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16.05.14Leser-Kommentare

Aus Angst vor Suchmaschinen-Bestrafung: Kommentar-Spammer wollen sich weiße Weste schaffen

Über Jahre lebte eine ganze Industrie davon, die Kommentarspalten im Web mit Links zu themenfremden Webangeboten zu füllen. Doch weil die Suchmaschinen dieses Verhalten jetzt negativ bewerten, betteln manche Spammer nun darum, dass ihre Links entfernt werden.

KommentareMenschliche Spammer, die für Startups, Onlineshops, Casinos und andere, mehr oder weniger seriöse Anbieter systematisch scheinbar "echte" Kommentare unter Artikeln bei Nachrichtensites und Blogs platzieren, um Suchmaschinen Relevanz vorzugaukeln, haben keinen leichten Job. Denn damit ihre zumeist recht kurzen Kommentare nicht von den Moderatoren und Redakteuren sofort als Spam identifiziert werden, müssen sie einen Text zumindest überfliegen, um anschließend mit irgendeinem Allgemeinplatz kommentieren zu können - der im Website-Feld die vom Auftraggeber festgelegte URL enthält. Auch gilt es, herauszufinden, ob eine Website mit Kommentarfunktion Google & Co anweist, Links in den Kommentarspalten wahrzunehmen oder zu ignorieren. Wobei viele Spammer sich hierfür nicht einmal die Zeit nehmen und lieber blind drauflos kommentieren, gemäß dem Motto "die Masse machts". Doch Google und andere Suchmaschinen sind diesen Übeltätern auf der Spur. In den letzten Jahren wurden kontinuierlich die Kriterien optimiert und angepasst, nach denen die Algorithmen die Relevanz einer Website beurteilen. Einfach nur viele Verlinkungen im Netz vorweisen zu können, genügt nicht mehr - oder kann gar als negatives Zeichen gewertet werden, sofern ein Verdacht künstlicher, unnatürlicher Verlinkungen existiert.

Und deshalb mutieren manche der einstigen Kommentarspammer nun gewisserweise zu E-Mail-Spammern: Denn sie - oder ihre Nachfolger in einschlägigen "Onlinemarketing"-Positionen bei Internetfirmen und dubiosen Agenturen - nehmen verstärkt Kontakt mit Redaktionen und Bloggern auf, bei deren Sites vormals dem Linkaufbau dienende Verweise in Kommentaren platziert wurden, die nun jedoch aufgrund der Bestrafung eines solchen Verhaltens durch Suchmaschinen zu einem Hindernis im SEO-Mix avanciert sind. Und deshalb lautet die Bitte in diesen Mails, von denen wir in den letzten Monaten einige erhalten haben, die Links vollständig zu entfernen. Gerade flatterte uns folgendes Exemplar ins Haus:

"Mein Name ist [entfernt] und ich bin als Online Marketing Managerin bei [entfernt] für unseren Internetauftritt [entfernt] zuständig. Da wir dort in den vergangenen Wochen einige Verluste in der Google-Sichtbarkeit eingebüßt haben, mussten wir uns dazu entscheiden, all die Verlinkungen vollständig abzubauen, die Google aus verschiedenen Gründen als unnatürlich werten könnte. Uns ist klar, dass wir mit dieser Vorgehensweise gegebenenfalls auch Links abbauen, die in der Vergangenheit durch unsere eigenen Dienstleister aufgebaut wurden oder einen natürlichen Ursprung haben. Dieses Risiko müssen wir jedoch eingehen.

Auch der Link von Ihrer Webseite [entfernt] auf unsere Webseite könnte als unnatürlich gewertet werde. Daher möchte ich Sie bitten, die Verlinkung zeitnah und dauerhaft zu entfernen."

Abgesehen von der unerklärlichen Annahme, dass Blogger und Website-Betreiber in einem solchen Szenario eine "zeitnahe" Kooperationswilligkeit für notwendig halten, ist beachtlich, wie offen der Missbrauch der Kommentarfunktion für unethische SEO-Zwecke zugegeben wird. Und indem die Verantwortlichen nun per E-Mail darum bitten, ihren ursprünglich produzierten Spam wieder zu löschen, setzen sie eigentlich ihre dreisten Praktiken fort. In der Vergangenheit missbräuchlich platzierte Links löschen lassen zu wollen, ist der neue Kommentarspam.  

