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29.09.09

Ping!: Instant Messenger fürs iPhone

Aus der Kategorie "Applikationen, von denen man nicht wusste, dass man sie braucht": Ping! ist ein grandioser Instant Messenger für die unkomplizierte iPhone-zu-iPhone-Kommunikation.

PingWer über das iPhone Instant Messages versenden möchte, hat dazu viele Möglichkeiten: Applikationen wie Fring, Nimbuzz oder BeejiveIM bieten Zugriff auf die gängigen Instant Messenger und sozialen Netzwerke. Ein Konto bei einem Drittanbieter wie AIM, ICQ oder Skype ist dafür jedoch immer notwendig.

Ping! ist eine neue Anwendung, die das Versenden von Kurznachrichten zwischen iPhones dramatisch vereinfacht. Nach dem Download der derzeit kostenlos im App Store erhältlichen Anwendung muss lediglich ein Benutzername gewählt werden, unter diesem man anschließend für andere Ping!-User erreichbar ist. Diesen kann man anschließend anderen iPhone-Nutzern mitteilen, die einen dann bei Ping! hinzufügen können.

Instant Messenger-Konversationen ähneln der Thread-Darstellung von SMS auf dem iPhone. Einzelne Ping!-Kontakte können mit einem Eintrag aus dem Adressbuch verlinkt werden, um schnelleren Zugriff auf Telefonnummern und Kontaktdaten zu erlauben. Wer den Push-Modus aktiviert, erhält neue Ping!-Nachrichten auch, wenn die Applikation nicht aktiviert ist. Konversation

Ping! ist eine solche Anwendung, bei der man sich fragt, wieso es diese erst jetzt gibt. Die Funktionsweise ist simpel und der Feature-Umfang gering. Genau das aber könnte Ping! zu einem enormen Hit unter iPhone-Nutzern machen, zumal das SMS-Gefühl derartig gut nachgebildet wurde, so dass sich der Service durchaus als kompletter SMS-Ersatz einsetzen ließe.

Neben Problemen beim Anzeigen der korrekten Sendezeit einer Nachricht sind mir in kurzen Tests keine nennenswerten Probleme aufgefallen. Bei Marcel lief es weniger gut (siehe Screenshot). Was definitiv noch fehlt, ist die Möglichkeit, Nutzer aus der Ping!-Liste wieder zu entfernen, sowie ihre "Kontaktanfrage" abzulehnen. Natürlich sind noch weitere Features vorstellbar, aber diese beiden sollte Ping! priorisieren.

Einfachheit hat schon vielen Diensten zum Erfolg verholfen. Über 30 Millionen iPhones wurden bisher verkauft. Ich wäre nicht verwundert, wenn sich Ping! innerhalb von kurzer Zeit auf sehr vielen davon wiederfinden würde.

via

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