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17.04.14Leser-Kommentare

Rehype: Marktplatz für gescheiterte Startups

Viele neue Startups werden gegründet - doch nicht alle überleben. Was passiert aber mit all den "toten" Startups? Das Konstanzer Startup Rehype bietet einen Online-Marktplatz für gescheiterte Internetprojekte und Applikationen an.

RehypeWir lieben die Gründung von Startups, Innovation und neue Ideen. Erfolgsgeschichten werden gerne erzählt, Scheitern eher nicht. Doch trotzdem scheitern Startups täglich oder werden insolvent. Was tut ein Entwickler, der ein Internetprojekt aufgebaut hat, aber keine Zeit mehr dafür hat? Wo bleiben Brands, Domains, Quellcodes eines Unternehmens, das keine Anschlussfinanzierung bekommt? Wo gehen wertvolle Informationen über Märkte hin? Das Startup mit dem wohlklingenden Namen  Rehype  möchte mit einem Online-Marktplatz für Internetprojekte und Applikationen eine Antwort darauf geben. Rehype kann genutzt werden, um Assets wie Brands, Domains oder Apps zu verkaufen oder einzukaufen. Das heisst, wenn jemand eine tolle Idee hat, die aber nicht weitergeführt werden könnte, ist sie bei Rehype zu erwerben. Der Käufer entscheidet selbst, ob die Idee tatsächlich zum Scheitern verurteilt ist oder ob doch ein Potenzial besteht, wenn man es allenfalls anders angeht - oder in ein bestehendes Unternehmen, oder Startup oder in eine Applikation integriert. Auf dem Online-Marktplatz können auch fertige Internetprojekte und Unternehmen gekauft oder verkauft werden. Zudem bietet es eine Möglichkeit, Co-Gründer zu finden.

Rehype fungiert als Vermittlungsplattform zwischen Verkäufer und Käufer beziehungsweise zwischen Gründern und Co-Gründern. Im Falle eines Verkaufs muss der Verkäufer zunächst seine Assets bei Rehype einreichen, wo sie dann auf die Qualität und geprüft werden. Soweit möglich prüft das Konstanzer Unternehmen auch die Urheberverhältnisse und ob das eingereichte Projekt "hand-crafted", also kein Klon-Script ist. Der interessierte Käufer wird über ein internes Messaging-System mit dem Verkäufer in Kontakt gesetzt, um einen möglichen Deal zu vereinbaren. Ein umgekehrter Exit sozusagen. Wenn ein Gründer nach Co-Gründern sucht, ist der Vorgang ähnlich.

Während der Testphase - die von Anfang April bis Juli 2014 läuft - ist das Einreichen beziehungsweise der Verkauf eines Projekts kostenlos. Ab dem 9. Juli 2014 kostet der Verkauf eines Projekts 99 Euro einmalig. Wer sehen möchte, welche Projekte auf rehype.it zum Verkauf angeboten werden und mit den Verkäufern in Kontakt treten will, muss sich auf Rehype für 0,99 Euro einmalig registrieren. Kommt es zu einem Verkauf, erhält Rehype bei einem Verkaufspreis von bis zu 100.000 Euro zehn Prozent Provision für die Vermittlung. Bei Projektverkäufen, die 100.000 Euro übertreffen, liegt die Provision bei sechs Prozent oder wird individuell vereinbart.

Eine nicht alltägliche Idee, die das junge Startup-Team auf die Beine gestellt hat. Der "Friedhof" für Startups ist auch ein Experiment - einerseits müssen die Gründer von Rehype glaubhaft machen, dass sie nur Projekte anbieten, die noch Potenzial haben, anderseits müssen mögliche Käufer keine Scheu vor Risiko an den Tag legen. "Des einen Leid ist des anderen Freud" könnte man da schnell denken. Aber nicht alle Startups, die scheitern, gehen wegen finanziellen Sorgen oder Personalproblemen unter, sondern oft auch aus Zeitmangel oder äusseren Einflüssen. Diese Ideen könnten durchaus noch Potenzial haben. Rehype sollte aber nicht nur als Marktplatz betrachtet werden, sondern auch als Plattform für einen Austausch zwischen Gründern, um mögliche Zusammenschlüsse von Projekten zu prüfen.

