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28.04.11Leser-Kommentare

Partnersuche im Netz: Loverty will Online-Dating demokratisieren

Das Berliner Startup Loverty will den Markt für Online-Dating aufmischen. Dabei helfen soll vor allem ein vollwertiges Gratisangebot und eine Strategie als "Underdog".

 

Der Markt für die Onlinepartnersuche ist groß: Allein in Deutschland sind bis zu sieben Millionen Menschen pro Monat im Netz auf der Suche nach einer besseren Hälfte, in der Schweiz und Österreich jeweils 700.000.

Doch trotz (oder gerade wegen) dieses enormen Potenzials sowie der hohen Priorität, die Dating und Partnersuche für viele besitzt, gehört die Branche speziell in Hinsicht auf die Geschäftsmodelle zu den eher traditionellen im Netz. Pauschal ausgedrückt: Nur wer viel Geld auf den Tisch legt, kann die Plattformen auf sinnvolle Weise nutzen.

Mit Loverty will nun ein neues Startup aus Berlin die Online-Partnersuche umkrempeln. Das Ziel: die Mauer zwischen Gratis- und Bezahlnutzern niederzureißen. Die drei Gründer Felix Alaze, Andreas Wierz und Stefan Mey glauben, dass die bei den führenden Dating- und Partnerbörsen gängige Praxis, ein extrem beschnittenes und damit kaum nutzbares Gratiskonto anzubieten, viele potenzielle Flirts und glückliche Partnerschaften verhindert. Mit Loverty möchten sie dies ändern.

Durch die Bereitstellung eines echten Freemium-Produktes, das auch in der Gratis-Variante zur Partnerfindung und Kontaktaufnahme genutzt werden kann, soll Loverty Online-Dating demokratisieren (ungefähr so, wie es OkCupid in den USA getan hat).

Herzstück der Site ist ein aus 34 Fragen bestehender Persönlichkeitstest, auf dessen Basis Loverty zukünftig Vorschläge für potenzielle Partner macht. Gratisnutzer können nach dem Test ein Profil erstellen, Fotos anderer Mitglieder ansehen, Nachrichten empfangen und verschicken sowie bis zu 20 Fotos von sich hochladen - speziell der Versand von Nachrichten sowie der Zugang zu Bildern anderer User ist bei dem Gros der Partnerbörsen nur gegen Geld möglich.

Erst wer die Besucher des eigenen Profils sehen möchte (was ja, wie gerade am Beispiel Facebook deutlich wird, ein nachgefragtes Feature zu sein scheint), nur mit anderen zahlenden Mitgliedern gematcht und einen Premium-Button auf seiner Profilseite positionieren möchte, muss zu Lovertys Premium-Paket wechseln: Für dieses wird aber nicht wie sonst in der Branche üblich ein Monats- oder Jahresbetrag fällig, sondern eine Einmalzahlung von 29 Euro (bei vielen Konkurrenten reicht dies selten für mehr als zwei Monate).

Für einmalig 89 Euro können User auch Premium+-Mitglieder werden, sich nur mit anderen Premium+-Usern matchen lassen, Nachrichtentexte direkt per E-Mail erhalten und die Werbung von der Site entfernen.

Ob die Berliner hier die optimale Produkt- und Preisdifferenzierung gefunden haben, werden die nächsten Monate zeigen (ich bezweifle, dass User bereit sind, auf einen Schlag 89 Euro zu zahlen). Momentan gibt sich die Website noch etwas spärlich, was ihren Funktionsumfang betrifft, wodurch sich auch die anzubietenden Zusatzfeatures für die kostenpflichtigen Pakete in Grenzen halten. Die drei Jungunternehmer, die das Produkt aus den Mitteln des Gründungsstipendiums der Beuth Hochschule für Technik entwickelt haben, wollen Loverty in den nächsten Wochen sukzessive erweitern.

Zum Start soll der Dienst, der das regionale Matching über die Postleitzahlen realisiert und diesbezüglich momentan nur Deutschland umfasst, vor allem in Berlin beworben und von der Hauptstadt ausgehend in andere Landesteile expandieren.

