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25.05.13Kommentieren

Samstag App Fieber: Faktomat, Tgfred, PublishingMarkt

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Faktomat – ein Behauptungschecker; tgfred – ein Aggregator; PublishingMarkt – ein Schwarzes Brett für Publisher.

Die Zeit offeriert passend zum kommenden Wahlkampf einen Faktomat, mit dem sich motivierte und engagierte Bürger über den Wahrheitsgehalt der Behauptungen von Politikern informieren können. Leser können etwas suspekt klingende Aussagen oder Versprechungen zur Überprüfung vorschlagen, alle anderen Leser können dann für oder gegen den Vorschlag stimmen oder den Vorschlag diskutieren. Daraus wird eine Art Rangliste erstellt und die Redakteure der Zeit werden den beliebtesten oder interessantesten Vorschlägen auf den Zahn fühlen. Die Ergebnisse der Recherchen werden im Anschluss detailliert veröffentlicht.

Mit tgfred gibt es wieder einmal eine Webanwendung, auf der die Benutzer Artikel posten, bewerten und diskutieren können, was in der Folge als Basis zur Erstellung eines Rankings der aktuell interessantesten Artikel oder Diskussionen herangezogen wird – das Prinzip ist von Digg oder Reddit gut bekannt. Der thematische Fokus von tgfred liegt auf Startups und Technologie (Kategorien sind etwa Events, Webdesign, Wettbewerbe, Crowdfunding, usw.) – es ist also der Versuch eines deutschsprachigen Hacker News, wenn man so will. Bei tgfred kann man zusätzlich eigene Räume starten, um besonders fokusiert über bestimmte Themen zu diskutieren. Unterm Strich also nichts Neues, aber sicherlich nützlich, wenn sich eine Community findet.

Und mit dem PublishingMarkt gibt es endlich eine Art Schwarzes Brett für den Komplex Publishing. Neben Stellenangeboten und Projektangeboten können dort auch Praktika, Voluntariate, Veranstaltungen, Kampagnen, Raumangebote, Kontaktvermittlungen und alles andere für die gebeutelte Szene Interessante veröffentlicht werden. Die Informationen können natürlich nach Stadt gefiltert werden und lobenswerterweise gibt es für die einzelnen Rubriken sogar eigene RSS-Feeds. Der PublishingMarkt ist kostenlos, wird aber redaktionell gepflegt. That’s about it.

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