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06.02.12Leser-Kommentare

PR-Manager für DACH: Spotify bereitet sich auf Deutschlandstart vor

Ein Start von Spotify in Deutschland ist nur noch eine Zeitfrage. Die Anstellung eines in Berlin ansässigen PR-Managers für den deutschsprachigen Markt signalisiert, dass es nicht mehr lange dauern kann.

 

Es gibt nicht viele Onlinedienste, auf die Internetnutzer in Deutschland so sehnlich waren wie auf Spotify. Zwar mangelt es hierzulande mittlerweile nicht mehr an On-Demand-Musikangeboten, doch bis auf simfy verzichten alle auf einen kostenfreien Service und sind sich im Funktionsumfang weitgehend ähnlich. Ob einem Spotify besser gefällt als die Konkurrenz, hängt von den persönlichen Präferenzen ab. Aber dem typischen menschlichen Verhaltensmuster folgend, Dinge zu begehren, die man nicht haben kann, dürften sich bei einem Spotify-Launch hierzulande viele User auf den schwedischen, mittlerweile in zwölf Ländern verfügbaren Dienst stürzen - erst recht, sofern es zwischen Spotify und der GEMA zu einer Einigung hinsichtlich eines Gratis-Angebots kommen sollte.

Marcel Grobe übernimmt Spotify-PR in Berlin

Von Spotify gibt es nach wie vor keine offizielle Aussage zum Deutschlandstart. Dennoch signalisiert eine aktuelle Personalie, dass das Unternehmen mit Sitz in Stockholm und London fest mit einem baldigen Debüt in Deutschland rechnet: Aus zwei zuverlässigen Quellen haben wir erfahren, dass das Startup gerade die kürzlich ausgeschriebene Stelle des PR Managers DACH besetzt hat: Marcel Grobe, ehemaliger Director Public Relations bei Groupon, wird künftig die Spotify-Kommunikation für Deutschland, Österreich und die Schweiz verantworten. Dass er lediglich für die kleinen Märkte Schweiz und Österreich eingestellt wurde, erscheint äußert unwahrscheinlich. Eine Spotify-Sprecherin wollte die Meldung nicht kommentieren.

In Spotifys jüngst eröffnetem Berlin-Büro wird Grobe nicht alleine sein: Schon seit einigen Monaten schaffen Axel Bringéus und John Bonten von dort aus die Grundlagen für einen baldigen Launch in Deutschland. Gesucht werden derzeit zudem Vertriebskräfte.

Zwar war der Musikdienst aus Schweden Ende 2008 schon einmal an einem Punkt, an dem mit Caspar von Gwinner ein frisch rekrutierter Mitarbeiter in Deutschland die Weichen für spotify.de stellen sollte, nur um dieses Vorhaben dann in Folge gescheiterter Verhandlungen mit der GEMA abzubrechen. Doch die Anstellung eines PR-Managers in Berlin lässt erahnen, dass die Skandinavier mittlerweile keinen Zweifel mehr daran haben, die seit dem Herbst laufenden Verhandlungen mit der GEMA erfolgreich abschließen zu können.

Die Verwertungssgesellschaft selbst erklärte uns auf Anfrage, dass es keine Neuigkeiten zum Status der Gespräche zu verkünden gibt.

Kommentare

  • User

    06.02.12 (16:01:30)

    Leider ist für Mac-User Spotify derzeit unbrauchbar. Dieser Bug scheint dort seit über einem jahr niemand zu kümmern :( http://getsatisfaction.com/spotify/topics/spotify_on_mac_osx_snow_leopard_spotify_interferes_with_mouse_clicks

  • Michael S

    07.02.12 (11:42:40)

    Verallgemeinerung. Nutze seit ein paar Monaten Spotify auf Mac und hatte nie Probleme.

  • Steven R

    24.02.12 (14:57:19)

    Ich verwende Spotify seit etwa 1 1/2 Jahren auf einem Mac und bisher hatte ich nie irgendwelche Probleme. Ich schätze, "unbrauchbar" trifft es daher nicht so wirklich.

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