Link:  Rehype

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Schwesterblog startwerk.ch.

Kommentare

  • Erik

    17.04.14 (13:07:13)

    Die Idee ist ja ganz okay. Hatte da jetzt allerdings irgendeine Verzeichnisseite erwartet. Das ganze als Geschäftsidee aufzuziehen und auch noch mit komischen Preisen zu belegen - das wird nichts werden. Da können sie sich gleich selbst bei ihrem eigenen Dienst eintragen.

  • Christian Puricelli

    17.04.14 (15:59:29)

    Zahlen zu müssen nur zu sehen was für Projekte es gibt?!?

  • Katharina von rehype.it

    17.04.14 (20:58:06)

    Hi Erik, danke für deinen Kommentar und deine Einschätzung. Wir sind mit der bisherigen Entwicklung von rehype.it mehr als zufrieden und sehen schon jetzt, dass das Projekt enormes Interesse weckt - sowohl bei Verkäufern, als auch bei Käufern. Abgesehen davon gibt es ein ähnliches Portal in den USA, das sehr erfolgreich läuft - sideprojectors.com. Dort gibt es allerdings keine Kontrolle der Projekte, die dort angeboten werden - hier sehen wir eindeutig unsere Stärken. Viele Grüße, Katharina von rehype.it

  • Katharina von rehype.it

    17.04.14 (21:01:52)

    Hi Christian, danke für deinen Kommentar. Wir glauben, dass ernsthaft interessierte Käufer kein Problem damit haben für exklusive, gut aufbereitete Informationen zu bezahlen. Und in den bisherigen Reaktionen, die wir bekommen haben (auch per eMail, Telefon und in persönlichen Gesprächen), hat sich bereits herauskristallisiert, dass wir richtig liegen. Dass nicht jeder bereit ist für den geschützten Bereich zu bezahlen, ist ganz normal und völlig in Ordnung für uns :) Kein Geschäftsmodell der Welt wird 100% der Zielgruppe ansprechen. Viele Grüße, Katharina von rehype.it

  • Claus

    18.04.14 (12:41:33)

    Ich finde auch das die Idee super ist. Nur die Umsetzung ist katastrophal. Und das ist meistens der Hauptgrund für das Scheitern vieler start-ups.

  • Georg

    18.04.14 (14:59:12)

    Kosten sollten mMn nur beim Kauf bzw. Verkauf anfallen. Ansonsten finde ich die Idee prima und wünsche den Jungs und Mädels viel Glück, dass das Konzept klappt. Die Preispolitik muss aber wirklich mal überarbeitet werden, wirkt mMn abschreckend.

  • Stefan Brettschneider

    19.04.14 (13:26:34)