Neben klassischer Onlinewerbung soll Loverty von der Strategie als Underdog und disruptiver Dienst in einer unbeweglichen Branche profitieren. "Wir wollen deutlich machen, dass wir nicht das 1001. Datingportal sind, sondern dass da wirklich was Neues, Großes kommt", unterstreicht Loverty-Mitgründer Stefan Mey die Ambitionen des Startups.

Die wohl größte Herausforderung dürfte zu Beginn darin bestehen, eine kritische Nutzermasse zu akquirieren und vor allem auch ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis herzustellen. Bei den etablierten Datingssites erhalten Frauen oft Rabatte oder können bestimmte Premiumfunktionen kostenfrei benutzen, um so mehr männliche (und natürlich zahlende) Anwender anzuziehen. Dieses Mittel steht dem ohnehin kostenfrei nutzbaren Loverty nicht zur Verfügung.

Stefan Mey gibt sich jedoch zuversichtlich: Einerseits vertraut er auf das Design, von dem er glaubt, dass es weibliche Nutzer anspricht, zudem verlässt sich der studierte Publizist und Soziologe auch auf seine Kompetenz in Sachen Frauen- und Geschlechterforschung, mit der er sich während des Studium beschäftigt hat. Thema seiner mündlichen Abschlussprüfung war der Gender Gap in der Blogosphäre.

Link: Loverty

Offenlegung: Andreas Göldi, der gelegentlich für netzwertig.com schreibt, steht dem Loverty-Team beratend zur Seite. Auch ich habe während der Entwicklungsphase einige Male Ratschläge zur Ausrichtung von Loverty gegeben.

Kommentare

  • Lars L.

    28.04.11 (07:34:59)

    Ich hatte mich gerade schon gewundert, warum du über loverty schreibts, aber dank dem Zusatz ist es jetzt klar. Ich kann dem nix abgewinnen die meisten nutzen eh facebook und studivz mittlerweile dafür. Wer noch extra zahlt ist selber schuld. Bei den älteren Semestern (Elitepartner, pairship) scheint das wohl noch zu funktionieren, aber ansonsten ist der Markt doch mittlerweile gesättigt.

  • Martin Weigert

    28.04.11 (07:47:36)

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Du scheinst deine Gedanken aber auch sonst nicht wirklich zu Ende gedacht zu haben (und vermutlich selbst noch nie ernsthaft eine Online-Dating-Plattform genutzt zu haben, was dein Vergleich mit Facebook & studiVZ nahelegt -> die sind sich etwa so ähnlich wie Fahrräder und Autos). Gerade wenn Märkte als gesättigt gelten (wo ich mir beim Onlinedatingsektor nicht mal sicher bin), bietet es sich an, diesen mit einem neuen Ansatz aufzumischen.

  • Lars L.

    28.04.11 (07:57:27)

    Sehe ich nicht so, siehe neu.de, zuckerjungs, friendscout24 und was weiß ich was es sonst noch gibt. Das Argument dass es kostenlos ist, ist zwar berechtigt, aber sind die anderen z.t. auch. So viele Unterschiede sind da nicht, denn die machen es genau so, bestimmte Dienste kosten. Aber die Domain find ich gut. Wenn die genug finanziellen Background haben, dann wird das sicher was, sonst wirds schwierig, denke ich.

  • Tanja Handl

    28.04.11 (08:17:11)

    Das Design der Seite ist zumindest schon mal entzückend - macht einen sehr positiven Eindruck auf mich. Stefan Mey scheint die Frauen halt einfach zu kennen. ;-)

  • Eva

    28.04.11 (09:52:36)

    Habe die Jungs von Loverty beim Webmontag Berlin im Januar persönlich kennengelernt. Nette Truppe und im übrigen auch ein gutes Konzept. Hoffe, das Stipendium ermöglicht eine noch bessere Umsetzung der Ideen. @Lars: Singlebörsen (wie die von dir genannten) bieten kein Matching an - du kannst Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.

