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01.06.13 08:00

, von Markus Spath

Samstag App Fieber: Beatguide, re:log, Twittlist

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Beatguide – Events in Berlin entdecken; re:log – eine Visualisierung der re:publica; und Twittlist – eine Art Twitterverzeichnis.

 

Beatguide ist eine neue Plattform, die DJs, Clubbesitzer und Tanzfreudige in Berlin verbinden möchte. Einserseits kann man nach Events in den Clubs der Stadt suchen, andererseits kann man Clubs oder DJs auch folgen, um nie wieder etwas von ihnen zu verpassen. Beatguide setzt dabei auf ein ansprechendes Design und auf funktionellen Minimalismus und wirkt dabei schlüssig und insgesamt durchaus gelungen. Nett: man kann sich inline ein thematisch passendes Set der jeweiligen Veranstaltung anhören, um sich vorab schon einen akustischen Eindruck auf das zu Erwartende zu verschaffen. Beatguide gibt es als iOS-App und als Webapp. Soziale Features, ein Ticketing-System und weitere Städte sind geplant.

 

 

Der re:log der re:publica ist vielleicht keine Webanwendung im klassischen Sinn, aber eine gelungene animierte Visualisierung der Besucherströme der Konferenz. Die Besucher werden auf dem Konferenzplan als Punkte repräsentiert und der Tanz aller Ortswechsel wirkt im Kollektiv fast hypnotisierend. Wenn man ein Bündel an Besuchern markiert, wird dieses eingefärbt und man kann etwa die Auflösungen nach Sessions und die Regruppierungen bei anderen Sessions beobachten. Schick gemacht und für Anhänger der Prepostprivacy wurden die zugrundeliegenden Daten natürlich pseudonymisiert. Im kommenden Jahr soll es aber die Möglichkeit zum Opt-in für einen persönlichen Lookup geben.

 

 

Mit der Twittlist gibt es endlich wieder einmal eine Art Verzeichnis von Twitterern. Der Fokus von Twittlist liegt dabei auf dem Thema Medien – von Journalisten und Medienmachern, Pressesprechern über PR- und sonstige Berater, bis hin zu Zeitungen, Radio- und Fernsehanstalten sind viele sympathische Zeitgenossen und Organisationen erfasst, katalogisiert und zu finden. Das Ranking folgt dem leicht verständlichen Motto ‘je mehr Follower, desto besser’, alternativ gibt es auch noch eine Liste für hyperaktive bzw. sehr produktive Twitterer. Ein paar Interviews und Tipps runden die Seite ab.

 

 

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