Kommentare

  • Tom Brühwiler

    16.05.14 (12:28:23)

    Um dem Blogger das Entfernen solcher Links wenigstens ein bisschen schmackhafter zu machen, gibts inzwischen sogar Belohnungen. So heisst es in einem Mail, welches ich vor ein paar Tagen erhalten habe: "Als kleines Dankeschön schenken wir Dir dann einen 10€ Gutschein für Deinen nächsten Einkauf bei [Super-Duper-Firma]." Umwerfend, aber danke nein. Einkaufen muss ich da ja nicht auch noch. Bleibt einzig die Frage, wie man mit solchen Kommentar-Lösch-Anfragen eigentlich umgehen soll...

  • Malte

    16.05.14 (12:34:36)

    Sehr schön. Genauso habe ich das in der Vergangenheit auch beobachtet. Selbst bei Verlinkungen aus dem Content heraus wird teilweise dreist angefragt. Einige der genervten Kollegen schreiben dafür ja direkt dann eine Rechnung. Finde ich ehrlich gesagt auch angebracht, denn es ist teilweise nicht unerheblicher Aufwand.

  • grackmczack

    16.05.14 (12:52:10)

    Ist doch eine schöne Möglichkeit Geld zu verdienen ... ich mein für die vollgespammten Websites. Pro entfernten Link 1€, kostet ja schließlich Zeit und Arbeitskraft und warum sollte man sich das nicht bezahlen lassen?! Gleich eine E-Mail Vorlage machen und man schickt die Preistaffel für die Entfernung der Links den Agenturen zu in der Antwort. So verwandelt man Arbeit in Geld oder hält sich die zusätzliche Arbeit vom Hals ;)

  • Jürgen Auer

    16.05.14 (14:14:13)

    Ich würde solche Anfragen in den Papierkorb entsorgen. Warum soll man sich darum kümmern? Das gilt erst recht dann, wenn der jetzt Anfragende jemand anderes ist als der ursprünglich Kommentierende.

  • Leander

    16.05.14 (21:26:28)

    Warum man sich drum kümmern sollte? Ganz einfach: wenn man nicht tut, was sie fordern, können sie den Link selbst bei Google "entwerten" lassen. Und das hat wiederum negative Wirkung auf das Ranking des Blogs. Manche drohen ganz offen damit...

  • Dominik

    17.05.14 (06:47:10)

    Das mit der negativen wertung von Entwertungen für die verlinkende Website konnte bisher aber nicht gezeigt werden. Es ist eine leere Drohung. In so einem Fall kostet die Bearbeitung der linkentfernung dann 100€...

  • Jürgen Auer

    17.05.14 (08:21:53)

    Da mögen Leute damit drohen. Ich gehe aber davon aus, daß Google unterscheidet, ob ein Linkentwertungsantrag vom Seitenbetreiber oder von jemandem Dritten kommt.

  • Frank

    17.05.14 (18:32:06)

    So isses halt...ein Kommentarfeld ist zu kommentieren da. Bestraft Google jetzt meine Homepage für diesen Kommentar? Verrückte Welt...

  • kurt

    18.05.14 (21:07:20)

    Die suchmaschinen stellen ihre eigenden regeln auf mal schauen wo das noch hinführt.

  • Thorsten

    18.05.14 (21:21:28)

    Oh, es geht noch besser: Ich betreue ein Forum zum Thema Kurzreisen. Ein Mitglied hat dort einen Beitrag geschrieben und gefragt, wo man günstig Urlaub in XYZ buchen kann. Ein anderes Mitglied hat die Frage beantwortet und auf die Webseite von www.NAMEDESURLAUBSANBIETERS.de verwiesen (die in dem Beitrag auch verlinkt wurde). Und ich habe nun vor nicht allzu langer Zeit auch eine solche Mail bekommen mit der Bitte, den Link zu entfernen, aus den gleichen Gründen. Hier wurde die Webseite aus freien Stücken weiterempfohlen, kein SEO-Mensch hat einen Auftrag gegeben und das fragliche Forumsmitglied war schon länger dabei und hat schon unzählige andere Beiträge ohne Links geschrieben. Aber irgendwie hatte man trotzdem Panik wegen negativer Bewertung.