  • Sean Kollak

    28.04.11 (10:14:25)

    Überzeugt micht nicht. Hatte mal die Idee, ein Chatroulette fürs Daten zu machen. Wichtig fände ich vor allem, dass man nicht vorab 34 Fragen beantworten muss, sondern sich durch Verschlagwortung nach und nach ein immer präziseres Profil aufbaut, das automatisch geeignete Personen vorschlägt.

  • mike

    28.04.11 (10:20:12)

    Die denken jetzt die haben das Rad neu erfunden oder? Nur mal so am Rande: http://www.finya.de/ - komplett kostenlos!

  • Martin Weigert

    28.04.11 (10:38:18)

    "Qualitätsurteil "befriedigend" Klingt schon, als gäbe es noch Verbesserungspotenzial im Markt.

  • Stefan Mey

    28.04.11 (15:17:54)

    @Lars: Danke. “Genug finanziellen Background”, wie du es nennst, haben wir definitiv nicht. Denn wir konkurrieren im weiteren Sinne mit den Medienkonzernen Holtzbrinck (Parship), Burda (Elitepartner) und der Deutschen Telekom (Friendscout24), nicht zu vergessen die Samwer-Brüder (Edarling). Was Werbeausgaben angeht ist also gar nicht daran denken, mit ihnen mitzuhalten. Wir versuchen durch das zu punkten, was wir bewältigen können: ein überzeugendes Produkt und einen fairen Umgang mit Kunden (Preismodell). Die Geschichte des Netzes hält durchaus Beispiele für solche Erfolgsgeschichten aus einer Außenseiter-Position bereit. Zur ersten Passage: Die Frage ist, was bei denen kostenlos ist. Wenn du dich zwar kostenlos anmelden kannst und kostenlos Vorschläge bekommst, aber keine Bilder siehst und keine Nachrichten schreiben kannst, macht das für einen Nutzer einfach nur sehr bedingt Sinn.

  • Stefan Mey

    28.04.11 (15:27:53)

    Der Webmontag war auch sowas wie die Generalprobe für unsere Präsentation vor der Beuth-Jury. Ich reiche mal den Link nach: Gründerwerkstatt Beuth. So ein Stipendium ist wirklich hilfreich, es sollte mehr davon geben. Manchmal reicht es schon, wenn einfach nur eine Weile die Lebenshaltungskosten gesichert sind und ein Büro da ist, das man nutzen kann, so dass man sich in Ruhe auf die Entwicklung des Startups konzentrieren kann.

  • Stefan Mey

    28.04.11 (15:37:12)

    Chatroulette fürs Daten? Dann setz dich hin und beginn mit dem Programmieren :) Wir haben versucht, den Einstiegstest so knapp wie möglich zu halten, aber er muss einfach sein. Wenn du matchen willst, brauchst du Input von den Nutzern. Es wäre theoretisch auch möglich, bestehende Informationen-Netz, wie aus dem Facebook- und Twitter-Profil zu aggregieren, aber das fänd ich etwas gruselig. Und auch wenn du über Schlagworte, also Tags, matchst, müsstest du diese Informationen irgendwie erheben. Es sein denn, ich verstehe völlig falsch, was du mit „Verschlagwortung“ meinst.

  • Stefan Mey

    28.04.11 (15:49:53)

    Finya ist eine klassische Singlebörse (s. auch die Passage im Blogpost). Das heißt, im Gegensatz zu uns matchen sie nicht. Aber auch wenn sie das tun würden, hätten wir Loverty gegründet, da uns die Seite vom Layout, den Features und der Nutzerführung her nicht wirklich überzeugt hat.

  • Bine

    28.04.11 (16:57:28)

    Warum sollte jemand 'Premium-Button auf seiner Profilseite positionieren' wollen? Das ist ja kein wirkliches Statussymbol, sondern kann sogar ganz im Gegenteil wirken als wäre man 'Needy' oder nutzt hier alle Features. Das würde mich mal interessieren. und 2. Warum sollte jemand für 'nur mit anderen zahlenden Mitgliedern gematcht' zu werden zahlen? Ich versteh den Vorteil nicht. Danke schon mal.

