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08.03.14Kommentieren

Samstag App Fieber: Bürger baut Stadt, WSSBLK, Wohnraumkarte

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein kleines Karten-Special mit: Bürger baut Stadt – Bauvorhaben in Berlin; Wo Sie sich Berlin leisten können; und Wohnraumkarte – Wohnungen finden.

Bürger baut Stadt ist ein kleines Projekt, das geplante Bauvorhaben im eigenen Kiez visualisiert. Vor größeren Bauvorhaben muss oft ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden, zu dem sich potentiell betroffene Bürger mit Ideen oder auch Einwändungen äussern können. Bürger baut Stadt zeigt alle aktuellen Projekte in Berlin auf einer OpenStreetMap an, alternativ gibt es dafür auch eine Liste. Durch Klick auf einen Marker bekommt man die Details – etwa die Auslegungsstelle, die Fristen oder die Art des Verfahrens – angezeigt. Alle Daten sind öffentlich, waren bis dato aber schwer zu finden. Derzeit gibt es Bürger baut Stadt nur in Berlin, weitere Städte sind aber geplant.

Dazu passend hat die Berliner Morgenpost mit Wo Sie sich Berlin leisten können einen kleinen Dienst entwickelt, mit dem man nachvollziehen kann, in welchen Stadtteilen man sich wohl eine Wohnung leisten kann. Das System dabei ist gar nicht schlecht: Man wählt die erhoffte Anzahl an Zimmern und stellt mit einem Schieberegler das zur Disposition stehende Haushaltseinkommen ein und bekommt farblich intuitiv einleuchtend angezeigt, wie schmerzhaft die Miete in jedem Ortsteil ausfallen dürfte. Ein zartes Grün steht für weniger als 25% des Einkommens, rot steht für mehr als 50%, usw.

Und wer in Berlin ganz konkret ein Zimmer, eine Wohnung oder ein Haus sucht, der könnte auf der Wohnraumkarte nachschauen, ob er dort etwas Geeignetes findet. Die übrigens nicht nur in Berlin, sondern deutschlandweit und sogar in Österreich operierende Seite ist minimalistisch und durchaus schick gemacht, die wenigen Funktionen – Ein- und Ausblenden der verschiedenen Wohnraumtypen, Filter nach Preis, Größe und Verfügbarkeit, usw. – sind durchdacht und erklären sich von selbst – allein die Anzahl an aktuellen Wohnungen ist derzeit vielleicht noch zu überschaubar.

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