    Hallo Claus, vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir nehmen unsere Benutzer sehr ernst und sind auch, wie wir überall transparent kommunizieren, für jegliche Verbesserungsvorschläge offen. So gibt es auch ein Ideen-Center auf unserer Seite. Zudem kann man sich konstruktiv auch über Facebook-Kommentare in den Entwicklungsprozess von rehype.it einmischen! Ich hätte gerne eine Argumentation was hier katastrophal ist. Anders würde ich und könnte ich deinen Kommentar nicht gelten lassen. Gerne auch an stefan @ rehype.it. Unser ganzes Team und ich lieben es zu lernen. Es gibt immer besseres und bessere... :-) Vielleicht kurz zum Hintergrund und auch zum Thema "scheitern" oder „katastrophal“... Tom Peters sagt zum Beispiel in seinem Buch "The Innovation Circle", Ideen welche nicht innerhalb von 90 Tagen umgesetzt werden, werden höchstwahrscheinlich nie umgesetzt. So hatten wir die Idee und haben einfach umgesetzt. Wir haben nicht erst einen hohen 5-stelligen Betrag für eine Beta-Version, wie für viele anderer unserer Projekte in die Hand genommen, sondern erst mal auf einem stark individualisiertes CMS aufgesetzt. Wie der Presse zu entnehmen, sind wir im Moment in einer Test oder nennen wir es gar Betaphase. Wir persönlich empfinden es mehr als nur klug, eben auch im Sinne eines möglichen Scheiterns, eventuelle Risiken für alle Beteiligten gering zu halten. Hier sprechen wir von unseren Mitarbeitern, unseren Familien und Partnern. rehype.it hat alle Zeit der Welt zu wachsen und sich zu entwickeln. Wir müssen uns im Moment nicht gegenüber Investoren oder sonstigen Kapitalgebern rechtfertigen und auch haben wir unser Office erst mal nicht mit Flats an allen Wänden ausgestattet. Auch Flipper und Kicker gibt es vorerst nicht. Wir sind zu 100% eigenfinanziert und haben dadurch keinen Druck. rehype.it hat mindestens 18 Monate „Raum und Zeit“ sich zu entwickeln und den Beweis anzutreten, ob wir eine User Base aufbauen können oder nicht. Zudem ist der Ansatz und das Geschäftsmodell - wie du in den kommenden 14 Tagen mitbekommen wirst -, sofern es dich interessiert, weitaus höher angesetzt. Auf das Prinzip: „Zufall“ verlassen wir uns nicht. Unser Benchmark, wie auch die Reaktionen unserer 3 Nutzergruppen der letzten 12 Tage seit dem Launch, bestätigen uns zudem. Was die technische Seite betrifft, so werden wir nach den 90 Tagen „Testphase“ (eigentlich bedarf es derer schon gar nicht mehr), rehype.it auf eine ganz andere technische Basis stellen. Aus unserer über 20 Jährigen Erfahrung – einschließlich der Ende der 90iger Jahre ;-) – „verkaufen“ wir erst mal, bevor wir die Braut „chic“ machen. Viele Projekte kennen wir selbst, an welchem sich Designer 14 Tage mit der Pixelgenauigkeit des „Buy now“ Buttons auseinandergesetzt haben, anstatt einfach einen Button zu setzen der in der Lage ist vom ersten Tag an zu verkaufen um dann mit den ersten „Einnahmen“ den Button zu polieren. Sicher hat es mit eigenen Ansprüchen zu tun und auch wir sehen viel Verbesserungspotential, ganz besonders was unseren eigenen technischen und gestalterischen Anspruch betrifft... - Ich freue mich sehr auf den Dialog mir dir und hoffen wir mal nicht das deine Prophezeiung des Scheiterns von rehype.it in 2016 eintrifft und ich dir hier recht geben muss, was ich aber jederzeit tun würde wenn es soweit ist. Viele Grüße und frohe Oster wünscht Stefan von rehype.it ´

  • Stefan Brettschneider

    19.04.14 (13:49:51)