  • Martin

    28.04.11 (22:53:57)

    Vor ca. 10 Jahren hatte ich mal eine ähnliche Idee. Damals wollten wir eine kostenfreie Singlebörse starten, die sich über Permission-Marketing finanziert. Wir waren damals nicht gut aufgestellt, daher hat sich das schnell wieder zerschlagen. Spannend war damals vor allem die Erkenntnis, dass man zwischen den eher verspielten Single-/Flirtbörsen und richtigen Dating-/Partnerbörsen unterscheiden sollte. Erstere sprechen ein junges, flirt- und netzaffines Publikum an, dass quasi keine Zahlungsbereitschaft mitbringt. Dating- und Partnerbörsen bedienen dagegen ein viel älteres Publikum. Emotional wesentlich stärker involviert (tlw. verzweifelte Suche...), vorsichtiger mit den Daten und sehr auf eine seriöse Website mit echten Menschen bedacht. Vorteil: Zahlungskräftig und -willig! Ich befürchte, dass eine Vermischung der beiden Gruppen kaum zum Erfolg führen wird. Gruppe A würde wie gesagt kaum zahlen und ist eher über Werbung zu monetarisieren. Gruppe B scheut sich persönliche Daten "offen" ins Netz zu stellen und will auch auf keinen Fall auf Fakeprofile oder ähnliches reinfallen. So merkwürdig es klingen mag, aber die Paywall der großen Datingsites ist für die User sogar eine willkommene Hürde, denn sie garantiert ihnen weitgehend, dass alle Teilnehmer ernsthafte Absichten hegen und sich in der gleichen Lage befinden. Auch die Aussage, dass der Fragebogen so kurz wie möglich gehalten wird, passt zu diesem Zwitterstatus. Ich sage: Entweder wollen die Leute flirten - dann sind Fotos interessant, aber kein Fragenbogen. Oder sie wollen (mehr oder weniger verzweifelt) den Partner fürs Leben finden. Dann kann der Fragebogen gar nicht lang und wissenschaftlich genug sein. Am besten noch ein Stempel vom renommierten Institut soundso... Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber ich glaube so führt das leider nicht zum Erfolg.

  • Manuel

    29.04.11 (06:51:32)

    Was mir auf Anhieb am besten gefallen hat, ist der Testzugang. Sehr sympathische Idee! Ich mag es nicht, mich mühsam zu registrieren (oder einen bugmenot-Account zu suchen), wenn ich mir eine Site nur kurz anschauen will. Wenn man sich dann richtig anmeldet, muss man sich nicht mit Profilleichen von anderen "Testnutzern" herumschlagen.

  • Stefan Mey

    29.04.11 (14:10:14)

    Zu Frage 2: Um so älter, gebildeter und besser verdienender Leute sind, um so stärker wollen sie, dass die Partner, die ihnen vorgeschlagen werden, in ähnlichen sozialen Verhältnissen leben. Dieses Bedürfnis potenzielle Partner nach dem gleichen „sozialen Status“ vorzufiltern, ist eine der wichtigsten Gründe, wieso eine Seite wie Elitepartner überhaupt funktioniert. Und dieses Bedürfnis versuchen wir mit der Option anzusprechen, dass man sich nur mit anderen Premium-Nutzern matchen lassen kann. Zu Frage 1: Leute, die auf einen vergleichbaren sozialen Status Wert legen, wird auch der Premium-Button auf der Profilseite ansprechen.