  • Dave

    19.05.14 (08:33:22)

    Au contraire: Gibt es irgendwelche Beweise oder auch nur Indizien, das das "Entwerten" negativen Einfluss auf das Ranking der entwerteten Seite hat? Ich habe bisher keine gelesen. Andererseits gibt ea allerdings etliche Aussagen wie die folgende: Im Artikel 7 Things You May Not Know About Google's Disavow Tool ist im Abschnitt "7. Disavow Data Isn't Used Against the Site Being Disavowed" folgende Aussage von John Mueller (Google) sogar mit "Videobeweis" zu lesen: It's not that we are using this [the disavow tool] as a spam report form. So, when you get a message saying, 'You should remove this link to my website or else I'll put you on my disavow file', that's not a threat for your website. It's not a problem to have your website on a disavow file.

  • Richie

    19.05.14 (10:15:34)

    Kenn ich von beiden Seiten der Medaille. Ich schätze, in vielen Fällen ist es einfach eine Standardemail, die eben an alle Betreiber linkender Seiten geschickt wird, die "riskant" aussehen. Wer da nicht soweit denkt, mal Blogkommentare aus im Artikel benannten Peinlichkeitsgründen anders anzuschreiben, nun ja. Zur Gegenfrage: Stand der Lehre ist, dass Google entwertete Links schlicht als "nofollow" betrachtet. Die "Drohung" mit dem Disavow wäre demnach keine. Selber würde ichs auch drauf ankommen lassen. Das Witzige ist ja, dass Blogkommentare in der Regel ohnehin in der regel nofollow sind, an sich kann man sich das Anschreiben sparen, aber ich kanns auch nachvollziehen, dass da ein paar Leute einfache in wenig paranoid sind. Zu guter Letzt: was "echte" Links im Sinne von linkempfehlungen im Artikel angeht, die nicht "auf Anfrage" entstanden sind: auch da kann Google gelegentlich sauer werden. ich habe schon einige "Beispiele für manipulative Links" von Google gesehen, die alles, nur nicht das sind. Google ist da durchaus gut, aber definitivg nicht perfekt und ich schätze, der eine oder die andere würden sich wundern, was da bereits von Google höchstselbst und offiziös als "spammy" benannt wurde.

  • Heiner

    21.05.14 (22:29:18)

    Wenn sie bitten, dann geht es ja noch, wenn sie aber verlangen und zwar umgehend, dann werde sogar ich gnatzig ;-)

  • hube

    06.06.14 (08:36:37)

    Na klar. Da habt ihr leider zu kurz gedacht. Zunächst mal finde ich es erschreckend, dass keiner diese google-Politik verurteilt denn diese geht gegen die Basis des Internets, den Hyperlink! Anstatt spammige Links einfach zu ignorieren straft Gott-Google das ganze Internet ab. Das führt dazu das Webseitenbetreiber Angst haben zu verlinken und verlinkt zu werden. Das ist eine katastrophale Entwicklung! Zudem werden Scammern Tür und Tor geöffnet und ganze Industrien mit negativer SEO erpressbar! Es ist billig und leicht im Namen eines Dritten schlechte Backlinks zu setzen. Da blüht ein Nigeria-Connection-Skandal der Monsterklasse! Und ganz am Ende ist JEDER WEBSEITE AUSDRÜCKLICH ANGERATEN(!) die Links zu entfernen. Denn die Bad -Neighborhood Algorythmen strafen auch DIE VERLINKENDEN WEBSEITEN AB!!! Na? Immer noch Spaß am Schaden anderer Leute? Statt sich teilen und beherschen zu lassen sollte google dafür BOYKOTTIERT werden. Statt dessen erfreut man sich hier infantil am Leid anderer! Was für ein Amatuerblog!

  • Jamma

    06.06.14 (09:06:36)

    Genau wie mit allen anderen Trollen: Gründlich und umfassend ignorieren.