    Hallo Claus, vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir nehmen unsere Benutzer sehr ernst und sind auch, wie wir überall transparent kommunizieren, für jegliche Verbesserungsvorschläge offen. So gibt es auch ein Ideen-Center auf unserer Seite. Zudem kann man sich konstruktiv auch über Facebook-Kommentare in den Entwicklungsprozess von rehype.it einmischen! Ich hätte gerne eine Argumentation was hier katastrophal ist. Anders würde ich und könnte ich deinen Kommentar nicht gelten lassen. Gerne auch an stefan @ rehype.it. Unser ganzes Team und ich lieben es zu lernen. Es gibt immer besseres und bessere... :-) Vielleicht kurz zum Hintergrund und auch zum Thema "scheitern" oder „katastrophal“... Tom Peters sagt zum Beispiel in seinem Buch "The Innovation Circle", Ideen welche nicht innerhalb von 90 Tagen umgesetzt werden, werden höchstwahrscheinlich nie umgesetzt. So hatten wir die Idee und haben einfach umgesetzt. Wir haben nicht erst einen hohen 5-stelligen Betrag für eine Beta-Version, wie für viele anderer unserer Projekte in die Hand genommen, sondern erst mal auf einem stark individualisiertes CMS aufgesetzt. Wie der Presse zu entnehmen, sind wir im Moment in einer Test oder nennen wir es gar Betaphase. Wir persönlich empfinden es mehr als nur klug, eben auch im Sinne eines möglichen Scheiterns, eventuelle Risiken für alle Beteiligten gering zu halten. Hier sprechen wir von unseren Mitarbeitern, unseren Familien und Partnern. rehype.it hat alle Zeit der Welt zu wachsen und sich zu entwickeln. Wir müssen uns im Moment nicht gegenüber Investoren oder sonstigen Kapitalgebern rechtfertigen und auch haben wir unser Office erst mal nicht mit Flats an allen Wänden ausgestattet. Auch Flipper und Kicker gibt es vorerst nicht. Wir sind zu 100% eigenfinanziert und haben dadurch keinen Druck. rehype.it hat mindestens 18 Monate „Raum und Zeit“ sich zu entwickeln und den Beweis anzutreten, ob wir eine User Base aufbauen können oder nicht. Zudem ist der Ansatz und das Geschäftsmodell - wie du in den kommenden 14 Tagen mitbekommen wirst -, sofern es dich interessiert, weitaus höher angesetzt. Auf das Prinzip: „Zufall“ verlassen wir uns nicht. Unser Benchmark, wie auch die Reaktionen unserer 3 Nutzergruppen der letzten 12 Tage seit dem Launch, bestätigen uns zudem. Was die technische Seite betrifft, so werden wir nach den 90 Tagen „Testphase“ (eigentlich bedarf es derer schon gar nicht mehr), rehype.it auf eine ganz andere technische Basis stellen. Aus unserer über 20 Jährigen Erfahrung – einschließlich der Ende der 90iger Jahre ;-) – „verkaufen“ wir erst mal, bevor wir die Braut „chic“ machen. Viele Projekte kennen wir selbst, an welchem sich Designer 14 Tage mit der Pixelgenauigkeit des „Buy now“ Buttons auseinandergesetzt haben, anstatt einfach einen Button zu setzen der in der Lage ist vom ersten Tag an zu verkaufen um dann mit den ersten „Einnahmen“ den Button zu polieren. Sicher hat es mit eigenen Ansprüchen zu tun und auch wir sehen viel Verbesserungspotential, ganz besonders was unseren eigenen technischen und gestalterischen Anspruch betrifft... - Ich freue mich sehr auf den Dialog mir dir und hoffen wir mal nicht das deine Prophezeiung des Scheiterns von rehype.it in 2016 eintrifft und ich dir hier recht geben muss, was ich aber jederzeit tun würde wenn es soweit ist. Viele Grüße und frohe Oster wünscht Stefan von rehype.it Hallo Georg, vielen Dank für deinen Kommentar und die Glückwünsche. Wie oben Katharina von uns schon geschrieben hat, sind wir uns dessen bewusst. Leider haben wir keine einfachere Alternative gefunden. Die Liste der Begründungen ist in diesem Zusammenhang ist lang. Das es uns hier nicht um die 0,99 €/cent gehen kann, sollte auch jedem aus der Materie offensichtlich und damit erklärbar sein. Zieht man die PayPal Gebühren ab und erledigt eine ordnungsgemäße buchhalterische wie kaufmännische und steuerrechtliche Transaktion, so kann man sich schnell ausrechen das es hier nicht um eine „Cash Cow“ und ein sich darauf stützendes Erlösmodell handeln kann, sondern das der Grund und die Ursache für einen Registrationsprozess in Kombination mit PayPal und einem „Micropayment, einen anderen Hintergrund haben muss. Wir sind weitestgehend transparent und unsere Kunden auch. Garantie und Sicherheit zu 100% gibt es leider nicht, das ist auch uns bewusst. Die Verkäufer auf rehype.it geben eine Menge interner Daten bekannt und bei den jetzt erst eingestellten Projekten ist dies erst der Anfang. Wir empfinden diese als schützenswert und bei vielen Projekten im oberen 5-stelligen Bereich auch nachvollziehbar. Es geht nicht nur um irgendwelche Internetseiten oder Applikationen, es geht um wirkliche Werte, um Existenzen, um Mitarbeiter und viele andere materielle, wie auch immaterielle Werte... Trotzdem freue ich mich über deinen Kommentar und die Mühe und Zeit welche dir rehype.it wert war und ist. Gerne stelle ich mich für eine Diskussion bereit. Hierzu einfach über rehype.it nach mir Fragen. In Zukunft werden wir wirkliche Userinteressen und Verbesserungen seitens der Nutzer welche auf rehype.it umgesetzt werden finanziell oder mir Gadgets honorieren... – von daher: „Nur Mut!“ Frohe ostern wünscht Stefan von rehype.it