  • Stefan Mey

    29.04.11 (14:16:37)

    Das ist ein wichtiger Einwand. Aber: so strikt sind die beiden Gruppen nicht getrennt. Wir hatten am Anfang eine kleine Umfrage gemacht und waren erstaunt, dass sich auch viele jüngere Leute schon mal probeweise bei den großen Partnervermittlungen registriert hatten. Das „erwachsene“ Image, das Online-Partnervermittlungen im Vergleich mit Singlebörsen haben, hat sie also angesprochen. Auch viele Unter-30-Jährige wollen nicht nur flirten, sondern suchen nach was „richtigem“. Ein Premium-Konzept ist immer ein Spagat, bei dem man sich zwei stimmige Versionen des selben Dienstes überlegen muss, um verschiedene Nutzergruppen und Nutzungs-Motivationen anzusprechen. Schau dir Xing an: dort sind sowohl Studenten angemeldet als auch Führungskräfte von Großkonzernen. Sprich: den Spagat hinzubekommen, ist schwierig aber möglich. Beim Thema Online-Dating halt ich ihn durchaus für machbar.

  • maiksfc

    02.05.11 (14:51:42)

    Mit der "Promotion" von diesem "Startup" habt Ihr Euch unglaubwürdig bei Netzwertig gemacht. Dieses Projekt entspricht nicht im geringsten dem Qualitätsanspruch, den Ihr sonst bei Euren Berichten an den Tag legt. Seid Ihr beteiligt? Anders kann ich mir das nicht erklären. Auch bei intensivem Suchen kann ich die Innovation an Loverty nicht erkennen. Die Datingbranche ist so professionell, die lachen über diese Jungs. Falls sie überhaupt zur Kenntnis genommen werden.

  • Martin Weigert

    02.05.11 (14:58:30)

    Das ist keine "Promotion" sondern ein redaktioneller Artikel. Den grundsätzlichen Ansatz (in puncto Geschäftsmodlel) von Loverty halte ich für erfolgversprechend, an einigen Details muss noch gearbeitet werden, wie ich auch im Beitrag deutlich gemacht habe. Unsere Mission ist es aber durchaus, junge Startups zu motivieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, Feedback zu sammeln und ihr Produkt zu verbessern.

  • maiksfc

    02.05.11 (15:07:23)

    Auf die Frage, ob Ihr beteiligt seid, hast Du Martin nicht geantwortet.

  • Martin Weigert

    02.05.11 (15:11:51)

    Sorry. Nein, wir sind nicht beteiligt. Am Ende des Artikels steht eine Offenlegung. Siehe dort. Über einige Mails, in denen mich die Loverty-Jungs um ihre Meinung gefragt haben, die ich ihnen gegeben habe, gingen meine Ratschläge nicht hinaus. Und warum ich ihnen diese gegeben habe, steht wiederum in meinem Kommentar von eben: Weil ich die Idee und das Geschäftsmodell gut finde. P.S. Ich bin an gar keinen Startups beteiligt.

  • Werner

    02.05.11 (21:01:40)

    Ich finde, dass Martin in vorbildlicher Weise seine "Stakes" im Projekt Loverty offengelegt hat. Ein Grund, warum ich gerne seine Beiträge lese. Die Tatsache, dass er StartUps wie Loverty oder Newsgrape unterstützt finde ich in der miselsüchtigen deutschen Blogosphäre noch besser. Zum eigentlichen Thema Loverty möchte ich anmerken, dass ich das Projekt tatsächlich für eines mit disruptiven Potenzial halte. Wir haben selber im Zuge unserer Recherchen bei Parship und ElitePartner Accounts angelegt und dort ist ohne Kohle vorab so gut wie gar nichts möglich. Das ist ein völlig überalteter Ansatz. Menschen, die über Facebook und Co sozialisiert wurden, werden das aber nicht akzeptieren. Die wollen, denke ich, ein "wirkliches" Freemium-Modell wie sie es eben von den sozialen Medien her gewohnt sind. Irgendwie erinnert es mich an den Umstieg von den damals teuren Offline-Depots bei den Banken auf die Online-Depots. Das meines Erachtens nach einzige Risiko hat Stefan selber auf den Tisch gelegt - die Frage der Finanzierbarkeit. Aber da hoffe ich, dass Ideen immer ihr Geld finden. lg und schönen Abend Werner

  • Martin Weigert

    03.05.11 (04:08:39)

    Danke Werner!

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