ja unbewusst geschehen. Im Vordergrund sollte die Anwendung an sich stehen. Und die fand ich, hatte zu wenig Beachtung im Artikel.Ich kenne viele Metasuchmaschienen, doch fand ich keine die so einfach zu bedienen ist.Und wenn simplythesearch dem Anwender das surfen erleichtert, ist das Spenden doch ein schöner Nebeneffekt. Wenn es simplere(in Form von einfacher zu bedienenden und nicht optisch-penetranten) Seiten gibt würde ich die wirklich gerne kennenlernen.

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