  • Stefan Brettschneider

    19.04.14 (13:51:51)

    Hallo Claus, vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir nehmen unsere Benutzer sehr ernst und sind auch, wie wir überall transparent kommunizieren, für jegliche Verbesserungsvorschläge offen. So gibt es auch ein Ideen-Center auf unserer Seite. Zudem kann man sich konstruktiv auch über Facebook-Kommentare in den Entwicklungsprozess von rehype.it einmischen! Ich hätte gerne eine Argumentation was hier katastrophal ist. Anders würde ich und könnte ich deinen Kommentar nicht gelten lassen. Gerne auch an stefan @ rehype.it. Unser ganzes Team und ich lieben es zu lernen. Es gibt immer besseres und bessere... :-) Vielleicht kurz zum Hintergrund und auch zum Thema "scheitern" oder „katastrophal“... Tom Peters sagt zum Beispiel in seinem Buch "The Innovation Circle", Ideen welche nicht innerhalb von 90 Tagen umgesetzt werden, werden höchstwahrscheinlich nie umgesetzt. So hatten wir die Idee und haben einfach umgesetzt. Wir haben nicht erst einen hohen 5-stelligen Betrag für eine Beta-Version, wie für viele anderer unserer Projekte in die Hand genommen, sondern erst mal auf einem stark individualisiertes CMS aufgesetzt. Wie der Presse zu entnehmen, sind wir im Moment in einer Test oder nennen wir es gar Betaphase. Wir persönlich empfinden es mehr als nur klug, eben auch im Sinne eines möglichen Scheiterns, eventuelle Risiken für alle Beteiligten gering zu halten. Hier sprechen wir von unseren Mitarbeitern, unseren Familien und Partnern. rehype.it hat alle Zeit der Welt zu wachsen und sich zu entwickeln. Wir müssen uns im Moment nicht gegenüber Investoren oder sonstigen Kapitalgebern rechtfertigen und auch haben wir unser Office erst mal nicht mit Flats an allen Wänden ausgestattet. Auch Flipper und Kicker gibt es vorerst nicht. Wir sind zu 100% eigenfinanziert und haben dadurch keinen Druck. rehype.it hat mindestens 18 Monate „Raum und Zeit“ sich zu entwickeln und den Beweis anzutreten, ob wir eine User Base aufbauen können oder nicht. Zudem ist der Ansatz und das Geschäftsmodell - wie du in den kommenden 14 Tagen mitbekommen wirst -, sofern es dich interessiert, weitaus höher angesetzt. Auf das Prinzip: „Zufall“ verlassen wir uns nicht. Unser Benchmark, wie auch die Reaktionen unserer 3 Nutzergruppen der letzten 12 Tage seit dem Launch, bestätigen uns zudem. Was die technische Seite betrifft, so werden wir nach den 90 Tagen „Testphase“ (eigentlich bedarf es derer schon gar nicht mehr), rehype.it auf eine ganz andere technische Basis stellen. Aus unserer über 20 Jährigen Erfahrung – einschließlich der Ende der 90iger Jahre ;-) – „verkaufen“ wir erst mal, bevor wir die Braut „chic“ machen. Viele Projekte kennen wir selbst, an welchem sich Designer 14 Tage mit der Pixelgenauigkeit des „Buy now“ Buttons auseinandergesetzt haben, anstatt einfach einen Button zu setzen der in der Lage ist vom ersten Tag an zu verkaufen um dann mit den ersten „Einnahmen“ den Button zu polieren. Sicher hat es mit eigenen Ansprüchen zu tun und auch wir sehen viel Verbesserungspotential, ganz besonders was unseren eigenen technischen und gestalterischen Anspruch betrifft... - Ich freue mich sehr auf den Dialog mir dir und hoffen wir mal nicht das deine Prophezeiung des Scheiterns von rehype.it in 2016 eintrifft und ich dir hier recht geben muss, was ich aber jederzeit tun würde wenn es soweit ist. Viele Grüße und frohe Oster wünscht Stefan von rehype.it Hallo Georg, vielen Dank für deinen Kommentar und die Glückwünsche. Wie oben Katharina von uns schon geschrieben hat, sind wir uns dessen bewusst. Leider haben wir keine einfachere Alternative gefunden. Die Liste der Begründungen ist in diesem Zusammenhang ist lang. Das es uns hier nicht um die 0,99 €/cent gehen kann, sollte auch jedem aus der Materie offensichtlich und damit erklärbar sein. Zieht man die PayPal Gebühren ab und erledigt eine ordnungsgemäße buchhalterische wie kaufmännische und steuerrechtliche Transaktion, so kann man sich schnell ausrechen das es hier nicht um eine „Cash Cow“ und ein sich darauf stützendes Erlösmodell handeln kann, sondern das der Grund und die Ursache für einen Registrationsprozess in Kombination mit PayPal und einem „Micropayment, einen anderen Hintergrund haben muss. Wir sind weitestgehend transparent und unsere Kunden auch. Garantie und Sicherheit zu 100% gibt es leider nicht, das ist auch uns bewusst. Die Verkäufer auf rehype.it geben eine Menge interner Daten bekannt und bei den jetzt erst eingestellten Projekten ist dies erst der Anfang. Wir empfinden diese als schützenswert und bei vielen Projekten im oberen 5-stelligen Bereich auch nachvollziehbar. Es geht nicht nur um irgendwelche Internetseiten oder Applikationen, es geht um wirkliche Werte, um Existenzen, um Mitarbeiter und viele andere materielle, wie auch immaterielle Werte... Trotzdem freue ich mich über deinen Kommentar und die Mühe und Zeit welche dir rehype.it wert war und ist. Gerne stelle ich mich für eine Diskussion bereit. Hierzu einfach über rehype.it nach mir Fragen. In Zukunft werden wir wirkliche Userinteressen und Verbesserungen seitens der Nutzer welche auf rehype.it umgesetzt werden finanziell oder mir Gadgets honorieren... – von daher: „Nur Mut!“ Frohe ostern wünscht Stefan von rehype.it