  • Algorythmus

    06.06.14 (09:30:19)

    Genau, Google boykottieren! Also Links gerade nicht entfernen! Dafür!

  • Georg

    06.06.14 (09:50:29)

    Haha, ärgert sich da jemand der nun viel Emails schreiben muss? ;-) Ist schon irgendwie lustig wie aufgerufen wird Google zu boykottieren. Hätten die unlauteren SEOler Google schon davor boykottiert, dann hätten sie diesen Linkspam erst gar nicht angehen müssen. Aber jetzt sollen die, die dafür gar nichts können, das also ausbaden? Ja, es geht noch oder? Ich denke schon, dass Google schlau genug ist, richtig mit gespamten Links, die nicht entfernt werden, umzugehen. Klar, da wird es den ein oder anderen Unschuldigen auch mal treffen, das ist das Risiko des Internets gewissermaßen. Aber das war schon immer so, nicht erst seit Google diese neue Policy fährt. Außerdem ist doch eigentlich abzusehen, dass es jetzt eben viele Aufreger gibt, aber wenn dann mal überall angefragt wurde wegen Linkentfernung, Links entfernt werden, aber vor allem keine neuen Spamlinks mehr gesetzt werden, dann hat Google sein Ziel doch erreicht. Dann pendelt sich das wohl ein, dass man eben darauf achten sollte, nicht mit unlauteren Mitteln seine Website bekannt zu machen. Und wenn das nur eine begrenzte Zeit quasi ist in der Google auf solche Links achtet, dann hat auch Negativ-SEO seine Grenzen. Sowieso halte ich Google für so schlau, zu beachten, dass dies eben nun eine neue Masche sein könnte, und Vorkehrungen getroffen hat. Zu guter Schluss: natürlich sollte man Google boykottieren. Aber sicherlich nicht wegen der paar SEO-Hanseln, sondern einfach deswegen weil Google eine riesige Datenkrake ist.

  • Alphager

    06.06.14 (09:50:40)

    Mein Katzenblog darf ruhig 0,1 Punkte im Pagerank runterfallen, wenn Ich damit den SEO-Spammern schaden kann. :-)

  • Lonesome Walker

    06.06.14 (10:10:09)

    @hube: YMMD! Genau, die Basis, die jahrelang von den Spammern mißbraucht wurde. Sag' mal, Du betreibst kein eigenes Blog, und hast Dich mit den Assis noch nie auseinandersetzten müssen, nech? Selbst meinen Hinweis, daß vor dem Kommentieren überlegt werden sollte, ob Kommentarspam oder nicht hat einige bereitwillig 99 Euro gekostet. Nee, es reicht! Das ist schon gut so, und Bad Neighbourhood ist temporär, also sehe ich das gelassen :-) Ich blogge, weil ich Spass am Bloggen habe, und nicht, weil ich Angst vor Google habe...

  • SEOg4ngs3r

    06.06.14 (10:51:24)

    Hey guys, check out this cool new website: netzwertig.com :)

  • Lisa

    06.06.14 (13:20:11)

    Linkentferung in Rechnung stellen und fertig. Arbeit soll schließlich entlohnt werden.

  • hube

    06.06.14 (17:33:20)

    Na dann kauf ich jetzt mal für 30 Euro 10000 spamlinks und linke die auf diesen Blog. Viel Spaß dabei. Der Hyperlink stirbt und das Klatschaffenvolk hier freut sich. Na denn.

  • hube

    06.06.14 (17:38:28)

    Der einzige Grund für google diesen Unsinn zu betreiben ist Adwords. Nur darum gehts. Blogbetreiber wurden schon mit Adsense abgezogen wie wir lesen durften, jetzt sind die Shopbetreiber dran die auf Traffic angewiesen sind. Zunächst wurden Backlinks forciert, die Leute spielen nach den Regeln, die der Spielmacher Foogle dann ändert. Plötzlich sind die Shopbetreiber auf die bezahlten Klicks angewiesen um die Arbeitsplätze zu finanzieren die auch einige hier ernähren. Nur dort liegt des Pudels Kern. Werbeeinnahmen durch Adwords. Das das Euch hier oder dem fetten Möchtegernsozialisten Fefe der hierhin verlinkt scheissegal ist zeugt von der Ignoranz die ein Mafiaunternehmen wie google erst möglich macht. Neidvolk!