  • Katharina von rehype.it

    19.04.14 (15:06:59)

    Hi Claus, danke für deinen Kommentar und deine Einschätzung. Wenn du uns verrätst was genau du als "katastrophal" bei der Umsetzung empfindest, können wir es vielleicht besser machen .. ;) Gern per eMail an stefan@rehype.it oder direkt über unser Ideen-Center. Viele Grüße, Katharina von rehype.it

  • Katharina von rehype.it

    19.04.14 (15:10:30)

    Hi Georg, danke für deinen Kommentar. Wie alle anderen Unternehmen auch, haben auch wir bei rehype.it laufende Kosten, die gedeckt werden müssen. Beispielsweise nimmt die Erstellung und Überprüfung der Exposés viel Zeit (und somit Geld) in Anspruch. Ob ein Projekt schließlich verkauft wird - und dann eine Provision für uns fällig wird - hängt jedoch zum Großteil vom Projekt selbst ab. Dh. wir könnten unsere bereits vor einem Verkauf anfallenden Kosten nicht decken, wenn wir Projekte einstellen, die aber letztlich nicht gekauft werden. Daher fallen bereits vor einem Verkauf Kosten an. (Auch der Betrieb der Website kostet bei uns Geld, wie woanders auch.) Allerdings arbeiten wir zur Zeit tatsächlich noch am Preismodell. Viele Grüße, Katharina von rehype.it

  • Georg

    19.04.14 (18:26:47)