  • Martin Weigert

    06.06.14 (17:44:36)

    Ah ich hab ich schon gefragt woher plötzlich all die neuen Kommentatoren kommen. Danke für den Hinweis :)

  • hube

    06.06.14 (19:17:05)

    Das Sie auf meinen Hinweis angewiesen sind spiegelt das Niveau des Blogs. :) :)

  • Allan S

    07.06.14 (05:32:46)

    Hihi, das nenne ich mal einen Lichtblick in den Abgründen des Spam. Noch besser wäre es Google und die SEO Trollos für den Aufwand den die auslösen in Regress zu nehmen. Aber alleine schon die ungefragten Heulmails lösen eine tiefe innere Befriedigung hervor. Danke für den Artikel.

  • Banger

    07.06.14 (09:31:48)

    Ühühühü, es ist doch ganz einfach: Den Schaden braucht mittel- und langfristig niemand zu befürchten, der sich ganz einfach an die Spielregeln hält und das Internet mit seinen Verlinkungen so nutzt, wie es eigentlich angedacht war. Das laute Jammern und Wehklagen kommt, wie bei jeder Änderung in den Google-Algorithmen, mal wieder nur von denjenigen, die sich durch Tricksereien Vorteile verschaffen wollten bzw. ihr Geschäftsmodell darauf aufbauen und anderen Leuten für diese Tricksereien Geld abnehmen. Für den normalen, souveränen Websitebetreiber (ja, auch kommerziell) heißt es wieder einmal: Popcorn besorgen, Kaffee aufsetzen und dem lustigen Treiben der aufgescheuchten SEO-Lemminge amüsiert zuschauen. (Mal schauen, was gerade im Abakus-Forum wieder los ist…)

  • Paul

    08.06.14 (09:18:24)

    "Gegen den Hyperlink". Klar. Denn der Zweck des Hyperlinks war ja schon immer, dass man bei Google hoch gerated wurde. Draufklicken um zu relevanter information zu kommen war nur Nebensache. Ich seh schon warum hier in den Kommentaren so gehated wird: Den meisten SEO-Spammern ist klar, wie leicht man eine Kommentarspalte in einem Blog identifizieren kann, und wie selektiv google dann SEO bestraft. Schlecht fürs Geschäft. Klar gibts Kollateralschäden, aber aus meiner Sicht als einzelner Netznutzer bin ich bereit die in Kauf zu nehmen dafür, dass die mir schon lange verhassten Kommentarspammer abgestraft werden.

  • hannes

    08.06.14 (19:09:38)

    mh. ich sehe das etwas pragmatischer: kommentare werden durchaus gezaehlt und gewertet, wenn diese wirklich (!) gut sind. indikatoren fuer "gut" sind ja allen bewusst und man muss hierueber eigentlich nicht mehr diskutieren. dieses elendige linkentfernungs-email-spamming-zeugs kommt daher, dass viele der "kollegen" es schlichtweg nicht besser wissen oder wirklich in der vergangenheit mist produziert haben. lg.

  • Marco vom Katzenkacke! - Blog

    11.06.14 (10:26:02)

    Linkentfernung kostet bei mir einen Kasten Bier + 50 Euro, Wartezeit derzeit ab 2 Jahre :) Jedenfalls, wenn die DISAVOW-Drohung gleich noch in derselben Mail kommt. Ansonsten sinds nur 24 Monate.

  • Martin @pokipsie Rechsteiner

    17.07.14 (08:10:04)

    Ich habe gerade heute eine solche eMail erhalten. Doch bei mir geht es nicht um einen Kommentar in meinem Blog, sondern um ein Testbericht welchen ich über ein Produkt gemacht habe und dann das Produkt auch mit dem jeweiligen Shop verlinkt habe (wohl bemerkt das Produkt gibt es noch) wie soll ich da reagieren? Hat mir da jemand Tipps?

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