    Klar, mit dem bisherigen Bezahlmodell könnt ihr euch sicher sein, dass die Nutzer auch wirklich am Dienst interessiert sind, und vielleicht haltet ihr auch Spammer damit ab. Es wäre aber schön, auch als Nicht-Käufer einen Blick auf die Anwendungen werfen zu können. Ich stelle mir eure Seite gerade für Blogger sehr interessant vor, bspw. könnten die Autoren von Netzwertig über einen Dienst schreiben, der zwar "tot" ist, aber auf eurer Seite zum Verkauf steht und nach Meinung der jew. Blogger überlebenswürdig ist. Würde eine höhere Bekanntheit der Angebote nicht auch die Zahl der möglichen Kunden und u.U. den Wert des Angebots (und damit eure Provision) erhöhen? Es gibt sicherlich genug Nutzer, die sich von jedem beliebigen Preis abschrecken lassen. Sicherlich keine Kunden für euch, aber vielleicht interessant in Sachen Marketing und Bekanntheitsgrad - wie ein Schaufenster in einem Geschäft. Natürlich soll es an den 99ct nicht scheitern, vielleicht mache ich mir auch einen Account bei euch, einfach aus Interesse. Die Idee eures Dienstes habe ich so jedenfalls noch nie gesehen, alleine dafür schon Respekt. Die Kommentare hast du übrigens irgendwie verkorkst. ;-) Vielleicht räumt der Autor des Artikels mal mit den Doppelposts auf. :)

  • Didi

    20.04.14 (08:40:00)

    Eine solche Plattform zur Verfügung zu stellen ist eine wirklich gute Idee. Allerdings wird man etwas unsicher, wenn man schon alleine nur fürs Ansehen der vorhandenen Projekte etwas bezahlen muss, dass müsste eigentlich kostenlos sein, denn das schreckt schon zu Beginn an ab, sich zu registrieren. Sonst ist das sicher eine feine Sache.

  • Katharina von rehype.it

    22.04.14 (14:11:08)

    Hallo Didi, danke für deinen Kommentar! Es gibt viele Gründe, weshalb wir uns für einen geschlossenen Login-Bereich entschieden haben. Diese haben wir hier und an anderer Stelle schon ausführlich erläutert. Dennoch ist es selbstverständlich nicht ausgeschlossen, dass sich unser Geschäftsmodell irgendwann ändert. Bisher sind wir aber mit rehype.it sehr zufrieden und sehen daher momentan keine Notwendigkeit, den geschützten Bereich zu öffnen - abgesehen davon, dass wir damit auch unsere Verkäufer schützen. (Nicht jeder möchte, dass sein Geschäftsmodell für jeden anonymen Internetnutzer einsehbar ist ... ) Abgesehen davon empfinden wir die einmalige Zahlung von 0,99 Euro auf Käuferseite, die übrigens lediglich der Verifikation einer "echten Person" dient, als durchaus vertretbar und nicht als "Risiko". Viele Grüße, Katharina von rehype.it

  • Jan S.

    23.04.14 (00:26:23)

    Ich finde die Idee tendenziell wirklich sinnvoll und durchaus charmant, wenn auch schwer umsetzbar. Ich bin gespannt. Mir scheint es aber, dass rehype.it einen exzellenten Bot entwickelt hat, der mit den immer gleichen Textbausteinen und schier unendlichem Selbstbewusstsein auf jegliche Kommentare an diesem Artikel antwortet. Und jetzt: "Hallo Jan, danke für den Kommentar. Wir nehmen unsere Benutzer sehr ernst..." Entschuldigung, - das war jetzt sehr sarkastisch. Nehmt ihr eure Benutzer wirklich so ernst, wenn ihr deren Eindruck mit euren aus Textbausteinen gebauten Argumenten widerlegt wollt? Diejenigen, die sich hier die Mühe machen zu kommentieren, repräsentieren Erfahrungen. Etwaige Troll-User werden zumeist von der Redaktion gelöscht. Meinem Unternehmen hat genau diese Naivität das Genick gebrochen.

  • Katharina von rehype.it

    23.04.14 (10:37:34)

    Hallo Jan, danke für deinen Kommentar - auch wenn wir uns nicht ganz sicher sind, was du uns damit sagen möchtest. Wir sind durchaus offen für konstruktive (!) Kritik. Das beweisen wir mit ausführlichen Kommentaren, Argumentationen und nicht zuletzt auch mit der Änderung unseres Bezahlmodells auf Wunsch vieler Nutzer, und das wenige Tage nach dem Launch von rehype.it. Allerdings erwarten wir schon auch, dass auf unsere Argumentation auch eingegangen wird. Wir haben mehrfach dargelegt, warum wir machen, was wir machen und auch, warum wir es so machen, wie wir es machen. Kritik daran ist durchaus berechtigt, aber dann bitte auch direkt bezogen auf unsere Argumente. Viele Grüße, Katharina von rehype.it

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